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Rheuma und Adoption

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Nocshi, 2. Oktober 2006.

  1. Nocshi

    Nocshi Neues Mitglied

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    Ich und meine Frau würden gerne Kinder haben. Aber leiderkönnen wir keine eingene Kinder bekkommen wegen dem Medis (Humira).

    Da ich an Psoriasis-Arthritis leide weis ich nicht ob ich/wir Kinder Adoptieren können.

    Müssen Adptiveltern nicht kerngesundsein ?
    Hat jemand schon erfarung damit gemacht

    gruss Nocshi
     
  2. Laudi

    Laudi Neues Mitglied

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    Da schau mal einer an, ich bin Sozialpädagogin und weiß nicht mal eine Antwort auf deine Frage. Oh je, oh je, oh je ... aber ich komme auch aus einem anderen Bereich ...

    ... ich würde dir die Frage sehr gerne beantworten, aber ich vermute mal das die Vermittler sehr genau schauen und abwägen inwieweit eine kontinuierliche, regelmäßige und zuverlässige Pflege und Betreuung des Kindes gewährleistet ist. Weil das ist ja genau das was man mit einer Adoption erreichen möchte. Wahrscheinlich werden sie sich Einschätzungen von den Ärzten holen. Ich weiß es aber auch nicht. Ganz allgemein spricht meiner Meinung nach nichts dagegen als rheumaerkrankt Kinder zu adoptieren, aber die Behörden sehen das manchmal anders.

    Und bei euch besteht wircklich nicht die Möglichkeit die Medikamente abzusetzen oder gegen mildere wie Sulfasalzin einzutauschen? Sprecht doch mal mit eurem Doc was er dazu sagt!

    Ich wünsche euch alles Liebe und würde mich freuen wenn ihr mich mit dem Thema mal auf dem laufenden haltet. Das wäre super ...

    Liebe Grüße Claudi
     
  3. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Möglichkeit

    Hallo,

    surf mal in unserem Forum nach Beiträgen von: baba oder babamaus.

    Dann sende ihr eine PN. Sie hat ein Baby adoptiert und ist Rheumatikerin.

    Viel Glück.

    Pumpkin
     
  4. Rosarot

    Rosarot trägt keine Brille ... ;)

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    Ich habe vor kurzem ein befreundetes Ehepaar getroffen, das wegen Unfruchtbarkeit ein Kind adoptieren wollte. Nach mehr als drei Jahren chronischer unter die Lupenahme des entsprechenden Amtes gaben sie entnervt auf ...

    Diese beiden Menschen erfüllten eigentlich alles das, was ein "gutes Elternhaus" ausmacht: beste finanzielle Verhältnisse, eigenes Haus, beide kerngesund - dennoch, keine Chance.

    Besser kontrolliert als jeder Schwerverbrecher - seine Worte. Sie wurde - nachdem sie aufgegeben hatten ein Kind adoptieren zu wollen, überraschend schwanger und bekam vor zwei Wochen einen gesunden Sohn.

    Schööönen Tag!
    Rosarot
     
  5. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Adoption, wenn die Eltern krank sind

    Hallo Nocshi,

    bei uns steht das Thema auch an. Ich habe mich lange mit Babamaus unterhalten. Es ist möglich, wenn man nicht über die Jugendämter , sondern über die Caritas und andere Organisationen die Schwangerschaftsberatungen machen in Sachen Abtreibung. Diese müssen ja die Kinder, die dann doch nicht abgetrieben werden unterbringen.

    Bei Nachfrage bei der Caritas wurde das auch gleich bestätigt. Auch sind die Altersbeschränkungen und der wirtschaftliche Hintergrund nicht so überbewertet.

    Viel Glück
    Kira
     
  6. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    hallo nocshi,

    falls sich eine adoption als zu kompliziert
    und langwierig herausstellt, wäre vielleicht ein pflegekind eine alternative.
    bei dieser konstellation könnte liebelein
    sicher mit verschiedenen auskünften helfen.

    alles gute für euch!
    marie

     
  7. Lilalu

    Lilalu Neues Mitglied

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    Auch Adoptieons-Wunsch

    Hallo alle zusammen. Ich habe da mal eine Frage?
    Wie kann ich an Baba-maus rantreten? Ich bin nicht so fitt im Forum, habe aber versucht sie zu finden. Leider nicht gelungen. Meine Tochter möchte auch gerne ein Kind adoptieren, wir dachten aber immer es ginge nur übers Jugendamt. Kann mir da einer von euch weiterhelfen?!?!
     
