Hallo ihr Lieben,
ich habe nun seit Wochen auch Beschwerden im rechten Arm. Erst hatte ich eine Verkalkung an der Sehne im Schulterbereich, sehr schmerzhaft und heftige Bewegungseinschränkungen. Mein Chirug hat mir eine Spritze gegeben und die Schmerzen waren fast weg. Die Bewegungseinschränkung ist noch etwas vorhandenen und die Schulter hängt noch etwas nach unten. Jedenfalls bekam ich zu gleichen Zeit Schwierigkeiten mit der Hand , ständiges Kribbeln, Einschlafgefühl und alles fiel mir aus der Hand, weil ich nicht mehr richtig zugreifen konnte. Ich bekam Überweisungen zum EMG vom Chirugen und MRT HWS vom Hausarzt. Das MRT ergab normale Abnutzungserscheinung HWS, aber am ersten Brustwirbel doch Minderung der Bandscheibe mit beginnenden Signalverlust. Aber aufgrund meiner Grunderkrankung soll es so o.k, ist halt normal bei Rheuma. Naja, jetzt war ich die Woche zum EMG und die Nerven spielten total verrückt, total überreizt im Bereich des Ellenbogens. Meine Vermutung war schon vorher, das dort der ulnaris und medianus eingeklemmt sind. Jetzt hatte der Neurologe natürlich die Info von meiner Grunderkrankung und empfahl nur symptomatische Behandlung, es liegt an der Kollagenose. Dann war ich beim Hausarzt und wieder das Gleiche, die Kollagenose und es sollte weiter nichts geschehen und ich kann wieder arbeiten. Habe ich aber nicht zugelassen, hab mir noch einmal eine Überweisung geben lassen zum Chirugen und nächste Woche auch noch Termin beim Rheumatologen. Jedenfalls was ich damit sagen möchte, wenn man die Diagnose Rheuma ( nach X - Monaten/Jahren) hat, da fängt man wieder von vorn hat und jedesmal wird man erst einmal mit Schmerzmittel vollgepumpt und die eigentliche Ursache nicht weiter erforscht. Vieles wird dann mit der Diagnose Rheuma einfach abgetan, ich hoffe ihr versteht, was ich meine. Ich habe im Laufe der Jahre gelernt, nachzufragen und manchmal auch nervig zu werden, auch, wenn es manchmal für mich sehr schwer ist.
Viele liebe Grüße
Monika