Rheumaschub durch Fremdkörper?

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von lieselotte08, 15. April 2019.

  1. lieselotte08

    lieselotte08 Aktives Mitglied

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    Liebe Rheumis,
    Ich hoffe, dass jemand von euch mir weiter helfen kann.
    Ich habe mir vor einigen Jahren den rechten Oberarm gelenknah kompliziert gebrochen.
    Das wurde versorgt mit einer Platte, Schrauben und/oder Nägeln. Da ich damals unter Osteoporose litt, riet mir mein behandelnder Orthopäde, dass ich die Teile drinnen lasse, wenn sie mich nicht stören. Er meinte, dass das Risiko einer erneuten Operation nicht nötig wäre. Nun stellt sich mir die Frage, ob durch das verbliebene Material eventuell ein Rheumaschub provoziert werden kann. Hat jemand von euch in dieser Richtung schon mal etwas gehört?
    Liebe Grüße
    Lieselotte
     
  2. sumsemann

    sumsemann Registrierter Benutzer

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    Hallo Liselotte,
    Bei mir war es ähnlich. Ich hatte eine Tibiakopffraktur(5 Bruchteile), die mit Platte, Schrauben und eigenem Knochenmaterial versorgt wurde. Ich habe auch eine Osteoporose und das Material sollte eigentlich drin bleiben..Ich hatte aber vermehrt Schmerzen und hohe Entzündungswerte, so dass ich das Material entfernen ließ. Die Schmerzen sind besser geworden, ich muss allerdings ein bisschen auf das Knie achten (Orthese tragen...)
    LG Sumsemann
     
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  3. lieselotte08

    lieselotte08 Aktives Mitglied

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    Okay, gut zu wissen. Ich habe Mitte Mai einen Termin beim Rheumatologen, dann werde ich das mal vortragen.
    Danke für deine schnelle Antwort.
    Liebe Grüße
    Lieselotte
     
  4. Savi

    Savi Registrierter Benutzer

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    Bei mir waren es die Stifte von Zahnimplataten. Die mussten dann raus. Seitdem sind die Entzündungen im Kiefer weitgehend weg, zumindest die dauerhaften.
     
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  5. lieselotte08

    lieselotte08 Aktives Mitglied

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    Danki, Savi. Das bestärkt mich, etwas zu unternehmen.
    LG Lieselotte
     
  6. Satansbraten02

    Satansbraten02 Aktives Mitglied

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    Hallo, das ist schon intetessant. Bei mir geschah folgendes und ich liebäugle auch mit einem zusammenhang:
    Ich hatte bis dato kein Rheuma. Vor gut 30 Jahren brach ich mir das Kahnbein in einem Handgelenk, das dann mit einer Schraube zusammengeschraubt wurde. Diese Schraube habe ich nie entfernen lassen, da ich nie Probleme hatte. Anscheinend lockerte sich diese im Laufe der Jahre und diesen Januar brach ich mir dieses Kahnbein erneut. Die Stücke werden weiterhin von der Schraube gehalten. Ja 2 Wochen später gingen meine Rheumatischen Beschwerden los.
    Das kann zwar Zufall sein, aber es könnte auch der bzw einer der Trigger sein. Eine Reparatur bzw. würde laut den Chirurgen Komplikationen und eine Versteifung des Handgelenks bedeuten weshalb ich keine OP machen lasse.
    Gruss
     
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  7. lieselotte08

    lieselotte08 Aktives Mitglied

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    Naja, interessant ist es. Ich hatte ja gehofft, das ich dazu Infos bekomme. Es scheint da sich irgendeinen Zusammenhang zu geben. Am 13.05. bin ich bei meinen Rheumatologen. Ich werde den auch befragen und dann hier weiter berichten....
    Vielen Dank für deine Info.
    Liebe Grüße
    Lieselotte
     
  8. Oliver70

    Oliver70 Aktives Mitglied

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    Hi zusammen,

    Interessante Frage. Sonst wieviele Hüften werden heutzutage ersetzt? Da müste man wirklich man nachfragen ob es
    dazu Statisken gibt. Die Materialen heutzutage sind schon sehr fortgeschritten. Ich habe seit 2012 einen Marknagel im Oberschenkel und habe nicht mehr oder
    schlimmere Schmerzen wie sonst. Davor hatte ich eine Platte am Hüftgelenk die wurde aber schon vor etlichen Jahren entfernt. Früher hat man Platten und Nägel wieder
    entfernt, glaube das man man heute nicht mehr. Wo ich es mir vorstellen kann ist bei Kunststoffen. Ich trinke selten aus Kunstoffflaschen da gibt es einen Zusammenhang
    zwischen Entzündungen und Plastik.

    Viele Grüße
    Oliver
     
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  9. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Gibt es da nähere Infos?
    Wir sind oft mit dem Wohnmobil unterwegs und ich bin auf Flaschen angewiesen. Glasflaschen sind zu schwer. Auch zuhause mag ichs Wasser aus unsren alten Leitungen nicht rinken, weil wir wenig Durchfluss haben.
     
