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Seelenkummer

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Kadda, 28. Juni 2005.

  1. Kadda

    Kadda die Spaß süchtige

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    Hallo Leute!
    Ich hab letztes Jahr von meiner Mutter einen heftigen Stich ins Herz bekommen. :( Grund: Mein Freund (27) und ich (19) wollten nach 3 Monaten Beziehung zusammen ziehen. Dass es meiner Mutter nicht leicht gefallen ist, ihr Sorgenkind in die böse Welt zu entlassen, kann ich ja verstehen. Für meinen Freund und mich stand schon ziemlich gleich fest, dass wir zusammen Kinder haben wollen. :D Das wollen wir jetzt auch noch, aber bis jetzt haben wir noch nicht öffentlich drüber gesprochen, sondern freuen uns nur jetzt schon, wenn wir alleine sind.:o Jedenfalls saßen wir dann bei meinen Eltern im Wintergarten und wollten nochmal kurz reden. Mein Zeug war alles schon gepackt und verstaut. Meine Mutter hat geheult (verständlich) und - ich weis nicht mehr, wie es dazu kam. Jedenfalls haut sie plötzlich raus: "Und eure Kinder werden dann behindert sein oder eine andere schlimme Krankheit haben!" Poff! Das hat echt gesessen.:mad: Von uns hat doch keiner was von Kindern gesagt und sie macht gleich die Schafe scheu! Sie lässt (auch heute - 1 Jahr später - noch) kaum eine Gelegenheit aus, um mich und meinen Freund an das Rheuma zu erinnern. :( Geht es ums Blutspenden, legt sie los, dass mein Blut eh keiner will. Schon klar, ich weis warum, er weis warum. Aber anstatt dass sie noch eine Begründung dafür gibt, lässt sie diese Bemerkung einfach so im Raum stehen. Genauso wie mit dem "Kinder-Drama". Ich hab ihr dann an den kopf geschmissen, dass doch noch kein Mensch über Kinder nachdenkt und da kommt nur ein schwaches "Ich mein ja nur" zurück. Was soll das denn? Wieso verletzt sie mich dermaßen? Warum muss sie Timo und mir immer einen Dämpfer geben, indem sie uns unter die Nase reibt,was wir eh schon wissen?! Sie stellt mich, meiner Meinung nach, so hin, als wäre müsste sie Timo vor mir beschützen und als würde er in sein Unglück rennen, wenn er mit mir weiterhin zusammen bleibt. :eek:
    Mittlerweile hat es sich ja schon wieder etwas gelegt. Jetzt ist es aber so, dass wir ja tatsächlich in ca 2 Jahren Kinder haben wollen. Wir wollen direkt nach meinem Examen als Kinderkrankenschwester "anfangen".:) Wir freuen uns auch jetzt schon total drauf und reden in ruhigen Momenten schon so, als wäre ich schon schwanger. Okay, bisschen übertrieben vielleicht, aber wir können es echt kaum abwarten, bis ich endlich die Prüfungen hinter mir hab... aber ich hab einfach die Befürchtung, dass meine Mutter sich so gar nicht drüber freuen wird. Mir geistert halt immer noch ihr Satz in den Ohren rum. Ich habe einfach Angst, dass sie mir dann alles kaputt macht mit ihrem Pessimismus. :(

    Warum muss sie immer so auf mir rumhacken? Das hat sie vorher nie gemacht! ich dachte erst, dass sie Timo vielleicht nur nicht leiden kann, aber das ist definitiv nicht so. Also. Warum tut sie dann manchmal vor ihm so, als hätte er sich die Niete aus dem Lostopf genommen? Sollte ihr Bestreben sein, dass wir uns trennen und ich dann wieder bei meinen Eltern wohne? Was hat sie denn davon, wenn ich nie das Nest verlassen würde? Ich dachte eigentlich immer, dass Eltern ihr Kinder gerne glücklich und selbstständig sehen?! Für mein Alter bin ich eigentlich ganz gut: Ich wohne nicht mehr daheim, verdiene mein eigenes Geld, schmeiße 2 Haushalte (wohne in Gießen wegen Ausbildung und bei meinem Freund), regele alles, was mit Rheuma zu tun hat (OPs, BEs, Arztbesuche in ganz Deutschland)... Was also will sie mir ihrer, ja, arschigen Tour denn bezwecken? :mad: Will sie mich nicht selbstständig sehen?
    Hat jemand auch mal sowas erlebt? Ich hab sie ja echt gern, aber immer wenn ich daran denke, was sie sich so manchmal geleistet hat, bin ich echt ziemlich verletzt und sehr wütend auf sie. Ich weis nicht mal, ob ich ihr sagen soll, wenn ich schwanger bin, aus Angst, das sie mir diese schöne zeit verderben wird... Ich freu mich doch schon so... Ich werd aus ihr nicht schlau. So oft saß ich dann schon da und hab einfach nur noch geheult, weil ich mir einfach nicht erklären kann, wie man jemandem so was antun kann, den man auch gern hat und der noch dazu das eigene Kind ist?!

