Rheuma ist, was Du draus machst!

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von mausbaer_1970, 20. September 2011.

  1. mausbaer_1970

    mausbaer_1970 liebt das Leben

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    Schlimm, daß meine simple Anfrage solche Reaktionen hervorruft - ich glaube ich ziehe mich echt zurück hier, weil das muß ich mir nicht geben.
    Liebe Grüße an alle, und ja ich werde weiterhin positiv denken und auch mit Freude (trotz Morbus Still) leben.
    Schönen Tag noch
    Alexandra
     
  2. lillyfee

    lillyfee Registrierter Benutzer

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    @Mausbaer

    ich kann sowas auch nicht verstehen du wolltest doch nur wissen ob jemand das buch schon kennt ,und wirst dann so blöd angemacht.
    deine einstellung ist genau die richtige schau weiter nach vorne ,
    ich wünsch dir auf jedenfall für deinen weiteren Weg alles gute und viel spass in deinem Leben auch mit deiner Krankheit,

    liebe grüsse Lillyfee
     
  3. Sabinerin

    Sabinerin Registrierter Benutzer

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    Hallo Alexandra,

    das solltest Du nicht tun, für Dich nicht tun. :)

    Das Leben ist nicht nur schwarz und auch nicht nur weiß. Es ist eine Mischung aus vielen verschiedenen Facetten und Du wirst immer auf Menschen treffen, die Dich nicht verstehen, die Deine Ansichten nicht nachvollziehen können oder wollen.

    Es gibt in vielen Bereichen des Leben kein "richtig" und kein "falsch", sondern die individuelle Sicht zu den Dingen.

    Du hast einen Weg für Dich gefunden, also gehe ihn und lasse Dich nicht beirren. Letztlich ist es doch unerheblich, ob andere Deinen Weg verstehen oder nicht.
    Es ist DEIN Weg, der DIR gut tut. Das ist wichtig.

    Also....laß Dich nicht schrecken, sondern gehe Deinen Weg :)

    LG
    Sabinerin
     
  4. anurju

    anurju anurju

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    Hallo zusammen,

    Hallo mausbaer, hallo Lillifee,

    das fände ich extrem schade, wenn ihr euch hier zurückziehen würdet - der Eindruck in diesem Thread täuscht wirklich - im Forum bekommt man total viel Hilfe, neue Ideen, Informationen - ich fühle mich hier sehr wohl.
    Und außerdem gilt es doch auch, die eigene Meinung vielleicht manchmal "dagegenzuhalten" - das macht den Austausch doch auch spannend...

    Hallo Sabinerin,
    ehrlich gesagt verstehe ich deine Rückmeldung nicht ganz - ich hatte doch nichts anderes getan, als meine Eindrücke beim Lesen des Buches zu schildern. Ich sage deutlich, dass es ein Erfahrungsbericht ist.
    Wenn du das Buch kennen solltest, wirst du verstehen, wie ich meine Kritik gemeint habe.
    Es enthält halt sehr "plakative" Aussagen (so ähnlich zu beschreiben wie "Glückssätze"), die durchaus auch als abstoßend empfunden werden können - insbesondere dann, wenn es einen ziemlich hart getroffen haben sollte...
    Mehr als das wollte ich nicht sagen und ich habe es wirklich gründlich und mit viel Neugierde gelesen.
    Ich bleibe dabei: der Titel ist ungünstig gewählt und weckt eine falsche Vorstellung von Rheuma - zumindest wenn man ihn oberflächlich und als Außenstehender liest.
    Insofern: mausbaer fragte nach Erfahrungen mit dem Buch und ich habe sie geschildert - keine Ahnung, warum das kommentiert wird. Ich habe die Autorin ja in keiner Weise angegriffen, nur halt meine Einschätzung vermittelt...
    Aber es ist natürlich gut, dass du das Ziel eines positiven Verlaufes (das wir wohl alle haben...) in den Blick rückst.
    Ich verstehe dennoch die kritischen Rückmeldungen der anderen - wer das Buch kennt, weiß warum...

    So - das soll nun wirklich zu dem Thema von mir reichen.
    Mausbaer: ein Buch, dass leicht zu lesen ist, Positives vermittelt - aber hinter meinen Erwartungen zurückblieb.
    Vielleicht hätte ich es bei dieser Kurzfassung belassen sollen - aber man schreibt sich halt so ein ... ;)

    Also mausbaer und lillifee: bitte nicht weglaufen - dieses Forum ist bunt, spannend und fast immer einfach nur supertoll !

