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Schmerzen,kein Termin in Rheumaambulanz,in Klinik erst 29.2.2012!

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Gabile, 14. Februar 2012.

  1. Gabile

    Gabile Neues Mitglied

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    War erst Anfang September in Rheumaklinik.Dort wurde erstmalig seit Jahren Vorfußarthritis festgestellt.Weiter wurde nicht untersucht , trotz massiver Wirbelsäulenbeschwerden und anderer Gelenke.Nehme seit dem 25mg Mtx und 30mg Kortison.Ging mir dann auch gut.Seit November sollte ich das Kortison ausschleichen.Hat dann nicht so geklappt(wiederkehrende Schmerzen).

    War dann noch mal am 2.1.2012 in der Ambulanz der Rheumaklinik.Sollte dann noch langsamer ausschleichen.Dort meinte man dann,das die Wirbelsäule doch beteiligt sein könnte.War immer mein reden,sonst wären die Schmerzen unter Kortison ja nicht weg gegangen.Das Mtx wurde auf 25mg Spritzen umgestellt.

    Ich sollte versuchen die Schmerzen auszuhalten(keine Schmerzmittel verschrieben bekommen!),damit man im April ein MRT ohne Kortison machen kann.Sollte ich es nicht mehr aushalten,müsse ich eher wieder kommen.

    Die Schmerzen sind nun nicht mehr auszuhalten(werde jede Nacht zwischen 0 und 1 Uhr wach,bin auch noch voll berufstätig).

    Jetzt war ich heute bei meiner Hausärztin und habe erst nach dem ich geweint habe,wenigstens einen Krankenschein bekommen.Weiter kann sie mir auch nicht helfen.

    Vorhin habe ich dann in der Ambulanz der Klinik angerufen.Ich habe keinen Termin bekommen,nächster Akuttermin erst im Juni!!!Ich solle auf der Station anrufen und mir sagen lassen,wann ein Bett frei ist.Auch dort ist frühesten am 29.2.2012 etwas frei.

    Nun meine Frage:Dürfen die einen einfach mit diesen Schmerzen abweisen?Ist das nicht unterlassene Hilfeleistung?Mir helfen keine Ibuprofen und auch keine Voltaren mehr.Ich weiß nicht,wie ich das durchstehen soll.Oder könnte ich mal in der Ambulanz anfragen,ob ich privat einen Termin bekomme,würde ich in meiner Verzweiflung auch dann selbst bezahlen.

    Mein CRP-Wert war vorige Woche bei 27,5.

    Liebe Grüße an Alle,vielleicht kann mir jemand etwas dazu schreiben!
     
  2. Meerli13

    Meerli13 Meerschweinchen-Guru

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    Hallo!

    Versuche nochmal in der Ambulanz anzurufen und bitte , dass ein Rheumadoc bei dir zurückruft, oder sagt was du machen sollst. So läuft das bei mir jetzt immer, aber auch erst seitdem ich dort schon mehrmals war.

    Ansonsten dein Hausarzt bitten Kontakt mit Rheumatologen aufzunehmen, was man jetzt machen soll.

    Warum bekommst du zumindest nicht von ihm Schmerzmittel? Damit muss ich dann auch die Zeit vorerst überbrücken.

    Gruss Meerli
     
  3. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    viele Ärzte oder Kliniken machen das leider nicht mehr.also,das mangesetzlich versichert ist und privat bezahlt.da muss man schon privat versichert sein.
     
  4. Leni83

    Leni83 und Erika

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    oh jeee....

