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Rheumatoide Arthritis mit u1-nRNP?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Sharra, 6. Dezember 2005.

  1. Sharra

    Sharra Neues Mitglied

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    Ich bin seit sechs jahren an RA erkrankt, die bei mir in den letzten vier Jahren dank Arava und MTX inaktiv war. Ich war völlig (!) beschwerdefrei. Seit einigen Monaten beobachte ich besorgt neue Schübe, d.h. , die großen Gelenke wie Schulter oder Hüfte schmerzen wie bei extremen Muskelkater - drei, vier Tage, dann ist der Spuk wieder vorbei. Mein Rheumatloge maß diesem keine Bedeutung zu. Seit ein paar Wochen kommen die Schübe immer häufiger, begleitet von starkem Schwitzen nachts und Müdigkeit. Vor kurzem wurde erhöhtes Muskel-Kreatinin (?) gemessen, aber dann als 'Laborfehler' abgetan. Erstmals wurde bei mir letzte Woche auch ein u1-nRNP von 14,5 (Norm bis 5) gemessen, was auf eine Kollagenose (?) hinweist.
    Hat jemand eine ähnliche 'Krankheitskombination' oder kann mich aufklären, was dieser Wert aussagt?
    Heißt das, das meine Medis plötzlich nicht mehr greifen?
    Bin ziemlich beunruhigt und hoffe sehr auf eure Erfahrungen und 'Ratschläge'...

    Sharra
     
  2. Paris

    Paris Fan vom kleinen Prinzen..

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    U1rnp

    Hallo Sharra, also, was du beschribst, spricht stark dafür, das aus deiner Rheumatoiden Arthritis langsam ein Sharp-Syndrom, eine sogn. Mischkollagenose wird. Dafür sind die U1RNP-Antikörper ganz typisch und auch die Symptome, die du beschreibst würden passen. Infos dazu findest du auch hier: http://www.rheuma-online.de/a-z/s/sharp-syndrom.html Die Erkrankung hat eben Elemente von verschiedenen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, unter anderem der RA. Vielleicht differenziert sich da bei dir jetzt gerade aus und man mauss dann tatsächlich an eine Umstellung der Therapie denken. Im Prinzip wäre die Therapie auch für diese Erkrankung aoky, aber wenn es in deinem Fall unter der Therapie zum Auftreten von neuen Symptomen und wieder elenkprobs kommt, dann scheint es bei dir jetzt eben nicht mehr zu reichen.
    Man kann die Diagnose nicht alleine aufgrund des Laborwertes stellen, da es auch andere v.a. Kollagenosen gibt, bei denen U1RNP-Antikörper vorkommen, aber es ist schon möglich, das es das ist. Waren denn auch andere Laborwerte auffällig? Ich würde auf jeden Fall deinen Rheumatologen nochmal gezielt darauf ansprechen.....Und man muss den Wert auf jeden Fall nochmal kontrollieren.....(frei nach dem Motto 1x ist kein Mal ;)).
    Liebe Grüße, Paris