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Rheumaschub - Dauer

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Malu, 20. März 2007.

  1. Malu

    Malu Registrierter Benutzer

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    Hallo zusammen,

    ich bin neu in diesem Forum und habe auch erst seit einem Monat diagnostizierte Psoriasis Arthritis. Ich hab nur bedingt eine Vorstellungskraft von Rheuma - ich bin 22 - keiner aus meiner Familie hat sowas; hab mich nie damit beschäftigt. Habe jetzt schon viel im Internet gelesen und auch schon in diesem Forum - aber irgendwie reicht mir das nicht. Ich kann mir nicht vorstellen den Rest meines Lebens so zu leben, wie ich es gerade tue.

    Was mich wirklich interessiert ist:

    • Habt ihr das ganze Jahr über Schmerzen?
    • Wie lange dauert so ein Rheumaschub?
    • Wie sieht das ganze arbeitstechnisch aus? (Ich bin gerade bei meiner Diplomarbeit)
    • Hat sich viel für euch verändert?
    • Welche Medikamente nehmt ihr?
    • Wie kommt ihr mit dem Ausschleichen des Cortisons zurecht?
    Wahrscheinlich sind das oft gestellte Fragen aber ich hoffe ihr seid so lieb.

    Gruß,

    Malu
     
  2. kissi

    kissi Neues Mitglied

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    Hallo!

    Ich hab zwar cp und fibro aber antworte dir trotzdem mal:

    Also ich schreib mal von mir, aber es ist beio jedem anders, nur dass du das weißt!

    Ich habe das ganze Jahr über Schmerzen, manchmal stärker und manchmal nicht so stark, aber Schmerzen hab ich immer.
    Wie lange ein Schub dauerd ist ganz verschieden. Es kann sein dass du mal einen Schub hast der nach ein paar Tagen wieder weg geht, oder überhaupt nur ein Tag da ist. Aber man kann genausogut auch mal ein paar Wochen einen Schub haben, das ist nie gleich.
    Das mit der Arbeit ist bei mir so, dass ich die Schule abbrechen musste weil die für mich zu viel Stress bedeutete. Und bei zu viel Stress bekomme Ich immer leichter einen Schub.
    Für mich und meine Familie hat sich sehr viel verändert. Das kann ich gar nicht alles aufzählen,...
    Ich nehme derzeit Celebrex, Cortison und einen Magenschoner.
    Ich komme gut mit dem Ausschleichen des Cortisons zurecht. Und wenn ich mal was nicht weiß dann frag ich meine Rheumaärztin.

    Schreib mir aber doch bitte mal eine PN.

    Liebe Grüße

    kissi
     
  3. zap

    zap Neues Mitglied

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    hallo Malu !! :)

    Also, erst mal Herzlich Willkommen im Forum und fühl Dich wohl hier !! :)
    Mal zu Deinen Fragen: (habe auch PsA mit Wirbelsäulen- und Gelenkbeteiligung)

    Habe seit Juni 06 durchgängig Schmerzen. Mal mehr, mal weniger, aber eben noch keinen Tag schmerzfrei.

    Wie kissi schon schrieb, ist das vollkommen unterschiedlich. Hatte schon Beschwerden seit ca 2002. Immer mal wieder taten andere Gelenke weh und die Schmerzen waren nach 2 bis 3 Wochen wieder weg. Bis letztes jahr eben.

    Ich war seit September 06 bis Ende Februar 07 krank geschrieben, weil nix mehr ging. Seit Anfang März arbeite ich 4 Stunden am Tag, zur Wiedereingliederung, bin aber weiterhin au geschrieben. Sind zwar nur 4 Stunden, aber die Gelenke machen sich wieder deutlicher bemerkbar.

    Ja, so einiges. Z.B. ich kann keine Flaschen, Büchsen, Dosen öffnen, Einkaufstüten tragen fällt aus, schwer heben sowieso. Bin nicht mehr so fit wie vorher, oft müde, usw.. Lass Dich nicht abschrecken.

    Zur Zeit spritze ich 15 mg MTX / Woche, nehme Folsäure, 5 bis 10 mg Cortison, Arcoxia, Ibu 600.

    Nehme Corti seit August. Hatte 3 mal Stoßtherapie mit 60 mg Corti angefangen. Wenn ich unter 10 mg kommen, machen sich die Gelenke arg bemerkbar, also Schmerzen nehmen wieder arg zu. Deshalb wechsel ich immer mal von 5 auf 10 mg.

