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Schweinegrippeimpfung ja/nein bei MTX

Dieses Thema im Forum "Kinder- und Jugendrheuma" wurde erstellt von blaubarschbube, 2. November 2009.

  1. blaubarschbube

    blaubarschbube Neues Mitglied

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    Ich bin langsam im Zwiespalt , vom Prinzip bin ich gegen die Schweinegrippeimpfung , da aber über den Medien immer mehr Angst verbreitet wird , zetert meine Frau seit drei Tagen mit mir rum.

    Was würde passieren, wenn unsere Kleine mit H1N1 infiziert wird ????
    Bei Einnahme von MTX , kann das gefährlich Enden ????????

    Hat irgendjemand hier schon mit seinem Rheumadoc über das Thema Schweinegrippeimpfung geredet ??? Und was kam dabei raus ????
     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

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    http://www.rheuma-online.de/news/artikel/editorial-vom-november-2009.html

    Lies mal bitte was DocL dazu schreibt. Ich glaube die Ärzte wägen auch ab und werden eine Einzelfallentscheidung treffen.

    ...
    Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene; ältere Erwachsene erkranken seltener (mögliche Gründe siehe oben). Nach Angaben des Epidemiologischen Bulletins des Robert-Koch-Instituts erkrankten Angehörige der Altersgruppe der 5- bis 45-Jährigen weltweit am häufigsten....

    ...Patienten mit den genannten rheumatischen Erkrankungen gehören, auch wenn sie das Robert-Koch-Institut und die STIKO nicht ausdrücklich erwähnen, zu den Risikogruppen, die vorrangig gegen das Schweinegrippevirus geimpft werden sollten... Sie sind, zumindest beim einem größeren Teil der Erkrankungen, durch die Krankheit selber immunsupprimiert, daneben aber oft auch noch durch die immunsuppressive Therapie, z.B. mit Cortison, Methotrexat, TNF-alpha-Blocker und weitere langwirksame antirheumatische und krankheitsmodifizierenden Substanzen...

    Evtl. kann man mit Tamiflu oder Relenza sogar nach einer Ansteckung etwas machen, wobei auch da unklar ist ob das Virus nicht schon Restistenzen entwickelt hat. Und auch dabei ist die Wirkung bezüglich mit/ohne MTX sicher unklar.

    Gruß Kuki
     
  3. Talea

    Talea Mitglied

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    Hallo blaubarschbube,

    sowohl unser Rheumatologe als auch unser Pneumologe raten zur Impfung gegen die neue Grippe. Unsere Kinderärztin war allerdings beim letzten Termin eher zurückhaltend diesbezüglich. Wir haben am Donnerstag einen Impftermin gegen die saisonale Grippe, nach 14 Tagen wollten wir dann eigentlich die Schweinegrippe in Angriff nehmen.........

    Ich werde am Donnerstag noch mal nachfragen,ob eine Chance auf einen nicht adjuvantierten Impfstoff besteht,was mir lieber wäre als Pandemrix. Vielleicht wäre es auch die bessere Variante, meine Tochter nur gegen die saisonale Grippe und gegen Pneumokokken impfen zu lassen. Ich bin wirklich sehr unsicher,da sie auch Asthma hat. Was natürlich übel wäre,wenn durch die Impfung womöglich eine neue Autoimmunerkrankung angeschoben würde, dagegen wäre ein "normaler" Schub der bestehenden Krankheit geradezu "harmlos".



    Und wieder mal dürfen/ müssen wir ganz alleine entscheiden.........ich werde berichten,wie wir uns entschieden haben und wie es gelaufen ist.

    Viele Grüße von Talea

    Achja...meine Tochter nimmt täglich Azathioprin 100 mg,womit sie zusätzlich zur Risikogruppe gehören dürfte.
     
  4. AndreaSt

    AndreaSt Mamadrache

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    ich habe vor Wochen mit unserem Rheumadoc Dr. Rietschel gesprochen und er rät zur Impfung.
    Nachdem mein Kind gerade eine Erkältung durchmacht, war ich mit ihr gestern beim Kinderarzt und er hat mich auf die Impfung gegen die saisonale und die H1N1 angesprochen. Er rät ebenfalls zur Impfung, vorallem wenn Immunsupressiva gegeben wird.
    Allerdings würde er zuerst gegen die saisonale Grippe impfen und erst in einigen Wochen dann gegen H1N1.
    Ich schwanke trotzdem und werde mir erstmal den weiteren Pandemieverlauf ansehen und dann "spontan" entscheiden. Ach ja, in Rheinland-Pfalz gibts noch keinen Impfstoff, hab ich heute im Radio gehört.