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  10. Satansbraten02

    Satansbraten02 Aktives Mitglied

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    :D:D:D:1blue1:Da bin ich jetzt auch gespannt wie ein Flitzebogen... :D:D:D
     
  11. Oliver70

    Oliver70 Aktives Mitglied

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    Hi zusammen,

    kann auch nur weitersagen was mir der Schmerzdoc gesagt hat. Seitdem sind wir
    umgestiegen auf Glas. Meine Eltern kaufen jetzt auch nur noch Glas, da mein Vater Parkinson
    und meine Mutter Rheuma hat.

    Aber hab das mal gegoogelt und fands schon erschreckend das die Weichmacher im Plastik
    echten Schaden anrichten können. Ist auch vergleichbar mit Amalgam. Als Rheumatiker soll
    man ja verzichten, ich hab selber keine mehr aber besser oder schlechter gehts mir auch nicht.

    Viele Grüße
    Oliver
     
  12. Satansbraten02

    Satansbraten02 Aktives Mitglied

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    Also, da muß ich mal richtigstellen:
    Das ist völliger Bullshit, dass in PET Getränkeflaschen Weichmacher sind! Diese Flaschen müssen möglichst hart sein, damit sie erstens dem Druck standhalten können, zweitens das Wandmaterial so dünn (und somit billig) sein kann und drittens diese Einweggebinde uf Paletten stapelbar sind.
    Jeder der was anderes behauptet hat geezeigt, daß seine Kompetenz diesbezüglich nicht vorhanden ist!!!

    Chrissi, da kann ich Dich beruhigen die Getränke bekommen keine Weichmacher durch die PET Flaschen.

    Bei anderen Verpackungen sieht es teilweise anders aus.

    Naja, die Leute machen sich da Gedanken, wickeln aber viele Lebensmittel fleißig in Alufolie.

    Genauso machen sich Leute Gedanken über 40 oder 50 mg Nitrat im Liter Trinkwasser, essen aber den soooo gesunden Blattsalat, der auch gerne über 1000mg (oder gar Ruccola mit teilweise über 6000mg pro Kilo) hat.

    Es gibt keine verlogeneren Themen, wie die Ernährung und Gesundheit - ausser vieleicht die Politik. :D:D:D
     
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  13. Oliver70

    Oliver70 Aktives Mitglied

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  14. Satansbraten02

    Satansbraten02 Aktives Mitglied

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    Ich arbeite ja in einem Lebensmittellabor und befasse mich notgedrungen mit diesen ganzen Behauptungen, Ernährungs- und Gesundheitslügen.

    Wenn Du den Artikel wirklich durchgelesen hast, dann wird eigentlich richtiggestellt, dass PET keine Weichmacher enthält, sondern die Behauptung durch den chemischen Namen des PET und dessen Namens-Ähnlichkeit entstand, auch keine Hormonaktiven Substanzen wie das Biphenol A sind enthalten. Die Formulierungen, die Focus verwendet sind merkwürdig, weshalb ich vermute, ein schlechter Schreiber oder dass sie zu einer Richtigstellung verpflichtet wurden.

    Das ist eben das Problem: Die Medien veröffentlichen einfach Sachen, die eben nicht tatsächlich erforscht sind, sondern einfach behauptet werden. Gutes Beispiel sind die angeblich 6000 oder gar 12000 Stickoxid-Todesfälle pro Jahr (Diesel-Desaster) Auch das ist erwiesenermassen völliger Bullshit, wird aber immer noch schön verbreitet. Man müßte den Medien bei Fake-News den Riegel vorschieben können - entgegen der Pressefreiheit !!!
    Die großen Medien sind leider nicht mehr neutral sondern quasi bezahlte Influencer.

    http://forum-pet.de/rs/u/files/17-09-21%20Acht%20Wahrheiten%20%C3%BCber%20PET-Flaschen%20-%20keine%20Weichmacher%20keine%20Ho.._.pdf
    Gruß
     
    kruemel und Oliver70 gefällt das.
  15. Oliver70

    Oliver70 Aktives Mitglied

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    vielen Dank für den Link. Das war mal ein neutral gehaltener Bericht!
     
  16. Satansbraten02

    Satansbraten02 Aktives Mitglied

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    Naja, es ist die Pressemitteilung, die mit Quellenangaben den ganzen Mythen, die sich diesbezüglich in den Medien breit gemacht gemacht haben, Einhalt gebieten soll.
    Aber alleine schon meine Logik sagt mir, dass Weichmacher und Biphenol A contraproduktiv zu den von mir oben genannten gewünschten Eigenschaften der PET-Flaschen wäre. Warum sollte die Industrie dann Geld für diese Zusatzstoffe investieren?
    Acetaldehyd (gilt als Krebserregend) kommt in vielfach bis Zehnerpotenzen größeren Mengen in natürlichen Lebendmittel vor (Reifung von Obst, Gährung, Spaltung von Stärke usw) und wird auch in unserem Körper in viel größeren Mengen selbst produziert bei Stoffwechselvorgängen, besonders natürlich beim Kohlehydratstoffwechsel und bei der Metabolisierung von Alkohol. Auch da würde ich mir keine Sorgen machen, da meines Wissens die Menge im Wasser im Verhältnis dazu keinerlei Rolle spielt.
    Gruß
     
    #16 19. April 2019
    Zuletzt bearbeitet: 19. April 2019
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