    Welche Medis bekommst Du zur Zeit ? Wie kommst Du damit zurecht ?
    Hast Du arge Beschwerden momentan ?

    Liebe Grüße von z.gif ap !! :)
     
  4. kiki 2

    kiki 2 Neues Mitglied

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    Hallo Malu

    Herzlich Willkommen bei RO.

    Bin 42 und habe seit 6 Jahren die Diagnose PSA.
    Bei mir hat es mit einer Iritis begonnen(6x infolge)und Schmerzen in der WS.

    Anfangs wusste ich von Morgensteife und Scherzen an Sehnen und Bändern nichts.Die Beschwerden kamen erst später dazu.

    Ich habe seit Jahren einen einzigen Dauerschub.Nach einem KH aufenthalt,bei dem die ISG gespritzt,geht es mir für max.8 Wochen besser.
    In bin überhaupt nicht mehr einsatzfähig,keine Kraft,müde,Schmerzen bei jeder Bewegung in der gesamten WS,Händen und Füßen.

    Jede PSA verläuft aber anders,möchte dich nicht erschrecken.

    Momentan wird noch überlegt ob ich mit einer Versteifung im LW-Bereich
    eine Besserung erreiche.:(

    Bekomme seit Feb.volle Erwerbsminderungsrente,wäre froh wenn ich meinen Beruf(Zahnarzthelferin)wieder ausüben könnte.

    Meine Medis:Rantudil forte,Travex one,Ciclosporin.
    Cortison kann ich nicht nehmen da ich einen latenten Diabets habe.

    Alles Liebe

    Kiki 2:)
     
  5. Malu

    Malu Registrierter Benutzer

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    Hey Zap,

    derzeit nehme ich Sulfasalazin (aber erst seit ca. 2 Wochen - überhaupt keine Wirkung) und Decortin also das Cortison und bin gerade auf 7,5 mg. War schon vor wenigen Wochen auf 7,5 mg aber da nehmen bei mir die Schmerzen auch immer zu. Merke ich auch jetzt. Laufe in einem Schritttempo da wird eine Schildkröte schon nicht mehr neidisch. Was ganz toll ist, wenn man öffentliche Verkehrsmittel nutzt - die warten hier im hohen Norden nicht.
    Ich habe nicht jeden Tag in den selben Gelenken Schmerzen. Hab seit 4 Tagen keine großen Probleme mehr mit dem Knie - puh puh :D Wenn ich die Schmerzen in den Knien und Füssen gleichzeitig hab, kann ich nicht mehr aufstehen ohne Hilfe. Ich fühle mich da schon arg eingeschränkt, weil selbst ein normaler Toilettengang dann zur Hölle wird. Aber heute tun mir nur die Füsse weh und die Daumen - schon komisch.
    Ansonsten schwellen meine Finger und Füsse, Zehen gerne an und das Laufen ist wirklich die Hölle. Ich hab aber halt oft gehört dass man sich bewegen muss und deshalb nehm ich auch jeden Tag die 2 Std Arbeitsweg hin und 2 Std Arbeitsweg zurück zu meiner Diplomandenstelle in Kauf.

    Meine Rheumatologin (werd ich im Juni gewechselt haben - bei anderen Rheumatologen dauert der Termin leider) meinte, wenn ich Schmerzen hab soll ich abends noch 2,5 mg Cortison nehmen. Ist das normal? Bin seit Donnerstag auf 7,5 mg und irgendwie läufts jetzt nicht mehr so gut, wie die Woche zuvor. Schmerzmittel soll ich gar nicht mehr nehmen, nur das Cortison.

    Nunja ich bin noch ne ganz junge PAlerin, 22 und das ganze wurd erst vor gut nem Monat diagnostiziert und ich war auch erst einmal bei der Rheumatologin. Ich fühl mich aber irgendwie unverstanden und bei allem Hilfe anzunehmen find ich auch schrecklich.

    Ich danke dir auf alle Fälle für die nette Aufnahme ins Forum und deine Antwort!

