1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Rheumatoide Arthritis und Verwirrung

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Flinda, 20. März 2012.

  1. Flinda

    Flinda Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. August 2010
    Beiträge:
    23
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Baesweiler
    Hallo, seit ein paar Jahren habe ich Gelenkschmerzen und im Dezember 2010 wurde mir die Diagnose rheumatoide Arthritis mitgeteilt. Ich bekam Medis: erst Quensil und Sulfasalazin, dann MTX Lantarel 15 mg/pro Woche, seit Oktober 2011 zusätzlich Humira 40 mg alle 2 Wochen als Spritze. Leider brachten die Medikamente nicht den gwünschten Erfolg und es kommen immer mehr Gelenke hinzu. Mein Rheumatologe ist widersprüchlich. Mal ist er gegen die Mitbehandlung der Orthopäden, mal dafür. Cortisonspritzen in einen Schleimbeutel bloß nicht, dann wieder doch spritzen lassen, Schuppenflechte kann nichts mit meiner Erkrankung zu tun haben und mein Körper sei ein Körper der mehr Cortison braucht als andere. Inzwischen pendel ich seit 3 Monaten zwischen 15-20 mg Cortisoneinnahme, Decortin H. Es war ein großes Hin- und Her. Letzte Woche wollte mir dieser Rheumadoc weismachen das es nun keine anderen Medikamente mehr für mich gebn würde. :eek: Auf meinen Hinweis hin daß das ja wohl nicht stimmen würde, nuschelte er etwas herum und meinte dann für ein anderes Medikament sei es eben noch zu früh. Hä? Verwirrung......versteh nix mehr.
    Kurzerhand entschied ich mich dafür, nun doch eine zweite Meinung einzuholen, was schon länger im Raum stand. Und dann hatte ich heute dieses Erlebnis.
    Ich rief in Düsseldorf in der Praxis Dr.E.Langer an und wurde ziemlich kurz abgekanzelt. Es wurde gar nicht danach gefragt warum ich eine zweite Meinung wollte sondern es wurde nach der Krankenkasse gefragt. Zu meinem Unverständnis wurde mir dann mitgeteilt dass es für Kassenpatienten ein Aufnahmestopp geben würde und ich ja nicht aus Düsseldorf käme, man ja nicht mal die Stadt Düsseldorf versorgt bekäme und man sich dann sicher nicht um andere Städte kümmern würde. Man wäre ja eine Rheumapraxis. Da müsse ich mich um einen anderen Rheumatologen bemühen, ja? Auf wiederhören. :(
    Noch mehr Verwirrtheit.......man muss also privat versichert sein um bei Dr.Langer einen Termin zu bekommen? Und dann diese Art......ich war einfach nur enttäuscht.
    Inzwischen habe ich heute Nachmittag durch einen guten Tip, einen anderen Rheumatologen in meiner Nähe gefunden, dort angerufen und man hörte sich ersteinmal an worum es geht. Termine erst ab Oktober, jedoch als klar war was ich wollte, bekam ich einen Termin Ende April. Nun bin ich gespannt und meine Sorge was da auf mich zukommt doch sehr groß. Ich möchte nicht wieder zu einem Rheumadoc der zu wenig Erfahrung hat, was jetzt nicht böse gemeint ist und sich auch nicht so anhören soll, aber vielleicht könnt ihr mich verstehen.