    UND
    Saskia ist heute 16 und wurde noch NIE gegen Grippe geimpft, also warum soll ich ausgerechnet jetzt damit anfangen. (wer einen Hauch von Ironie findet, darf ihn gerne behalten)
    :)
     
  5. Savolo

    Savolo Neues Mitglied

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    blaubarschbube,
    hast du nicht an anderer stelle geschrieben, dass ihr das rheuma bei deiner tochter auf ihre erste 6-fach-impfong zurückführt? und jetzt überlegt ihr ernsthaft, sie gegen schweinegrippe impfen zu lassen?

    ich schlage dir dringend als alternative vor, dein kind klassisch-homöopathisch behandeln zu lassen, vielleicht braucht ihr dann kein mtx mehr!!!

    lg, sabine
     
  6. jabbo

    jabbo Neues Mitglied

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    Hallo Blaubarschbube,

    Hab gestern meinen Rheumadoc nochmals wegen der Grippe- und Schweinegrippeimpfung angesprochen und er meint, dass Kinder mit MTX
    diese Impfung nicht benötigen. Wenn man sie den Kindern aber dennoch geben will kann man dies. Der Impfstoff wäre nicht so bedenklich wie in den Medien behauptet.
    Seit 20 Jahren sagte er gibt er seinen kleinen Patienten MTX und alle haben die Grippen bisher immer gut überstanden.

    Bei Kindern die MTX und Humira bekommen hat er die Impfung aber empfohlen. Deine Tochter hat glaube ich zusätzlich zum MTX aber Embrel wenn ich mich richtig erinnere? Dieses Medikament kenne ich nicht.
    Kann Dir dazu leider nichts sagen. Der Rheumadoc hat nur MTX und Humira speziell in Kombination erwähnt.
    Ich werde Lena nicht impfen lassen, aus Bedenken gegenüber dem Imfpstoff- aber da ich Arzthelferin bin und die Schweinegrippefälle gerade sehr zunehmen, lasse ich mich (sehr widerwillig) wahrscheinlich impfen um das Virus nicht mit nach Hause zu schleppen und um Lena nicht anzustecken.


    Gruß Jabbo


    Hallo Savolo,


    nur aus Interesse- Wie wird JIA denn homöopathisch behandelt - ich habe mich mal bei einer Homöopathin erkundigt und sie meinte dass man diese Erkrankung nicht homöopathisch behandeln kann. Zusätzlich zu den schulmedizinischen Medikamenten kann man die Globuli nicht geben, da diese dann nicht wirken. Das würde bedeuten, dass mann alle schulmedizinischen Medikamente absetzen müsste?

    Gruß Jabbo
     
  7. Savolo

    Savolo Neues Mitglied

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    hallo jabbo,
    also, JIA wird wie jede krankheit homöopathisch behandelt, nämlich nach den symptomen des betreffenden. deswegen ist es auch nicht möglich zu sagen: das oder jenes mittel ist gut zur behandlung von JIA, weil es eben jedes mittel sein kann.
    war die befragte frau homöopathin oder klassische homöopathin? wenn sie letzteres war, wundert mich, dass sie die behandlung von JIA für unmöglich hielt.
    es ist natürlich richtig, dass die schulmedizinischen mittel eine homöopathische behandlung erschweren, aber man kann trotzdem mit der behandlung beginnen und schulmedizinische mittel i.d.r. erst nach anschlagen der homöopathika absetzen!
    bei meinem 19-jährign sohn bringt die klassisch-homöopathische behandlung eine ganze menge, allerdings haben wir auch den vorteil, dass er sich von anfang an geweigert hat, etwas immunsuppresives einzunehmen, so dass die homöopathika gut bei ihm wirken können.
    ich hoffe, du siehst jetzt ewas klarer!
    lg, sabine
     
  8. towanda

    towanda Neues Mitglied

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    hallo,
    ich habe heute folgende informationen erhalten:

    "Die beiden Impfstoffe gegen die so genannte Schweinegrippe Pandemrix® und Focetria®, enthalten als Adjuvans (Impfverstärker ) Squalen.
    Beim Menschen ist Squalen bei den US-Soldaten des ersten Golfkriegs als Impfverstärker engesetzt worden. 23-27 % (also jeder Vierte)
    auch solche, die zu Hause blieben) bekamen die Golfkriegskrankheit , mit chronischer Müdigkeit, Fibromyalgie (Muskelrheuma), neben Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen, persistierenden Kopfschmerzen, Erschöpfung und ausgedehnten Schmerzen charakterisiert. Die Krankheit kann auch chronische Verdauungsprobleme und Hautausschlag einschließen. Die Erkrankung hat sich seit 1991 also seit 18 Jahren nicht gebessert.

