greenfield
Neues Mitglied
Guten Abend!
Bei mir begann vor ca. 8 Wochen mehr oder weniger über Nacht das linke Handgelenk zu schmerzen. Die Beweglichkeit war eingeschränkt und beim Tragen schwererer Gegenstände, aber auch nur beim Tippen am PC war das Ganze sehr unangenehm. Zunächst machte ich mir nicht viel draus, weil ich schon öfter mal leichte Schmerzen in den Hand-, Finger- und auch Kniegelenken hatte, die aber nach wenigen Tagen wieder vergingen.
Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich berufsbedingt relativ viel am PC sitze und tippe und im vergangenen Jahr eine Borreliose hatte, bei der mein linkes Knie ziemlich in Mitleidenschaft gezogen wurde, allerdings nach einer Intensiv-Antibiotikakur wieder in Ordnung kam.
Weil nach zwei Wochen die Schmerzen nicht besser wurden, ganz im Gegenteil, ging ich zu meinem Hausarzt. Der schloss einen Zusammenhang mit der Borreliose im Vorjahr aus, nahm mir Blut ab, welches u.A. nach Rheumafaktor und Gicht untersucht wurde: die Ergebnisse waren jedoch in Ordnung (nur der Kaliumwert war erhöht). Eine extreme plötzliche Überbelastung des Gelenks kam meines Wissens nach auch nicht in Frage. Der Arzt wusste auch nicht so recht weiter, legte sich mit der Diagnose letztlich auf eine Reizung des Handgelelenks fest, verschrieb mir Voltaren Resinat und empfahl, das Gelenk immer wieder zu kühlen und nach Möglichkeit ruhig zu halten.
Die Voltaren-Tabletten halfen vorübergehend schon, etwa 5-6 Stunden nach Einnahme werden die Beschwerden spürbar besser, das Ganze hält aber immer nur etwa 10-12 Stunden an, danach wird es genau so schlimm wie vorher. Weil ich jedoch nicht bis in alle Ewigkeit diese Tabletten nehmen kann (auf Dauer magen- und nierenschädigend) wollte ich parallel dazu noch was anderes probieren und eine Bekannte empfahl mir es mit dem homöopathischen Mittel Traumeel zu versuchen. Also nahm ich einerseits die Voltaren-Tabletten und schmiere das meine linke Hand auch mit Traumeel ein. So langsam merkte ich eine Besserung und ließ die Voltaren-Tabletten schließlich weg: die Schmerzen wurden nun nicht mehr schlimmer. Leider begann dann plötzlich dasselbe Spiel im rechten Handgelenk, wo sich die Beschwerden insofern schlimmer auswirkten, da ich Rechtshänder bin. Hier liegt das "Epizentrum" des Schmerzes insbesondere im seitlichen Bereich der Handkante (eine besonders schmerzhafte Stelle ist da, wo der Ellenknochen endet), unterhalb der Handfläche und auch in einigen der Fingergelenke. Ein seitliches Drehen der Hand ist sehr schmerzhaft. Vorübergehend fing nun auch am linken Arm das Ellbogengelenk zum Spinnen an und ich konnte nun kurzzeitig den ganzen Arm nur noch schlecht beugen (Kratzen am Hinterkopf war z.B. nicht möglich). Allerdings verschwanden diese Beschwerden nach wenigen Tagen wieder, die Probleme an der rechten Hand blieben jedoch. Seit über zwei Woche nehme ich nun wieder Voltaren ein und erkenne wieder denselben Effekt: die Wirkung setzt nach 5-6 Stunden mehr oder weniger spürbar ein und hält 10-12 Stunden an. Bis vor knaoo zwei Wochen hatte sich das linke Handgelenk wenigstens großteils beruhigt, so dass ich guter Dinge war, dass wenigstens dort langsam Ruhe einkehrt. Doch seit vorletzter Woche geht es dort auch wieder los.
Und morgens (bzw. allgemein nach einer längeren Ruhephase) sind die Beschwerden deutlich schlimmer (im Wesentlichen die Schmerzen, die Beweglichkeit ist gleich), verbessern sich aber dann meist innerhalb kurzer Zeit. Außerdem sind die Schmerzen nicht immer an der selben Stelle, sondern "wandern" mal mehr in die Fingergelenke, dann wieder direkt ins Handgelenk bzw. in die Außenseiten.
