Hallo,
wie bereits in anderen Beiträgen geschrieben, kann mein Sohn durch eine Polyarthritis und eine fortschreitende Knochennekrose im Mittelfußknochen seit ca. 6 Monaten nur mit Unterarmgehstützen längere Strecken zurücklegen. Rheumatechnisch wird er mit Enbrel und MTX (seit 4 Jahren) behandelt, momentan zeigen sich - gottseidank - keine neuen Entzündungsherde. Da er durch Rheuma und Nekrose aber massiv eingeschränkt ist, viele Arzt- und Therpeuten-Termine wahrnehmen muss, haben wir uns dann doch dazu entschlossen, einen Schwerbehindertenausweis mit den Merkzeichen "g" und "h" zu beantragen. Die Merkzeichen und somit ein Ausweis wurden in erster Instanz abgelehnt, ihm ein GdB von 30 zugesprochen. Wir haben dann die Unterlagen vom Amt angefordert (Schreiben vom Amtsarzt) und einen ausführlichen Widerspruch geschrieben, der durch ein Schreiben unseres Rheumatologen unterstützt wurde. Wieder abgelehnt, lediglich der GdB wird auf 40 angehoben! Ich verstehe das nicht - das Kind kann keine 2 km ohne Schmerzen zurücklegen, wird mit aggressiven Medikamenten behandelt, kann jederzeit wieder von einem Schub überrascht werden und kann nur sehr eingeschränkt das tun, was Gleichaltrige tun, zB. Sport etc. (er ist übrigens fast 11). Uns bleibt jetzt nur noch die Klage vorm Sozialgericht. Deshalb meine Frage: Hat irgendwer Erfahrung damit? Lohnt sich das? Wie sieht es mit den Kosten aus? Eine Klage ist ja erstmal grundsätzlich kostenfrei, teuer wird dann eben der Anwalt - falls man "verliert", muss man doch das gesamte Verfahren bezahlen, oder nicht?!? Ich bin mir unsicher, ob der ganze Aufwand wirklich lohnt oder ob man nicht erstmal abwarten sollte und dann irgendwann einen Verschlimmerungsantrag stellt. Wer hat Erfahrung damit? Wohnen übrigens in Niedersachsen.
Herzlichen Dank für eure Hilfe,
Dorchen
wie bereits in anderen Beiträgen geschrieben, kann mein Sohn durch eine Polyarthritis und eine fortschreitende Knochennekrose im Mittelfußknochen seit ca. 6 Monaten nur mit Unterarmgehstützen längere Strecken zurücklegen. Rheumatechnisch wird er mit Enbrel und MTX (seit 4 Jahren) behandelt, momentan zeigen sich - gottseidank - keine neuen Entzündungsherde. Da er durch Rheuma und Nekrose aber massiv eingeschränkt ist, viele Arzt- und Therpeuten-Termine wahrnehmen muss, haben wir uns dann doch dazu entschlossen, einen Schwerbehindertenausweis mit den Merkzeichen "g" und "h" zu beantragen. Die Merkzeichen und somit ein Ausweis wurden in erster Instanz abgelehnt, ihm ein GdB von 30 zugesprochen. Wir haben dann die Unterlagen vom Amt angefordert (Schreiben vom Amtsarzt) und einen ausführlichen Widerspruch geschrieben, der durch ein Schreiben unseres Rheumatologen unterstützt wurde. Wieder abgelehnt, lediglich der GdB wird auf 40 angehoben! Ich verstehe das nicht - das Kind kann keine 2 km ohne Schmerzen zurücklegen, wird mit aggressiven Medikamenten behandelt, kann jederzeit wieder von einem Schub überrascht werden und kann nur sehr eingeschränkt das tun, was Gleichaltrige tun, zB. Sport etc. (er ist übrigens fast 11). Uns bleibt jetzt nur noch die Klage vorm Sozialgericht. Deshalb meine Frage: Hat irgendwer Erfahrung damit? Lohnt sich das? Wie sieht es mit den Kosten aus? Eine Klage ist ja erstmal grundsätzlich kostenfrei, teuer wird dann eben der Anwalt - falls man "verliert", muss man doch das gesamte Verfahren bezahlen, oder nicht?!? Ich bin mir unsicher, ob der ganze Aufwand wirklich lohnt oder ob man nicht erstmal abwarten sollte und dann irgendwann einen Verschlimmerungsantrag stellt. Wer hat Erfahrung damit? Wohnen übrigens in Niedersachsen.
Herzlichen Dank für eure Hilfe,
Dorchen