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Seronegative cP mit WS-Beteiligung (BWS/HWS)

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von KayC, 10. März 2004.

  1. KayC

    KayC Stehauffrauchen

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    Ich meine gibt es sowas? Es wird doch immer gesagt, bei einer cP gibt es keine LWS bzw. ISG -Beteiligung. Ich hatte Montag beim Rheumatologen Termin und da das MTX nicht ganz die Beschwerden verschwinden lässt und ich mich nach wie vor weigere Cortison als Langzeitlösung zu nehmen gibt es nun zusätzlich Arava.

    Irgendwie sieht es bei mir jetzt aus wie ne seroneg. cP + ISG, wobei der Rücken immer weniger wird, bzw zu ertragen ist und sich mit Bewegung in Schach halten lässt. Weil, ne Polyarthritis ist es auf jeden Fall, jetzt auch schon länger als 3 Monate, :( Sonst hiess es immer es wäre eine Spondarthritis mit Gelenkbeteiligung. ?)

    Lieben Gruß Katharina
     
    #1 10. März 2004
    Zuletzt bearbeitet: 10. März 2004
  2. Siamkatze

    Siamkatze Registrierter Benutzer

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    Hallo,
    ich bin noch nicht lang genug hier, um Dir da weiterzuhelfen, jedoch finde ich die Frage sehr interessant. Ich selbst hatte die Tage im Forum gepostet, ob es doch CP sein könnte. Mir hat man eine undifferenzierte Spondylarthritis diagnostiziert. Aber eigentlich merke ich alles, nur den Rücken nicht. Er ist etwas steif und bei überbelasung schmerzt er auch etwas, das lässt aber nach, sobald ich ihm Ruhe gönne. Alle anderen ( ich möchte ungern Gelenke sagen ) Dinge fangen aber an zu schmerzen. Aber immer erst nach Belastung, ich habe in Ruhe gar keine Schmerzen und um ganz ehrlich zu sein, zweifel ich meine Diagnose richtig an.

    Also wenn das so ist, das bei einer CP nie die WS mitbetroffen ist, könnte ich auch keine CP haben, oder???

    Tut mir leid, das ich da nicht weiterhelfen kann, ich fand Deine Frage aber sehr interessant.
    Wenn ich das aber hier so sehe im Forum, da haben glaube ich sehr viele noch zusätzliche Erkrankungen außer einer CP. Somit müßten diese beiden doch zusammen auch möglich sein.
    Ich werde mal abwarten, was der Rest hier so dazu zu schreiben hat.
    Grüße Dich ganz lieb
    Siamkatze
     
  3. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Katharina,

    mitunter ist es tatsächlich nicht ganz einfach, eine 100%ig korrekte Diagnose zu stellen. Das gilt insbesondere für die seronegativen Rheumaformen.

    Auch bei mir ist die Diagnose noch nicht völlig sicher. Einmal heißt es "seronegative cP", zum anderen "cP-ähnliche Psoriasisarthritis" (weil ich auch Psoriasis habe). Typisch für letzteres ist die häufige WS-/Brustbein-Beteiligung, die auch ich habe. Andererseits benimmt sich mein Was-auch-immer-Rheuma aber wie eine typische cP (vor allem symmetrischer Gelenksbefall, niemals "Strahlbefall" und keine Entzündungen in den Fingerendgelenken).

    Welche Diagnose nun stimmt, kann mir eigentlich egal sein, denn beide Erkrankungen werden weitgehend identisch behandelt. Vorteil der Diagnose cP ist, dass mehr Basismedis für die Therapie zugelassen sind, weshalb meine Docs das Kind cP nennen :D.

    Liebe Grüße aus Tirol von
    Monsti
     
  4. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Hallo Katharina,

    mir selber ist von einem Rheuma-Doc gesagt worden, dass es keine CP mit ISG-Beteiligung gäbe, in diesen Fällen würde man von undif. Spondarthritis oder Morbus Bechterew (wenn gesichert) sprechen. Was allerdings die Behandlung angeht wären das eine nur Namen, die Behandlung als solche wäre dann schon gleich (je nach Ausprägung der Erkrankung).