Ich ging daher wieder zum Allgemeinarzt (diesmal aber zu einem anderen > Gemeinschaftspraxis lässt grüßen) und der empfahl mir, trotz der Tatsache, dass meine Blutwerte gegen ein echtes Rheuma sprechen, zum Rheumatologen zu gehen und neben einer Röntgenaufnahme das Blut genauer untersuchen zu lassen. Er geht davon aus, dass es sich nicht rein um eine Überreizung der Gelenke handelt, sondern dass entweder doch eine rheumatologische Erkrankung vorliegt, oder dass es sich um einen Infekt handelt (doch vielleicht noch Nachwirkungen der Borreliose oder etwas anderes). Er fragte mich auch nach Erkrankungen im Harnwegsbereich, Verdauungstrakt oder nach Schuppenflechte. Ich hatte zwar kürzlich eine Magen-Darm-Grippe, allerdings kam die erst zwei Wochen nach Beginn der Beschwerden im Handgelenk. Mit den anderen Erkrankungen hatte ich bisher nichts zu tun.
Wie gesagt: eine direkte Ursache im Sinner einer Überdehnung, Verstauchung etc. liegt nicht vor. Außerdem sind rein äußerlich nur eine miminmale Schwellung der Handgelenke und eine leichte Erwärmung festzustellen. Alles etwas mysteriös, wie ich finde. Da ich auch Musiker bin, der auf die Funktionstüchtigkeit seiner Hände angewiesen ist, habe ich Angst davor, dass ich die Schmerzen nicht mehr richtige wegbekomme und somit neben dem ganz normalen Alltag auch meine musikalische Tätigkeit beeintreächtigt wird. Rheuma ist in unserer Familie (sowohl väterlicher- als auch mütterlicherseits) eigentlich ein Fremdwort, mir ist niemand bekannt, der daran einmal erkrankt ist. Und vor allem hoffe ich, dass es doch kein Rheuma ist, wenngleich ich so langsam immer pessimistischer werde.
Gruß
greenfield
Bei mir begann vor ca. 8 Wochen mehr oder weniger über Nacht das linke Handgelenk zu schmerzen. Die Beweglichkeit war eingeschränkt und beim Tragen schwererer Gegenstände, aber auch nur beim Tippen am PC war das Ganze sehr unangenehm. Zunächst machte ich mir nicht viel draus, weil ich schon öfter mal leichte Schmerzen in den Hand-, Finger- und auch Kniegelenken hatte, die aber nach wenigen Tagen wieder vergingen.
Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich berufsbedingt relativ viel am PC sitze und tippe und im vergangenen Jahr eine Borreliose hatte, bei der mein linkes Knie ziemlich in Mitleidenschaft gezogen wurde, allerdings nach einer Intensiv-Antibiotikakur wieder in Ordnung kam.
Weil nach zwei Wochen die Schmerzen nicht besser wurden, ganz im Gegenteil, ging ich zu meinem Hausarzt. Der schloss einen Zusammenhang mit der Borreliose im Vorjahr aus, nahm mir Blut ab, welches u.A. nach Rheumafaktor und Gicht untersucht wurde: die Ergebnisse waren jedoch in Ordnung (nur der Kaliumwert war erhöht). Eine extreme plötzliche Überbelastung des Gelenks kam meines Wissens nach auch nicht in Frage. Der Arzt wusste auch nicht so recht weiter, legte sich mit der Diagnose letztlich auf eine Reizung des Handgelelenks fest, verschrieb mir Voltaren Resinat und empfahl, das Gelenk immer wieder zu kühlen und nach Möglichkeit ruhig zu halten.