    Liebe Grüße von anurju :)
     
    #24 21. September 2011
    Zuletzt bearbeitet: 21. September 2011
  5. enya

    enya Registrierter Benutzer

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    Hallo,

    ich finde Anurju hat es gut auf den Punkt gebracht, was die ursprüngliche Frage war, nämlich die nach der Meinung des Buches. Anurju hat das Buch kritisiert, allerdings auf konstruktive Art. Damit möchte ich sagen, dass es so einfach sein kann, Kritik angemessen zu äußern. Da können wir uns ein Beispiel dran nehmen, finde ich.
    Also liebe neuen User, lasst euch nicht verschrecken. Ich bin hier seit etwas über einem Jahr im Forum, fühle mich sehr wohl und finde viele Menschen, die respektvoll und sehr liebenswürdig sind!!!

    Liebe Grüße
    Enya
     
  6. anurju

    anurju anurju

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    Huhu nochmal...

    DANKE Enya - ich finde auch, dass man hier einfach sehr viele Anregungen bekommt und der Austausch richtig gut tut - z.B. mit dir :top: !
    Gerade die Auseinandersetzung mit anderen Positionen kann einen ja auch weiterbringen und die eigene Meinung oder den eigenen Weg deutlicher sehen lassen. Nochmal - die Welt ist bunt und schön - nicht nur aber auch bei Rheuma-online :D
    Also wünsche ich allen weiterhin viel Spaß dabei....

    Liebe Grüße und einen schönen, möglichst schmerzarmen Tag (wird er für mich wohl eher weniger...) wünscht
    anurju :)
     
  7. Katjes

    Katjes Registrierter Benutzer

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    hallo,
    ich habe das buch nicht zu ende gelesen,aus den von anurju genannten gründen.
    meiner meinung nach kamen sehr viele beschwerden der autorin aus dem psychosomatischen bereich.
    falsche partnerschaft,falscher beruf,diverse andere "nicht gute"beziehungen ................sie beschreibt,wie sie das alles geändert hat.......................in meinen augen sehr oberflächlich und ich hätte mir da mehr tiefgang gewünscht/erwartet.
    wie ich weiter oben ja auch schon geschrieben habe,für jemanden der gerade anfängt sich mit der krankheit auseinanderzusetzen ist es evt. interessant, das buch zu lesen. für jemanden der schon seid jahrzehnten mit dieser krankheit lebt.............................:rolleyes:
    liebe grüße
    katjes
    ps:und ich möchte mich entschuldigen,das meine 1.kritik nicht konstruktiv war,
    wenn frau im wohnzimmer am pc sitzt, vergisst man doch oft,das andere, das was man schreibt ganz anders verstehen könnten :) sorry.............

    @sabinerin
    ich habe einige bücher über bösartige krebserkrankungen und deren verlauf gelesen..............positiv wie negativ.ich verstehe nicht,was das mit diesem buch zu tuen hat.
    weil,gerade das ist was dem buch fehlt,der tiefgang.......................so etwas habe ich bei oben erwähnten buchthemen nicht erlebt.
     
    #27 21. September 2011
    Zuletzt bearbeitet: 21. September 2011
  8. Sabinerin

    Sabinerin Registrierter Benutzer

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    Hallöchen Anurju,

    entschuldige, der letzte Satz war an alle User gerichtet und nicht nur an Dich. Ich hatte in der Eile das "@all" vergessen.

    Und ich bleibe dabei, dass die meisten Menschen kein Buch lesen möchten, über das wahre Leben, über den schlimmeren Verlauf einer Erkrankung.


    Im Jahr 2003 habe ich von einem Buch geschrieben.


    http://www.rheuma-online.de/forum/threads/6436-Buchtipp-%C3%BCber-das-Leben-mit-einer-RA?highlight=Buch



    Das Buch ist ein Erfahrungsbericht einer jungen Frau, die sehr unsanft aus ihrem Leben gerissen wurde und dank TNF@-Blocker zurück ins Leben fand.
    Es ist gut geschrieben, nah an der Wahrheit, hat den Leser durch die Tiefen und Höhen geführt.

    Es gibt also diese Bücher, aber wer mag das reale Leben lesen? Und vor allem: Wer möchte lesen, daß sich diese junge Frau zurück ins Leben gekämpft hat und auf ihre Weise aktiv ist?


