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Schweres Erbe?

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von walküre, 6. Januar 2010.

  1. walküre

    walküre Neues Mitglied

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    Schwestern und Brüder im Leid,

    Kann Rheuma weiter vererbt werden?:confused:
    Da ich Mutter von zwei Söhnen (einer 18, der andere fast 17) bin, denke ich öffter über diese Frage nach.
    Als ich die Diagnose Sharp-Syndrom bekam, wurde ich sehr rasch von der Blutspendeliste und der Knochenmarkspendeliste gestrichen. In dem Begleitschreiben stand nichts genaues darüber, aber man würde mich vorsorglich von den Listen streichen.:rolleyes:
    In meiner Familie hatten meine Oma,die Mutter meines Vaters, ebenfalls Rheuma (Weichteilrheuma) und bei meiner Mutter wurde im Alter von ca. 60 Jahren Polyathritis in den Schultern und den Fingern diagnostiziert.
    Kann es sein, dass das Rheuma eine Generation überspringt oder dass es hauptsächlich Frauen erben bzw. vererben? Muss ich mir Sorgen machen die Anlagen oder gar die Krankheit an meine Söhne weitergegeben zu haben? :(Noch ist bei Ihnen nichts zu merken.
    Wäre echt froh wenn ihr mir meine Sorgen nehmen könntet.

    LG eure Walküre
     
  2. Daria

    Daria Gesperrter Benutzer

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    die sorge nehmen kann ich dir nicht. es ist aber so dass es kein einzelnes "rheuma-gen" gibt, das vererbt werden kann. viel mehr wird die disposition, eine rheumatische erkrankung zu entwickeln, weitergegeben. es müssen also noch andere faktoren hinzukommen, dass die erkrankung auch wirklich ausbricht. mach dich nicht verrückt. habe mich vor der zeugung meiner tochter auch intensiv mit dem thema befasst. eine garantie gibt es nie, dass jemand gesund bleibt. ob es sich nun um rheuma handelt oder um etwas anders!
     
  3. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Hi,
    auch wenn es soweit ich weiss,durchaus möglich ist.
    Ich habe 3 Kinder und wünsche mir,das sie meine Ungesundheit
    nicht vererbt wurden.denn rheuma gibt und gab es in beiden familien.
    nur,was nutzt es,wenn ich mich verrückt mache? es kommt,wie
    es kommen soll und ändern können wir es nicht.
    meine gedanken und alles liebe
    gitta
     
  4. Patty

    Patty Mitglied

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    Ich habe meiner Tochter leider Rheuma vererbt. Ich habe ne Spondy und sie den Bechterev.
     
  5. suse19782002

    suse19782002 ich liebe gummibärchen

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    Guten Morgen walküre,


    bei uns ist es genauso. Mutti hat cP, ich ebenso. Und überhaupt, scheine ich eine 1zu1 Kopie meiner Mutter zu werden, nicht nur was das Rheuma angeht. Auch allen andern Mist, den Sie auch hat, übernehm ich gleich mit.:cool:
    Ich hoffe, dass es bei meiner Tochter einmal anders ist.


    Liebe Grüße

    suse
     
  6. Melanie_1972

    Melanie_1972 Neues Mitglied

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    Bei uns ist es auch Familiär. hat aber eine Generation übersprungen. Mein Uropa hatte schon Rheuma. Dann kam ich, später ein Bruder meiner Mutter, meine Mutter hat sich dann auf den HLA B 27 testen lassen. Auch sie hat ähnliche Beschwerden, will aber keine weitere Untersuchungen, da es auch nicht ganz so extrem bei ihr ist.

    Es hat sich auch jetzt rausgestellt, dass aus der Linie meines Opas Rheumatische Erkrankungen aufgetaucht sind. CP und Morbus Crohn.
     
  7. Gabi Kemnitz

    Gabi Kemnitz Neues Mitglied

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    Guten Morgen,

    wie schon vorher erwähnt, wird nicht die rheumatische Erkrankung selbst vererbt sondern die Veranlagung eine eher zu bekommen als andere.
    Meine Mutter hat CP und ich habe Osteitis und Arthritis Psoriatica im Rahmen einer chronisch rekurrierenden multifokalen Osteomyelitis (CRMO). Mein Bruder hat nichts dergleichen und das ist recht oft so. Rheumtatische Erkrankungen treffen sowieso viel häufiger Frauen als Männer und in der Regel wird die Veranlagung von Mutter auf Tochter vererbt und nur ganz selten auf den Sohn, der dann allerdings als Vater auch eher mal an den Sohn vererbt als an die Tochter.
    LG Gabi (bibi ro-lerin seit 06/2003)
     
  8. moknika01

    moknika01 die leseratte

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    hallo, bei mir war es so, das meine mama rheuma hatte, ich hab cp und meine tochter 32 ist letztes jahr damit angefangen,
    scheint doch was dran zu sein das man die veranlagung weiter gibt,
     
  9. Irmi

    Irmi Mitglied

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    Huhu!