    Liebe Grüße

    Flinda
     
  2. Putzel

    Putzel Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2011
    Beiträge:
    293
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Flinda,
    hier versteht Dich bestimmt jeder, wir haben ziemlich alle das Gleiche durch. Kannst ja die einzelnen Berichte lesen.
    Es wird Dir nicht erspart bleiben, den richtigen Doc zu suchen, evtl. bei der Krankenkasse mal das schildern, was Du erlebt hast, die sollen Dir auch mal sagen, an wen Du Dich wenden könntest.
    Aber: In meiner Not hatte ich das auch gemacht...... Ich bekam Schulterzucken und: Sie müssen halt suchen.....
    Das war alles.
    Ich will Dir nicht den Mut nehmen, momentan bin ich bei meinem Orthopäden gut aufgehoben, der hat auch Ahnung von Rheuma, und ich werde so einigermaßen zufriedenstellend behandelt.
    Ich bin mir auch sicher, dass es bessere Medis gibt, aber wir Kassenpatienten kriegen die bestimmt nicht. Die Docs gebrauchen dann immer die seltsamsten Argumente und meinen, wir seien blöde.
    Kämpfe weiter, so gut Du nur kannst! Wir haben keine andere Wahl. Du musst tatsächlich suchen, bis Dir geholfen wird - wenigstens einigermaßen.
    Lb Grße Grit
     
  3. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Flinda

    Dass du einen anderen Rheumatologen suchst, kann ich verstehen.
    Zu dem Umgang von Seiten der Praxis von Dr. Langer kann ich natürlich nichts sagen, zumal ich weder diese Praxis noch Dr. Langer kenne.
    Bedenke aber bitte: es ist tatsächlich so, dass eine Praxis nicht alle Patienten - egal woher - versorgen kann. Das geht schon mal grundsätzlich nicht, und je mehr Patienten dort aufgenommen werden (würden), desto mehr leidet auch die Qualität der Versorgung. Du möchtest ja auch wie wir alle nicht wie am Fließband behandelt werden, stimmts?

    Ich wünsche dir also viel Glück bei der Suche nach einem besseren Arzt (oder auch Ärztin) und eine gelingende Umstellung.

    @Grit

    Wie kannst du denn sowas sagen???
    Es gibt eine ganze Menge Medikamente, und die Verordnung hat überhaupt nichts damit zu tun, ob jemand privat oder in der gesetzlichen Krankenkasse versichert ist.
    Wohl gibt es aber "Richtlinien", nach denen diese verordnet werden können/dürfen.

    Grüße, Frau Meier
     
  4. Sigi

    Sigi Mitglied

    Registriert seit:
    27. Mai 2006
    Beiträge:
    550
    Zustimmungen:
    3
    Ort:
    bei Bielefeld
    Na Frau Meier,dass stimmt ja nicht ganz,was Du da schreibst und weiß eigentlich schon jedes Kind,dass Du,wenn Du mehr Geld zur Verfügung hast und Privatpatient bist,eine bessere Versorgung und bessere Medis bekommst,wie ein "normal" gesetzlich Versicherter.Nicht nur die medikamentöse Versorgung ist besser,auch bekommst Du viel schneller Termine bei den Ärzten und nicht 9 Monate später,wie ich es erst letztens bei einem Augenarzt miterleben durfte und nur,weil die Patientin noch keinen Angehörigen in der Praxis hatte.Ein anderer Mensch bekam seinen Termin mit seiner Frau zusammen schon im Juni. Erlebt vor einer Woche beim Augenarzt.

    Ich wünsch Dir noch einen schönen Abend.
    LG Sigi
     
  5. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Sigi

    Ich wünsche dir auch einen schönen Abend.

    Aber bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Ich hatte nicht von Terminen gesprochen, sondern von "besseren" Medikamenten, von denen Grit annahm, dass nur Privatpatienten diese bekämen. Gemeint sind damit die wirksamen Alternativen, wenn die "normalen" Basismedikamente nicht wirken, also im Klartext Biologica. Deren Verordnung ist nicht abhängig vom Versichertenstatus.

    Im Übrigen ist es in einer der Rheumaambulanzen,die ich kenne, so, dass neue Privatpatienten länger auf einen Termin warten als die gesetzlich Versicherten - weil sie vom Oberarzt betreut werden. Für die gesetzlich Versicherten stehen zwei Fachärzte zur Verfügung, und das bedeutet real schnellere Termine! Dass deshalb die Versorgung schlechter wäre, ist mir neu. ;)
    Für Notfallversorgung ALLER Patienten ist dort immer eine Möglichkeit gegeben - sogar für Private, wenn mal der Oberarzt nicht da ist....