    Ich würde mich freuen, wenn ihr ein paar Tips für mich hättet... Obwohl ich nicht glaube, dass eine andere Mutter sowas mal zu ihrem Kind gesagt hat...

    Danke!:o
    Kadda
     
  2. Elke41

    Elke41 Guest

    Hallo Kadda,
    ich hab schon schlimmere Sachen anhören müßen, was mich auch jedesmal runtergezogen hat.
    Es gibt nur eins, deutlich seine eigene Meinung sagen und den eigenen Weg gehen.
    Grüße von Elke
     
  3. Kathy1

    Kathy1 Neues Mitglied

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    Liebe Kadda,

    ooooooh, zum Thema, was andere Muetter ihren Kindern so alles auf den Kopf zusagen, da koennte ich dir ein ganzes Buch schreiben (keine Angst, kannst durchatmen, ich erspare dir das :D ). Glaub mir, es geht noch schlimmer.

    Ich glaube, deine Mutter ist am Ende nur verdammt hilflos und wuetend darueber, dass du krank bist und sie nichts dagegen machen kann. Sie muss ausserdem verkraften, dass ihr Sorgenkind ausser Reichweite geht. Ich weiss, komische Art, das rueberzubringen. Ich finde das auch nicht okay, aber jeder reagiert halt anders. Sprich sie doch mal drauf an, dass sie dir damit wehtut und dass du auch lieber gesund waerst und sie viel lieber weiter an deiner Seite haettest, wie sie es anscheinend bisher ja war. Ich weiss, das liegt eigentlich auf der Hand, aber manche Leute muessen es halt hoeren.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass, wenn ich Leuten sage, sie koennen mir auch mal ehrlich sagen, wenn sie mein Kranksein anoedet etc. (sag ich ja schliesslich auch oefter... :rolleyes: ), vieles leichter geht. Ich weiss, du musst am Ende damit klarkommen und eigentlich muesste sie dir helfen und nicht umgekehrt, aber manche Leute koennen damit wahrscheinlich schwer umgehen und hacken anstelle dessen dann lieber auf einem rum.

    Lebe dein Leben und lass dich so oder so von niemandem entmutigen. Du bist jetzt fuer dich selbst verantwortlich. Du hast deinen Freund an deiner Seite. Und mach deiner Mutter klar, dass sie ruhig ein bisschen mehr Vertrauen in ihre eigene Erziehung haben kann und du sie lieber als Freundin, als als Gegnerin hast.

    Ich wuensche dir jedenfalls alles Gute fuer alles, was du so vorhast!
    Kathy
     
  4. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Kadda,

    die Situation ist für Dich deshalb so schwierig, weil Du noch sehr jung bist und es noch nicht geschafft hast, Dich von den Aussagen Deiner Mutter innerlich zu distanzieren. In Deinem Alter ist das völlig normal ... ich musste erst 49 werden, um nicht nur eine äußerliche Distanz, sondern auch eine innere Selbständigkeit zu erlangen.

    Ich sehe es genauso wie Kathy: Deine Mutter ist mit der Situation offenbar völlig überfordert, sie ist hilflos und fühlt sich möglicherweise auch überflüssig. Wahrscheinlich ist es von vielem ein bisschen ... Das zu wissen hilft Dir vermutlich nicht wesentlich weiter, denn der nächste gedankenlose Spruch Deiner Mutter wird Dich wieder bis ins Mark treffen.

    Vielleicht kannst Du mit Deiner Mutter die Vereinbarung treffen, dass Du über Deine Erkrankung und allem, was damit zusammenhängt, nicht mehr sprechen willst, weil Du merkst, dass es Dir nicht gut tut. Wenn sie dann wieder damit anfängt, bremse sie freundlich, aber bestimmt aus, indem Du z.B. nicht drauf eingehst bzw. sofort das Thema wechselst.

