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Rheuma und Erschöpfung

Dieses Thema im Forum "Arbeit und Allgemeines" wurde erstellt von kukana, 20. Juni 2004.

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Rheuma und Erschöpfung

  1. Ich empfinde meine Erschöpfung als akuten Zustand

    62 Stimme(n)
    21,2%
  2. Meine Erschöpfung empfinde ich bereits als chronisch

    175 Stimme(n)
    59,9%
  3. Mein Energiepegel ist sehr niedrig

    188 Stimme(n)
    64,4%
  4. Ich habe ein erhöhten Bedürfnis mich auszuruhen

    243 Stimme(n)
    83,2%
  5. Allgemein fühle ich mich schwach

    159 Stimme(n)
    54,5%
  6. Ich habe das Gefühl alle meine Glieder sind schwer

    122 Stimme(n)
    41,8%
  7. Konzentration und Aufmerksamkeit lassen nach

    206 Stimme(n)
    70,5%
  8. Ich habe kaum noch Interesse an täglichen Aufgaben

    107 Stimme(n)
    36,6%
  9. Mein Schlafbedürfnis ist erhöht

    189 Stimme(n)
    64,7%
  10. Trotz viel Schlaf bin ich ständig müde + unausgeruht

    169 Stimme(n)
    57,9%
  11. Ich schlafe kaum mal ein Nacht durch

    139 Stimme(n)
    47,6%
  12. Es bereitet mir Mühe meine Untätigkeit zu überwinden

    140 Stimme(n)
    47,9%
  13. Ständig bin ich traurig

    59 Stimme(n)
    20,2%
  14. Ich bin schnell frustriert

    95 Stimme(n)
    32,5%
  15. Schon Kleinigkeiten machen mich reizbar

    116 Stimme(n)
    39,7%
  16. Mein Kurzzeitgdächtnis ist schlechter geworden

    156 Stimme(n)
    53,4%
  17. Nach Anstrengungen bin ich stundenlang erschöpft

    159 Stimme(n)
    54,5%
  18. Lesen selbst kurzer Texte strengt mich an

    53 Stimme(n)
    18,2%
  19. Eine TV Sendung kann ich nicht verfolgen

    30 Stimme(n)
    10,3%
  20. Ich weiche Diskussionen aus, weil ich nicht mitkomme

    40 Stimme(n)
    13,7%
  21. Sehr schnell fühle ich mich mit Situationen überfordert

    104 Stimme(n)
    35,6%
  22. Ich traue mich kaum noch aus dem Haus

    30 Stimme(n)
    10,3%
  23. Schwelelnangst setzt ein wenn ich in ein Geschäft einkaufen gehe

    25 Stimme(n)
    8,6%
  24. Mit meinem Partner (Familie) rede ich kaum noch

    23 Stimme(n)
    7,9%
  25. ich fühle mich unendlich einsam und alleingelassen

    60 Stimme(n)
    20,5%
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  1. kukana

    kukana Moderatorin

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    Auch Rheumapatienten leiden oft unter einer extremen Erschöpfung, die nicht allein durch die Erkrankung ausgelöst wird, sondern auch durch Medikamente, Muskelabbau oder Organschädigungen verursacht sein kann.
    Blutzellen werden z.b. durch Medikamnet/ Zellgifte in Mitleidenschaft gezogen. Die Verminderung der roten Blutkörperchen führt dann zu einer schlechteren Sauerstoffversorgung.
    Zusätzlich hängen Erschöpfung, Müdigkeit und Depression häufig zusammen. Hier Ursache und Wirkung herauszufinden, um Hilfe zu finden, ist schwierig. Auswirkungen reichen bis ins soziale Umfeld und ins Arbeitsleben.
    Diese Umfrage soll aufzeigen, welche Art von Erschöpfung ( Fatigue) wahrgenommen wird. Je nach Erkrankung und Patient kann dies unterschiedlich sein. Gut wäre noch ein Postíng mit Hinweis, was unternommen wurde, um die mittlerweile häufig schon chronisch gewordene Müdigkeit zu überwinden.
    Es gibt einige Hilfen, aber wichtig ist auch selbst herauszufinden, wie hoch eigentlich das eigene Energiekonto ist und wie man es sich einteilt. Hierzu könnte man ein Energietagebuch führen. Man teilt sich 10 Energiepunkte zu und trägt täglich ein bei welcher Tätigkeit man wieviel Punkte verbraucht hat nach eigenem Empfinden. Weist mein Konto abends 15 Punkte auf wo ich nur 10 zur Verfügung habe, dann habe ich mein Konto überzogen und es ist kein Wunder, dass ich ko bin. Somit muss ich meine Kräfte für die nächsten Tage anders einteilen lernen.