    Beste Grüße, Frau Meier
     
  6. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2003
    Beiträge:
    3.476
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bärlin :-)
    **

    Wenn ein Aufnahmestopp ist,wird keiner fragen,warum du eine zweite Meinung möchtest.
    Soweit ich informiert bin,werden auch keine Privatpatienten mehr aufgenommen.
    Ob der Ton so war,wie du ihn schilderst,kan ich nicht beurteilen.
    Nur,wie dein Ton war,kann man ja nun auch nicht wissen.
    Keiner von hier hat es gehört.
    Nur,jeder Arzt hat auch nur ein Leben und auch nur eine Gesundheit.
    Hier,wird eben von dieser Praxis,den Menschen die Möglichkeit gegeben,
    sich kundig zu machen,man mus halt auch mal lesen,
    was so auf der Startseite an Informationen steht.
    Schlimm finde ich,das angeblich Kassenpatienten besser behandelt werden.Es mag ein paar Ärzte geben,die das tun
    nur,es ist nicht die Regel.Erfahrungswert,den ich selber machen konnte.
    Viele nehmen die annehmlichkeiten dieses Forums in Anspruch und sehen es als Selbstverständlich an.
    Für mich ist das etwas beschämend.So ein Forum benötigt Geld,viel Arbeit und das wird von Menschen getätigt,
    die auch noch einen Job haben.
    Das ist meine Meinung .Nun könnt ihr meine Unhöflichkeit
    wieder mal anprangern.Nur,ich bin echt ärgerlich und,wie schon beschrieben,beschämt.
    Ohne dieses Forum,wären viele Menschen heute noch ohne Diagnose.
    Biba
    Gitta
     
  7. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2003
    Beiträge:
    3.476
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bärlin :-)
    Auch hier,ich kenne Privatversicherte und auch Kassenpatienten.
    Beides in der eigenen Familie.Die Kassenpatient bekommen die gleichen Medikamente,
    bei gleicher Ungesundheit.
    Ein Vorteil für sie ist,sie müsen nicht mit vielen Euros in Vorleistung treten.
    Vor allem,versuchen die Privatversicherer immer häufiger die Behandlungen in Frage zu stellen.
    In einem Monat kommen oft einige tausende Euros zusammen.
    Das es immer mal Ärzte gibt,die eine Patientengruppe vorag geben,kann wohl sein.
    Das ist aber nicht "jeder" Arzt.
    Es wird mal wieder allses über einen Kamm geschoren.

    Hetzt weiter,wenn es euch hilft,nur ich finde es ziemlich arm.
    Gitta
     
  8. tina71

    tina71 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. August 2010
    Beiträge:
    957
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hamburg
    Hallo,

    man kann die gesetzlichen KV nicht über einen Kamm scheren, es hängt auch davon ab, in welcher man versichert ist. Gerade als "chronisch Kranker" sollte man sich schlau machen, es geht nicht nur darum, welche Leistungen enthalten sind, sondern auch darum, wie die KV mit den Ärzten abrechnen. Die haben nämlich sehr unterschiedliche Sätze, so dass manche Ärzte und auch Pflegeeinrichtungen diese Patienten von vornherein ablehnen.
    Wenn jemand seine Erfahrungen schildert, hat das nichts mit "Hetze" zu tun. Ich kann in dem Post jedenfalls nichts in dieser Richtung erkennen. Wenn keine Patienten mehr aufgenommen werden können, hat das nichts mit böser Absicht zu tun - also weiter suchen.
    Liebe Grüße, Tina
     