    Ja das stimmt. Vererben kann man Rheuma nicht, es gibt nur so eine Veranlagung dazu deshalb fragen die Rheumadoc. bei einer Aufnahme z.B. immer nach.
    Aus meiner Verwandtschaft hat zum Beispiel kein Mensch Rheuma außer ich. ;) Ist halt so.
    Aber von einer "Erbkrankheit" kann man nicht sprechen.

    Lg 1986:top:
     
  10. wessi

    wessi Gesperrter Benutzer

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    Hallo Walküre,


    zu dem Thema:

    ich kann sagen, ja kann man.


    MfG wessi
     
  11. Monsti

    Monsti das Monster

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    Die RA kann nach heutigen Wissensstand nicht vererbt werden. Es kann an die nächsten Generationen aber eine Disposition weitergegeben werden. Vererbt werden können hingegen bestimmte Gene (z.B. HLA B27 - M. Bechterew), was jedoch nicht heißt, dass man als Träger auch erkranken wird.

    LG Angie
     
  12. wessi

    wessi Gesperrter Benutzer

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    Hallo Monsti,

    auch wenn das jetzt, ein alter Beitrag ist.

    Das möchte ich noch mal genauer wissen :confused: :confused: :confused:.

    Wie kannst du so eine aussage machen :mad: :mad: :mad:.

    Zur Punkt 1. )
    Also, ich kenne da keinen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!.

    Hast du da zumindest eine einzige wissenschaftliche Quelle, dafür???.


    Zur Punkt 2. )

    Es fehlt mir da ( dein Bricht zur folge ) ein wenig Verständnis los und Verwirrung zu gleich :confused: :confused: :confused: :confused:.

    Ich glaube das du, da dich ganz gewaltig irren tust.

    Oder, willst du mir jetzt persönlich glaubhaft machen.

    Das du Angie, Die Krankheiten von 450 Stück Rheuma arten kennst, und mir zusagen zu können.

    Das ich gelogen hätte!!!!!!.

    Unglaublich so was:mad::mad:.

    Ich wünsche dir alles gute in deinem Leben.

    MLG der wessi
     
  13. Bohne_62

    Bohne_62 die Geduldige :)

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  14. Monsti

    Monsti das Monster

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    Was soll denn das jetzt? :eek: :confused:

    Welche Quellen soll ich Dir liefern, wo Du doch nur aufmerksam auf der Hauptseite nachlesen musst?!

    Kopfschüttelnde Grüße
    Angie
     
  15. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    Bitte nicht :krach:streiten... :nono: lieber so:bier:

    Da es ja nun viele verschiedene rheum. Krankheiten gibt kann man pauschal nichts sagen. Hinzu kommt dann noch die ererbung selbst autosomal-dominat oder rezessiv.

    Jedoch kann man davon ausgehen, dass keine Erkrankung direkt vererbar ist. Doch eine gewisse Bereitschaft dafür weitergegeben wird. Bestes Beispiel Bechterew - HLA-B27 ist vorhanden, doch es kommt nicht zum Ausbruch des MB. Im Gegenzug gibt es Patienten ohne dieses Gen-Merkmal und haben dennoch den MB.

    LG
    Waldi
     
  16. wessi

    wessi Gesperrter Benutzer

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    Hallo Bohne,

    Punkt 1.)

    Das Thema ist hier ja "Schweres Erbe?"

    Siehe hier:

    Und so mit habe ich.

    "Nur" Meine Meinung gesagt, sonnst nichts.

    Punkt 2.)

    Ich darf ja, nur mal "Meine Meinung" dazu sagen.

    "Oder" ist das für euch wirklich ein großes Verbrechen?????????????????????????????????????????.

    Wenn jemanden Fragen hat???????, oder Antworten zu bekommen darf?????????

    Sorry.

    Hatte ja tatsächlich fast vergessen, was die Vergangen betrifft.

    Mit Leuten, Patienten, Rentnern, Leute die einen GdB Ausweis haben, ich auch mit eingeschlossen was passiert ist.