    Bei 95 % der Geimpften mit Golfkriegssyndrom wurden Squalen-Antikörper gefunden, bei den Geimpften aber nicht Erkrankten bei 0 %. Erst nach mehr als 10 Jahren wurden die Schäden vom US- Verteidigungsministerium anerkannt.

    Wenn die Bundesregierung ihren Willen durchsetzt und 35 Millionen Menschen geimpft werden, ist damit zu rechnen, dass 8-9 Millionen Bundesbürger für die nächsten Jahrzehnte unter chronischer Müdigkeit und Fibromyalgie etc. leiden werden."

    Die Email wurde von einer Ärztin aus Frankfurt an den Bund freiberuflicher deutscher Hebammen geschickt. Weiß vielleicht jemand die Quelle oder noch Näheres darüber?

    lg
    towanda

    Hier eine Gegendarstellung bezgl. Golfkrieg etc.
    http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article5266465/E-Mail-ueber-angebliche-Impf-Risiken-schuert-Angst.html Die ärztin die es verbreitet hat, hat es inwzischen sogar selbst revidiert
     
    #8 5. November 2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20. November 2009
  9. Talea

    Talea Mitglied

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    Hallo zusammen,

    hier die neueste Information unseres Rheumadocs:
    Er empfiehlt klar die Impfung gegen die saisonale Grippe,lehnt aber inzwischen die H1N1 Impfung ab,da nur 40 % der Gesunden überhaupt ausreichend Antikörper bilden,somit dürfte die Erfolgsrate bei Immunsuprimierten noch schlechter aussehen und dafür wäre das Risiko der Impfung zu hoch. Klingt logisch für mich, also werde ich meine Tochter heute nur gegen die saisonale Grippe impfen lassen, vielleicht später noch gegen Pneumokokken.

    Ich hoffe,wir treffen alle die richtige Entscheidung, so oder so.....


    Viele Grüße von Talea
     
  10. Madita

    Madita Giraffenfan

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    Hallo !

    Nachdem Mama mit so heftigem Juckreiz auf die saisonale Grippeimpfung reagiert hat, bekommt sie keine Schweinegrippeimpfung. O-Ton Mama: "Wenn ich gehen soll dann gehe ich auch ohne oder mit Schweinegrippe" !

    Liebe Grüsse von
     
  11. kukana

    kukana Moderatorin

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    Squalen ist in der Natur weit verbreitet und auch in verschiedenen Lebensmitteln zu finden. Im Menschen ist es eine Zwischenstufe der Biosynthese von Cholesterin, Steroiden und Vitamin D. Ich kann mir kaum vorstellen, dass dies die Ursache sein könnte von den beschriebenen Problemen. Da werden sicherlich noch andere Stoffe eine Rolle spielen....
    Squalen wirkt auch bei 100 µMol/l nicht toxisch. Es wird vom Körper natürlich ausgeschieden.


    LG Kuki
     
  12. jabbo

    jabbo Neues Mitglied

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    Hallo Savolo,


    Bisher war mein Stand der Dinge, dass man die Schulmedi´s absetzen muss. Ausserdem wird mit Homöopathicas das Immunsystem gepuscht was dann kontraproduktiv wäre?
    Freut mich für Deinen Sohn, dass er mit Homöopathie auskommt.
    Welche Symptome bzw. welche Krankheit hat Dein Sohn wenn ich fragen darf?

    Gruß Jabbo
     
  13. blaubarschbube

    blaubarschbube Neues Mitglied

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    Ich glaube für Homöopathie fehlt mir der Glaube , ich würde alles dafür geben , wenn wir ohne Enbrel und MTX auskommen könnten, aber nur mit Kräuter und Voodoo Gebeten sehe ich keine Heilung dieser Heimtückischen Krankheit !

    Im Mittelalter sind die trotz Homöopathie an Tripper und andere Infektionen gestorben , Antibiotikum ist deshalb in gewissen Situationen immer noch besser , als die Alternative.

    Aber das ist hier nicht das Thema , meine Frau will , dass unsere ganze Familie sich impfen lässt. Ich nicht !

    DUrch MTX und Enbrel ist das Immunsystem runtergefahren , ich frag mich ob die Schweinegrippeimpfung jetzt überhaupt Sinn macht.
    Setze ich jetzt alles ab und lass Sie dann impfen , muss ich evtl. damit leben , dass wir einen Schub bekommen.
    Würde Sie aber mit H1N1 infiziert werden , besteht aber auch Ernsthaft Gefahr ums Überleben (evtl.)

