Hallo Andy,
die Tablettengabe von MTX hat den Nachteil, daß die tatsächliche Aufnahmemenge durch den Magen-Darm-Trakt schwer meßbar und von vielen "unkalkulierbaren" subjektiven Faktoren abhängig ist --> dadurch wird eine Einstellung erschwert. Meine persönlichen Erfahrungen mit selber Spritzen (subkutan, d.h. unter die Haut) sind sehr gut. Ich praktiziere das seit einem Jahr, lasse mich natürlich noch alle 6 Wochen vom Hausarzt und 1/4-jährlich vom Rheumatologen checken und alle sind sehr zufrieden. Zur Anwendung kommen 1 x pro Woche Fertigspritzen mit einem Volumeninhalt von 3ml (entspricht 15mg MTX). Parallel dazu nehme ich täglich 5 mg Cortison und 15 mg Arava - und das verträgt sich so prima, daß mein Indometacin-Verbrauch sich auf gelegentliche kleine Schhübe beschränkt und ich so keine Magenprobleme mehr habe.
Die Magenuntersuchung habe ich auch schon 2 x mitgemacht - ohne Betäubung und es war gar nicht schlimm. Die alten Greuelmärchen beruhen (wahrscheinlich) auf der Tatsache, daß früher die Kanülen (oder was sonst da reingeschoben wird) sehr viel dicker und aus rutschfestem Material waren.
Nur Mut und die Ohren steifhalten. Und guck ruhig auf den Monitor - man sieht sich ja nicht alle Tage im Fernsehen, oder?
Ecki