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Schwangerschaft unter Quensyl

Dieses Thema im Forum "Rheuma und Schwangerschaft" wurde erstellt von Isibenni, 22. Mai 2007.

  1. Isibenni

    Isibenni Registrierter Benutzer

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    Hallo!

    Ist jemand von euch unter Quensyl schwanger geworden oder hat Erfahrungen oder Informationen zu Quensyl während der Schwangerschaft?

    Ich bin gerade dabei, Informationen einzuholen, auch von Fachärzten. Aber je mehr Meinungen ich einhole, desto unterschiedlicher werden die Beurteilungen, ob und wann man Quensyl bei geplanter Schwangerschaft absetzen sollte.

    Vielen Dank für eure Hilfe!

    Liebe Grüße
    Isibenni
     
  2. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    hallo isibenni,

    sei erst einmal herzlich willkommen bei rheuma-online :) .

    quensyl gehört zu den basismedis bei deren einnahme eine schwangerschaft kein beinbruch wäre, auch wenn es in der packungsbeilage anders steht. ich habe selbst quensyl genommen und es wegen geplanter schwangerschaft bereits anfang märz abgesetzt, weil es mir einfach zu gut geht um mich während der schwangerschaft damit zu belasten. als alternative steht immer cortison zur verfügung.

    ich hatte hier auch schon mal einen thread bezüglich schwangerschaft und medis eröffnet um mal solche erfahrungen zu sammeln. wenn du mal gucken magst: http://www.rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=27203&highlight=lexxus+schwangerschaft.
    unter anderem ist da auch ein link dabei, wo sich fr. dr. grmonica-ihle sehr ausführlich zu den medis vor, während und nach der schwangerschaft äussert.

    lieben gruß und viel erfolg beim planen :)
    lexxus


     
  3. Isibenni

    Isibenni Registrierter Benutzer

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    Hallo lexxus!

    Danke für den Tipp. Die empfohlene Seite hatte ich bereits gesehen. Ich wollte nur mal direkt von Betroffenen hören, wie sie das gehandhanbt haben mit dem Quensyl und wie die Schwangerschaft verlaufen ist.

    Bisher haben mir alle rheumatologischen Ärzte empfohlen, Quensyl bei Feststellen einer Schwangerschaft abzusetzen.
    Mein Frauenarzt hingegen rät, Quensyl 6 Wochen VOR Absetzen der Verhütung abzusetzen. Er kennt sich aber mit Kollagenosen nicht so gut aus.

    Ich bin einfach unsicher, da es mir eigentlich gut geht (schon seit 4 Jahren) und ich das Kind nicht einem "unnötigen" Restrisiko aussetzen möchte. Andererseits konnte ich mich auf meine Rheumatologin bisher immer verlassen und sie befürchtet, dass ich einen Schub bekomme, wenn wir Quensyl abrupt absetzen (aber da könnte ich doch ein spezielles Kortison nehmen, oder? Falls es gar nicht ohne geht) und solange die Schwangerschaft nicht feststeht (und es kann ja Monate dauern, bis es klappt), soll ich Quensyl weiter nehmen. Aber wir reduzieren langsam schrittweise.

    Ich hab das primäre Sjögren-Syndrom, was ja deutlich seltener ist als Lupus. Und die Betroffenen sind meist schon in oder jenseits der Wechseljahre, daher gibt es hierzu nur wenig Erfahrungen.

    Grüße
    Isibenni
     
  4. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    hallo isibeni,

    wieviel quensyl nimmst du denn am tag? ein oder zwei tabletten?
    ich hatte die erste tablette schon vor ewigkeiten abgesetzt, weil ich den eindruck hatte, dass das quensyl die eine oder andere nebenwirkung bei mir verursacht. darum blieb anfang märz nur noch eine tablette übrig, die es wegzulassen galt. quensyl ist nicht eben das stärkste basismedi, bei recht vielen leuten hier im forum hat es gar nicht erst angeschlagen. dennoch ist es sicher sinnvoll eine reduktion erst einmal vorsichtig zu versuchen.
    das mit der einnahme des quensyls während der schwangerschaft hat auch meine rheumadocin gesagt, allerdings war sie auch nicht böse als ich ihr sagte, dass es mir lieber ist ohne medis... .

    lieben gruß
    lexxus
     
  5. Isibenni

    Isibenni Registrierter Benutzer

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    Hallo lexxus!

    Ich habe bisher zwei Tabletten täglich, also 400 mg eingenommen. Inzwischen nehme ich seit 2 Wochen jeden zweiten Tag nur noch eine statt 2, komme also im Schnitt auf täglich 300 mg.

    Ursprünglich hatte ich vor, Quensyl ganz abzusetzen, wenn ich die Verhütung weglasse. Und bin nun eben durch die unterschiedlichen Meinungen verunsichert.

    Kennt jemand im Großraum Karlsruhe/Heidelberg einen Frauenarzt, der sich auch mit Rheumapatientinnen auskennt?

    Grüße
    Isibenni