    RheumaDoc, Kinderarzt , alle empfehlen die Impfung , aber immer mit dem Spruch , "Das müssen Sie selber entscheiden"
     
  14. Savolo

    Savolo Neues Mitglied

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    @ blaubarschbube: du scheinst von homöopathie null ahnung zu haben; denn 1. ist die homöopathie was völlig anderes als "kräuter und voodoo" und 2. kannst du ihr absolut keine schuld für todesfälle im mittelalter geben, denn damals gab es noch keine homöopathie, sie wurde erst ende des 18. jahrhunderts von dem deutschen arzt samuel hahnemann entwickelt!!
    wenn du zu sehr auf deiner meinung bestehst, kann ich nur sagen: des menschen wille ist sein himmelreich. mir tut nur deine tochter leid!
    vor allem, da sich deine frau wohl scheinbar noch schneller in panik versetzen läßt als du. aber es führt nicht jeder infekt zu einer zunahme der rheuma-aktivität.
    unser 19-jähriger sohn hatte im februar ne richtige grippe, die sein rheuma überhaupt nicht verschlechtert hat, vor ca. 2 monaten hatte er nen lächerlich leichten magen-darm-infekt und sechs wochen lang total geschwollene und schmerzhafte knie (möglicherweise war das eine coxsackie-virus-infektion).

    @jabbo,
    absetzen von medis ist erst im 2. schritt sinnvoll, nicht gleich als erstes!
    es ist richtig, dass homöpathica das immunsystem fördern, deswegen ist langfristig das verwenden von immunsuppressiva ja auch kontraproduktiv. es wird oft bei verwendung von immunsuppressiva wie mtx oder humira so getan, als wäre man böse, wenn man dem immunsystem einen anschub gibt.
    aber ich glaube, dass da zwei sachen durcheinandergeworfen sind. schließlich ist es nicht gut, mit teilweise nicht funktiomierendem immunsystem herumzulaufen, auch wenn dadurch die rheuma-symptomatik besser wird. du surfst ja auch nicht im internet ohne firewall!!
    da diese art der behandlung mehr unterdrücknd als causal wirkt, wäre es toll, wenn sich viele rheumatiker weigern würden, mit teilweise sehr mit nebenwirkungen behafteten medis behandelt zu werden. aber da die meisten leute nur kurzfristig denken (das hemd ist mir näher als die hose), wird das wohl nur eine schöne utopie bleiben!
    übrigens: mein 19-jähriger sohn hat wohl schon 6 jahre JIA, diagnosestellung war aber erst im frühjahr 2008, seitdem ging es ihm (dank homöopathischer unterstützung) zunehmend besser, bis zu einem infekt (s,o,) im september. die daraus resultierende parainfektiöse arthritis wurde nur klassisch homöopathisch behandelt (mein sohn hätte eh keine schulmedis genommen), wodurch er wenigstens wieder in die schule gehen kann.

    @ kuki,
    dass squalen auch in der natur vorkommt, ist unzweifelhaft richtig. trotzdem kann die injektion von squalen zu symptoen des golfkriegssyndroms führen. in den usa hat man daraus gelernt: dort ist die verwendung von squalen in impfstoffen verboten.
    das ist wohl auch der grund für die existenz vin verstärkerhaltigem und -freiem impfstoff. die bundesregierung und bundeswehr hanen bei einem amerikanischen hersteller bestellt, der ohne squalen produzierte, die bundesländer bei einem europäischen hersteller, wo die verwendung von squalen erlaubt ist.

    lg, sabine
     
  15. blaubarschbube

    blaubarschbube Neues Mitglied

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    Mir tut nur Dein Dummes daher Gerede leid , ein absetzen der Medikamente führt bei unserer Tochter zu einem sofortigen Rückfall.

    Toll , dann habe ich Cholera gegen die Pest eingetauscht !

    So viel dazu!

    Normale Grippeschutzimpfungen lassen wir ja auch nicht machen , weil , wenn Sie an einer normalen Grippe erkrankt , es ja notfalls genug Gegenmittel ( Antibiotikum etc. ) gibt.

    Bei H1N1 sieht es nun mal ganz anders aus, sollte Sie damit infiziert werden und das einzigste momentane Gegenmittel ( Tamiflu ) nicht greift , dann kann es Lebensbedrohlich werden.
    Tamiflu hat bis jetzt nur bei ca. 70-80% aller behandelten gegriffen.

    Und diese Lebensbedrohliche Lage bekomme ich dann auch nicht mit Homöopathie weg.

    Bevor Du das nächste mal so Klugscheißer mäßig postest, solltest DU Dich vorher mal genau informieren , und nicht einfach eine Idee die Dir im Kopf herumschwirrt , hier anderen verkaufen zu wollen.