    Liebe Gabile,

    ich kann mich erinnern, dass ich auch weinend bei meiner HÄ saß, als mir im September die Hüfte so weh tat, dass ich keinen Meter mehr gehen konnte, mich nicht mehr waschen konnte, mich nicht mehr anziehen konnte und mir keiner helfen wollte.
    Sie hat mich dann einen Tag krank geschrieben und gesagt, dass ich unbedingt direkt am nächsten Morgen in die Rheumatologen-Praxis fahren soll und so lange da sitzen bleiben soll, bis ich behandelt werde.
    Genau das habe ich gemacht (OHNE VORHER ANZURUFEN, sonst wimmeln die einen ab) und man wollte mir erzählen, dass es nicht möglich sei dran zu kommen, ich solle wieder gehen und blablabla es dauert mindestens 4 Stunden bis sie dran sind...... Ich habe mich nicht nach Hause schicken lassen und bin einfach stumpf ins Wartezimmer gegangen. Und siehe da: nach nur 20 Minuten war ich dran.
    Ich habe dann dem Rheumatologen nochmal alles geschildert, inklusive weinen und habe dann eine Einweisung in die Rheumaklinik und sehr starke Schmerzmittel bis zum Aufnahmetermin erhalten.
    Gut...... die Arzthelferinnen hassen mich dafür heute noch, aber die hatten auch nicht meine Schmerzen. Bei 9 von 10 Patienten kommen die mit der Tour sicher durch. Bei 7 mag es berechtigt sein und ich glaube auch, dass Patienten denen es nicht gaaaanz schlecht geht, durchaus vertröstet werden können, aber die verbleibenden 3 von 10 müssen behandelt und ernst genommen werden.

    Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen! Ärzte sind auch nur Menschen und keiner hat das Recht zu sagen, dass wir unsere Schmerzen ertragen müssen. Es kann uns nunmal nicht jeder helfen, aber zumindest muss es möglich sein, bis zum rettenden Termin Schmerzmittel zu bekommen. Lass den Kopf nicht hängen und kämpfe dafür, dass man dich nicht hängen lässt.

    Liebe Grüße
    Helen
     
  5. Juliane

    Juliane Neues Mitglied

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    Aus meinem Berufsleben:

    Schmerzpatienten dürfen nicht abgewiesen werden!

    Man will ja nicht gleich die Keule zücken, aber:
    da gibts auch das Thema der unterlassenen Hilfeleistung.

    Kann mich den anderen nur anschließen:
    hingehen und da sitzen bleiben, egal wie lange es dauert.

    LG von Juliane.


    (PS: eine "Kollegin" sagte mal zu dem Thema:
    "na, sooo schlimm kannst ja wohl bei ihr nicht gewesen sein...")
     
  6. bernd51

    bernd51 Neues Mitglied

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    Hallo Gabile,

    sicher ist es sehr schwer einen kurzfristigen Termin beim Rheumatologen zu bekommen,das wissen wir ja alle.3 bis 4 Monate Wartezeit sind normal.

    Auch bei meinem Rheumatologen ist es mehr als voll.Wenn allerdings akute Probleme da sind genügt ein Anruf und man kann Mo,Di,oder Do Vormittag hingehen ohne böse angeschaut

    zu werden.Wartezeit mindestens 2 Std.,manchmal auch4,aber man kommt dran.Ich selbst habe öfter Fußentzündungen (komplett geschwollen und sehr schmerzhaft) und rufe dann kurz an

    das ich vorbeikomme.Wenn mal nicht soviel los ist hat es auch schon mal nur 1 Stunde gedauert,bis ich drankam.Frage einfach mal den Arzt selbst wie du das handhaben sollst

    wenn garnichts mehr geht.Dann muß er eine Aussage treffen und du weißt ob es Sinn macht weiter zu ihm zu gehen.

    Mein Sohn geht auch zum selben Arzt und hat keine Probleme mal ohne Termin bei ihm aufzutauchen wenn es nötig wird.

    Kopf hoch und alles Gute von bernd51:)
     
  7. Gabile

    Gabile Neues Mitglied

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    Vielen Dank!

