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Rheuma und Zahnimplantat

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Nutella, 19. Oktober 2004.

  1. Nutella

    Nutella Mitglied

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    hi ihr lieben..

    nachdem jeder Cortisonstoß mir nen Zahn gekostet hat... gut es erst 4 waren ;) bekomme ich teils Brücken und Prothesen... da auch 2 Zähne dabei sind, wo du anliegenden Zähne noch i. O. sind, stellt sich für mich natürlich die Frage..

    Zahnwurzelimplantat und dann den stift??? aber das ist teuer..

    aber die FRage ist auch, fahre ich nicht besser, wenn ich mir in ein paar jahren, alle ZÄhne ziehen lasse, damit von da kein Entzündungsherd mehr kommen kann????

    ach ja.. unten soll ne Prothese hin, und dafür müssen Zähne abgeschliffen werden, aber ich habe halt angst, wenn ich wieder nen cortistoss habe, das ausgerechnet einer der abgeschliffenen z#hne bricht...

    was für Erfahrungen habt ihr gemacht??
     
  2. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Liebe Nutella,

    schön zu lesen, dich gibts noch :)

    Also, mir wurden nach langer Vorgeschichte - ich habe ja cP, nehme seit Jahren Cortison -alle Zähne unter Vollnarkose in der Zahnklinik gezogen.

    Mein wirklich guter Zahnarzt lehnte es kategorisch ab, die Rettung der vorhandenen Zähne durchzuführen, da aufgrund der Arbeiten wie Wurzelfüllungen, Überkronungen etc. zu viele offene Wundflächen kämen und die Gefahr eines erneuten Schubes ihm zu hoch wäre - würde ja auch die Zähne infrage stellen.

    Der Chefarzt des Zahnklinikums lehnte Implantate jeder Art ab; chronisches Rheuma ist kassenseitig nicht als Grundlage gegeben und würde erfahrungsgemäß auch zu Abstossungen führen können - gerade im OK sei dies sehr gefährlich.

    Tja, nun bin ich alle 23 Zähne los, habe ein wirklich gutes Gebiss und bin zufrieden. Seit dieser OP ist auch mein Beschwerdefeld zurückgegangen und ich fühle mich durchweg wohler - der Kiefer ist super verheilt, ich hatte keine Blutungen und Schmerzen und weiss, für mich war es die richtige Entscheidung.

    Neben den finanziellen Aspekten einer Zahnarztbehandlung, die dann ins Wasser fallen kann, sind ganz vorne die Gesundheitsfragen zu stellen und alle Wenn und Aber abzuwägen.

    Alles Gute, Nutelle und vor allen Dingen die richtige Entscheidung !

    Grüssle
    Pumpkin
     
  3. Rollo

    Rollo Meistens Optimist

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    Hallo Nutella!

    Mein Erfahrungen zu diesem Thema: Nach einer heftigen Zahnfleischentzündung waren die 4 vorderen Schneidezähne im OK nicht mehr zu retten, weil die Entzündung schon Kieferknochen mitbefallen hatte. Nach langen Überlegungen und Beratungen habe ich mich dafür entschieden, 2 Implantate setzen zu lassen, zwischen denen dann eine Brücke sitzen soll. Die entsprechenden Eingriffe sind super verlaufen - keine Schmerzen, keine Schwellungen, etc. Aber ca. 2 Wochen nach dem Setzen der Implantate sind meine rheumatischen Beschwerden in kleinen Schritten immer schlimmer geworden. Vor den Eingriffen war ich nahezu schmerzfrei. Danach taten immer mehr Stellen weh und ich habe sogar wieder Ergüsse in den Knien bekommen, was ich 10 (!) Jahre lang nicht mehr hatte. Ich schleiche z. Zt. aus dem zweiten Cortison-Stoß aus, der mir zum Glück die erhoffte Besserung gebracht hat. Die zeitliche Abfolge legt einen Zusammenhang zwischen zahnärztlichem Eingriff und der Verschlechterung der Beschwerden nahe. Nur zweifelsfrei herausfinden bzw. beweisen kann das wohl niemand.

    Viele Grüße

    Rollo
     
  4. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Nutella,

    nachdem ich vor wenigen Jahren einen Frontzahn verloren hatte, wollte ich wegen der gesunden Nachbarzähne auch ein Implantat haben. Mein Zahnarzt hatte sich damals mit einem Münchener Kiefernchirurgen in Verbindung gesetzt, der angesichts der damals noch laufenden Mtx-Therapie von einem Implantat dringend abriet. Nun habe ich eine feste Brücke und bin super zufrieden, sowohl optisch als auch vom Beissgefühl her.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  5. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Hallo Nutella,

    ich habe im Jahr 1999 insgesamt 3 Implantate in den Oberkiefer implantiert bekommen. Damals stand allerdings die Diagnose Rheuma noch nicht im Raum (noch nichteinmal verdachtsmäßig). Ich selber komme mit diesen Implantaten sehr gut klar. Allerdings hat das letzte CT eine chronische Kieferhöhlenentzündung im Bereich eines dieser Implantate ergeben, macht aber keine Probleme. Dieses Implantat ist wohl zu tief gelegt worden und liegt daher in der Kieferhöhle (und nicht da wo es eigentlich hingehört). Heute würde ich u.a. auch wegen dem Rheuma und vor allem wegen der Nebenwirkungen der Basis die ich zur Zeit bekomme garantiert keine Implantate mehr bekommen (und das ganz unabhängig davon gesehen, dass mein Unterkiefer seit einem Unfall im Jahr 2000 wie ein Schweizer-Käse aussieht).
    Du solltest Dir auf jeden Fall mehrere Meinungen einholen und vor allem auch mit "Dem Zahnarzt deines Vertrauens" sprechen. Aber versteif Dich bitte nicht zu sehr auf Implantate (ich musste auch lernen, dass dieser Zug für mich abgefahren ist).
     
  6. Nutella

    Nutella Mitglied

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    hi

    danke schonmal für die antworten.. nein auf Implantate versteif ich mich nicht...

    habe mittlerweile mir auch Männes Kommentare, die er gestern ablies, nachdem er gehört hat, wie teuer das wird. durch den Kopf gehen lassen...

    ich weiss von einer bekannten der haben sie auch alle Zähne geroppt ;) weil sie verdacht auf Rheuma hatte.... und meine Zähne sind nun mal schlecht..

    werde wohl brücken machen lassen und sollte es da probs geben, vollprothesen.. werde das aber mit Rheumatologen und Zahnarzt noch abklären