    Es wäre besser , wenn Du objektiv Deine Meinung zu diesem Thema äußerst und Pro und Contra aufzählst , als das Du andere User hier beleidigst und anderen Eltern erzählen willst , wie Sie Ihre Kinder zu behandeln haben.

    Ich setze mich seit Wochen mit diesem Thema auseinander und habe mir verdammt viele Informationen aus dem Netz besorgt und habe das mit unseren Rheumatologen besprochen und auch mir eine zweite Meinung aus Garmisch geholt.
    Zu dem spiele ich jeden Donnerstag mit drei Ärzten zusammen Fussball und habe auch mit dehnen über diese Problematik gesprochen.

    Anscheinend hast DU Dir auch nicht den von "Kukana" eingeblendeten Link von Dr. Langer komplett durchgelesen .
    Wahrscheinlich weil DU engstirnig durch die Welt mit Deiner Homöopathie gehst.
    Ich höre mir da lieber alle Meinungen an und bin offen für alles, notfalls auch für Homöopathie , da wo Sie Sinnvoll angewandt wird , wie zum Beispiel bei Psychosomatischen Krankheiten.
     
  16. kukana

    kukana Moderatorin

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    @blaubarschbube,
    das Dilemma in dem du steckst ist ja, dass du für dein Kind eine Entscheidung zu treffen hast. Und da finde ich es richtig abzuwägen und alle Seiten zu hören. Allerdings beträgt die Inkubationszeit bei dieser neuen Gripee nur ca. 3 Tage. Und auch Tamiflu hat wenn es wirkt Nebenwirkungen.

    Hatte auch erst daran gedacht mich als Erwachsene nicht impfen zu lassen, weil ja es ja Tamiflu gibt. Aber im Ernstfall werde ich dann nicht in der Lage sein zu meinem Arzt zu fahren. Also warte ich jetzt auf den Anruf vom Doc und lasse mich impfen.

    Gruß Kuki
     
  17. Savolo

    Savolo Neues Mitglied

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    @ blaubarschbube,
    danke für deine netten und verständisvollen worte! ich will das lieber nicht kommentieren, nu so viel:
    du hast jemand vor dir, der 27 jahre apothekerin ist und 15 jahre heilpraktikerin, davon 13 jahre in eigener praxis für klassische homöopathie.
    ich sag dir nur, dass sich bei weitem viel mehr krankheiten homöopathisch behandeln lassen als psycho-somatische (z,b, die schweinegrippe!)
    hab ich dir geraten, mtx gleich wegzulassen?
    wenn du mein geschriebenes an jabbo aufmerksam gelesen hättest, hättest du merken müssen, dass ich das differenziert sehe. ich schreibe niemandem etwas vor, ich gebe nur ratschläge, denn jedes ding hat zwei seiten.
    viel spaß beim weiterhin ausschließlich betrachten einer seite!
    sabine
     
  18. blaubarschbube

    blaubarschbube Neues Mitglied

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    @Kukana

    Dein Link vom Prof. Dr. Langer hat mir auch bei unserer Entscheidungsempfindung
    geholfen .
    Aber wie DU sagst , am Ende liegt die Entscheidung bei uns !

    Wir haben uns gestern alle gegen die Schweinegrippe impfen lassen, alle Ärzte haben uns dazu geraten , gerade im Bezug auf dem Chronisch kranken Kind !

    Ich werde über evtl. Nebenwirkungen berichten , bis jetzt ist alles in Ordnung !
     
  19. blaubarschbube

    blaubarschbube Neues Mitglied

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    Vlt. solltest Du Deinen eigenen Text mal lesen , dann siehst Du es wie DU schreibst !
    Gibt ja viele Leute die Bücher lesen aber den Inhalt nicht verstehen.
    Es gibt Ärzte, die praktizieren seit 30 Jahren und haben immer noch keine Ahnung.
    So viel zur Berufserfahrung, da frage ich mich doch wie DU das mit Deinem Gewissen vereinbarst , wenn DU als Apothekerin arbeitest und dann diese Chemie an Deinen Kunden verkaufen musst ????

    Also wir könnten jetzt noch lange um des Kaisers Bart reden , leider hat mir Dein Artikel gar nicht geholfen .
    Wie würde der Richter sagen " Zeuge unbrauchbar " !
     
  20. Savolo

    Savolo Neues Mitglied

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    @ blaubarschbube,
    ich werde dir keine antwort mehr geben, dann brauch ich mich wenigstens über dein unqualifiziertes gerede nicht mehr zu ärgern!
    sabine