     
  2. sito

    sito wölfin

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    guten morgen kuki,

    ich müsste bei allem ein häckchen machen:( !?!

    meine docs vermuten bei mir eine organisch bedingte depression ( durch ZNS) ausgelöst), wird jetzt beim neurologen erst abgeklärt.


    verzweifelte grüsse
    sito
     
  3. Nina

    Nina early bird

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    Hallo,
    ich fühle mich nach drei Jahren Umschulung total erschöft und ausgepowert.
    Nach meiner schriftlichen Prüfung wurde es ganz schlimm. Ich bin nur noch müde, traurig, brauche sehr viel Schlaf, bin aber trotzdem nicht ausgeruht.
    Mein Rheumatologe, sonst ein toller Facharzt versteht die Problematik kaum und meint, nach dem Prüfungsstress wäre es kein Wunder, dass ich so erschöpft bin. Jetzt muss ích nur noch die mündliche Prüfung schaffen, aber niemand versteht so richtig, was es heist, das Alles zu packen, wenn man so müde ist. Was dann kommt, ist das große "?". Es ist alles so sinnlos, der Arbeitsmarkt gibt im Moment ja überhaupt nichts her. Dann war vielleicht all die Anstrengung umsonst.
    Leicht depremierte Grüße
    Nina
     
  4. Ulla

    Ulla "hessische Hexe"

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    Hallo,

    ich könnte an manchen Tagen im Stehen einschlafen, die kleinste Anstengung ist schon zuviel.
    Dann gibt es aber Tage an denen ich mich richtig fit fühle und auch das in die Tat umsetze, die Strafe folgt dann am nächsten Tag.

    Man schiebt es auf die Schmerzen, niedriger HB und Eisenmangel außerdem auf meinen Gewichtsverlust ( 14 kg ) in den letzten Monaten.
    Allerdings begleitet mich diese Erschöpfung schon seit Beginn der Erkrankung.

    Gruß

    Ulla
     
  5. Easy

    Easy Das Schaf

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    Hi,

    meine Erschöpfung und die bleierne Müdigkeit halten mittlerweile schon 2 Jahre an. Aktuell meint mein Doc, das diese doch so sehr starke Müdigkeit und vor allem meine Muskelschwäche NICHT allein vom Rheuma kommen können - jetzt wird mal wieder die Schilddrüse untersucht, ich könnte allerdings wetten, dass da auch wieder nichts gefunden wird. Und dann?

    Bisher versuche ich immer noch, mich zu motivieren, wo es nur geht - aber wenn ein 10minütiger Spaziergang zur Herausforderung wird, geht allmählich (nach besagten 2 Jahren) die Motivation flöten.

    Bin gespannt, wie ihr damit umgeht.

    Easy
     
  6. sito

    sito wölfin

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    hallo ulla,

    ich habe auch chronischen eisenmangel und blutannemie seit jahren. bekomme jede woche eisen i.v. (weil ich es oral nicht mehr vom clo weg schaffe;) ), und spritze jetzt 2 mal die woche aranesp 60 (nachfolger von erypo).
    was mir aber wirklich geholfen hat, waren meine 3 letzten bluttransfusionen. eigentlich habe ich immer viel angst davor gehabt weil es mir meistens nicht so gut ging danach.
    aber diese 3 waren ein wahrer segen für mich. habe seither einen HB von ca. 10. vorher war mein Hb immer zwischen 6 und 8, du weist sicher was das bedeutet mit so einem HB rumzulaufen:( !

    was wird gegen deinen eisenmangel gemacht?
    es ist ein teufelskreis, wenn der körper zu wenig eisen hat dann kann er auch kein blut im knochenmark produzieren.

    und noch was, seit dem ich einigermassen mit meinem HB eingestellt bin, kann ich mein gewicht gut halten, war auch immer eine von der mageren sorte. aber jetzt hab ich was zum zehren, ein bisschen was *ggg*.

    wünsche dir alles liebe
    sito:)
     
  7. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi alle,

    bei mir ist es weniger Müdigkeit und erhöhtes Schlafbedürfnis, sondern eher das ständige Bedürfnis nach Ruhepausen. Ich kann mal mit viel Energie einige Dinge erledigen, fühle mich anschließend aber, als hätte ich Gott weiß was bewältigt. Dabei war es nur z.B. Betten neu beziehen oder eine Etage durchsaugen, 10 Oberhemden bügeln, 3 Fenster putzen ... also eigentlich nix Dolles. Aber danach brauch ich unbedingt eine Entspannungsphase - nein, nicht schlafen, nur ausruhen.

