1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

sero negative cp und jetzt ringelröteln

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Kesry01, 12. März 2008.

  1. Kesry01

    Kesry01 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2005
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    habe seid jahren cp mit schleichendem verlauf... hatte jetzt vor kurzem hohes fieber(41 grad) 4 tage lang danach meinte mein Hausarzt "Lungenentzündung" kurz darauf bekam ich schwellungen an vielen gelenken, bin zum rheumatologen ,der meinte ich hätte einen rheuma-schub. meine gelenke schmerzen immer noch.. nun stellte sich herraus das mein mann und auch mein sohn ringelröteln haben..meine vermutung liegt nahe das ich sie auch hatte.....jetzt meine frage: sollte ich meinem Arzt bescheid geben? bleiben die
    schmerzen jetzt akut? wird mein verlauf jetzt schneller voran gehen?

    wer hat erfahrung mit rheuma und ringelröteln?
     
  2. Sprotte79

    Sprotte79 Sprotte79

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    388
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Lübeck (Schleswig-Holstein)
    Hallo Kesry,

    ich habe zwar keine Erfahrung mit Ringelröteln, aber auch RA. Ich finde, du solltest deinen Rheumadoc auf jeden Fall informieren, wenn du schlimmer als ein leichter Infekt erkrankst. Ich muss das allein schon wegen meiner Medis machen, denn Humira darf ich dann meist nicht spritzen.
    Bekommst du denn Basismedikamente gegen deine RA?

    Gute Besserung,
    Britta
     
  3. Kesry01

    Kesry01 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2005
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    manche sagen es ist kein basis medi... ich nehme syntestan , ibo, am morgen und abens musaril uns amitriptelin. zue zeit nehme ich die doppelte menge syntestan am morgen da mann davon ausging das es ein schub wäre.werde den rheuma doc wohl doch einmal anrufen.
     
  4. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. September 2003
    Beiträge:
    3.972
    Zustimmungen:
    0
    hallo kesry,

    herzlich willkommen erst einmal hier im forum :) .


    infektionen allgemein bergen die gefahr, dass man einen rheumaschub bekommt, weil das immunsystem aktiv wird. ich habe vor rund 15 jahren ringelröteln gehabt und ausser dem ausschlag zeigten sich bei mir keinerlei symptome, so dass mein damaliger arzt glaubte es sei eine pilzinfektion. erst viel später habe ich anhand von bildern den charakteristischen ausschlag wiedererkannt und festgestellt, dass es sich um ringelröteln gehandelt hat. die ringelröteln sind nicht mit den echten röteln zu verwechseln, wo die infektion wesentlich schwerwiegender ist.
    synthestan ist ein cortisonpräparat, es ist also kein basismedi, nimmt aber dennoch einfluss aufs immunsystem. deshalb wäre es wichtig, rücksprache mit dem arzt über die handhabung der dosierung zu halten.
    ich selbst habe bei kleineren gängigen infektionen, wie erkältungen, magen-darm-grippe u.ä. die cortidosis nie reduziert. das synthestan scheint, im gegensatz zum üblichen prednisolon, noch mal was anderes zu sein, da der wirkstoff schon anders klingt, was unterschiede in der handhabe und vor allem der dosierung ausmachen kann. die mehrheit dürfte hier eher erfahrung mit predni haben, insofern ist es fraglich, ob jemand deine frage genau beantworten kann.

    liebe grüsse
    lexxus
     
  5. Sprotte79

    Sprotte79 Sprotte79

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    388
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Lübeck (Schleswig-Holstein)
    Hallo Kesry,

    Syntestan ist ein Kortikoid, genauer: Cloprednol. Die meisten User nehmen als Kortisonpräperat Prednisolon, ich selbst auch. Man vergleicht immer alles mit Prednisolon.

    Ich frage mich grade, warum du außer Kortison kein Basismedikament nimmst. Vielleicht solltest du auch darüber nochmal mit deinem Rheumatologen sprechen.

    Alles Gute für dich,
    Britta
     
  6. Kesry01

    Kesry01 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2005
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    so langsamm weiß ich es auch nicht genau... mein doc sagt es sei ein basis bedikament gegen fibro... gegen die cp nehme ich die ibu da ich negativ bin . eigentlich sollte ich mal einen neuen rheumadoc aufsuchen um eine gründliche neu untersuchung zu starten. leider gibt es bei uns nicht viele rheumadocs.

    mein schub ist vorbei... meine Finger sind noch leicht dick aber beweglich.. das was mich störrt ist das der kleine finger immer mehr nach außen abrutscht. mein doc meint ich solle mir schweißbänder nachts um die finger stülpen ansonsten könnte mann nichts dagegen tun. kennt es auch jemand von euch?
     
  7. kukana

    kukana Moderatorin

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    10.411
    Zustimmungen:
    233
    Ort:
    Köln
    Hi Kesry,
    ein Abrutschen der Finger kann man u.U. operativ vermeiden. Dazu müsste das aber ein Orthopäde sich angucken, am besten der der später auch operieren würde. Anhand seiner Diagnose+Röntgen + Diagnose vom Rheumatologen kann man beurteilen ob es Erfolg verspricht.

    Habe 2 Ops an den Kleinfingern bzw. deren Strecksehnen machen lassen und bin sehr zufrieden, kanns ehr viel besser greifen und konnte wieder Kraft aufbauen in den Händen.

    Gruß Kuki
     
  8. Mimi B.

    Mimi B. Neues Mitglied

    Registriert seit:
    26. Februar 2006
    Beiträge:
    285
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    auf Planet Erde
    Hallo,

    ich weiß nur, dass das Anschwellen und Schmerzen der Gelenke bei einer Ringelrötelerkrankung häufig vorkommen. Bei meinen Rheumatischen Anfängen hat man nämlich anfangs Ringelröteln als Auslöser für meine Probleme angenommen.
    Ja ich denke auch, du solltest vielleicht nochmal zu einem anderen Rheumadoc gehen, wenn du bei dem nicht so glücklich bist.

    lg
     
  9. Sprotte79

    Sprotte79 Sprotte79

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    388
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Lübeck (Schleswig-Holstein)
    Hallo Kesry,

    ich verstehe die Vorgehensweise deines Rheumatologen nicht, bei RA (wenn auch negativ) keine Basis zu verordnen. Sobald die RA feststeht,(ob nun seronegativ oder seropositiv) sollte mit einer Basistherapie der Krankheitsverlauf beeinflusst werden. Deshalb rate ich dir, eine zweite Meinung bei einem anderen internistischen Rheumatologen einzuholen.

    Bezüglich der Fingerproblematik: Ergotherapeuten sind da die richtigen Fachleute, die können dir Tipps zu Gelenkschutz geben und eventuell eine Belastungs- oder Nachtschiene anpassen.

    Viel Erfolg,
    Britta