  9. Putzel

    Putzel Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2011
    Beiträge:
    293
    Zustimmungen:
    0
    Ich schreibe das nicht einfach soooo !!!!! Ich habe mit dem Ganzen eine 30- jährige Erfahrung!!! Habe selbst im medizinischen Bereich auch gearbeit - und nicht als Putzfrau!!!!!
    Könnte hier noch viel mehr schreiben, aber das würde alles den Rahmen sprengen.
    Nicht nur das als Erklärung
    Habe mit verschiedenen Leuten von Krankenkassen gesprochen, die haben mir das auch bestätigt. Sie haben das etwas anders formuliert, aber der Tenor war der gleiche!! Selbstverständlich habe ich versprochen, keine Namen zu nennen!!!!
    Ich weiß, was ich schreibe!
    Und: Es geht vielen hier auch so oder ist es so ergangen, bis sie endlich das Richtige gefunden haben.
    Und: Natürlich schere ich nicht alle Kassen über einen Kamm und dennoch: Es gibt so gut wie keine Unterschiede mehr. Viele Ablehnungen erfährtr man, viel wird probiert, um die teureren Medikamente nicht verabreichen zu müssen. Nebenwirkungen? Füllstoffe?? Was ist das denn??? Ich bin nicht die Einzige hier, die so viel erlebt hat diesbezüglich.
    Bin jetzt 65 Jahre alt und habe den Horrortrip hinter mir!!!!! Und: Meine Krankheiten sind nicht eingebildet, sie sind alle - ich schreibe ausdrücklich a l l e - dokumentiert und archiviert undzwar von med. Stellen!!! Und: Ich bin auch keine Patientin, die nicht mitgearbeitet hätte!!! Das war ich noch nie!

    Gruß Grit
     
  10. BienchenSumm

    BienchenSumm summt herum

    Registriert seit:
    26. Februar 2010
    Beiträge:
    1.392
    Zustimmungen:
    13
    Meine liebe Flinda,
    ich war ganz erschrocken, als ich deinen Erfahrungsbericht gelesen habe.
    Ich hätte dir so sehr gewünscht, dass du in der Praxis von Dr. Langer einen Termin bekommst.
    Nach allem, was ich hier so gelesen habe, wärst du da in guten Händen gewesen.
    Aber nun musst du weiter suchen, ich wünsche dir dabei viel Glück!!
    Ich bin selbst privat versichert und trotzdem bin ich vor 2 Jahren auf der Suche nach einem guten Rheumatologen abgeblitzt.
    Ein Termin wurde mir da frühestens in 12 Monaten in Aussicht gestellt. :eek: :D :D
    Mit hat mein Orthopäde dann geholfen, an anderer Stelle einen früheren Termin zu bekommen.

    Ich denke, ich habe als Privatpatient in mancher Hinsicht schon Vorteile, aber längst nicht überall.
    Das hängt sicherlich immer von der Praxis ab.
    Allerdings habe ich festgestellt, dass in letzter Zeit immer mehr Ärzte mind. einen Tag in der Woche nur für Privatpatienten reservieren.
    Ein eindeutiger Nachteil ist für mich, dass ich mit den Rechnungen und Medikamenten in Vorkasse gehen muss,
    das geht bei chronischen Erkrankungen an die Substanz.

    Deinen bisherigen Rheumatologen verstehe ich nicht so ganz, warum sollte ausgerechnet bei dir kein anderes Medikament in Frage kommen?

    Aber so ganz allgemein bekomme ich langsam das Gefühl, dass rheumatische Erkrankungen auf dem Vormarsch sind und es viel zu wenig erfahrene Ärzte gibt,
    um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden.

    Ich wünsch dir alles Gute und viel Erfolg bei deiner Suche,
    du bekommst bald wieder eine PN von mir :vb_redface:
     
