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Rheuma Symptom?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Metalina, 27. Juli 2012.

  1. Metalina

    Metalina Neues Mitglied

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    #1 27. Juli 2012
    Zuletzt bearbeitet: 22. September 2012
  2. Mr.Man

    Mr.Man Neues Mitglied

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    Hey,

    warst du schon beim Hausarzt wegen den Beschwerden?
     
  3. anurju

    anurju anurju

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    Hey Metalina,

    es gibt so unterschiedliche rheumatische Erkrankungen, dass man deine Frage so nicht beantworten kann.

    Für die häufigsten Rheumaformen ist wohl eher typisch, dass die Schmerzen in Ruhe schlimmer sind als unter Belastung.

    Aber das muss nicht so sein - daher ist es wirklich notwendig, viel genauer hinzuschauen - vielleicht erst beim Hausarzt, dann beim Rheumatologen.

    Es kann viele verschiedene Gründe für Schmerzen geben....

    Ich wünsche dir eine baldige Diagnose und Behandlung, die dir hilft. Dazu muss man als Patient manchmal etwas hartnäckig sein.

    Alles Gute und liebe Grüße von anurju :)
     
  4. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    metalina, ungewöhnlich ist das bei einer entzündlichen ra zum beispiel nicht, ich brauche nach normalem einkauf 1-2 tage zum ausruhen, und die belasteten gelenke (hände, ellenbogen, schultern, knie) schmerzen und schwellen teils an (hände). man müsste also unterscheiden zwischen dem "grundschmerz" in ruhe, und dem kurzfristigeren folgeschmerz durch belastung, die ja keine "normale bewegung" ist, oder anders ausgedrückt, der sogenannte "ruheschmerz" resultiert eben auch aus vorangegangenem "belastungsschmerz" bei mir. zuordnen kann man das bei dir aber so einfach nicht, da braucht's schon eine ärztliche diagnose.

    ich empfehle dir einen guten einkaufstrolley!

    knochenschmerzen allgemein wie von dir beschrieben können natürlich ganz unterschiedlicher genese sein, angefangen zb beim vitamin D mangel bis...... auch hier gilt, da hilft nur die diagnose, wie auch schon vorher geschrieben.

    lg marie
     
  5. Hexchen76

    Hexchen76 Neues Mitglied

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    Hallo Metalina,

    wie schon von anderen hier bestätigt gibt es "x" Ursachen die hinter Deinen Beschwerden stecken können. Rheumatische Erkrankungen sind nur eine mögliche Erklärung. Wichtig ist es, sich damit vertrauensvoll an den Hausarzt zu wenden der als erstes eine einfach Blutuntersuchung machen kann. Daran kann man beispielsweise erkennen ob sich aktive Entzündungen im Körper befinden. Auch gibt es ganz spezifische Blutfaktoren die einen Hinweis geben können ob eine Rheumatische Erkrankung vorliegen kann. Weitere Möglichkeiten Deine Beschwerden abzuklären sind Röntgenuntersuchungen, Ultraschall,sowie aufwändigere Methoden wie MRT,CT und Szintigraphie. Die letzten 3 wird man erst anwenden, wenn entweder ein konkreter Verdacht besteht auf eine bestimmte Erkrankung oder die anderen Methoden kein schlüssiges Ergebnis geliefert haben. So aus dem Stegreif kann Dir keiner von uns eine Antwort geben, die einer Überprüfung stand hält. Eine "Weisheit" die mein Ausbilder mir von Anfang an beigebracht hat ist folgende: Durch Jacke und Hose keine Diagnose! Will sagen: Ohne handfeste Untersuchungsmethoden, ohne den Patienten gesehen zu haben und die schmerzenden Körperteile abgetastet und durchbewegt zu haben, ist es fahrlässig auch nur Spekulationen anzustellen. Diese verunsichern Dich und jagen Dir im ungünstigten Fall sogar Angst ein. Also gehe bitte zum Arzt mit Deinen Beschwerden und schildere sie ihm wie Du sie uns geschildert hast. Am besten schreibst Du Dir alles auf, damit Du nichts vergisst. Sprich ihn auch ruhig auf Deine Sorge an es könne sich um eine rheumatische Erkrankung handeln damit er einen Anhaltspunkt hat an dem er ansetzen kann. Gibt es denn in Deiner Familie Rheuma oder Erkrankungen die zu dieser Krankheitsgruppe gehören? Wie z.B Gicht, "Gelenkrheuma", Wirbelsäulenerkrankungen mit entzündlicher Komponente wie Bechterew etc? Ich frage mich grade wie Du darauf kommst es könnte Rheuma sein? Sollte eine dieser Krankheiten in Deiner Familie vorkommen, so ist das ein wichtiger Hinweis für den Arzt und hilft bei der Auswahl der richtigen Untersuchungsmethoden um Dich nicht unnötigen Belastungen auszusetzen.

    Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute und hoffe das es eine weniger einschneidende Antwort für Deine Beschwerden gibt als ausgerechnet Rheuma.
    Alles Liebe
    Hexchen76
     
  6. Metalina

    Metalina Neues Mitglied

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    #6 29. Juli 2012
    Zuletzt bearbeitet: 22. September 2012
  7. Hexchen76

    Hexchen76 Neues Mitglied

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    Hallo Metalina,

    ja diese Warterei ist nervig und geht einem fast mehr an die Nieren als die Beschwerden selber. Leider ist das was Du erlebt hast bei niedergelassenen Fachärzten recht verbreitet... Allerdings muss man auch sehen das der Arzt, würde er sich bei jedem Patienten persönlich engagieren, schnell jedes Budget sprengen würde. :cool::(
    Für uns als Patienten ist dieser Zustand häufig frustrierend denn oft ufert es aus in eine Handlungsweise die wir im Rettungsdienst immer als "Dienst nach Vorschrift" bezeichnet haben. Gerade das tun was mir gesetzlich vorgeschrieben ist aber auch keinen Fingerbreit mehr... Da hilft es leider nur solange weiter zu suchen bis man einen Arzt gefunden hat wo die gegenseitige Chemie stimmt. In welche Ambulanz wirst Du gehen wenn ich fragen darf? Wo kommst Du her? Auf jeden Fall solltest Du die Blutuntersuchung noch abwarten, denn die Werte wird der nächste Arzt gerne sehen wollen...;) Bekommst Du denn schon irgendwelche Medikamente? NSAR wie Diclofenac,Ibuprofen oder etwas vergleichbares? Diese sind schmerzlindernd sowie entzündungshemmend und könnten Dir vorübergehend etwas Erleichterung verschaffen. Sie können problemlos auch vom Hausarzt verordnet werden und werden die Ergebnisse der Untersuchung nicht verfälschen.

    Alles Liebe
    Hexchen
     
  8. Metalina

    Metalina Neues Mitglied

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    #8 30. Juli 2012
    Zuletzt bearbeitet: 22. September 2012
  9. Hexchen76

    Hexchen76 Neues Mitglied

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    Hallo Metalina,

    "Flexionsschmerz" bedeutet nichts anderes als "Beugeschmerz": Das Gelenk schmerzt wenn man es beugt.
    Da einige Entzündungsparameter (geringfügig, CRP sollte < 0,5 sein) und auch die ANA erhöht sind, halte ich es für merkwürdig ohne weitere Untersuchungen Rheuma einfach auszuschliessen. Wurden denn spezifische Rheumafaktoren abgenommen? Aber auch wenn diese negativ waren so schliesst das eine rheumatische Erkrankungen nicht sofort aus. Es gibt auch sogenannte seronegative Rheumaformen, was bedeutet das keine spezifischen Rheumafaktoren nachweisbar sind. Diese Konstellation betrifft ca 30%-50% der Rheumakranken. Dennoch sind die Blutwerte lediglich ein Anzeichen dafür das in Deinem Immunsystem etwas falsch läuft, die ANA Werte sprechen dafür. Es gibt immernoch diverse Möglichkeiten diese Werte zu interpretieren da diese ANA Werte nur recht unspezifisch sind. Allerdings würde ich Dir angesichts dieser Ergebnisse zu einer zweiten Meinung raten. Es sollten zumindest mal eine Ultraschalluntersuchung der Gelenke die betroffen sind stattfinden, das kann in der Regel sogar der HA sofern er über ein einigermassen modernes Sono-Gerät verfügt. Auch eine Röntgenuntersuchung oder ein MRT der betroffenen Gelenke ist hilfreich. Falls Du aufgrund Deiner Beschwerden nicht länger warten kannst, ist es zu empfehlen Dich in einer Klinik mit rheumatologischer Abteilung stationär aufnehmen zu lassen. Dort werden dann alle Untersuchungen auf einmal gemacht und Du bekommst Klarheit. Ausserdem geht es wesentlich schneller als auf einen Termin in der Ambulanz zu warten.