    Wenn der Tiefgang fehlt, ist das Buch eben nicht für jedermann gedacht.
    Aber es ist ja nicht so, als wenn es an Büchern mit Tiefgang mangelt ;)

    LG
    Sabinerin
     
  9. anurju

    anurju anurju

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    Hey Sabinerin,

    ich habe mir das von dir empfohlene Buch eben bestellt - gabs sogar als Mängelexemplar bei Amazon-Marketplace für 4,99 (incl. Versand) ;)

    Also ich jedenfalls lese gerne realistische Schilderungen - übrigens auch im Rahmen der Krebserkrankung meines Vaters.
    Besonders beeindruckt haben mich damals die Bücher von Anette Rexrodt von Fircks http://www.rexrodtvonfircks.de/ - sind zwar eher auf Brustkrebs bezogen (mein Vater hatte Prostata und Lymphdrüsenkrebs) - aber die "Message" hat sich dennoch sehr gut erschlossen.
    Es ist wichtig, andere Wege und Erfahrungen kennenzulernen. Und viele Dinge erscheinen in einem neuen Licht, wenn man sie so oder ganz anders geschrieben liest.

    Insofern bin ich gespannt auf das Buch - Danke für den Tipp !

    Alles Gute und bis demnächst
    anurju :)
     
  10. Gast_

    Gast_ Guest


    auf meine frage gab mir nun die kurzbeschreibung keine antwort.

    warum werden hier eigentlich in diesem thread solche fragen übergangen???

    ich war immer ein positiv denkender mensch. 36 jahre lang. seit ein paar jahren bin ichs nicht mehr.

    also, wenn es einem, bei so einem schweren krankheitsverlauf wie bei mir, gelungen ist, durch "think positive" gesünder zu werden...BITTE MELDEN.

    und wenn dann irgendeiner mal 24 stunden in meinen schuhen gelaufen ist, und immer noch bock auf "heile heile gänschen" und solche (in meinen augen) schrott bücher hat, der kann sich auch melden.

    ne du. regt mich das auf.

    puffelhexe

    ps. ich bin gerne schlecht gelaunt. pessimistisch und negativ eingestellt. ich find das kuhl. ich find mich kuhl. und ich steh dazu... die andere richtung hat ich nämlich schon. mich schützt das vor falschen hoffnungen und tiefschlägen.

    GONG! die 1ste runde ist eröffnet.
     
  11. Sabinerin

    Sabinerin Registrierter Benutzer

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    Hi Puffelhexe,

    Du musst nicht positiv denken, Du musst keine gute Laune haben. Ist doch alles so ok wie es ist.

    Aber darf es anderen Menschen deshalb nicht besser gehen? Geht es Dir dann besser, wenn es anderen Menschen nicht gut geht?


    Keine Sorge und mit mir teilen musst Du sie auch nicht ;)


    LG
    Sabinerin
     
  12. Gast_

    Gast_ Guest

    haaaaaaaaaaalt! mir bitte nicht irgendwelche worte in den mund legen, die ich so nicht sagte und so auch nicht meinte.

    sonst wird nämlich gleich genau wieder DA DRÜBER diskutiert.

    ich mag bloß dieses schöne, heile welt denken nicht.

    alles wird gut. denk positiv. alles halb so schlimm. einfach mal schön denken...

    ach ja. PEACE.....alles ist so schön plüschig und rosa.
     
  13. Sabinerin

    Sabinerin Registrierter Benutzer

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    Musst Du auch nicht. Das ist ja mittlerweile kein Geheimnis mehr.
    Aber deshalb können es doch andere trotzdem tun.

    LG
    Sabinerin
     
  14. Gast_

    Gast_ Guest

    ja okay. dann will ich euch nicht weiter beim positiv denken stören.

    wollte auch lediglich nur, das mein beitrag mal zur kenntnis genommen wird.

    aber solche negativen sachen will natürlich auch keiner hören.

    das stört ungemein, beim schönreden.
     
  15. Sabinerin

    Sabinerin Registrierter Benutzer

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    Puffelhexe, es ist ja nicht so, als wenn Du alleine auf der Welt krank wärst. Andere Menschen tragen auch ihr Päckchen und jeder sucht sich seinen Weg, den er gehen möchte.
    Du Deinen, ich meinen, die anderen den ihren und das ist auch gut so :)

    LG
    Sabinerin
     
  16. Gast_

    Gast_ Guest

    also, wenn es einem klar ist, das ich nicht der einzige kranke auf der großen weiten welt bin, dann mir.

    oder schrieb ich: ich bin die einzigst kranke person auf dieser welt? ich bin am schlimmsten dran von allen? keiner ist so krank wie ich?

    schrieb ich das? nein.

    mir muß man nichts erzählen.

    meine eigene krankheit. mein vater. mein damaliger freund. meine schwiegermutter... ehrenamtlich im pflegeheim. das ganze elend hier.

    ich bin bloß ehrlich und realistisch.
     