  11. took1211

    took1211 Guest

    Hallo Flinda,Ich wohne in der Großgemeinde Schorfheide,im Land Brandenburg.Im Sept. 1985 schwoll meine li Hand dick an.Ich konnte nichts mehr greifen,festhalten usw.In unserem Ort wurde ich von einer Orthopädin/Rheumatologin mit den verschiedensten Medik./Spritzen behandelt.Im Okt. 1996 war sie mit ihrem Latein am Ende.Als sie mir sagte,dass sie ihre "Selbständigen" in die Moorklinik nach Bad Freienwalde zur Behandlung schickte,war ich sprachlos.Ich war Kassenpatient!"Es konnte nicht sein,was nicht sein durfte!"Ich forderte sie energisch auf,mir umgehend eine Behandlung zu geben,die mir half.Ich erhielt eine Einweisung in die Rheumaklinik Berlin-Buch,wo ich 6 Wochen auf den Kopf gestellt wurde.Für eine Woche wurde ich in die H-N-O-Klinik ausgegliedert.Prof.Dr.Adler,Chef der Klinik,entfernte mir eine Speicheldrüse,dicht am Gesichtsnerv vorbei.Ich war Kassenpatient!Nach der Klinik wurde ich Patient in der Rheuma-Dispensaire-Betreung in Berlin-Buch und bin es heute noch.Hier werden z.Z. auch keine neuen Patienten mehr angenommen,wahrscheinlich nur noch diejenigen,die in der Klinik waren.Die Anzahl der Rheumaerkrankten ist enorm gestiegen,es fehlen Rheumatologen/Internisten!!Seit 1996 haben mich drei verschiedene RÄ behandelt.Der gegenwärtige RA "freundet" sich gerade mit meinem Krankheitsbild an.Meine Erfahrung ist:Es ist doch egal,ob GKV oder PKV.Hauptsache,man erhält eine wirkungsvolle Behandlung,auch wenn es zuvor ein Marathonlauf war.Ich lasse mir immer einen Termin im voraus ,Abstand von drei Monaten,geben.Bei Akutfällen setze ich mich in die Praxis und nehme Wartezeit in Kauf.Es ist doch kein Geheimnis,dass ein Arzt frofilierter ist als der andere.Das gibt es in jedem Beruf.Auch gibt es Unterschiede von einer Praxis zur anderen.Na,und!?Für mich ist es wichtig,dass ich in all dem mediz. Dschungel für mich die richtigen Anlaufstellen und Ärzte gefunden habe.Das vollzog sich aber nicht im Selbstlauf,dafür musste ich richtig was tun,für meine Gesundheit.Habe 10 Gelenkop. hinter mir,teils Ersatz bzw.Versteifung,spritze 14tägig Humira,nehme tägl. 3mg Pred.,was jetzt ausschleichen soll, und zur Prävention monatl. 150mg Bonviva und 2x 20000 I.E. Dekristol.Heute geht es mir endlich besser,nach über 25 Jahren.Und so ergeht es vielen.Wir verlieren nicht die Hoffnung!!Sorry-ein bisschen umfangreich.Liebe Grüße an alle.took
     
  12. Flinda

    Flinda Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. August 2010
    Beiträge:
    23
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Baesweiler
    Hallo, Grit, Frau Meier, Sigi, Gitta, Tina71, Took1211, hallo Bienchen,
    lieben Dank für Eure Reaktionen und Verständnis, es tat mir gut die Antworten hier zu lesen.
    Allerdings wollte ich hier kein Für und Wider zu Kassen und Privatpatienten entfachen, sonder nur meine Enttäuschung „runter schreiben“
    Ich weiß schon, dass eine Praxis nicht alle Patienten denen es nicht gut geht behandeln kann. Darum ging es mir auch nicht, denn dort in Behandlung zu sein würde für mich zu viele Wegstrecken bedeuten, zu viele Fehlzeiten die meinen Arbeitgeber nur aufregen. Mir ging es tatsächlich darum eine zweite Meinung von einem erfahren Rheumatologen zu erhalten, sonst nichts. Nun ja und dann darum auf welcher Art man dann „abgewimmelt“ wird. Ein einfaches: Tut mir Leid, wir haben einen Aufnahmestopp für neue Patienten die noch nicht in unserer Ambulanz oder auch Praxis waren; hätte es auch getan. Viel reden oder etwas dazu sagen konnte ich ja auch nicht, denn ich wurde unterbrochen noch ehe ich etwas zu der Zweitmeinung sagen konnte. Und nach dem Satz: da müsse ich mich um einen anderen Rheumatologen bemühen, hatte ich nichts mehr dazu zu sagen. Die Enttäuschung war trotzdem groß, eben wegen der Art.
    Es war ganz sicher nicht böse gemeint, das war halt ihr Job, mir das auszurichten. Und wenn das so ist dann ist es eben so, egal ob Kassenpatient oder Privatpatient.
    Ich selber arbeite im medizinischen Bereich und bei uns rufen viele Patienten aus mehreren Städten an, die eine Zweitmeinung brauchen. Sie alle bekommen eine Change auch wenn so mach einer eben länger auf einen Termin warten muss.
    Wenn ich das alles hier lese wird mir wieder klar. Ich bin nicht alleine.
    Lieben Dank nocheinmal.