    Noch viel schlimmer als das Erschöpfungsgefühl finde ich für mich persönlich aber die Antriebslosigkeit und Wuschigkeit. Ich vergesse vieles, vergesse auch, dass und wo ich meine Notizen gemacht habe und bringe Termine durcheinander. Früher war ich das genaue Gegenteil, deshalb ärgert es mich jetzt auch so.

    Vor Einnahme der Basismedis herrschte bleierne Dauermüdigkeit vor. Die ist jetzt weg, bleibt aber o.g. Und ich versteh es nicht!

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  8. katzenmaus

    katzenmaus tierliebe

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    hallihallo
    bei mir ist es mal so, daß ich mal tage habe andenen ich alles auf einmal machen könnte und wenn ich mich selbst nicht bremse bereue ich es oft.da ich einen hund habe muß ich jeden tag in die natur und das tut mir gut aber mittags kann ich mich kaum auf den beinen halten,u wenn ich unterwegs bin könnte ich sogar im gehen einschlafen,weiß nicht wieso,ob ich viel oder wenig mache,egal.
    wenn ich zeit habe lege ich mich hin und schwupp bin ich eingeschlafen,20 min oder halbe std reichen aus.geht aber nicht immer
    l gr katzenmaus
     
  9. Emu

    Emu Neues Mitglied

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    Hallo Kukana,
    vielen Dank für Deine Umfrage, ich habe auch ein paar Kreuzchen gemacht.
    Ich frage mich manchmal , ob ich mir nur alles einbilde, denn auch wenn ich jetzt aus dem Allerschlimmsten erst mal raus bin, so ist doch nicht mehr viel mit mir los. Wie Monsti schreibt: man freut sich, wenn man 10 Hemden gebügelt hat. Wenn's mir gut geht, übernehme ich mich oft, weil ich denke, ich kann wieder alles. Stimmt natürlich nicht.

    Und dann noch die MTX - Tage.
    Normalerweise nehme ich MTX immer am Montagvormittag, dann kann ich morgens noch was tun, ab nachmittags versuche ich die Zeit abzusitzen.
    Nun habe ich schon gestern abend die Tabletten genommen und mein Mann hat mal life heute morgen mitbekommen, wie's mir so dann geht. Völliger Aussetzer beim Unterhalten, leichte Übelkeit und irgendwo festhalten, weil mir schwindelig wurde. Ich glaube, er war ziemlich entsetzt, weil er das sonst so nicht mitbekommt.

    Aber es geht mir nicht alleine so und wenn ich mir die Umfrage ansehe, dann weiß ich, daß ich mich wirklich nicht anstelle.

    Liebe Grüße an Euch alle!!!
    Emu
     
  10. mausebär

    mausebär Neues Mitglied

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    Umfrage

    Liebe Kukana

    Das ist eine sehr interessante Umfrage und ich habe mir Zeit gelassen, meine Häkchen zu setzen. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus allem, mit dem wir zu kämpfen haben. Wenn ich mir die Frage stelle, was tust du aktiv dagegen? Ehrlich ... nichts großartiges. Oft wird mir von außen gar nicht die Möglichkeit gegeben die Balance die ich brauche einzuhalten. z.B. muß ich diese Woche incl. Wochenende vollen Dienst leisten, trotzdem ich mich gewehrt habe und mit meiner Chefin gesprochen habe. Das Argument Halbtags arbeiten und Krankheit u.s.w. hat sie nicht beeindruckt und ich bin sehr gespannt und voll Angst wie ich diese Woche hinter mich bringe. Meine Schicht beginnt gleich um 1 Uhr. Zuerst war ich sauer und frustriert, mittlerweile sehe ich es als Experiment, versuche so positiv wie möglich daran zu gehen. Wie erschöpft ich danach sein werde weis ich nicht, ich hoffe es hält sich in Grenzen, und so geht es mir schon oft, es kommen Ereignisse auf mich zu die ich nicht ausgrenzen kann. Außer einer positiven Einstellung bleibt mir dann nichts übrig.