    Möchte mich hier erst einmal bei allen bedanken,die mir hier geantwortet haben.Habe mich inzwischen auch wieder etwas beruhigt.
    Nachdem ich mich ausgeheult hatte,wollte ich noch mal dort anrufen.Ist aber keiner ans Telefon gegangen.Weiß allerdings nicht,wie lange am Dienstag die Ambulanz geöffnet ist.Versuche es morgen früh noch mal und lasse mich dieses Mal nicht so schnell abwimmeln.Schließlich habe ich es Ende Dezember auch geschafft einen Termin gleich am 2. Januar zu bekommen.

    Da war ich allerdings auf Gegenwehr der Sprechstundenhilfe vorbereitet.Auch im Dezember war erst die Antwort ich könne erst im Juni einen Termin bekommen.Heute war ich schon angeschlagen und da kann man nicht so gut argumentieren.Wenn das nicht klappt,werden wir eben hinfahren.Das schlimme ist nur,das ich immer auf meinen Mann angewiesen bin(kann kein Auto fahren).Mein Mann geht dann auch noch in 4 Schichten.

    Mit Schmerzmittel ist meine Hausärztin immer sehr geizig.Konnte ihr vor 2 Wochen gerade mal eine 20 Stück Packung Voltaren Resinat abschwatzen.Die helfen aber inzwischen kaum noch.Ich nehme abends 22 Uhr eine und werde trotzdem zwischen 0 und 1 Uhr wach.Mein bester Freund ist im Moment mein Heizkissen,das verschafft wenigstens ein bischen Linderung in den Hüften und im Rücken.Die Schmerzen in den Oberschenkeln und den Schienenbeinen sind nachts kaum auszuhalten.

    Danke und liebe Grüße an Alle!Ich melde mich wenn ich irgendwas erreicht habe.
     
  8. Blonder Brummer

    Blonder Brummer Neues Mitglied

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    Hallo Gabile,
    habe gerade deinen Eintrag gelesen. Traurig, traurig.
    Als ich noch kein gutes Ärztenetz hatte, und ich fast die Wände hoch gegangen bin vor Scmerzen, wollte mir meine damalige Hausärztin auch nicht helfen. Daraufhin habe ich abgewartet, bis es Nacht geworden ist, und habe mir dann den notärztlichen Bereischaftsdienst telefonisch ins Haus bestellt. Wenn unsere Lübecker Notärzte hören, dass man MTX + Corti. nimmt, wird man gleich in die Klinik gebracht. Dort bekam ich starke Schmerzinfusionen, und wurde gut versorgt, habe dann geschlafen wie ein Baby.
    Du darfst dir nichts gefallen lassen, du bist ein Akutfall und darfst nicht abgewiesen werden!!!!
    Zur Not kannst du dich auch bei der Kassenärztlichen Vereinigung beschweren.

    Ich hoffe, dass es dir bald besser geht!!!!!

    L.G.
    :top::top::top: BB
     
  9. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Gabile!
    Sowohl die kassenärztliche Vereinigung, als auch die Krankenkasse kann manchmal weiterhelfen. wenn die KK in der Ambulanz anruft und sagt, daß eine Rheumapat. einen akuten Schub hat und vor Schmerzen nicht mehr weiß wohin, da bin ich mir ziemlich sicher, daß Du gleich kommen darfst, auch außerhalb der Ambulanzzeiten.

    Es ist nur immer schwierig für die Betroffenen in solchen Ausnahmesituationen sich nicht abwimmeln zu lassen und entsprchend zu reagieren.
    Starte morgen nochmals einen Versuch, jetzt bist du darauf vorbereitet.
     