    Gruß
    Birgit
     
  5. bise

    bise Neues Mitglied

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    bei Frau Antje
    cp und wirbelsäule

    hallo, ihr 3,
    ich habe seit über 10 jahren eine gesicherte cp - leider - seropositiv
    und meine fingergelenke, die ws und hws usw. alles ist betroffen.
    mir hat ein spezialist mal gesagt, dass seropositiv nur bedeute: ein schlimmerer
    verlauf, seiner erfahrung nach. seronegativ sei insoweit etwas besser dran.
    ausserdem weiss ich von etlichen rheumis, einige davon früher selbst mal rheuma-docs -
    die bereits an hws, isg und brustwirbeln operiert wurden.
    ich wünsche euch von ganzem herzen, dass bei euch nicht alle gelenke betroffen werden/sind.
    gruss
    bise
     
  6. KayC

    KayC Stehauffrauchen

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    Naja so ganz egal ist die Diagnose anscheinend nicht, denn je nach Diagnose ist die Dauer der Ergo und ie Art der KG abhängig, die bei Bechterew und anderen meist hauptsächlichen die Wirbelsäule betreffenden Rheumaarten anders bemessen wird als bei cP. (Geht von 30 - 45 min. je Termin. Je nach KK und Rezept bzw. Diagnose, weil die Anforderungen anders sind)
    Die im Rheumazentrum in Herne haben mich ausgelacht und haben mir Gelenkschutzkurs ect. verweigert, weil ich ja einen "Bechterew" haben soll, den ich aber klinisch bis auf die ISG und LWS Beteiligung nicht nachweisen kann. Der Bechtio steht auch in meinem Antrag vom Behindertenausweis. Den erfülle ich übrigens nicht in allen Punkten, ist also kein Vollbild.

    Mein Gelenkbefall ist symmetrisch, nicht im Strahl und es liegt ein Grenzfall von einer Daktylitis vor, den man aber auch als spindelförmig bezeichnen kannn, je nachdem was man sehen möchte und mit Sulfasalazin und MTX als Mono-Therapie nicht / kaum zu beeindrucken ist. Es liegt eindeutig eine Polyarthritis vor, die länger als 3 Monate anhält. Ich bin HLA-B27 negativ, hab aber leicht positiven ANA (1:80 homogen) und keinen Rheumafaktor. Das passt alles nicht zusammen, zumal auch immer noch keine Psoriasis oder ähnliches bekannt geworden ist, auch in der Familie nicht. Die Artritis ist leider destruktiv und mir fangen jetzt nach ungefähr einem Jahr Krankheit die kleinen Finger nach Ulnar abzurutschen. Zusätzlich bin ich noch mit Entzündungen an den Sehnenansatzentzündungen geplagt. Irgendwie kann sich nix entscheiden. *grml*

    Ich hatte ja schon mal einen Beitrag gestartet, das ich das Gefühl habe zwei Rheumaarten zu haben, weil sich der Rücken mit dem Rest des Körpers abwechselt.

    Naja, nach vielen Kämpfen hab ich jetzt ja mein Rezept für Ergo und KG, bin nur auf den Bericht vom Rheumatologen gespannt, vielleicht gibts ja ein "Diagnose wechsel Dich"


    Lieben Gruß

    KayC
     
  7. Rollo

    Rollo Meistens Optimist

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    Hallo Katharina!

    Also ich habe die Diagnose cP - schon seit 1991. Damals schon hatte ich Probleme vor allem in den Händen, den Knien und den ISG. Ich habe im Laufe der Zeit verschiedene Rheumatologen erlebt und damit auch immer wieder unterschiedliche Benennungen meiner Krankheit.

    Für mich ist die Hauptsache, dass meine Medikamente mir gut helfen. Als Basis nehme ich Arava. Dieses Medikament dürfte nach den bekannten Studieneregebnissen keine besondere Wirkung an der Wirbelsäule haben. In meinem Falle tut´s das aber. Man könnte nun fragen: Was ist hier zweifelhaft, die Diagnose oder die Studienergebnisse. Und da ein gewisser Herr Kolumbus heute noch nach seinem Ei sucht :D, habe ich die Suche nach der richtigen Antwort aufgegeben. Bei Deiner Suche wünsche ich Dir weiterhin

    ALLES GUTE!
    Rollo