    Liebe Grüße Christiane :)
     
  11. cher

    cher "Hessisches Mädel"

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    Hallo ihr Lieben,

    das mit der Erschöpfung ist auch bei mir sehr ausgeprägt.
    Irgendwie hat sich das im Laufe der Jahre immer mehr verschlimmert.
    Da ich sehr viele OPs hatte (13), bestanden nach jeder OP diese Erschöpfungszustände. Jedoch habe ich mich früher etwas schneller erholen können. Manchmal langte schon ein kleines Mittagsschläfchen.
    Seit meiner Total Op mit anschließendem Darmverschluss werden meine Erschöpfungszustände immer ausgeprägter.
    Seit circa 9 Jahren sind die Erschöpfungszustände eigentlich chronisch, Fibromyalgie wurde diagnostiziert.
    Trotzdem gibt es auch die Tage, an denen ich für meine Verhältnisse wirklich powern kann. Das büße ich dann natürlich den nächsten Tag mit vermehrten Schmerzen und Erschöpfung.

    Euch allen eine schmerzfreie Zeit...

    cher
     
  12. Ruth

    Ruth Bekanntes Mitglied

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    württemberg
    hallo alle zusammen!

    das ist eine interessante umfrage,habe auch meine häkchen gemacht und eure postings gelesen.also ich kann mich monsti anschließen,nach 1o hemden bügeln ist erst mal pause angesagt etc.heute morgen hatte ich KG,dann habe ich später unsre wohnung durchgesaugt und das war`s dann erst mal.kukana fragt nach unsren lösungen.also ich teil mir soweit wie möglich alles ein,z.b.wenn ich einkaufen muß,dann steht nichts andres auf dem "plan".wenn ich einen vormittag wäsche habe und die aufhänge,evtl. noch ein bißchen bügle,dann ist das echt genug.nun muß ich gestehen,dann ich noch nie eine war,"die bäume ausreißen konnte",aber jetzt ist es natürlich trotzdem anders.manchmal deprimiert mich das schon,ich komme mir dann vor wie 2o jahre älter (ich bin 53).dazu kommt,daß ich ja gar nicht unter schmerzen leide wie die meisten andren hier..aber dann denke ich dran,wie schlecht es mir vor 2 jahren ging,da konnte ich kaum laufen,an hausarbeit war nicht zu denken-und jetzt kann ich meinen haushalt soweit allein bewältigen(naja,manchmal mit hilfe...)ich denke,es liegt zum einen an der krankheit,zum andern vielleicht auch an den starken medis(mtx 22,5 mg u.cortison z.zt. 5 mg),obwohl ich sie sehr gut bisher vertrage,greifen sie ja doch im körper irgendwie ein.ich bin echt froh,daß ich keine kleinen kinder mehr habe und auch nicht zur arbeit muß.ich habe im kindergarten als aushilfe gearbeitet,seit 12 jahren und sehr gern,aber jetzt hab ich pause gemacht,das geht auch ohne weiteres.
    wichtig für mich ist,daß ich die fortschritte sehe und ich mich dran freue,wenn es mir gut geht.das wird wie gesagt natürlich erleichtert durch relative schmerzfreiheit.das ist so meine alltagsstrategie.viele grüße eure ruth
     
  13. shirana

    shirana Auf den Hund gekommen *g*

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    vor dem Wasser, hinter dem Wasser überall Wasser ;
    Hallo Kuki,

    Gute Idee mit dieser Umfrage und ich hab auch ein paar Kreuzchen gemacht.

    Seit ich vor ca 12 oder 13 Jahren die Grippe hatte und wochenlang flach gelegen habe ( die Diagnosen CFS, Fibro, usw...kam alles erst sehr viel später) hab ich das Gefühl , mich seit dem nicht mehr erholen zu können.

