E
ekabo
Guest
Ich wüßte gern e u r e Erfahrungen mit Rheumaknoten, über die PD Dr.Langer viel Nützliches sagt in Rheuma a-z. Aber es bleiben folgende Fragen:
1.)Einerseits gelten Rheumaknoten als eines der Kriterien für eine sichere Diagnose der Polyarthritis und für einen "schweren Verlauf" --- andrerseits heißt es, daß sie erst durch MTX ausgelöst werden, das doch als wirksames Mittel gegen PcP gilt. Also für die einen ist zu wenig MTX gegeben worden, für die anderen zuviel?Wie kann man die beiden gegensätzlichen Effekte
unterscheiden?
2.) Unter MTX bekam ich die Knoten (keine Heberden-Verdickungen!) vor allem an den Fingern und Füßen (sehr hinderlich), früher einmal (ohne MTX) am Ellenbogen, wie im Lex.a-z zu sehen. In den Ellenbogen-Knoten wurde Cortison gespritzt - mit gutem Erfolg. In die Finger-/Fuß-Knoten will mein Arzt nicht spritzen, weil sie "zu hart" seien und keine Bursitis darstellten (?) wie angeblich seinerzeit am Ellenbogen.
W a s t u n ??
a.) operieren? (dann kommen sie wieder)
b.) Kortison rein spritzen? (s.Einwand oben)
c.) MTX absetzen ? nur wegen der Knoten ? (die ja auch in der Lunge erscheinen können)-- tja und was dann?(Arava bis Azathioprin?)
d.)Kombination MTX (in verringerter Dosierung: 10mg) mit
2x2 Azulfidine(was ja auch ein Folsäure-Antagonist ist)?
(= ca. Empfehlung von PD Dr.Langer!)
e.) Anwendung von Kolchizin (einem Mittel gegen Gicht)?
... oder war vielleicht die zu große(?) Menge an Folsäure (tägl. 5mg über die folgenden 5 Tage nach der MTX-Einnahme) schuld, daß das MTX nicht vorschriftsmäßig wirkte? Denn Folsäure hebt ja die MTX-Wirkung teilweise auf, darf sie ja eigentlich auch, wenn MTX in den Zellen gewirkt hat. Aber wird die Folsäure in dieser Menge vielleicht dauerhaft im Körper gespeichert und schwächt dann MTX ab?
Was meint ihr dazu? Was sind eure Erfahrungen?
Dank für passende Mehl-Produkte!
1.)Einerseits gelten Rheumaknoten als eines der Kriterien für eine sichere Diagnose der Polyarthritis und für einen "schweren Verlauf" --- andrerseits heißt es, daß sie erst durch MTX ausgelöst werden, das doch als wirksames Mittel gegen PcP gilt. Also für die einen ist zu wenig MTX gegeben worden, für die anderen zuviel?Wie kann man die beiden gegensätzlichen Effekte
unterscheiden?
2.) Unter MTX bekam ich die Knoten (keine Heberden-Verdickungen!) vor allem an den Fingern und Füßen (sehr hinderlich), früher einmal (ohne MTX) am Ellenbogen, wie im Lex.a-z zu sehen. In den Ellenbogen-Knoten wurde Cortison gespritzt - mit gutem Erfolg. In die Finger-/Fuß-Knoten will mein Arzt nicht spritzen, weil sie "zu hart" seien und keine Bursitis darstellten (?) wie angeblich seinerzeit am Ellenbogen.
W a s t u n ??
a.) operieren? (dann kommen sie wieder)
b.) Kortison rein spritzen? (s.Einwand oben)
c.) MTX absetzen ? nur wegen der Knoten ? (die ja auch in der Lunge erscheinen können)-- tja und was dann?(Arava bis Azathioprin?)
d.)Kombination MTX (in verringerter Dosierung: 10mg) mit
2x2 Azulfidine(was ja auch ein Folsäure-Antagonist ist)?
(= ca. Empfehlung von PD Dr.Langer!)
e.) Anwendung von Kolchizin (einem Mittel gegen Gicht)?
... oder war vielleicht die zu große(?) Menge an Folsäure (tägl. 5mg über die folgenden 5 Tage nach der MTX-Einnahme) schuld, daß das MTX nicht vorschriftsmäßig wirkte? Denn Folsäure hebt ja die MTX-Wirkung teilweise auf, darf sie ja eigentlich auch, wenn MTX in den Zellen gewirkt hat. Aber wird die Folsäure in dieser Menge vielleicht dauerhaft im Körper gespeichert und schwächt dann MTX ab?
Was meint ihr dazu? Was sind eure Erfahrungen?
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