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Schwerbehindertenausweis

Dieses Thema im Forum "Schwerbehinderung" wurde erstellt von 68Biene, 21. Oktober 2009.

  1. 68Biene

    68Biene Neues Mitglied

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    Hallo zusammen.
    Vielleicht kann mir einer helfen.Ich habe im August einen Antrag gestellt wegen Chronischer Polyarthritis,Knie und Rückenbeschwerden.Heute ist der Bescheid gekommen das ich (nur)30%bekomme aufgrund der Polyarthritis.Wegen dem Knie und Rücken kam der Satz ;;Die Beeinträchtigung verminderter Belastbarkeit der Wirbelsäule,des linken Kniegelenkes ist keine Behinderung,weil sie keinen GdH von wenigstens 10 verursacht.Ich möchte gerne Widerspruch einlegen.Soll ich denn erst die Papiere vom Versorgungsamt schicken laßen um diese einzusehen oder soll ich gleich dazu schreiben das ich mit dem Knie nicht mehrmals in die Hocke gehen kann ohne das mir vor Schmerzen schlecht wird.Ich kann nicht mehr rennen und ständige Schmerzen begleiten mich auch.Ich habe auch irgendwo gelesen das man unter ständiger Einnahme von Mtx und Cortison mehr bekommt.(Ich finde nur die Seite nicht mehr:sniff:.Ich weiß ja nicht ob mir mehr Prozente zustehen.Ein Versuch ist es mir wert.Ausgerechnet jetzt ist der Vdk auch noch in Urlaub.Ich hoffe das ich hier Hilfe find.Danke schon mal im vorraus
    Lg Biene
     
  2. Irmi

    Irmi Mitglied

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    Behindertenausweiß

    Liebe Bine!

    Also ich kann dir ja mal von meinen Erfahrungen schreiben.
    Bei mir haben die das jedes Mal so gemacht, das die vom Versorgunsamt erst voll wenig % gegeben haben. Und ich habe immer einen Widerspruch geschrieben. Einfach so ohne "extra Zettel". Dann habe ich die entsprechenden Krankenhausberichte/ oder Arztberichte beigefügt.
    Ich hatte auch oft Erfolg damit. Jetzt hab ich zum Beispiel 80%. Die wollten mir vorher auch nur 50% geben obwohl ich dauernde Luftprobleme hab. Da hab ich meinen Sachbearbeiter angerufen (also der der im Versorgunsamt für dich zuständig ist, steht oben im Briefkopf) und hab ihm die Sache geschildert. Er kann dir allerdings auch ein Formular zuschicken.
    Die sind oft sehr stur.
    Das musst du aber auch sein.
    :top:

    Lg. 1986
     
  3. 68Biene

    68Biene Neues Mitglied

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    Hallo
    Hast du denn beim Widerspruch einlegen die Arztberichte angefordert.Ich weiß irgendwie noch nicht so wie ich das schreiben soll.ich suche auch schon ne Stunde rum wo das mit dem Mtx stand.Alles gar nicht so einfach:(Aber trotzdem danke
    Lg Biene
     
  4. Heidesand

    Heidesand Bekanntes Mitglied

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    Bei den entzündlich-rheumatischen Krankheiten sind unter Beachtung der Krankheitsentwicklung neben der strukturellen und funktionellen Einbuße die Aktivität mit ihren Auswirkungen auf den Allgemeinzustand und die Beteiligung weiterer Organe zu berücksichtigen. Entsprechendes gilt für Kollagenosen und Vaskulitiden.
    Bei ausgeprägten osteopenischen Krankheiten (z.B. Osteoporose, Osteopenie bei hormonellen Störungen, gastrointestinalen Resorptionsstörungen, Nierenschäden) ist der GdB/MdE-Grad vor allem von der Funktionsbeeinträchtigung und den Schmerzen abhängig. Eine ausschließlich meßtechnisch nachgewiesene Minderung des Knochenmineralgehalts rechtfertigt noch nicht die Annahme eines GdB/MdE-Grades.
    Anmerkung

    Entzündlich-rheumatische Krankheiten der Gelenke und/oder der Wirbelsäule (z.B. Bechterew-Krankheit)
    ohne wesentliche Funktionseinschränkung
    mit leichten Beschwerden10mit geringen Auswirkungen
    (leichtgradige Funktionseinbußen und Beschwerden, je nach Art und Umfang des Gelenkbefalls, geringe Krankheitsaktivität)20 - 40mit mittelgradigen Auswirkungen
    (dauernde erhebliche Funktionseinbußen und Beschwerden, therapeutisch schwer beeinflussbare Krankheitsaktivität)50 - 70
    mit schweren Auswirkungen
    (irreversible Funktionseinbußen, hochgradige Progredienz)
    80 - 100
    Auswirkungen über sechs Monate anhaltender aggressiver Therapien sind ggf. zusätzlich zu berücksichtigen

    suchst Du diese Info?

    nachzulesen bei www.vsbinfo.de

    LG Heidesand



     
  5. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    @Biene
    Nur die Diagnosen einreichen bringt Dir wenig an % ein. Die Entscheider müssen sich ein Bild davon machen, was Dich im täglichen Leben gegenüber einem Gesunden beeinträchtigt. Dazu gehören solche Schilderungen wie "in die Hocke gehen". Die Zuerkennung richtet sich nach dem Maß der Beeinträchtigungen nicht nach den Diagnosen, die insofern nur einen Anhaltspunkt liefern.
     
