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Schmerztherapie Ruhrgebiet wg. anhaltender Schmerzen bei unklarer Diagnose

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von MadCat, 8. April 2010.

  1. MadCat

    MadCat Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich schreibs mal hier rein, weil ich momentan nicht so genau weiß, ob ich eine entzündliche oder nicht entzündliche Form habe. Eigentlich war die Diagnose Psoriasis-Artthropathie. Nun geht der Verdacht aber auch in Richtung Fibro (zusätzlich) und meine Hausärztin hat noch Raynaud ins Spiel gebracht (da ich ab und an fleckige Verfärbungen der Hände habe). Deswegen steht demnächst auch ein Termin bei einem anderen Rheumatologen an, weil ich mich bei meinem jetzigen nicht mehr gut aufgehoben und ernst genommen fühle.

    Aktuell habe ich wieder starke Schmerzen im linken Arm. Dies scheint von einer Entzündung herzurühren, denn letzten Oktober, als es ganz schlimm war, hat das Spritzen von Kortison ins Schultereckgelenk, die Sehnenansätze und Ellbogengelenk eine Besserung gebracht. Leider ging es seitdem nie ganz weg. Wieder spritzen will der Arzt noch nicht und Kortison in Tabletten will er auch nicht geben. Ich soll nur weiter NSAR futtern (aktuelle Meloxicam), die aber absolut nichts bringen. Arava bringt nur was für meine kleinen Gelenke, die sind seit geraumer Zeit fast beschwerdefrei, aber an den Schulterschmerzen ändert es gar nichts.

    Aktuell nehme ich wieder - wie ich eigentlich finde viel zu viel - Schmerzmittel. Neben dem Meloxicam, 7.5mg morgens und abends, alle 5 1/2 Stunden 125 mg Tilidin als Tropfen und alle 8 Stunden 1000 mg Metamizol, ebenfalls als Tropfen. Damit komme ich so halbwegs hin. Mein Problem dabei ist nichtmal, dass die Schmerzen so unaushaltbar sind - das waren sie im Oktober als es anfing, da waren sie so heftig wie noch nie in meinem Leben - aber auf weniger Schmerzmittel reagiere ich nicht, d.h. wenn ich weniger nehme, setzt keine Besserung ein. Auch komme ich z.B. mit dem Tilidin in retardierter Form, dann 150 mg, weniger gut zurecht als mit den Tropfen. Da habe ich natürlich die Zeit bis die Wirkung einsetzt und eine Zeit, wenn die Wirkung abflaut, aber die Zeit dazwischen kann ich mich wenigstens einigermaßen bewegen. Da ich trotz des ganzen Zeugs, das ich im Moment nehme, keine Nebenwirkungen habe, betreut mich meine Hausärztin damit, bis der Termin beim Rheumadoc am 10.05. ist.

    Ich überlege nun aber, ob es nicht sinnvoll ist, wenn ich mir parallel zum Rheumadoc auch einen Schmerztherapeuten suche, der mich dann mal richtig einstellt. Kennt jemand einen empfehlenswerten Schmerztherapeuten im Ruhrgebiet, vorzugsweise Duisburg und Umgebung?