  10. stella2100

    stella2100 Neues Mitglied

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    Wütend,Zornig

    Hallo,war lange nicht mehr bei euch,aber es geht wieder los mit unserer kleinen Lena!!!Laut SMZ-Ost hat sie JIA!Jetzt ist der Verdacht auf Weichteilrheuma.Mein Gesundheitsinstitut ZEILEIS versucht seit einigen Tagen für meine kleine einen Termin zu kriegen.Es muss spätestens nächste Woche sein ,denn am 28. Feb. haben wir den OP. Termin für ihre Schnellfinger (sind schon mehrere betroffen). Sie hat ganz schlimme Schmerzen und sie sind so geschwollen (unglaublich) .Eine zweite meinung wäre ja nicht schlecht ,oder? Denkste,Termin 2. APRIL !!!!!!!!!!!!Wenn es nicht bald klappt in dieser Klinik (sie befindet sich auch in Wien) dann reicht es mir!!Hr. Dr.ZEILEIS ist sehr wütend,bin auf morgen gespannt!!Wir sind privat versichert und .......
     
    #10 14. Februar 2012
    Zuletzt bearbeitet: 14. Februar 2012
  11. anurju

    anurju anurju

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    Hey Stella,

    ach Mensch - so ein Auf und Ab - das ist ja schlimm...
    Hoffentlich erreicht man einen früheren Termin.
    Ansonsten sollte man die Op sicher vorerst besser absagen - zumal OPs bei Rheumatikern schon genauer bedacht werden müssen. Das Immunsystem schießt eben leicht über die Stränge.
    Mir hat man zumindest gesagt, dass ich vor einer erneuten Knie-OP sehr genau mit dem Rheumatologen klären sollte, wer und wie das gemacht wird (Medikamente...).
    Die arme Kleine - Schmerzen sind einfach furchtbar - hoffentlich könnte ihr zumindest die Symptome erst einmal mit Entzündungshemmern in den Griff bekommen.
    Ich drücke feste die Daumen !!
    Zur Not einfach als Akutfall in eine Ambulanz gehen und dort sitzen bleiben bis man dran kommt - das haben wohl schon einge so gemacht...

    Liebe Grüße und ganz viel Kraft wünscht
    anurju
     
  12. Gabile

    Gabile Neues Mitglied

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    Hallo Blonder Brummer und Josie16!

    Danke für Eure Ratschläge.Werde dann heute noch mal mein Glück versuchen und mich nicht wieder so leicht abwimmeln lassen.Es ist jetzt 4.30 Uhr,ich kann wieder nicht mehr im Bett liegen.Bin seit 0.40 Uhr wach,zwischendurch ab und zu mal ein bischen im Halbschlaf.

    Wenn das mit der Rheumaambulanz nicht klappen sollte, werde ich nach Eurem Ratschlag die Krankenkasse anrufen,habe ja jetzt genügend Zeit,bin ja endlich mal krank geschrieben.

    Sollte das auch alles nicht funktionieren,habe ich ja noch meinen stationären Termin am 29.2.2012.Dann werde ich aber noch mal zu meiner Hausärztin gehen und der noch mal was vorheulen,fällt im Moment nicht schwer.Vielleicht kann die dann wenigstens beim Rheumadok anrufen,was sie verschreiben soll,das ich ein paar anständige Schmerzmedikamente bekomme.

    Danke und liebe Grüße Gabi
     
  13. Gertrud

    Gertrud Aktives Mitglied

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    Ich kann das immer gar nicht glauben, was ich da lese .... abgewiesen zu werden ... sich zum Hausarzt zu schleppen, dort vertröstet zu werden und nur 1 Tag krank geschrieben .... lange Wartezeiten beim Rheumatolgen als Akutfall ....!?

    Klar, auf einen 1. Termin wartet man ggf. lange - ich hatte anfänglich auch einen Termin, der 5 Monate weiter lag, aber nach Anruf meines HA dort konnte ich innerhalb von 2 Wochen kommen.

    Und jetzt habe ich immer die Möglichkeit, zur Akutsprechstunde zu gehen, wenn ich das für nötig halte. Ich bekomme dann zwar auch einen Termin, aber der liegt in den nächsten 1 bis 2 Tagen. Außerdem kann ich die Telefonsprechstunde nutzen und meist sagt der Arzt dann von selbst "Kommen Sie her, ich will mir das anschauen!"