    Wenn man nicht einmal eine Vernünftige Antwort bekommt, und auch gleich zu drohen muß.

    Und das finde ich hier nicht in Ordnung, und das ist auch nur meine Meinung dazu.


    Das ist jetzt aber nur deine Meinung!!!!.

    Sorry, aber du kennst mich leider nicht, das ist Fakt.

    Wenn ich tatsächlich, aggressiv werden sollte, dann sehen meine Bricht ganz anderst aus, gelle.

    Das heißt, ich bin nicht aggro!!!!!, lass es einfach in der Zukunft mit solchen Behauptungen, gelle.

    Punkt 3.)

    ich danke dir für die Info.


    Werde es lesen.


    Punkt 4.) Ich könnte jetzt noch mehr schreiben, habe keine Lust dazu.

    Das wars wieder mal von mir.

    MfG wessi
     
  17. wessi

    wessi Gesperrter Benutzer

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    Hallo Monsti

    Wie ich es schon geschrieben habe, ganz einfach.

    Wenn ich ja mal Kopfschütteln könnte, leider kann ich das seit langer zeit nimmermehr machen.
     
  18. kukana

    kukana Moderatorin

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    @ wessi,

    Es ist ja schön wenn du DEINE Meinung sagst, du musst anderen aber auch zugestehen, dass sie eine eigene Meinung haben, die deiner Meinung dann gegenübersteht.

    Lass es so stehen. Fang bitte nicht in jedem Thread an zu diskutieren, dass deiner Meinung nach dies und das recht ist. Du bist vielleicht nicht immer im Recht.

    Bezgl. vererbar stimme ich auch eher Monsti zu, Disposition vererbbar, das heisst aber nicht, dass es auch bei jedem zwangsläufig dann zu einem Rheuma kommen muss. Aber wenn eine Autoimmunerkrankung vorhanden ist, kann sie leicht andere nach sich ziehen, weil eben das Auto-Immunsystem nicht mehr richtig und falsch unterscheiden kann.

    Kukana
     
  19. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @wessi

    Das ist keineswegs allein Bohne´s, sondern u.a. auch meine Meinung, ich finde deinen Kommentar im Ton nicht angemessen; monsti hat im Übrigen auch in der Sache Recht, weder die Bechterew-Erkrankung noch andere Rheuma-Erkrankungen sind direkt vererbt, sondern lediglich (wie auch kukana sagte) die Disposition dazu. Daher rührt dann auch die familiäre Häufung, die öfter auftritt.

    Gruß, Frau Meier
     
  20. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Hallo Walküre,

    ja das kann sein das es eine Generation oder auch mehrere überspringt.

    Es ist ja "nur" die Veranlagung die weitergegeben wird und so kann es sein das es Generationen überspringt, das es eben nicht bei jedem ausbricht, der die Veranlagung durch Vorfahren in sich trägt.

    Bei mir in der Familie, Vorfahren ist es so, ich habe die Mischkollagenose = Sharpsyndrom, mein Vater hat rheumatoide Arthritis, ein Onkel Morbus Bechterw, zwei weitere rheumatoide Arthritis, einer Morbus Crohn und bekannt ist auch was autoimmuner Richtung Diabetes mittlerweile. Meine Oma hatte auch entzündliches Rheuma, welches genau weiss ich nicht, aber fest stand, das es hundert Prozent entzündlich war. Sie verstarb früh, weil sie nicht richtig behandelt wurde, diie Möglichkeiten der genauen Diagnose und Kenntnisse und Therapien damals waren noch sehr schlecht. Ich war 9 Jahre alt als sie starb. Erinnere mich aber noch an einiges ihrer Symptome.
    Viele Symptome von meiner Oma deuten auf APS/Vaskulitis/Kollagenosen hin. Soweit das meine Mutter und ich in Zusammenarbeit recherchieren konnten. Ein Sohn von mir ist CCP postiv, ein Marker für rheumatoide Arthritis.

    Bei meinen anderen Söhnen, habe drei, ist aber bislang nichts in der Hinsicht und auch bei meinen drei Geschwistern nicht.

    Dennoch ist es so, das zwar die Veranlagung zu Autoimmerkrankungen weitergegeben werden kann, aber es nicht bei jedem ausbricht und auch nicht jeder dann die selbe Autoimmunerkrankung bekommt, wenn dann was ausbricht.

    Also keine direkte Vererbung einer bestimmten Erkrankung.
     
    #20 9. Januar 2013
    Zuletzt bearbeitet: 9. Januar 2013