  17. bobbi96

    bobbi96 Registrierter Benutzer

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    Dann schmeiss ich mal in die Runde: "Krankheit als Weg". Ein Buch von Thorwald Dethlefsen und Ruediger Dahlke. Deutung und Be-Deutung der Krankheitsbilder. Mir wurde u. a. klar, wie auch auf psychosomatischer Ebene Krankheiten entstehen können. Sehr gut beschrieben ist, durch welche Ursachen Rheuma entstehen kann und dass erst einmal die Ursachen erkannt und wenn möglich beseitigt werden müssen. Die in dem Buch beschriebenen Ursachen treffen total auf mich zu. Und ich will versuchen, diese Ursachen zu beseitigen, was sicherlich mehrere Jahre dauern wird. Natürlich weiss ich auch, dass meine deformierten Gelenke nicht wieder "gerade" werden. Aber ich bin davon überzeugt, dass ich es mit Hilfe meiner Verhaltenstherapeutin schaffen werde. Und jedem, dem ein Buch oder eine Beschreibung des "Bessergehens", oder was auch immer hilft, ist doch positiv. Gerade im seelischen Bereich kann viel erreicht werden, wenn man es nur will. ... Aber jeder Mensch "tickt" halt anders, und das ist auch gut so.

    Alles Gute - Ute
     
  18. Gast_

    Gast_ Guest

    mein vater hat während seiner krebserkrankung mal so ein buch über einen radprofi bekommen. der hatte den krebs besiegt. weiß nicht mehr, wie das hieß...

    aber war auch krebs. nicht rheuma.
     
  19. bise

    bise Registrierter Benutzer

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    jeder user, der meine beiträge schon mal gelesen hat, weiss, dass ich niemanden verunsichern, verletzen oder sonstwas wollte mit meinem obigen beitrag.

    ich habe das posting nr. 6 von Bohne_62 gelesen. dazu wollte ich mal meine meinung sagen.

    ich bin jahrelang schon an cp erkrankt. damals gab es noch kein internet, keinerlei infos.
    in meinem bücherregal stehen reihenweise bücher, die sich mit der bewältigung von rheumaproblemen befassen. viele beiträge von betroffenen, die es "geschafft" und jetzt ein unbeeinträchtigtes leben führen können. nach derartigen büchern greift man ganz automatisch und auch all die netten schenker, die sich die mühe gemacht haben, einen buchladen aufzusuchen und mir zur erbauung, zum aufbau etwas mitbrachten. tenor aller erfahrungsberichte: du schaffst es, wenn du positiv denkst;
    wenn du das und das machst.

    ich habe beinahe alles gemacht, mit dem andere so grossen erfolg hatten. ich wollte beweisen, dass ich positiv denke, mich nicht runterziehen lasse und gleichwertig bin.
    ein rheumatologe, der davon wusste, hielt mir vor: sie verplempern nur ihre zeit, nerven, kraft, geld. lassen sie das.
    eine autoimmunerkrankung hat nichts mit positiv denken zu tun. sie muss behandelt werden, schulmedizinisch.

    erst viel spät realisierte ich ,dass er recht hatte.

    ist man von einer krankheit beeinträchtigt, muss man automatisch positiv denken, seine lebenseinstellung ändern,
    gewohnheiten überdenken, ernährung umstellen, stress abbauen - andernfalls bewältigt man die auswirkungen der krankheit nicht.

    leute, die aufgeben, haben bereits verloren.

    die schenker der bücher haben sich später alle erkundigt, wie es mir denn ginge. sie wollten "erfolge" hören/sehen, zur "heilung" beigetragen haben.doch es ging mir weiter schlecht. sie waren enttäuscht und befanden, es muss an mir gelegen haben.
    jede info, die rheuma behandelte, wurde mir unter die nase gehalten. fazit in ihren augen: ich wollte nicht gesund werden. mein derartig undankbares verhalten musste "abgestraft" werden. ihre toleranz mir gegenüber sank gegen null.

    und darin liegt die "gefahr" eines solchen buches. es wird suggeriert, man kann - man muss nur wollen. das ist meiner meinung nach der falsche ansatz.
    deshalb bin ich in schärferem ton dagegen angegangen.