    Gruß,
    Malu
     
  6. Malu

    Malu Registrierter Benutzer

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    Hey Kiki,

    das klingt ja schlimm. Dauerschub - sowas befürchte ich nämlich auch, weil alle paar Tage entweder Füsse oder Hände wieder anschwellen - aber ich hab den Schub ja erst gut einen Monat von daher sollte ich mir wahrscheinlich darüber nicht soviele Gedanken machen. WS ist bei mir bis jetzt noch nicht betroffen. Hab zwar manchmal morgens Schmerzen in der WS, aber es ist noch nicht so arg.
    Ich hoffe auf jeden Fall für dich, dass deine Schmerzen gelindert werden können. Danke dir für den kurzen Einblick in deine Krankengeschichte.

    Gruß,

    Malu
     
  7. zap

    zap Neues Mitglied

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    Hallo Malu !! :)

    Das, mit den wechselnden Gelenken, kenne ich auch. Eigentlich alle hier. Springt von einem Gelenk zum anderen. Beide Ellenbogen, Kniee, Füße, Hände, Schultern und die HWS. Bei den Füßen zieht es dann meist auch von der Ferse die Achillessehne hoch. Manche Gelenke schwellen dann auch immer zeitweise an.

    Da können auch viele hier mitreden. Muss auch lernen, dass man eben nicht mehr alles alleine kann. Hab Glück, dass ich ein liebes Männl habe, der mir einiges abnimmt ! :)

    Du bekommst keine Schmerzmedis dazu ? Ist aber auch heftig !! :eek: Da bist Du echt nicht zu beneiden !! Kannst Du da vielleicht mal mit Deinem Hausarzt sprechen, ob der Dir da helfen kann, wenn es der Rheumadoc nicht macht ? Ist ja auch nicht Sinn und Zweck der Sache, über Wochen Schmerzen ertragen zu müssen !! Das soll ja nicht heissen, dass man sich mit Schmerzmedis vollstopft, aber es erleichtert doch den Tag etwas, wenn man es damit nicht übertreibt.

    Ich drück Dir die Daumen, dass Du einen neuen guten Rheumadoc findest !! :)

    Ganz liebe Grüße von z.gif ap !! :) :)
     
  8. Kurt53

    Kurt53 Neues Mitglied

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    Hallo Malu:)

    Auch von mir ein herzliches willkommen.wegen der Schmerzen würde
    ich schon noch mal den Hausarzt aufsuchen und mir ein medi aufschreiben lassen denn das wird nicht besser . Bei mir dauern Schübe
    von 1 Woche bis 3 Monate.Allerdings wird das Cortison dann bis 25 mg
    erhöht.normal 10 mg Zusätzlich nehme ich
    15mg MTX,Humira,Naxopren, Folsäure Vitamin d .Allerdings kann bei dir noch einiges positiv verlaufen weil die
    Diagnose noch sehr frisch ist.Du mußt jetzt nur am Ball bleiben,das du richtig eingestellt wirst ( Basistherapie ).

    Wenig Schübe und Schmerzen wünscht :) Kurt
     
    #8 20. März 2007
    Zuletzt bearbeitet: 20. März 2007
  9. hsaytana

    hsaytana Neues Mitglied

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    willkommen

    Hallo Malu,

    möchte dich hier herzlich willkommen heißen. Ich bin 24 Jahre und mir wurde vor ca. 2 Monaten die Diagnose Psoriasis-Arthritis sozusagen zum Geburtstag präsentiert. Bin also nur ein wenig älter wie du. :) KAnn dich verstehen. Nehme derzeit MTX 20 mg pro Woche, Folsäure, Cortison derzeit 10 mg pro Tag. Splitte dies auf 7,5 mg morgens und 2,5 mg abends. Wobei ich die Erfahrung gemacht habe, dass das Corti wirklich nur früh morgens gut wirkt (also so um sieben rum). HAtte zwischendrin mal schwere Grippe und war da morgens so geschlaucht, dass ich Corti erst um neun genommen habe. Grippe hieß eh schon zusätzliche Schmerzen aber die späte Einnahma hat sich stark bemerkbar gemacht. Abends muss ich zusehen, dass ich die Dosis zwischen drei und vier nehme (also eigentlich mittags), da ich sonst irgenwie unrihig bin nachts. Dann sogar lieber kein Cortison.

    Habe die Cortisondosis gekürzt in Rücksprache mit dem Arzt, da ich stark zugenommen habe und Wasser eingelagert habe. Aber die Gelenke machen sich gleich bemerkbar. Bei 15 mg ging es mir fast wie einem jungen Welpen. Total fit bis auf minimale Problemchen mit den Gelenken.

