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Rückfall trotz Medikamente

Dieses Thema im Forum "Kinder- und Jugendrheuma" wurde erstellt von Silbe, 19. August 2007.

  1. Silbe

    Silbe Mitglied

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    Caroline (4,5 jahre) nimmt z.Z. 2x100mg Naproxen Saft täglich (bis vor 1 Woche waren es statt dessen 3x2ml Indopaed Saft) und 1xpro Woche 7,5 mg MTX und 1x / Woche 5mg Folsan. Nun hat sie trotz der Medis in beiden Hüften wieder Ergüsse. Ist das normal oder stimmen die Dosierungen der Medis noch nicht? Wir waren schon froh,dass nach 1,5 Jahren endlich mal die Ergüsse aus den Hüften und Knien weg waren.Sie hatte nur noch in der rechten Hüfte eine leichte Synoviaverdickung! (Die Diagnose haben wir erst vor 1,5 Jahren bekommen und seitdem nimmt sie Medis, zwischenzeitlich auch schon Cortison). Caro hatte auch lange keine Infekte oder andere Krankheiten.
    Dann hab ich noch eine Frage: Caro leidet oft unter Aphten. Dagegen soll ja Ananas helfen. Nun hab ich in einer Apothekenzeitung gelesen, dass auch Papaya gegen Entzündungen helfen soll; hat da jemand Erfahrungen?
    Danke für Eure Antworten
     
  2. sala

    sala Neues Mitglied

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    hallo

    vielleicht kommt der neuerliche schub wirklich von der umstellung von indopaed auf naproxen...?! ich weiß es nicht wirklich, aber wenn indopaed gut geholfen hat, warum ist man auf naproxen umgestiegen? wollte man vielleicht ein "schwächeres" medi geben, damit sie langsam davon weg kommt????

    wegen den aphten: die brennen wirklich höllisch, ich hab die auch ab und zu. ich glaube, es ist eine art virus, den man im körper hat (wie bei fieberblasen), der immer wieder aktiv wird, wenn das immunsystem geschwächt ist. das MTX das immunsystem ja dämpft, kann ich mir gut vorstellen, dass deine tochter immer wieder darunter leidet. ich hab festgestellt, das vor allem schokolade zu essen sehr schmerzhaft sein kann :rolleyes:

    ich hab es selbst noch nicht ausprobiert, aber anscheinend soll die zahnpasta oralB zendium aphten besser vorbeugen. das heißt zwar nicht, das man keine bekommt, aber es sollte seltener sein.
     
  3. anko

    anko Neues Mitglied

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    Hallo Silbe,

    vielleicht ist es wirklich die Umstellung von Indomet auf Neproxen. Habt ihr das schon mal im Hinterkopf gehabt, oder sind die neuen Ergüsse bereits vor der Umstellung aufgetreten?

    Wenn Sie trotz der Mddis ständig kleine Schübe hat und du schreibst ja, dass nach 1 1/2 Jahren endlich die Ergüsse weg waren, dann ist die Einstellung wohl noch nicht optimal. Aber lässt sich aus der Ferne natürlich nicht beurteilen.

    Wann gebt ihr das Folsan? Lasst ihr zwischen MTX-Gabe und Folsan 48 h vergehen? Ansonsten nimmt das Folsan etwas von der Wirkung des MTX, da es ein Gegenspieler des MTX ist.
    Du schreibst auch nicht, ob es die 7,5 mg als Spritze oder als Tablette gibt. Als Tablette kommen nicht umbedingt die 7,5 mg auch im Körper an, da die Tabletten meist nicht so gut "verwertet" werden, wie die Spritzen. Vielleicht hilft also schon ein "umstellen" auf Sprizten.

    Das Thema Aphten. Es kann vom MTX kommen, dann soll Ananssaft (gibt es als Dirketsaft beim Aldi) gut helfen. Es kann aber auch eine Allergische Reaktion auf das Naproxen sein. Dann gibt es meist auch Pusteln auf der STirn oder im Gesicht. Das ist dann das sog. Naproxen-Exem. Da musst du gucken wo es herkommt. Mit Papaya habe ich selber noch keine Erfahrungen gemacht.

    Ich wünsche euch viel Glück, bei der richtigen Einstellung. Das ist immer ein langer und schwieriger Weg.


    Gruß

    anko
     
  4. marker

    marker Neues Mitglied

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    Hallo Silbe,

    der Krankheitsverlauf unserer Tochter Melina ist dem von Caroline sehr ähnlich, allerdings ist Melina ein Jahr jünger und bisher waren bei ihr Kniegelenke und Sprunggelenke betroffen.
    Bei Melina wurde im Alter von 19 Monaten eine Oligoarthris diagnostiziert.
    Im Dezember 2005 wurden die betroffenen Gelenke punktiert und danach bekam sie dann wöchentlich 7,5mg MTX, 24h später 5mg Folsan und 3xtäglich 2ml Indopaed (Indopaed wurde nach ca. 7 Monaten wegen Magenproblemen abgesetzt).
    Bis April 2007 hatten wir Ruhe, alle zwischenzeitlichen Routine-Untersuchungen wurden von den Ärzten (Sendenhorst und Aachen) als hervorragend beurteilt.
    Im April beobachteten wir bei Melina dann wieder eine Schonhaltung und es wurde wieder ein Erguss im Kniegelenk diagnostiziert.
    Leider fingen dann nahezu zeitgleich auch die Probleme mit den Augen an.
    Wir sind gerade dabei die Augentropfendosis zu reduzieren.
    Aufgrund des erneuten Schubes und der Augenbeteiligung, trotz Medikamententherapie, wurde das MTX auf 10mg pro Woche erhöht und Indopaed (3x2ml täglich) nimmt sie auch wieder.
    Man erklärte uns, dass Melina in den letzten Monaten stark an Gewicht und Größe zugelegt hat und so die MTX-Dosis wohl zu gering geworden ist.

    Melina hatte auch oft Aphten.
    Auch wenn die Ärzte uns sagten, dass der Ananassaft nicht hilft, haben wir es trotzdem versucht.
    Allerdings konnten wir tatsächlich keine Wirkung feststellen.
    Melina hat im Moment keine Probleme mehr mit Aphten.

    Alles Gute für Euch, besonders für Caroline,
    Marko