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Rheuma und viele anderen Krankheiten

Dieses Thema im Forum "Rheuma und Schwangerschaft" wurde erstellt von schatzijuni, 7. August 2010.

  1. schatzijuni

    schatzijuni Mitglied

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    12. Mai 2010
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    Hallo Ihr Lieben,

    ich würde auch gerne ein Kind haben. Meine Rheumatherapie besteht aus MTX 15mg, Naproxen 500 und Cortison. Dann habe ich noch Asthma und hochgradig schwerhörig. Also ich denke oft an ein Kind, aber ich habe angst. Kann man überhaupt mit soviel Krankheiten ein Kind verantworten. was meint Ihr. Also ohne meine Rheumamedis bin ich nicht beweglich. Habe trotz dieser Medikamente viele Schmerzen und Schübe!!!

    Liebe Grüße

    Yvonne
     
  2. Mitchel

    Mitchel Neues Mitglied

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    Ich kann dir nur meine Beweggründe schildern warum ich Kinderlos bin.....

    Ich kann einem Kind nicht die nötige Aufmerksamkeit zukommen lassen wie es sich für eine Mutter gehören würde.
    Durch die Schmerzen ist man sehr oft matt und zu nix in der Lage.
    Ein Kind aber hat Bedürfnisse die erfüllt werden müssen,egal ob es mir gut oder schlecht geht.
    Dann hätte ich Angst diese Geißel Rheuma weiter zu vererben.
    Ich hab se nämlich auch geerbt von der väterlichen Seite.

    Ein Kind bedeutet viel Veratnwortung und Aufmerksamkeit.
    Die erste Zeit rückt man selbst ganz schnell ganz nach hinten.
    Durch die Schmerzen braucht man halt auch ganz viel Zeit für sich zum ömmeln.

    Ich für meinen Teil habe mit dem Kapitel abgeschlossen.
    Es weiß ja auch nicht jeder daß ich Rheuma hab.
    Mag das auch nicht jedem auf die Nase binden.
    Wenn das Thema Kinder aufkommt wieso ich keine hab sag ich immer,ich kann keine kriegen.
    Dann kommt betretenes Schweigen und das Thema ist beendet.

    Aber ich vermisse auch kein Kind an meiner Seite.Weiß nicht wie es später mal sein wird,aber ich bin mir sicher richtig entschieden zu haben.


    Nimm es nicht persönlich,ich habe dir nur meine Betrachtung der Dinge geschildert:)
     
  3. Trivia

    Trivia Neues Mitglied

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    Hallo Yvonne,

    das Thema wurde hier vor kurzem schon mal diskutiert http://www.rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=42046.

    Ich schließe mich da der Sichtweise von baba an.
    Ja, es ist manchmal sehr schwer, aber man wächst einfach über sich hinaus. Teilweise ging es mir so schlecht, dass ich meinen Sohn nicht mehr allein versorgen konnte. Aber es geht immer weiter. Wenn die Familie nicht helfen kann, kann man auch Hilfe von der Krankenkasse bekommen. Ich musste mal eine Zeit lang eine Haushaltshilfe in Anspruch nehmen. Mein Sohn hat dadurch keinen Schaden erlitten. Er wächst damit auf, dass seine Mama Rheuma hat. Er ist ein glücklicher 3jähriger Rabauke.

    Sprich mit deinem Rheumatologen und deinen anderen behandelnden Ärzten. Es gibt auch Basismedikamente, die eine Schwangerschaft nicht ausschließen. Wenn du unter der jetzigen Medikation immer noch viel Schübe und Schmerzen hast, sollte er vielleicht sowieso etwas ändern.

    Alles, alles Gut und liebe Grüße
    Trivia