    So wie meine jetzige Situation ist, komm ich klar damit. Ich teil mir meine Kräfte ein, mach auch nur gerade das, was ich an diesem Tag gut kann und sieh immer zu, das ich regelmässige Pausen einlege.
    Das kann ich aber auch nur machen, da ich derzeit einfach nicht gefordert werde. Würde ich arbeiten gehen müssen, seh die ganz Sache ganz anders aus. Ich hätte innerhalb einiger Stunden die gesamten Kraftreserven der ganzen Woche verbraucht und könnte nie meinen Akku wieder voll kriegen.
    Und da ist nichts mehr mit Kräfte einteilen. Auf Arbeit hat man leider nicht die Möglichkeit , sich mal eben entspannen, augen zumachen oder Füsse hochzulegen.
    Ab und an gibt es auch solche Tage auch bei mir, aber auch nur, wenn ich weiss, ich hab danach die Zeit mich wieder zu erholen.
    Leider sieht es dann auch am Ende des tages oft so aus, das ich abends nicht nur vollends K.O. da liege, sondern ich bekomme Muskelzittern , brennende Augen, Fieber, Schüttelfrost, fang ganz derbe an zu frieren, steh total neben mir usw.......ein mehr als sicheres Zeichen für mich, das ich mich total übernommen habe, und das ich nächsten Tag nichts mehr machen darf.
    Was das ist???Keine Ahnung????
    Zu welcher Erkrankung das gehört, interessiert mich eigentlcih auch nicht, ich weiss nur das es eine massive Grenzüberschreitung war.

    Aber auch wenn ich mich zwischendurch hinsetze, lege oder wie auch immer...
    ausgeruht bin ich danach eigentlich nie...nicht wirklich...schlecht zu beschreiben. es tut zwar gut, Pause zumachen, aber wenn ich wieder aufstehe, müsste ich voller Energie sein. Bin ich aber nicht...

    Tja......so isset nunmal.....das beste raus machen....
    Eine schöne Woche euch allen
     
  14. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    hallo kuki,

    erst mal vielen dank für diese umfrage. ich wusste vorher, daß bei rheuma häufig ein erhöhtes schlafbedürfnis auftritt, aber mir war bis zu deiner umfrage nicht bewusst, wie ausgeprägt das zu sein scheint. und es irgentwie ein sehr beruhigendes gefühl, damit nicht allein zu sein. lange zeit habe ich geglaubt, ich sei einfach nur mega-faul geworden und müsste mir nur mal kräftig selbst in den allerwertesten treten um mal wieder vom fleck zu kommen. im krankenhaus wurde mir gesagt, daß gerade bei kollagenosen ein erhöhtes schlafbedürfnis auftritt. bei mir waren es zu ganz schlimmen zeiten bis zu 14 stunden täglich und dann war ich auch nicht gerade eine energiebombe. diese müdigkeit kann so qualvoll sein! häufig habe ich meine hände unter eiskaltes wasser gehalten. das hat mich manchmal ein wenig wacher gemacht, aber auch nicht immer. momentan geht es mir ziemlich gut, aber auch nur wegen dem cortison. und um so mehr davon ausgeschlichen wird um so schwerer fällt es mir morgens aus dem bett zu kommen. auch die antriebslosigkeit ist dank dem corti deutlich weniger, immerhin bin ich jetzt in der lage das chaos, welches sich während der schlimmen wochen hier angesammelt hat, zu beseitigen. was das schlafbedürfnis betrifft war das zum teil wie eine sucht. wenn es darum ging unternehmungen zu planen war der erste gedanke ob ich auch rechtzeitig wieder da bin wenn die müdigkeit kommt, oder ob ich überhaupt genügend schlaf abbekomme. und trotzdem ich weiss, wie sehr auch das gegenteil eine qual sein kann, ich habe leute beneidet, die nicht so viel und lange schlafen können.

    insofern bin ich momentan froh und dankbar daß es cortison gibt und der schlaf nicht mehr meinen lebensmittelpunkt darsellt.

    liebe grüsse und knudder an alle
    lexxus
     
  15. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    ........

    kann allen nur zustimmen.

    manches mal ist diese erschöpfung und mattigkeit viel schlimmer für mich als an einigen tagen die schmerzen....(die auch schon nicht ohne sind...:( ).

    aber ich hatte dann immer das gefühl, das ich dem LEBEN nur noch zusehe.............also nur noch passiv war/bin.:eek: .......und alle anderen waren aktiv........und so möchte ich wirklich nicht mein leben verbringen....!

    selbst der gedanke an waschen, trinken oder im bett umdrehen war eine qual...............


    mom geht es wieder etwas besser....aber diese erschöpfungszeiten sind viel öfters im monat da, als die "frischen+aktiven" momente.....und das macht schonmal angst.................!