    Ich glaube, wenn ich das Gefühl hätte, ärztlich nicht angemessen betreut zu werden - mit den Schmerzen allein gelassen zu werden - ich würde durchdrehen!!!!
     
  14. Gabile

    Gabile Neues Mitglied

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    Ich habe es geschafft!

    Erst einmal danke liebe Gertud für Deine aufmunternden Worte.

    Ich habe es geschafft!Habe da heute früh 8 Uhr gleich angerufen und hatte eine nette Schwester am Telefon.Habe ihr das alles erklärt,mit dem Termin im April und das ich bei Bedarf eher wieder kommen sollte.Diese nette Frau hat sich dann meine Telefonnummer aufgeschrieben und sagte mir,das der Arzt zurück ruft.Hat dann auch keine 5 Minuten gedauert.Habe ihm alles noch mal erklärt,da er die Akte nicht vor sich hatte.

    Er wollte dann wissen welche Schmerzmittel ich verordnet bekommen habe,war dann etwas verwundert,das ich nur Voltaren oder Ibuprofen zur Verfügung habe.Ja aber weder er noch meine Hausärztin hatten etwas verschrieben.

    Naja,lange Rede Kurzer Sinn,ich darf am Freitag 10.30 Uhr zu ihm kommen.Vielleicht wird mir dann noch vor dem Wochenende geholfen.

    Danke an Alle,melde mich am Freitag wieder!Gabi
     
  15. norchen

    norchen Aktives Mitglied

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    hallo gabile,

    auch ich bin total geschockt wenn ich so etwas lese:eek: aber gut das du hartnäckig bleibst, anders geht es wohl nicht mehr, aber das muss ich selbst auch noch lernen...
    ich hoffe das man dir zu den ibu und voltaren auch einen magenschutz gibt, denn wenn du das zeug länger einwirfst wird der magen sich dann mal zu wort melden. ich wünsch dir durchhaltevermögen bis freitag und dann gehts sicher mit cortison weiter, denn das hilft recht schnell im gegensatz zu den basismedis, die brauchen zeit...leider
    gott sei dank habe ich eine hausärztin die sich sehr für meine erkrankung interessiert und schnell hilft wenn die schmerzen arg sind.
    sei lieb gegrüßt aus thüringen:top:
     
  16. Heikele

    Heikele Neues Mitglied

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    Ich hatte die gleiche Situation letze Woche

    Hallo Gabile,
    Ich kann Dir das so nach fühlen.
    Mir geht zur Zeit auch richtig schlecht, nun hat meine Hausärztin, mir doch noch einen Termin in Stuttgart machen können derweil bekomme ich Prenisolon. Nachdem
    ich seit nun 1 Woche mit Ibuflam 600 nichts erreichen konnte.
    Meine Leidengeschicht fing 1984 an, Ich hatte hohes Fieber, mein Rücken war fas nicht mehr zu bewegen hatte Hautirritaionen an den Beinen, meine Fußgelenke Knie , Knöchel schwollen innerhalb kürzester Zeit
    ich hatte einen guten HA der schickte mich nach Oberammergau in die Rheumaklinik dort wurde von eine Ärztin aus München eine Vakulitis
    diagnostziert wurde mit Cortison oder Brufen behandelt.
    Hatte mal längere Phasen Ruhe mahl wieder viele Schübe. So vergingen die Jahre. Vor 5 Jahren war ich in einer Fastenkur weil ich mal wieder soviel Mdikament nehmen mußte Cotison.
    Der dortige Heilprktiker hat mich auf meine Ernährung aufmerksam gemacht ich solle es doch mal ohne tierisches Eiweiß versuchen ( sprich vegan) da wären schon gute Erfolge erzielt worden. Ich vesuche ja alles, habe das Ernährungskonzept nach dieser Kur sehr streng eingehalten , die Entzündungen in den Gelenken sind bis auf wirklich minimale Aufflammung ganz weg. Vakulitis nur noch selten und klein. Die Lensqualität hat sich soo verbessert ich war soo glücklich.
    Leider hat sich mein Fieber und Rückenschmerzen wieder seit zwei Jahren mächtig eingemischt jetzt meint meine Hä. wir sollten uns doch einen Reheumatologen mit ins Boot nehmen. mir gingsd und gehts Phasen weise sehr schlecht meine Blutsenkung ist über 80 zur Zeit habe am 29. 2 den Termin wenn mir da nach diesem Prenison wieder gut geht bin ich gespannt was in der Diagnostig raus kommt .