    ich gönne jedem eine leichtere spielart von rheuma, die mit diesen methoden zu bewältigen ist. ich freue mich mit jedem. der insoweit glück gehabt hat. wenn das in einem buch so zum ausdruck kommt, dass es aussenstehende auch kapieren - um so besser.

    alles, was über die autorin aufgezählt wurde, mag stimmen, mag ihr geholfen haben. doch kann es auch schwerstbetroffenen helfen? ich glaube, nein.

    daher sind gerade zum einstieg bücher empfehlenswert, die von kompetenten, erfahrenen rheumatologen verfasst wurden. sie behandeln i.d.r. auch alle spielarten der eigenen möglichkeiten. doch sie führen auch auf, wann es besser ist, die alternativen methoden zu verlassen und sich in den schoss der schulmedizin zu begeben. sie sagen auch, wann es esoterik ist, mit der nicht alle kranken was anfangen können.

    wir wissen mittlerweile alle, dass das zeitfenster zur einer effektiven behandlung nicht gross ist. wie sich die erkrankung entwickelt, zeigt sich erst monate/jahre später. für jeden einzelnen neubetroffenen, der evt. zu den schlimmeren fällen von rheuma zu zählen ist, wäre es doch schade, wenn er durch klangschalen etc. wertvolle zeit vertrödeln würde.
    meint ihr nicht auch?

    jede/r soll für sich schon herausfinden, was ihm persönlich helfen könnte. da gibt es sicherlich viele persönl.methoden.
    dagegen ist doch gar nichts einzuwenden, solange eine vernünftige basis medi nicht aussen vorbleibt.

    aber bitte niemals so, man kann - wenn man nur will. diese einstellung wird all denen, die tagtäglich kämpfen, nicht gerecht. wir werden schon genug übersehen. dann brauchen wir uns nicht extra noch kleinzu machen durch selbstzweifel und schuldgefühle (wie: der/die hats geschafft, warum ich nicht?).

    also bitte nicht zu böse reagieren auf einen beitrag, der nicht böse gemeint war.

    gruss
     
    #39 21. September 2011
    Zuletzt bearbeitet: 21. September 2011
  20. Louise1203

    Louise1203 Gesperrter Benutzer

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    @bise: supergut geschrieben.

    @All: ich bin ein positiv denkender Mensch mit ne Menge Humor. Ich lache sehr gerne und viel. Dennoch hab ich Rheuma. Da kann ich noch so eine positive Lebenseinstellung haben, es ändert sich nix.

    Mit Heilsteinen hatte ich es aus beruflichen Gründen zu tun. Hat auch nix gebracht. Meine Schwester ist Reiki-Meisterin.....Auch sie war der Meinung: Ich helfe Dir........Nix war........

    Es wurden hier schon die verschiedentste Thesen aufgestellt, warum und weshalb man Rheuma hat. Von der falschen Ernährung, falsche Lebenseinstellung, schon unglücklich im Mutterleib, Mutter hat sich falsch ernährt und und und und. Wir werden es glaube ich, nie herausfinden, wie das Rheuma nun letztendlich zum Ausbruch kommt.

    Wenn dann so ein Buch auf den Markt kommt, wo drin behauptet wird, man solle nur positiv denken und sich mit allen möglichen esotherischen Sachen beschäftigen, schwillt mir, gelinde gesagt, der Kamm. Es kann durchaus, wie von anderen auch schon behauptet, bei leichten Rheuma-Patienten helfen. Aber es gibt eh Dinge zwischen Himmel und Erde die sich kein Mensch erklären kann.

    Ich freue mich für solche Patienten, dass sie einen Weg gefunden haben zu einer Remission zu gelangen. Denn geheilt sind sie nicht.

    Warum nun alle sich hier im Forum sich wieder auf Puffelhexe eingeschossen haben, versteh ich nicht. Ich habe Sie kennengelernt als eine warmherzige, humorvolle Frau. Und wenn ihr Humor ein wenig "Schräg" ist, na und?? Ich hab auch einen Rabenschwarzen Humor.

    Und wenn Lachen doch so gesund ist, warum dürfen wir hier dann nicht lachen?? Es tut mir Leid, aber wenn wir uns deswegen auch noch in der Wolle kriegen, wann und wo wir lachen dürfen......Sorry, dann ist es nicht mehr das Rheuma-Online das ich kennen und schätzen gelernt habe.

    Louise
     
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