  6. 68Biene

    68Biene Neues Mitglied

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    Danke für eure Antworten.Ich lege jetzt erst mal Widerspruch ein.Dann werde ich mit dem Vdk die Begründung fertig machen.Ich habe es gefunden mit dem Mtx.Es steht hier in Rheuma online unter Fragen und Antworten.
    Für die Dauer einer über 6 Monate anhaltenden aggressiven Therapie(z.B hochdosierte Cortison-Behandlung in Verbindung mit Zytostatika )soll ein GdBMdE-Grad von 50 nicht unterschritten werden.Vom 6,3,2002 GdB Tabelle.
    Lg Biene
     
  7. 68Biene

    68Biene Neues Mitglied

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    Ich brauche nochmal Eure Hilfe
    Ich habe einen Verschlimmerungsantrag gestellt und jetzt einen GdB von 40 bekommen. Mein Knie hat sich extem verschlimmert(komme nur noch unter starken Schmerzen die Treppe rauf und runter,unter Belastung fast gar nicht mehr,in die Hocke gehen geht gar nicht mehr,das Knie kann ich nicht mehr biegen und habe Schwierigkeiten beim Autofahren und beim Laufen. Dann kann ich mit meinem Rücken nichts schweres mehr heben und mein Schub nimmt seid letztes Jahr kein Ende. Dies habe ich alles beim Antrag angegeben und dann hat das Versorgungsamt mir statt 1-Funktionseinschränkung bei entzündlichen Gelenksveränderung mit GdB 30 noch GdB 10 auf 2--Funktionseinschränkung des linken Knie und 3-Funktionseinschränkung der Wirbelsäule gegeben. Ist das nicht ein bißchen arg wenig. Ich kann meinen Beruf nicht mehr ausführen und fange am Dienstag deshalb eine Umschulung an. Ich habe den Reha Bericht und den Bericht vom medizinischen Dienst beigelegt wo bestätigt wird das ich nicht mehr belastbar bin auf Knie und Rücken und nicht viel laufen kann. Da bekomme ich auf die CP 30 und auf Knie und Rücken nur 10.Das kann doch alles nicht sein. Und jedesmal diese Rennerei mir Widerspruch.Beim letzten mal habe ich auch Widerspruch eingelegt und abgelehnt bekommen. Hat einer einen Tip wie man es diesmal besser machen kann. Ich habe bald keine Kraft mehr. Hunderte Papiere ausfüllen für Umschulung .Ausweis und wer weiß für noch alles.Ich dachte mir das der Vdk mir vielleicht helfen kann.Vielleicht hat ja einer von eich dasselbe mitgemacht und kann mir helfen.
    Liebe Grüße Biene
     
  8. Melanie_1972

    Melanie_1972 Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich kann das selber nicht beurteilen. Es gibt eine GdB Tabelle, nach dem sie einstufen. Es werden halt nur die Funktionseinschränkungen beachtet, nicht die Erkrankung selber.

    Ich habe selber die Erfahrung gemacht, dass es wesentlich besser war, zumindest für mich, wenn ich nach einem halben Jahr oder Jahr einen Verschlimmerungsantrag gestellt habe und diese Widerspruchsverfahren habe ich gar nicht gemacht. Da ich eh ständig im KH war, habe ich mich an den dortigen Sozialarbeitet gewandt.

    LG
     
  9. Granny

    Granny Mitglied

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    Hallo biene,
    wenn du Mitglied bei VdK bist dann solltest du mit deren Hilfe nochmal versuchen deinen GdB zu erhöhen.

    LG Granny
     
  10. padost

    padost Neues Mitglied

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    Hi, mit hat der VdK nicht viel gebracht, kommt wie immer auf die Motivation der einzelnen Mitarbeiter an.
    Ich habe es wie Melanie gehalten, ein halbes Jahr gewartet, dann einen Verschlimmerungsantrag gestellt. Ein Attest meines behandelten Rheumadoc beigelegt, wie es mir geht, mit allen Diagnosen. In meinem Anschreiben selbst nochmal formuliert, wie mühsam mein Alltag ist, was Du hier auch schreibst, mit Schmerzen die Treppe bewältigen usw. und dann hat es funktioniert.

    Viel Glück
    Padost