    Liebes Gabile Du siehst man kann viel machen, lass den Kopf nicht hängen es geht immer wieder weiter. Ich möcht Dir Mut machen geh auch mal eigene Wege mir hats viel gebracht die Ärzte sind nur ein Teil von dem was man mahen kann. Ich habe auch wieder Hoffnung mit diesem neuen Arzt.
    Alles lieb Heikele
     
  17. Blonder Brummer

    Blonder Brummer Neues Mitglied

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    Gabile, ich freue mich für dich, dass du endlich Erfolg hattest. Ja, wenn man so eine Erkrankung hat, entwickelt sich fast jeder Tag zum Kampftag. Entweder mit Ärzten und Behörden, oder K.-Kassen usw. Und wenn nicht mit denen, kämpft man mit seiner Erkrankung bzw. mit sich selbst.

    Nochmals toi toi toi

    L.G. BB

     
  18. Putzel

    Putzel Mitglied

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    Nein, niemand darf Dich abweisen! Das ist unterlassene Hilfeleistung. Nur: "Wo kein Kläger, da kein Richter!"
    Ich weiß noch, wie ich mal im Wartezimmer eines Hausarztes saß und verheerende Beschwerden hatte. Die ließen mich einfach sitzen, obwohl das Wartezimmer leer war !!!!
    Aufgrund der Aufregung bekam ich nach 3/4 Std. des Wartens einen schweren Asthmaanfall. Keiner kümmerte sich !! Ich bin bald erstickt, schleppte mich mit Mühe und Not in die Anmeldung und bat um Wasser.
    " Der Spülstein ist da hinten"...Das war die ganze Antwort.
    Ich hatte es nicht mehr bis zum Spülstein geschafft.
    Gott sei Dank kam gerade Mann, um mich abzuholen und hat mich sofort in die Klinik gefahren. Er hat den Damen paar Worte gesagt und bekam durchgehend rotzfreche Antworten!
    Ich hätte die alle anzeigen müssen!!!! Klar. Aber wie weit wäre ich denn gekommen?
    Die drehen doch das alle so hin, dass sie immer im Recht sind.
    Ich bin jetzt 65 Jahre alt, habe so viel erlebt in dieser Hinsicht, ich könnte einen ganz dicken Roman schreiben!
    Kann jetzt auch nur sagen: Sei zäh und kämpfe weiter.
    Ich weiß auch, dass die Kraft schnell zu Ende ist......Wir haben ein ganz marodes Gesundheitssystem, das wird alles verschleiert und verharmlost.Aber die Praxis sieht anders aus! Davon können die Leute, die wirklich was haben, ein Lied singen.

    Lb.Grüße
    Grit
     
  19. Gabile

    Gabile Neues Mitglied

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    Hallo Norchen,Heikele und Blonder Brummer!

    Danke für Eure Worte!

    Das mit dem hartnäckig bleiben ist immer sehr schwierig.Ich bin normalerweise kein Mensch der schnell jammert oder andere um Hilfe bittet.Aber die Schmerzen sind manchmal so schlimm(das kennt Ihr ja alle und sicher manchmal noch schlimmer als ich),das einen die Verzweifelung dazu treibt.