    Schmerzmedis nehme ich nach Bedarf. (Ibu 400 oder 600, Voltaren resinat oder -seit heute- celeprex) Da ich leichte MAgenprobleme habe, versuche ich dies in Grenzen zu halten soweit es geht.

    Arbeite derzeit voll. 42 Studnen die Woche. Je eine bis eineinhalb Stunden Fahrt zur Arbeit. Dies geht so mittelprächtig:( . Kann es mir aber auch nicht leisten zu Hause zu bleiben.

    So, ich hoffe ich habe dich nicht zugeschüttet. Wenn du weitere Fragen hast, kannst du dich gern melden, gern auch per PN:

    Lieben Gruß
    shaytana
     
  10. flower

    flower Die Ungeduldige

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    Hallo!

    Bei mir wurde die PsoA vor vier Jahren diagnostiziert, da war ich 24.
    Schmerzen hatte ich vor der Diagnose für einige Jahre, am Schluss ohne unterbrechung.
    Nach der Diagnose wurde ich mit Sulfasalazin behandelt, was bei mir nach ca. 2 Monaten einen sehr guten Erfolg brachte.

    Nein, ich habe nicht das ganze Jahr Schmerzen, es gibt auch immer mal bessere Tage.
    Das erste Jahr mit der Behandlung konnte ich vieles wieder fast wie vorher machen: Rad Fahren, ausgehen, z.T. sogar joggen. Leider ging es mir die letzten 2 Jahre nicht so gut. Aber auch da gab es immer wieder Phasen, wo es mir besser ging. Ich versuche die Tage oder auch nur Stunden, in denen ich keine Schmerzen habe zu genießen. Das hilft mir durch die Zeit, wo es mir nicht so gut geht.
    Wie lange ein Schub dauert ist bei mir unterschiedlich. Stecke im Moment seit fast 5 Monaten in einem Schub, das ist aber eher lange. Sonst kann es mal ein ganz kleiner von 1-2 Wochen sein, oder auch mal ein größerer von ein paar Monaten. Kommt immer auf den Ausölser und die Rahmenbedingungen an....

    Arbeitstechnisch geht es bei mir eigentlich. Habe einen Arbeitsbereicht gefunden, in dem ich viel von zu Hause arbeiten kann und bei dem ich mir die Arbeit gut einteilen kann. Bin "Schreibtischtäter", d.h. zum Glück keine körperlich anstrengende Arbeit. Aber auch hier kann man sich viel erleichtern, z.B. mit einer leicht gängigen Tastatur und einem optimal eingerichteten Arbeitsplatz etc. Ich habe das Glück, dass ich sehr nette Kollegen und Chefs habe, die auf mich Rücksicht nehmen, wenn es mir nicht gut geht, weil sie wissen, dass ich um so mehr arbeite, wenn es mir besser geht.
    Sicher kann ich nicht mehr alles wie früher, auch nicht in der Freizeit. Aber ich konzentriere mich auf das, was noch geht (z.B. nicht mehr joggen, aber dafür Fahrrad fahren oder schwimmen) und das ist noch eine ganze Menge!
    Ansonsten musste ich lernen "loszulassen". MAnches geht eben nicht mehr so schnell wie früher, aber wenn man sich etwas mehr Zeit lässt, geht es dann trotzdem noch.
    Diplomarbeit war so eine Sache für mich. Es ging mir in der Zeit richtig körperlich schlecht. Aber meine Professoren haben mir den extra Freiraum gegeben. So habe ich es zwar nicht in der Zeit geschafft, in der ich es eigentlich wollte, sondern ein knappes halbes Jahr länger gebraucht, dafür aber eine sehr gute Diplomarbeit geschrieben (also nur bei der Zeit Abstriche gemacht ;)). Ist mir schwer gefallen, aber war im letzten Ende ein Kompormiss mit dem ich gut leben kann :D


    So, ich hoffe, ich konnte Dir ein paar Fragen beantworten und Dir etwas von der Angst nehmen.
    Klar verändert sich einiges im Leben, aber wenn man etwas Glück hat und sich selbst gegenüber lernt etwas "nachzugeben", kann man trotzdem noch sehr gut damit leben - trotz Schmerzen und Einschränkungen. Natürlich kommt es immer auf den Krankheitsverlauf an, mit einem schweren Krankheitsverlauf sieht die Sache natürlich anders aus. Aber das trifft nicht jeden Und gerade PsoA kann sich in alle Richtungen entwickeln. Mit etwas Glück geht sie auch mal für eine kürzere oder sogar längere Zeit in eine Remission und du hast mal Ruhe.