    Ich wünsche Dir alles Gute
    Hexchen
     
  10. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo Metalina,
    ein Viertel aller Rheumatiker haben keine Entzündungswerte im Blut, d. h. dass die Blutergebnisse nicht viel Aussagekraft haben. Falls du doch Rheuma hast, würde man das als "seronegativ" bezeichnen, also ohne Entzündungszeichen im Blut. Normalerweise sollte das ein Arzt wissen, und ein Rheumaarzt dürfte wegen solcher Laborwerte schon gar nicht sagen, du hättest kein Rheuma, denn da kommen noch einige andere Faktoren hinzu. Dein Arzt sollte bildgebende Untersuchungen machen wie Röntgen, Ultraschall, ggf. MRT (=Kernspin) - wobei nur das MRT mit Kontrastmittel hilfreich ist, ohne Kontrastmittel sieht man die Entzündungen nicht.

    Also wenn dein Rheumatologe wenig Interesse zeigt und dir wegen der guten Laborwerte die Diagnose "kein Rheuma" stellt, wäre es gut, dich bei einem anderen Arzt vorzustellen. Du hast ja eh schon einen Termin in der Rheumaklinik. Leider sind lange Wartezeiten üblich, weil es zu wenig gute Rheumatologen gibt. Aber bis dahin müsste dir dein Hausarzt mit Medikamenten wie Ibuprofen, Kortison oder sonstiges weiterhelfen können.
     
  11. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    metalina, kannst du bitte mal dein laborblatt kontrollieren,
    ob diese werte überhaupt abgefragt wurden?

    rf (rheumafaktor)

    ak-ccp

    seronegativ bezieht sich auf den rheumafaktor, der kein entzündungswert ist,
    sondern ein antikörper.

    lg marie
     
  12. Metalina

    Metalina Neues Mitglied

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    #12 30. Juli 2012
    Zuletzt bearbeitet: 22. September 2012
  13. Metalina

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    #13 7. August 2012
    Zuletzt bearbeitet: 22. September 2012
  14. Nachtigall

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    Hallo Metalina,
    Morbus Bechterew ist eine seronegative rheumatische Erkrankung, die auch die peripheren Gelenke befallen kann, die aber gut behandelbar ist. siehe Link: http://www.rheuma-online.de/a-z/m/morbus-bechterew.html
    Ist ja schon mal gut, wenn der Radiologe so was vermutet, das wird er sicherlich auch in seinen Bericht schreiben. Sei froh, dass er was gesehen hat. Mein damaliger Radiologe konnte nichts erkennen und meinte, ich hätte überlastete Gelenke. Meine Rheumatologin war aber so umsichtig und suchte weiter.
    Natürlich musst du den Befund in die Rheuma-Ambulanz mitnehmen und nicht nur so erwähnen. Die müssen alle Untersuchungen auf dem Tisch haben, und zwar schriftlich, damit sie wissen, was sie mit dir anfangen sollen.
    Alles Gute!
     
  15. Metalina

    Metalina Neues Mitglied

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    #15 8. August 2012
    Zuletzt bearbeitet: 22. September 2012
  16. Metalina

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    #16 16. August 2012
    Zuletzt bearbeitet: 22. September 2012
  17. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Na, das ist ja schon mal was!
    Alles Gute!
     
  18. Metalina

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    #18 18. August 2012
    Zuletzt bearbeitet: 22. September 2012
  19. Pezzi

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    Hallo Metalina,
    Gruß an den Nuklearmediziner: Es gibt tatsächlich Bechterew-Erkrankte, die nicht HLA B27 positiv sind. Das ist manchen Ärzten ebenso unbekannt, wie der Umstand, dass auch Frauen Bechterew haben....
    Wenn das ISG entzündet ist, so ist das eines der Merkmale für Bechterew. Hinzu kommen Schmerzen im Rücken, die bei Bewegung besser werden, evtl. Morgensteifigkeit (muss aber nicht)....

    LG
    Pezzi
     
  20. Metalina

    Metalina Neues Mitglied

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    #20 18. August 2012
    Zuletzt bearbeitet: 22. September 2012