Die Voltaren-Tabletten halfen vorübergehend schon, etwa 5-6 Stunden nach Einnahme werden die Beschwerden spürbar besser, das Ganze hält aber immer nur etwa 10-12 Stunden an, danach wird es genau so schlimm wie vorher. Weil ich jedoch nicht bis in alle Ewigkeit diese Tabletten nehmen kann (auf Dauer magen- und nierenschädigend) wollte ich parallel dazu noch was anderes probieren und eine Bekannte empfahl mir es mit dem homöopathischen Mittel Traumeel zu versuchen. Also nahm ich einerseits die Voltaren-Tabletten und schmiere das meine linke Hand auch mit Traumeel ein. So langsam merkte ich eine Besserung und ließ die Voltaren-Tabletten schließlich weg: die Schmerzen wurden nun nicht mehr schlimmer. Leider begann dann plötzlich dasselbe Spiel im rechten Handgelenk, wo sich die Beschwerden insofern schlimmer auswirkten, da ich Rechtshänder bin. Hier liegt das "Epizentrum" des Schmerzes insbesondere im seitlichen Bereich der Handkante (eine besonders schmerzhafte Stelle ist da, wo der Ellenknochen endet), unterhalb der Handfläche und auch in einigen der Fingergelenke. Ein seitliches Drehen der Hand ist sehr schmerzhaft. Vorübergehend fing nun auch am linken Arm das Ellbogengelenk zum Spinnen an und ich konnte nun kurzzeitig den ganzen Arm nur noch schlecht beugen (Kratzen am Hinterkopf war z.B. nicht möglich). Allerdings verschwanden diese Beschwerden nach wenigen Tagen wieder, die Probleme an der rechten Hand blieben jedoch. Seit über zwei Woche nehme ich nun wieder Voltaren ein und erkenne wieder denselben Effekt: die Wirkung setzt nach 5-6 Stunden mehr oder weniger spürbar ein und hält 10-12 Stunden an. Bis vor knaoo zwei Wochen hatte sich das linke Handgelenk wenigstens großteils beruhigt, so dass ich guter Dinge war, dass wenigstens dort langsam Ruhe einkehrt. Doch seit vorletzter Woche geht es dort auch wieder los.
Und morgens (bzw. allgemein nach einer längeren Ruhephase) sind die Beschwerden deutlich schlimmer (im Wesentlichen die Schmerzen, die Beweglichkeit ist gleich), verbessern sich aber dann meist innerhalb kurzer Zeit. Außerdem sind die Schmerzen nicht immer an der selben Stelle, sondern "wandern" mal mehr in die Fingergelenke, dann wieder direkt ins Handgelenk bzw. in die Außenseiten.
Ich ging daher wieder zum Allgemeinarzt (diesmal aber zu einem anderen > Gemeinschaftspraxis lässt grüßen) und der empfahl mir, trotz der Tatsache, dass meine Blutwerte gegen ein echtes Rheuma sprechen, zum Rheumatologen zu gehen und neben einer Röntgenaufnahme das Blut genauer untersuchen zu lassen. Er geht davon aus, dass es sich nicht rein um eine Überreizung der Gelenke handelt, sondern dass entweder doch eine rheumatologische Erkrankung vorliegt, oder dass es sich um einen Infekt handelt (doch vielleicht noch Nachwirkungen der Borreliose oder etwas anderes). Er fragte mich auch nach Erkrankungen im Harnwegsbereich, Verdauungstrakt oder nach Schuppenflechte. Ich hatte zwar kürzlich eine Magen-Darm-Grippe, allerdings kam die erst zwei Wochen nach Beginn der Beschwerden im Handgelenk. Mit den anderen Erkrankungen hatte ich bisher nichts zu tun.
Wie gesagt: eine direkte Ursache im Sinner einer Überdehnung, Verstauchung etc. liegt nicht vor. Außerdem sind rein äußerlich nur eine miminmale Schwellung der Handgelenke und eine leichte Erwärmung festzustellen. Alles etwas mysteriös, wie ich finde. Da ich auch Musiker bin, der auf die Funktionstüchtigkeit seiner Hände angewiesen ist, habe ich Angst davor, dass ich die Schmerzen nicht mehr richtige wegbekomme und somit neben dem ganz normalen Alltag auch meine musikalische Tätigkeit beeintreächtigt wird. Rheuma ist in unserer Familie (sowohl väterlicher- als auch mütterlicherseits) eigentlich ein Fremdwort, mir ist niemand bekannt, der daran einmal erkrankt ist. Und vor allem hoffe ich, dass es doch kein Rheuma ist, wenngleich ich so langsam immer pessimistischer werde.
Gruß
greenfield