    einige zeit vor meiner letzten und andauernden arbeitsunfähigkeit hatte ich einen autounfall auf der autobahn (welchen ich auch auf dieses symptome zurück führe),bei der arbeit in kundengesprächen mußte ich andauernd gähnen und ich konnte den worten der vor mir sitzenden menschen garnicht folgen...mußte mehrfach nachfragen und einige male war ich kurz davor einfach einzuschlafen............mein kopf war so unsäglich schwer...............und kein bett in der nähe...........keine ruheecke..................!umfangreichere aufgaben hab ich solange wie möglich von mir geschoben...!!!

    aber seit 08.2002 bin ich nun daheim....und da muß ich keinem mehr zuhören....und längere autofahrten sind auch nicht mehr drin...(fallen mir die augen zu oder ich werde zu oberflächlich beim fahren.....schweife mit den gedanken ab).

    wünsche euch allen möglichst aktive tage sowie geistige frische.....lebenslust und wenig schmerzen....

    liebi:)
     
  16. kukana

    kukana Moderatorin

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    so, dann hab ich auch mal meine kreuze gemacht, aber basis ist wie ich mich im vorletzten jahr fühlte. denn seit ca. 1 jahr hab ich kaum noch müdigkeitsattacken. manchmal abends noch wenn ich 8 std arbeit hinter mir habe, einkaufen war, gekocht, gegessen, geduscht habe ... dann bin ich platt.
    an manchem tagen merke ich auch dass meine akku leer sind und dann mach ich automatisch weniger.
    das ständige gähnen ist ja oft ein zeichen für zuwenig sauerstoff im körper. ich hab mich oft ertappt dabei, dass ich richtig nach luft jappste wie ein fisch auf dem trockenen.
    ich hab dann mal ein ergänzungsmittel ausprobiert das angeblich den sauerstoffgehalt in den zellen fördern soll. obs wirklich funktioniert hat oder ein placebo effekt ist, kann ich nicht sagen. zumindest habe ich das ein jahr genommen und nun seit dez. nicht mehr. zumindest - siehe oben - habe ich ein jahr schon kaum noch diese totale erschöpfung. und bisher hält das an.
    wird eigentlich bei irgendeinem der sauerstoffgehalt in den zellen getestet? oder das eisendepot kontrolliert?

    muntere grüsse, kuki
     
  17. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    eisendepot...

    also bei mir wurde eine zeitlang immer auch der eisenwert getestet und dieser war leicht über der norm......!man sprach evtl.von lagerungsprobs des blutes.aber komischerweise war immer bei mir der wert zu hoch. aber der hämochromatosetest durch doc f. war negativ.*gott sei dank*!

    werde es aber gleich nochmal testen lassen. und sauerstoffgehalt im blut...keine ahnung. werde ich morgen direkt mal nach fragen.

    in diesem sinne eine gute nacht *gähn*

    eine mal wieder total ermüdete liebi:)
     
  18. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi Kuki,

    ich denke, im großen Blutbild wird sowas sozusagen indirekt dokumentiert - sofern der Doc sich die einzelnen Werte überhaupt genau anschaut ;) .

    Also: Mein Blutbild ist seit Arava so gut wie noch nie zuvor, aber die ständige Erschöpfung bleibt mir. Sie ist zwar lang nicht mehr so schlimm, wie vorher, aber im Vergleich mit völlig gesunden Zeiten ist sie immer noch heftig. Okay, bin inzwischen ja auch unwesentlich älter geworden, kämpfe mit den Wechseljahren und hab auch noch andere Wehwehchen am Hut. Insofern bin ich vermutlich nicht der Otto-Rheumi-Normalverbraucher.

    Grüßle von
    Monsti
     
  19. Jackie

    Jackie Guest

    Hallo zusammen

    Mir geht es eigentlich genauso wie euch allen, ich muss mich immer richtig zusammenreissen, dass ich alles erledige , was gemacht werden muss, Am schlimmsten ist es wenn ich dann einen ganzen Arbeitstag vor mir habe, da habe ich oft das Gefühl , es nicht zu schaffen.Aber irgendwie krieg ichs doch auf die Reihe. Sobald ich mich hinsetze und nichts zu tun habe , schlafe ich ein.Manchmal denke ich das Leben saust an mir vorbei und ich kriege nichts mit.
    Ich hoffe irgendwie immer noch auf das Wunder, das es wieder verschwindet wie es gekommen ist...
    Jackie
     
  20. Monsti

    Monsti das Monster

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    Tja Jackie,

    auf dieses Wunder wartest nicht nur Du :p.

    Müde Grüße vom
    Monster