  8. Albstein

    Albstein Neues Mitglied

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    Ohne Behörde läuft leider nichts!

    Hallo Nocshi,
    sehr verständlich, was Du schreibst, aber bedenke: "Wir leben hier in Deutschland", was bedeutet, dass fast alles in unserem Leben und besonders bei Adoptionen bis ins Detail reglementiert ist (teils natürlich völlig richtig..).
    :o Aber man übertreibt es bei unseren Behörden, was die überzogenen Anforderungen an Adoptiveltern angeht.

    Was vorher geschrieben wurde betr. Caritas usw. ist zwar alles richtig, doch letztlich entscheidet immer eine Behörde als Adoptivstelle - und dies ist das Jugendamt. Natürlich werden dort die Gutachten von Vereinigungen wie Caritas u. Ä. gebührend berücksichtigt, aber die Adoptionsentscheidung ist eine "öffentlich-rechtliche" Angelegenheit - so ist das hier.... ohne Jugendamt läuft am Ende des Verfahrens nichts, die Caritas kann das letztlich nicht entscheiden.
    A. St.
     
  9. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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  10. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    @ Albstein

    ausnahmsweise gibt es hier mal keinen Grund zum Schwarzmalen -
    denn eines ist selbst den Behörden klar - in jedem Fall ist ein Leben mit einer "kranken" Familie besser als das in einem Heim mit noch unsichereren Zukunftschancen.

    Kira
     
  11. Albstein

    Albstein Neues Mitglied

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    Kira: Dein Wort ins Behördenohr!

    Finde ich sehr zutreffend, Kira, was Du schreibst (Zitat): "in jedem Fall ist ein Leben mit einer "kranken" Familie besser als das in einem Heim mit noch unsichereren Zukunftschancen".

    :mad: Aber: Bei den Behörden sitzen Menschen, die einen sog. Ermessenspielraum (so heißt das im Juristendeutsch) nutzen, um zu einer Entscheidung zu kommen.
    Ich kenne einen Fall, da war tatsächlich ein untadeliges Ehepaar nur deshalb schlechter angesehen (als das "Heim"), weil der Mann schon mit 57 als "zu alt" für eine Adoption eingestuft wurde.
    A. St.
     
  12. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    @ Albstein

    Wenn das Kind nicht grad schon 15 ( nagel mich nicht auf's Jahr genau fest) ist kann ich das auch glatt verstehn.

    :) Kira

    Bei DEM Thema ist es IMMER einen Versuch wert.
     
  13. Albstein

    Albstein Neues Mitglied

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    Ermessen....

    :confused: Da siehst Du mal, Kira, wie unterschiedlich schon zwischen uns die Einschätzungen sind. Ähnlich wird bei Behörden auch kontrovers entschieden, weil die Schwerpunkte individuell bei Sachbearbeitern anders gelegt sein können.

    Der eine Sachbearbeiter schätzt z. B. Rheumakranke als unfähige Kindeserzieher ein, der andere sieht darin vielleicht sogar eine Chance, dass ein Rheumakranker - im Bewusstsein eigener Verletzlichkeit - Kinder sogar gefühlvoller zu erziehen imstande ist - und mit ihnen entsprechend umgeht....???

    :) Nebenbei: Ich halte einen 57-jährigen nicht für ungeeignet, mit minderjährigen Kindern umzugehen, sie im Familienverband zu erziehen usw., es sei denn, er ist wirklich ein geistig unbeweglicher und temperamentloser, auch phantasieloser "Opa-Typ" (im negativen Sinne, versteht sich). Aber solche Typen gibt`s auch unter 30-jährigen schon...
    ;) Alles also recht schwierig!
     
  14. metalla

    metalla *minizicke mit cP*

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    ...das frage ich mich auch...

    Hallo!

    DU sprichst mir aus der Seele!!!! Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll... Ich bin 32 Jahre alt, vor kurzem geheiratet, wir hatten alles so schön geplant... ich wollte bald ein Kind bekommen. Mit all den Medis geht das nicht (mehr).