    Liebes Tröstgrüßle von
    Monsti
     
  5. Lilly

    Lilly offline

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    hallo,

    zuerstmal : hochachtung vor dem, was du mit deiner krankheit und in deinem alter schon alles bewerkstelligt hast! :D
    du bist eine junge tüchtige frau, dass solltest du dir mal vor augen halten. das problem mit deiner ma, sehe ich so wie die anderen. du, als ihr sorgenkind, hast sie verlassen, sie hat dich nicht mehr unter ihrer konrolle. aber keine sorge: diese *abnarbelung* dauert nur eine gewisse zeit. lass dich nicht beirren, du machst deine weg ;)
    mein tipp: sie darauf ansprechen, und sagen, wie sehr sie dich mit diesen aussagen verletzt
     
  6. Kadda

    Kadda die Spaß süchtige

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    Huhu!
    Ja, also erstmal danke, dass ihr so schnell drauf geantwortet habt! Zu wissen, dass man nicht die einzige ist, die mal nen blöden Spruch zwischen die Rippen gedrückt bekommt, tut ganz gut. Schon ne komische Art zu zeigen, dass man an einem hängt... Naja, ich werd mal abwarten, was sich da so noch ergibt... Irgendwie komisch. Ihr kennt mich gar nicht, ich heul euch einen vor und *flupp* werd ich getröstet :o... Das ist gut, dass ihr euch besser in mich reinversetzen könnt als jemand gesundes.

    Danke nochmal für's mutmachen!
    Kadda
     
  7. Lilly

    Lilly offline

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    jaja, so sind wir rheumis eben! :p :D :D ;)
     
  8. Leela

    Leela Guest

    Unglaublich!!!

    Hallo Kadda!

    Das ist ja der Hammer was deine Mutter da ablässt!
    Ich war beim Lesen richtig schockiert!!!
    Eigentlich weiß ich gar nicht, was ich dazu sagen soll, weil das so dermaßen unverschämt und gemein ist, noch dazu unverständlich.
    Natürlich darf sie sich Sorgen machen und natürlich ist es schwer für sie, dich "gehen zu lassen", aber auf diese Art und Weise muss sie das nicht raus lassen!

    Ich habe das Glück, dass ich sehr verständnissvolle Eltern habe. Trotzdem weiß ich wie es ist, wenn einem die Mutter das Leben schwer macht: Die Mutter meines Freundes hat nämlich nichts anderes zu tun!

    Ich hoffe für euch, dass sich eure Beziehung wieder normalisiert, wobei solche Sprüche, wie die deiner Mutter wahrscheinlich ewig bei dir hängen bleiben...
    Liebe Grüße und Kopf hoch,
    Leela
     
  9. bibbi

    bibbi Neues Mitglied

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    Hallo Kadda und alle anderen

    Vielleicht wäre es auch mal angebracht die Seite einer Mutter zu sehen....

    Ich habe selber 3 Töchter im Alter von 16, 22 und 24 Jahren
    Die 22jährige hat ebenfalls eine Behinderung. Sie hat zwar kein Rheuma dafür aber Neurofibromatose, was keineswegs besser ist als Rheuma

    Du bist ja auch noch ziemlich jung und ich will Dir jetzt auf keinen Fall etwas unterstellen o.ä.. Aber hast Du mal darüber nachgedacht ob Dein Verhalten vielleicht auch etwas mit den Reaktionen Deiner Mutter zu tun haben könnte?

    Ich für meinen Teil habe immer mehr gelitten als meine Tochter!

    Als sie 8 Wochen zu früh geboren wurde hatte sie einen Herzfehler.... es gab viele Untersuchungen
    Das tut einer Mutter sehr weh....

    Sie hatte Arzttermine über Jahre hinweg... ganz viele Untersuchungen..... zum Teil auch sehr, sehr schmerzhaft.....
    Das tut einer Mutter sehr weh....

    Sie kam in den Kindergarten.... wurde ausgegrenzt und selbst von einer Kindergärtnerin gedemütigt
    Das tut einer Mutter sehr weh....

    Sie kam in die Schule..... wurde von den anderen Schülern ausgegrenzt, verprügelt und beschimpft..... und selbst die Lehrer haben ihr nicht geholfen
    Das tut einer Mutter sehr weh....

    Wir haben sie danach auf eine Schule für Körperbehinderte geschickt
    Dort hatte sie endlich mal Freunde....... ein Teil dieser „Freunde“ haben sie nach Strich und Faden ausgenutzt und verarscht!!!
    Das tut einer Mutter sehr weh.....

    Nach dem Schulabschluss hat sie 2 Jahre Berufsfachschule gemacht, wo alles mal einigermaßen vernünftig lief..... endlich mal was positives....
    Worüber sich eine Mutter mehr als freut.....

    Dann eine Ausbildung als Floristin angefangen.... durch die WfB in einem Blumenladen...
    Mobbing ohne Ende durch die Ausbilderin. Gespräche selbst mit dem Ausbildungsleiter haben nichts gebracht... einer Behinderten glaubt man eben nicht..... Ausbildung deswegen abgebrochen.....
    Das tut einer Mutter sehr weh...