    Heute haben sich die Schmerzen noch mehr gesteigert,aber da ich morgen meinen hart erkämpften Termin habe,schöpfe ich neue Hoffnung.Aber auf Kortison(bis auf die 2,5mg in Moment)werde ich bis zum MRT verzichten müssen,da dieses ja möglichst ohne Korti gemacht werden soll.Man sieht die Entzündungsherde sonst wohl nicht.

    Aber ich werde morgen nicht eher dort weg gehen,bis ich wenigstens ein gescheites Schmerzmittel bekommen habe.

    Heikele Dir wünsche ich viel Glück bei Deiner Diagnostik am 29.2.
    Vaskulitis hört sich schrecklich an,das sind doch diese verstopften,entzündeten kleinen Äderchen,welche dann auch noch nekrotisch werden können.Bloß gut,das Du nicht mehr so große Herde hast.

    Das mit dem Vegan ernähren würde ich sicher nicht durchhalten.Essen ist für mich eine Art Lebensfreude,von der ich jetzt schon nicht viel habe.Auf Fleisch würde ich natürlich völlig verzichten,wenn ich Tiere selbst schlachten müsste.Ich esse aber wenig Fleisch und Wurst,Eier sehr selten.Ich bin eher so die Naschkatze.

    Zur Zeit weniger,da ich keinen Appetit habe und mir leicht etwas auf den Magen schlägt.Sicher wegen der vielen Schmerztabletten.Esse auch immer eine halbe Banane bevor ich eine Tablette nehme.Habe mal gelesen,das die einen leichten Schutzfilm im Magen bildet.

    Blonder Brummer das mit dem täglichen Kampftag stimmt.Wenn man nicht selbst für sich kämpft,hat man verloren.Aber was machen die, die schon gar nicht mehr kämpfen können.Da mag ich nicht dran denken.

    Kein Außenstehender kann richtig verstehen,wie es einem geht.Die hören sich das zwar an,aber vorstellen kann sich das keiner.
    Da ich übergewichtig bin,sehe ich bis auf meine zugeschwollenen Augen immer aus wie das blühende Leben.

    Das Schlimme ist,ich arbeite mit meiner Schwester in einer Abteilung.Egal was ich habe,sie findet für alles eine Erklärung warum es mir schlecht geht.Ich bin eben immer selbst schuld daran.Wenn ich mal eine halbe Stunde zu Hause gestrickt habe,kommen meine Rückenschmerzen da her.Nur komisch,das ich die meisten Schmerzen in der Beckengegend und in den Rippen habe.

    Vorher war immer mein Übergewicht schuld(wiege bei 1,70m um die 110 kg).Aber so weit ich weiß,bekommt man kein Rheuma vom Übergewicht.
    Aber Hauptsache ich mache meine Arbeit gut,da ist es dann egal ob ich da 8 Stunden auf dem Stuhl sitze und den ganzen Tag schleife und poliere bis ich mich nachmittags kaum noch bewegen kann.Na jetzt darf ich wenigstens bis zum 22.2. mal zu Hause bleiben.


    Liebe Grüße Gabi
     
  20. Gabile

    Gabile Neues Mitglied

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    Hallo Grit!

    Das hört sich ja furchtbar an.Ganz so schlimm ist es mir bis jetzt noch nicht ergangen.Aber Du hast Recht,wen will man denn verklagen,eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus,wie man so schön sagt.Auch hat man weder das Geld noch die Kraft dazu.
    Ich hoffe,das mir das nie in dieser Art passieren wird.

    Aber die Sprechstundenhilfen sind oft sehr schnippisch und unfreundlich,es gibt aber auch sehr nette.

    Man ist zu jedem Menschen freundlich und erwartet das Gleiche.Leider ist dem oft aber nicht so!

    Liebe Grüße Gabi