    Einen lieben Gruß von

    Flinda
     
  13. took1211

    took1211 Guest

    Einen schönen guten Morgen,Flinda.Ich habe dich voll verstanden.Unsere Erkrankungen sind halt mit einer wechselnden Gefühlswelt verbunden!Da liegen Schmerz,Enttäuschung,Traurigkeit,Mutlosigkeit,Unverständnis dicht neben Hoffnungsschimmer,Zuversicht,Glücksgefühl.Und mit diesem Chaos der Gefühle versucht jeder irgendwie klar zu kommen.Sicherlich bist du besonders enttäuscht über diese "Abfertigung",weil ihr es in eurer Praxis für den Patienten besser händelt.Ich bin sicher,dass du den richtigen Rheumatologen finden wirst und es dir bald besser gehen wird.Ich wünsche dir alles Gute.Liebe Grüße.took
     
  14. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    Hallo Flinda,

    ich habe dich schon verstanden ;)
    Mir ging es nur darum, klar zu machen, wieso nicht alle mit Rheumabeschwerden oder - erkrankungen sofort irgendwo einen Termin bekommen können. Das ergibt sich bei Berücksichtigung der Tatsache, dass diese Erkrankungen zunehmen und die Zahl der Fachärzte für Gesamtdeutschland definitiv viel zu niedrig ist.


    noch einmal off-topic, sorry!
    @Grit
    Ich glaube dir, dass du weißt, was du schreibst - du musst es nicht ständig "laut" mit 3 Ausrufezeichen bekräftigen, ich verstehe es auch so.
    Allerdings beanspruche ich auch für mich, dass ich weiß, was ich schreibe. Und deshalb bleibe ich dabei:

    Das ist eine pure und subjektive Behauptung, die einfach so nicht stimmt. Es gibt Behandlungsalgorithmen und Leitlinien, nach denen Rheumatologen ihren Patienten die benötigten Medikamente nach ihrer Einschätzung und nach Befund/Verlauf der Erkrankung verordnen. "Die teueren Medikamente" sind erstens eine ungenaue Verallgemeinerung (weil es etliche gibt, die in der Tat selten, ungern und nur unter großen Schwierigkeiten von den Kassen genehmigt werden; das sind allerdings auch keine Standardbehandlungen) und zweitens können sie, sofern sie zugelassen sind (das giltet für etliche Biologica), rezeptiert werden. Dazu braucht kein Rheumatologe die Krankenkasse zu fragen, sondern die Krankheitssituation ist dafür entscheidend.
    Und wenn du hier aufmerksam liest, siehst du, dass nicht wenige Teilnehmer dieses Forums von Enbrel, Humira, Simponi, Cimzia, Remicade, Orencia, Ro-Actemra und MabThera und einige auch von Kineret schreiben, die oder deren Kinder diese Präparate erhalten - das sind definitiv nicht alles Privatpatienten ;)

    Nochmal an Flinda:
    Ich wünsche dir alles Gute und baldige Besserung :)

    Grüße, Frau Meier
     
  15. Electricblue

    Electricblue Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Mai 2011
    Beiträge:
    46
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Thüringen
    Falls es noch nicht erwähnt wurde (hab nicht alle Antworten gelesen) die Schuppenflechte kann vom Humira kommen (steht glaub ich auch unter Nebenwirkungen). Ein paar Monate nachdem ich mit Humira begonnen hatte, trat bei mir auch eine kleine Stelle mit Schuppenflechte auf, da sie am Haaransatz am seitlichen Kopf ist und sowieso meist die Haare drüber sind, stört sie mich nicht weiter und ich behandle sie auch nicht.