    Was alles in Bezug auf Ärzte, Krankenhäuser und Krankengymnasten gelaufen ist erspare ich mir jetzt hier auch noch zu schreiben....
    Als Mutter könnte man dabei nur noch schreiend weglaufen......

    Jetzt ist sie in einer Ausbildung zur Kauffrau für Bürokomunikation und ..... wird von den Ausbildern, den Lehrern und Schülern der Berufschule endlich mal akzeptiert....
    Worüber sich eine Mutter mehr als freut....

    Doch egal wie es läuft, immer ist dieser bittere Beigeschmack und offene Fragen...

    „Schafft sie es wirklich???
    „Ist es wirklich so, das sie auf einmal akzeptiert wird???
    „Meint der Freund es wirklich ernst mit Ihr???
    „Wie geht es weiter???
    „Wie wird sie ihr Leben meistern???

    Sie ist erst 22 – weiß über ihre Krankheit genau Bescheid.... und sagt mir heute schon das sie niemals eigene Kinder haben möchte, da sie es den Kleinen niemals zumuten möchte das mitzumachen, was sie bisher mitgemacht hat.

    Ich kann Dir nur aus meiner Situation sagen, vielleicht macht deine Mutter das – sogar noch nicht einmal bewusst, aus Liebe zu Dir weil sie Angst hat das Dir jemand weh tun könnte oder Du Fehler machen könntest die Dir selber weh tun...

    Ich an Deiner Stelle würde mal ganz in Ruhe mit Deiner Mutter über die Situation sprechen und ihr auch zu verstehen geben das Du mittlerweile in der Lage dazu bist Dein Leben wirklich in die Hand zu nehmen...... Denn nur Du kannst ihr vermitteln das Du selbstständig bist und mittlerweile deine eigenen Entscheidungen treffen kannst!

    Denn......... egal wie alt das „Kind“ ist....eine Mutter macht sich immer Sorgen – um so mehr – je kränker das Kind ist.
    Als Mutter will man normalerweise immer nur das BESTE für sein Kind.... auch dann, wenn Mutter's Ansichten mal von vorne bis hinten falsch sind und die Kid's Überzeugungsarbeit leisten müssen, daß eine andere Ansicht doch viel besser ist.

    In diesem Sinne
    bibbi
     
  10. michi04

    michi04 Guest

    Ich kann dich sehr gut verstehen. Das tut verdammt weh, wenn einem die eigene Mutter so etwas sagt. Zumal man dann in solch Situation erstmal mit offenen Mund dasteht und gar nichts mehr sagen kann. Ich glaube, man will auch gar nicht mehr... Das gibt dann endlose Diskussionen und eigentlich hat man die Kraft nicht mehr.

    Meine Mom und meine Schwester haben mir jahrelang vorgeworfen, ich bilde mir die Schmerzen nur ein und sie wären nur im Kopf drin. Sie haben das immer auf die psychologische Schiene geschoben. Ich konnte nicht mehr und wollte nicht mehr. Ich hab ihnen irgendwann gar nicht mehr gesagt, wenn´s mir mal schlecht ging. Dann hab ich die Zähne zusammengebissen, wenn ich bei ihnen war. Als bei mir jetzt der Befund Rheuma kam und dass ich dieses wohl schon länger hätte, da hat es bei beiden wohl endlich mal "Klick" gemacht. Aber eine Entschuldigung für die jahrelangen Beschuldigungen hab ich nich bekommen.
    Das finde ich ziemlich traurig, aber sie kümmern sich jetzt sehr intensiv um mich- vielleicht ist das ihre Art Entschuldigung zu sagen...
     
  11. Inesmaus

    Inesmaus Neues Mitglied

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    Hallo an alle

    ich kenne solche "Sticheleien" leider auch zur Genüge.
    Damals als ich Teenager war und noch "gesund" fing es an. Wenn ich irgendwas in die Hand nahm zu basteln, stricken , häkeln etc. hat meine Mum zu mir gesagt: "das kannst du nicht, das schaffst du nicht, das gibt sowieso nie was gescheites."
    Also ehrlich, wenn man das jeden tag oder jeden zweiten Tag hört, glaubt man das irgendwann.
    ich will hier keine Romane schreiben. Aber ich kann kadda so gut verstehen...

    Gehe deinen Weg, liebe kadda. Versuche dich loszustrampeln. das braucht viel Zeit und Kraft. ich habe es mehr oder weniger geschafft... Rückfälle gibt es immer mal wieder, aber ich habe gelernt sofort zu reagieren, wenn etwas "Sticheliges" von meiner mum kommt.

    Alle Gute für euch
    Ines