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Rückenschmerzen

Dieses Thema im Forum "Nichtentzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von ralf33, 11. Juli 2012.

  1. ralf33

    ralf33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juli 2012
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    Hallo,
    Ich (m, 32 jahre) leide schon seit mittlerweile ca. 10 jahren an rückenschmerzen. Diese waren auch mal eine ganze zeitlang weg. Seit ca. Sommer 2011 sind diese aber wieder da und zusätzlich
    habe ich seit ca einen halben jahr beschwerden im brustbeinbereich.
    Seit 2004 bin ich in behandlung eines orthopäden mit dem ich ganz zufrieden bin. Seine diagnose: hyperkyphose (2004 ca. 63 °, jetzt ca. 53 °. röntgenbefund vom april 2012), morbus scheuermann mit leichter skoliose. Ich habe also einen rundrücken, der sich gebessert hat, da ich seit 2004 ein korsett gegen die kyphose trage und auch eine besserung per röntgenaufnahmen bestätigt wurde. Die schmerzen waren dadurch auch weniger geworden. Weitherin bin ich wegen der kyphose bereits 3 mal zur reha gewesen.
    Auf den monat gesehen habe ich ca. 20 tage wo ich schmerzen hab und der rest nahezu schmerzfrei. Es schmerzt(fühlt sich entzündlich an) dann die wirbelsäule (schmerzen strahlen in anliegende muskulatur aus). Es schmerzt auch fast immer das steiß/kreuzbein/gesäß und dadurch habe ich mißempfinden im oberschenkel. Und nun zusätzlich das brustbein, wobei es in die brustmuskulatur ausstrahlt (meist beidseitig) und wie ein brennen verursacht bzw. kribbeln/ im unterarm, teilweise seitlicher bizeps. Atemprobleme o.ä. deswegenhabe ich nicht.
    Wenn ich eine schmerzfreie phase habe sind all die o.g probleme weg, d.h. schmerzt die wirbelsäule, steiß/kreuzbein, brustbein nicht dann bin ich schmerzfrei. Leider hält dieser zustand meist nur ein paar tage an. Es ist egal wie ich diese tage verbringe, die schmerzen bleiben einfach weg, auch wenn ich den ganzen tag z.b. wandern gehen würde oder mich körperlich betätigen würde. Verspannung o.ä. hätte ich dann keine. Daraus schlussfolgere ich das meine rückenmuskulatur doch nicht unbedint schwach ist, auch bedingt wegen spezieller kg und krafttraining an geräten.
    Da die schmerztage überwiegen, belasten diese stark meine psyche. Mein tagesablauf ist dann wie folgt gestört:
    - späteres aufstehen, da einschlafschwierigkeiten und kein durchgängige schlafphase
    - allgemein konzentrationsschwierigkeiten, niedergeschlagenheit, traurigkeit, pessimismus
    - tägliche dinge (z.b. einkäufe) werden hinausgeschoben und evt termine abgesagt
    - generell bin ich gereizt / schreckhaft

    Mein orthopäde sagte gegen die brustbeinbeschwerden hilft brustkorbdehnung, was ich auch schon seit april mache aber es hilft nicht wirklich. Da er ca. 4 autostunden von mir weg seine praxis hat, will ich nun nicht schon wieder hinfahren.
    Wegen den steiß/kreuzbeimschmerzen war ich schon bei einem anästhesisten welcher mir einige spritzen gab (lokalanästhesie) 2 mal die woche über 6 wochen. hat auch ganz gut geholfen, weil auch mißempfindungen im bein dann weg sind. Habe nun wieder einen termin vereinbart aber leider nicht vor oktober.
    Will mir nun einen neuen hausarzt suchen und fragen wegen evt röntgen des brustbeins bzw. überweisung zu einem anästhesisten oder evt rheumatologen (weil sich die ganze schmerzproblematik evt wie eine rheumatisch-entzündliche krankheit verhält?) wo ich nicht so lange warten muss, der mir neben spritzen auch evt eine kombination von medikameten verschreiben kann.
    Mit krafttraining im fitnessstudio, fast täglich spezieller wirbelsäulengymnastik, dehnübungen bekomm ich die schmerzen nicht in griff, auch korsetttragen fällt dann schwer. Ab und zu hatte ich medikament mydocalm (muskelrelaxantien) genommen, was aber zu starke nebenwirkungen hatte. Hatte mir mein orthopäde verschrieben.
    Mein jetziger hausarzt ca 20 km weg wohnt und lange wartezeiten am tag (3-4 stunden hat) und auch nicht wirklich kompetent ist.
    Wie gesagt wenn ich schmerzfreie tage habe, dann is alles ok, aber wenns dann wieder los geht mit schmerzen, ist meine psychische verfassung im keller.



    ralf