1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Schlaflabor

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Tortola, 27. Januar 2013.

  1. Tortola

    Tortola Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2007
    Beiträge:
    1.135
    Zustimmungen:
    0
    Hallo!

    Mein Rheumatologe hat mir für Februar einen Termin in einem Schlaflabor
    besorgt. Hat das schon mal jemand von Euch mitgemacht? Ich würde gern
    wissen, was da passiert. Was ist, wenn ich die ganze Nacht wachliege vor
    Aufregung? Kann ich eine Schlaftablette mitnehmen?

    Ich würde mich über Antworten sehr freuen.

    Viele Grüße von Tortola
     
  2. medikan

    medikan PSA/RA seit 2010

    Registriert seit:
    23. Oktober 2010
    Beiträge:
    520
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    NRW
    Hallo tortola,

    ich kenne das so, dass man da morgens hin muß und aufgenommen wird, dann wieder nach Hause darf und abends wieder kommen muß.

    Gegen 22h wird man dann verkabelt (EKG, EEG,Pulsoximetrie, Schnarchsensor, Bauch- und Brustgurt, Beinbewegungssensoren und und und). Meistens wird man gefragt, ob man eine Schlaftablette haben möchte. Sollte man nachts auf Toilette müssen, muß man schellen und alle Kabel müssen entfernt werden. Entkabelt wird man meist zwischen 5-6h morgens.

    In der zweiten Nacht bekommt man dann halt die noch die Maske dazu, die einen beatmet und es werden die Grobeinstellungen gemacht. In der dritten Nacht dann das Feintuning. Man wird jede Nacht verkabelt.

    Ich finde es nicht schlimm und habe nie eine Schlaftablette gebraucht. Ich bin aber auch immer so müde..... von daher.
     
  3. Dina

    Dina Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. September 2012
    Beiträge:
    99
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Niederrhein
    Ich weiß gar nicht, ob ich mit dem ganzen Kram schlafen könnte - als Seitenschläfer. Interessieren würde es mich auch mal, was bei mir rauskommen würde, aber auf dem Rücken würde ich vermutlich sowieso ganz schlecht schlafen und dann könnten die vermutlich gar nicht viel erkennen.
     
  4. Flopy

    Flopy Flopy Stilli

    Registriert seit:
    20. September 2010
    Beiträge:
    102
    Zustimmungen:
    3
    hi dina,

    keine angst wegen dem schlafen, auch ich war/bin ein seitenschläfer, und habe mich trotzdem nicht allzu unwohl gefühlt, auf dem rücken zu liegen. da ich eh den tag über ausnahmsweise nachmittags nicht geschlafen habe, was ich abends im schlaflabor müde genug, um ziemlich schnell einzuschlafen. hab mir ein bisschen musik ins ohr gelegt, udn wech war der flopy im reich der träume.
    als ich dann zuhause mit dem beatmungsgerät war, habe ich die erste zeit auch noch auf dem rücken geschlafen, aber inzw. bin ich wieder seitenschläfer. einfach maske fester anziehen, dann bleibt sie auch korrekt sitzen. ich habe mich dran gewöhnt, und wenn es mal sein muss, kann ich durch diese "übung" sogar auf dem rücken schlafen. man gewöhnt sich an fast alles ;)
    also keine angst, das wird schon.
    liebe grüße

    flopy.
     
  5. Heidesand

    Heidesand Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2008
    Beiträge:
    1.709
    Zustimmungen:
    31
    Ort:
    Gelsenkirchen
    Hallo Tortola,

    mein Göga geht regelmässig ins Schlaflabor, um die Werte anzupassen. Er hat seit 1 Jahr das Apnoegerät und kommt gut damit zurecht. Der Schlauch und die Maske sind durch ein Gelenk verbunden, so dass es egal ist, in welcher Richtung er schläft, damit ist er flexibel. Er hat allerdings eine Nasenmaske, weil er Nasenatmer ist. Manche brauchen eine Kpl.Maske für Mund und Nase, welche Du vielleicht benötigst, wird man im Schlaflabor sehen. Auf jeden Fall geht es ihm deutlich besser damit und mir auch, weils im Schlafzimmer schön ruhig geworden ist. :D

    Ich bringe ihn immer gegen 20 Uhr in die Klinik, bis 22 Uhr darf er fernsehen dann wird er verkabelt. Alle Vitalwerte werden die ganze Nacht über Monitor beobachtet und morgens ausgewertet. Er muss sein Gerät jetzt immer mitbringen, das wird dann entsprechend der Atemaussetzer eingestellt.

    Wenn Du nicht einschlafen kannst, bekommst Du in der Klinik auch ein leichtes Schlafmittel. Wenn Du eigene hast, solltest Du das mit den Ärzten/Schwestern absprechen. Nicht alle sind fürs Schlaflabor geeignet.

    Morgens zwischen 5 und 5.30 Uhr wird entkabelt und man kann nach Hause. Für die Besprechnung bekommt man dann einen extra Termin, jedenfalls ist das bei uns so.

    "alles wird gut"
    Heidesand
     
  6. Tiangara

    Tiangara PMR seit 08/2008

    Registriert seit:
    10. Februar 2011
    Beiträge:
    664
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Heilbronn
    Wenn man in den Testnächten von 8 Stunden ca. 4 Stunden schläft, reicht das für die Diagnose locker. Und 4 Stunden schafft fast jeder - auch wenn er später meint, keine Auge zugetan zu haben. ;-)