    Leider habe ich mich auch noch nicht mit Adoption beschäftigt, weiß aber von einer Bekannten, daß sie seit 5 Jahren, wie hier bereits erwähnt wurde, nur "inspiziert" wird. Sie ist mittlerweile 33 Jahre alt, aber leider kein Kind in Sicht. Außer, sie nimmt viel Geld in die Hand, um aus dem Ausland legal ein Kind zu adoptieren. Und auch das dauert.

    Was mich aufbaut, ist, daß ich eine gute Freundin habe, die ein Pflegekind gewesen ist - ihre Erfahrungen haben mir gezeigt, daß es wenigstens auf diesem Wege funktionieren kann. Wenn Du magst, schick mir eine PN.

    Wir können ein wenig Schicksal teilen... Und später vielleicht Erfahrungswerte. Wir haben natürlich noch keine Adoptionsanträge gestellt, und ich glaube, dafür sind wir dem lieben Amt zu alt.....

    Ich wünsche Dir alles Liebe!
     
  15. metalla

    metalla *minizicke mit cP*

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    Huhu Babamaus!

    Danke für die Hoffnung, die hatte ich schon fast verloren... DANKE!

    Wir werden es versuchen...

    P.S. Meine Bekannte - das stimmt - ist manchmal "zu energisch". Vielleicht war das ja ausschlaggebend.
     
    #15 2. Oktober 2006
    Zuletzt bearbeitet: 2. Oktober 2006
  16. Nocshi

    Nocshi Neues Mitglied

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    erstmals danke für eure worte. Wir sind uns klar das wir ein kind adoptieren wollen. Nur habe ich gelesen das man da einen Gesundheitcheck machen muss und vor dem habe ich am meisten angst.Man hat ja gute und schlechte Tagen und verbergen kann man das Rheuma ja auch nicht.Kommt es sogar noch auf den Arzt drauf an was der bescheinigt ? Wir werden es sehen
    Ob eine Internationale oder Inländische Adooption in frage kommt, müssen wir uns auch noch Gedanken machen.

    Aber wir werden sicher einen von diesem Weg einschlagen und mal schauen was daraus wird und werden und freuen wenn es klappt.

    Ich sehe hier das es andere auch so ergeht. Vielleicht kann man ja die erlebnise austauschen.

    Gruss Nocshi
     
  17. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    hi babamaus, ich bin zwar von der thematik nicht betroffen,
    habe aber deinen langen und informativen beitrag mit grossem
    interesse gelesen! danke dafür!

    lieben gruss marie
     
  18. Calendula

    Calendula Die Ringelblume

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    Ich bin auch nicht betroffen, aber ich fand den Beitrag wirklich gut und informativ.

    Danke,
    Calendula
     
  19. Lilalu

    Lilalu Neues Mitglied

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    Auch ich möchte Danke sagen!
    Meine Tochter hat sich alles angesehen. Leider steckt sie schon voll beim Jugendamt drin. Mit Bezahlungen( ich wuste nicht das sie schon so weit sind, kostet ja alles was, jeder will Geld und mit Forderungen sind sie schnell). Leider wird es dauern bis sie ein Kind bekommen und es wird sicherlich kein Saügling mehr sein. Schade, dass sie diesen anderen Weg nicht vorher wuste.
     
  20. Antje Müller

    Antje Müller Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich höre immer nur - ich kann wegen der Medis keine eigenen Kinder bekommen also bleibt nur Adoption.
    Ich habe seit 10Jahren cP und habe vor fast 2 Jahren alle Medis absetzten können. Es war ein langer Weg und auch in den letzten 2 Jahren gab es viele Hochs und Tiefs. Aber es ist mit guter ärztl. Betreuung durchaus möglich auf unschädliche Medis umzusteigen oder sogar davon weg zukommen.
    Vielleicht habt ihr es schon erfolglos versucht, das klang in den Berichten nicht so.

    Ich möchte nur Mut machen, dass Rheuma zu haben nicht bedeuten muss, sein ganzes Leben von den Medis abhängig zu sein.
    Also ähnlich wie Babamaus mit ihrem sehr interessanten Bericht über ihre erfolgreiche Adoption.

    Für mich ist eine Adoption der letzte Schritt ein Kind zu bekommen. Bisdahin setze ich alles daran ein eigenes zu bekommen.

    Aber wichtig bei allen Bemühungen ist, ein Kind wirklich zu wollen und immer positiv zu denken, dass man seinen Wunsch auf jeden Fall irgendwann erfüllt bekommt.

    Ich wünsche allen viel Glück.
    Antje