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Schub oder PMS? Und wie geht´s weiter?

Dieses Thema im Forum "Nichtentzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Almarantha, 19. Mai 2013.

  1. Almarantha

    Almarantha Guest

    Hallo Forengemeinde,
    erstmal schöne Pfingsten an alle! Seit gut einer Woche plagen mich schlimme Schmerzen in Nacken, Schultern, Rippen, unterem Rücken, Ellbogen, Händen, Fingern, Füßen, Knien. Dazu schwere, schmerzende Arme und Beine. Ist das ein Schub? Liegt es am Wetter? Ist das PMS? Oder an allem zusammen? Es ist elendig und ich hoffe, das wird jetzt mal bald wieder besser! Habt Ihr Zusammenhänge bei Euch entdeckt zwischen den Schmerzen und der nahenden Periode? Ich hab auch wieder stärkere Schlafstörungen und die abgrundtiefe Kraftlosigkeit/Erschöpfung/Schwäche ist unverändert da... . Habe ja kürzlich meine EU-Rente für vorerst weitere zwei Jahre beilligt bekommen, wofür ich unendlich dankbar bin -wüßte absolut nicht, wie ich in diesem Zustand einer Arbeit nachgehen sollte... .:( Ich habe große Bedenken, dass die Beschwerden überhaupt noch mal besser werden - bisher ist alles immer nur schlimmer geworden. Ich muss dazu sagen, dass ich dbzgl. auch von niemandem behandelt werde. Meine Diagnosen sind Fibro, CFS, somatoforme Schmerzstörung, Hashimoto, Neurasthenie und Burnout. Ich geh immer noch zu therapeut. Gesprächen, um einen gewissen "Perfektionismus" abzulegen, was mir aber nicht wirklich gelingt. Ich glaube, ich muss doch mal zu dem Schmerztherapeuten gehen, zu dem mich mein HA schicken wollte. Was bitte macht denn so ein Schmerztherapeut?
    Freue mich über Antworten, danke.
    Almarantha
     
  2. medikan

    medikan PSA/RA seit 2010

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    Huhu Alma,

    schade, dass es dir so bescheiden geht.

    Ein Schmerztherapeut kümmert sich um deine Schmerzen und zwar am besten in allen Ebenen. Sprich, er wird versuchen, dich mit Medikamenten einzustellen, dir zu Sport/Physio und ähnlichem raten bzw. es verschreiben und auch auf deine Psyche achten, wobei, da hast du ja schon jemanden. Im Prinzip sollten bei einem Schmerztherapeuten die Schmerzen ganzheitlich angegangen werden und nicht einfach nur Pillen und gut ist.

    Ich habe hier in Möhnesee festgestellt: egal, wie wenig Lust ich habe, wie kaputt und müde ich bin, der "Sport" tut mir gut und nachher geht es mir psychisch etwas besser.

    Es ist schon wichtig, dass etwas gegen Dauerschmerzen getan wird. Weil a) erschöpfen die einen, b) leidet auch die Seele darunter und c) der Körper hat ein Schmerzgedächtnis, d.h. wenn man zu lange diesselben Schmerzen hat, brennen sich diese ein und man hat hinterher auch Schmerzen, obwohl es gar keinen Grund mehr dafür gibt. Und das ist dann großer Mist.

    Also, such dir einen Schmerztherapeuten, sind meistens Anästhesisten in Krankenhäusern, die ambulant behandeln. Meist hat man da ziemliche Wartezeiten, genauso wie beim Rheumadoc, also nicht zögern, mach direkt am Dienstag Nägel mit Köpfen und fang an, rumzutelefonieren. Ich drück dir die Daumen.
     
  3. Almarantha

    Almarantha Guest

    Hi, medikan :)!
    Danke für Deine Antwort. Toll, dass Du dort den "Sport" für Dich "entdeckt" hast :top:! Bei mir funktioniert das leider nicht. Ja, ich denke auch, dass gleich kommende Woche Zeit ist, mich zu kümmern - von alleine tut sich nix.
    Wünsche Dir noch ne gute Zeit "am See" ;).
    Lieben Gruß,
    Almarantha
     
  4. Almarantha

    Almarantha Guest

    So,
    PMS war´s schon mal nicht, sonst müßte es nämlich jetzt weg sein..., und das Wetter ist bei uns auch so einigermaßen - das kann also auch nicht der Grund sein, denn mein Befinden ist immer noch unverändert sch...e. Ich habe eine riesenlange Symptomeliste, bei der die Ärzte immer nach dem Lesen erstmal betreten schweigen. Und im Laufe der Jahre gab´s dann die diversen Diagnosen - weil nix geholfen hat, alles unverändert blieb oder schlimmer wurde und es irgendwie "alles" sein kann. Aber WAS ist es denn nun hauptsächlich? Hashimoto? Da bin ich eigentlich gut eingestellt. Oder Fibro? Oder doch CFS? Burnout und Neurasthenie stehen auch noch als mögliche Übeltäter auf dem Diagnoseblatt. Oder ist im Grunde alles irgendwie "ein und dasselbe"? Also, ich meine das so, dass das eine das andere bedingt, oder das eine ein Symptom des anderen ist, oder, dass sich alles gegenseitig verstärkt. Wer weiß das schon? Die von der Uni Würzburg entdeckten geschädigten Nervenfasern und die momentan heiß beforschte mitochondriale Dysfunktion passen ja auch "gut" da rein. Wenn ich alle NEMs nehmen würde, die für die einzelnen Krankheiten empfohlen werden, käme ich gar nicht mehr dazu, was anderes zu essen, so viele sind das. Und wenn ich alle Therapievorschläge zu den einzelnen Diagnosen befolgen würde, müßte mein Tag 48 Stunden haben. Das ist jetzt vllt. etwas überzogen, aber mich macht das total frusty, dass es nicht "einfach" EINE Diagnose gibt, die mit ein, zwei Maßnahmen gebessert werden kann. Das wär schön.:D Nun, jetzt werd ich erstmal den Schmerztherapeuten "ausprobieren".
    Almarantha
     
  5. Almarantha

    Almarantha Guest

    So, nun hab ich ne Einweisung zur Rheumaambulanz einer Uniklinik zwecks multimodaler Schmerztherapie. Der 1. Termin wird in ca. 8 Wochen sein - also durchhalten. Heut hab ich zu allem Überfluss noch Monster-Migräne, es ist echt zum Heulen. Ich bin froh, dass mein HA so engagiert meinen Fibro-Weg MIT mir geht und dass er einer von denen ist, die die Psyche nur als Mit-Faktor sehen, nicht aber als Hauptauslöser für die Fibro. Jetzt hoffe ich erstmal auf diese Schmerztherapie. Nimmt hier jemand wegen der Erschöpfung Glutathion (bzw. S-AG) und kann Erfahrungen berichten?
    A.