    Viele liebe Grüße,

    flower :)

    P.S. das klingt jetzt vielleicht altklug, aber was mir im Endeffekt am Meisten geholfen hat, war die Krankheit als chronische Krankheit zu akzetieren und nicht mehr dagegen anzukämpfen. Danach konnte ich mich viel mehr über die Erfolge freuen anstatt mich über die Rückschläge zu ärgern. Klingt trivial, aber für meine Gesamteinstellung hat es einen großen Unterschied gemacht....
     
  11. Malu

    Malu Registrierter Benutzer

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    Hallo zusammen,

    @zap: Vielen Dank für deine Beiträge - ich nehm mir auch davon was zu Herzen. Medikamente wären echt nett. Werd glaub ich die Ibu-Hexal-packung 600 doch wieder anbrechen - da reicht mir eine aber nie :D . Die Rheumatologin ist nicht so die Beste würd ich trotz meiner wenigen Erfahrung behaupten.

    @shaytana: Danke auch dir für den Beitrag - find es immer faszinierend das junge Menschen betroffen sind. Hatte es nie als eine junge Krankheit gesehen. Ich hab derzeit auch Wassereinlagerungen das passiert mir auch nur, wenn ich unter 10 mg Cortison gehe, so kommt es mir zumindest vor. Ich habe eine 40 Stunden Woche und fühle mich eigentlich derzeit nicht wirklich in der Lage. Obwohl ich im Büro arbeite, aber die Medikamente schlagen mir auch auf den Magen und den Kopf und ich könnt nur noch schlafen. Das nervt morgens um 6 Uhr raus, abends um 20-21 Uhr ins Bett, weil ich einfach "tot" bin. Hut ab vor der Leistung - 42 Stunden sind quälend würd ich behaupten.

    @Kurt: Danke für die Wünsche, weiß ich zu schätzen. Ich muss halt noch warten bis es wirkt - diese 2 Monate sind ja leider noch nicht um. Ich hoffe, dass die Therapie anschlägt.

    @Flower: Dein P.S. trifft es wohl - damit hab ich noch Probleme. Ich will irgendwie nicht, dass ich ständig Beschwerden hab, aber nunja wie du es schon geschrieben hast. Danke dir aufjedenfall für deinen Beitrag, hat mir schon geholfen das ganze anders zu sehen.

    Gruß,

    Malu
     
  12. Birgit R

    Birgit R Neues Mitglied

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    Hallo Malu,

    momentan habe ich einen Schub, der mich schon 1 Woche lang quält. Selbst das Posting schreiben fällt mir unglaublich schwer. Am schlimmsten ist die extreme Schlappheit. Ich kann mich abends kaum zudecken, weil das Bettdecke hochziehen mir so schwer fällt:( . Ich habe Kopfschmerzen, mir tun die Achillessehnen an den Fersen weh, mein Fersensporn ist wieder aktiv, mir tun die Hände und Handgelenke weh.

    Ich nehme momentan Quensyl, 2 mal täglich. Mit dem Cortison habe ich Ende Februar aufgehört, ich denke aber, das ich wieder damit anfangen muss. Und ich nehme momentan Schmerztabletten, komme ganz gut mit Paracetamol zurecht. Noch.

    Ich arbeite auf 400 euro Basis, 3 mal die Woche 2 Std. abends. Alle 14 Tage Samstags 12 Std. als Verkäuferin. Vor diesem Samstag graut mir schon. Wenn es mir dann nicht besser geht, wird das sehr, sehr heftig.

    Zudem bin ich Mutter zweier Kinder ( 9 und 12 Jahre alt), habe zwei Hunde und ein Haus mit Garten, wo momentan einiges liegen bleiben muss, da ich es nicht kann.

    Ich tue mich auch sehr schwer mit dem Gedanken, das das jetzt so weiter geht, bzw. vielleicht noch heftiger wird. Aber ich kanns ja leider nicht ändern.