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Rheuma-Fragen dazu

Dieses Thema im Forum "Austausch für und mit Angehörigen" wurde erstellt von InaM, 12. April 2008.

  1. InaM

    InaM Neues Mitglied

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    12. April 2008
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    Hallo zusammen!

    Es geht um meine Mutter(70 Jahr). Sie hat im Nov. 2007 ein neues Knie bekommen. Während dem Aufenthalt bekam sie das erste mal einen Rheumaschub (geschwollene Hand). Als Medikation hat sie Tilidin und Voltaren bekommen. Sie war körperlich wieder richtig fit. In der Reha bekam sie nur noch Voltaren. Körperlich war sie am Ende der 3-wöchigen Reha nicht mehr gut drauf. 2 Wochen später war ich dann mit ihr beim Notdienst wegen eines neuen Schubes. Sie bekam Cortison gespritzt und mußte anschließend Tabletten einnehmen. In der Zeit ging es ihr ein wenig besser. Sie bekam dann Anfang Januar einen Termin bei einer Rheumatologin. Die Ärztin hat ihr Prednihexal 5mg verordnet. Morgens 1 und Abends 1/2. Die Schmerzen wurden seitdem nicht besser und wanderten durch den Körper (mal Schulter, mal Knie, mal Hände). Vor 3 Wochen war sie wieder dort und bekommt jetzt zusätzlich 1 Tablette Quensyl. Besserung ist nicht in Sicht! Meine Ma ist wirklich verzweifelt!

    Wie lange dauert es bis man richtig eingestellt wurde?
    Wäre ein stationärer Aufenthalt sinnvoll?
    Kann man zusätzlich Schmerzmedikamte nehmen?
    Gibt es ein gutes Buch, wo sie sich selbst über diese Krankheit informieren kann?

    Ich hoffe es kann uns hier jemand helfen.
    Vielen Dank!
    Ina
     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hallo,
    alle Rheuma Medikamente benötigen eine Weile um richtig zu wirken. Auch Quensyl. Daher steigert man meist zu Anfang die Dosierung von Cortison und/oder den Schmerzmitteln, um diese dann später zu reduzieren.

    Es gibt ausreichende Informationen links am Rand des Forum unter: rheuma von a bis z oder Krankheitsbilder. Hier im Forum kann man oben in der blauen Leiste in der Suchfunktion etwas eingeben um Infos aus dem archiv zu finden, z.B. das Suchwort Quensyl Wirkung Zeit . Damit gibts bestimmt Info.

    Gruß Kukana
     
  3. Gerhard 1848

    Gerhard 1848 der Gerd

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    Hallo Ina

    Herzlich Willkommen bei R-O
    Quensyl wird meist in Zusammenhang mit Cortison eingesetzt um die menge an Cortison niedrig zu halten
    Quensyl ist ein Malariamittel die Wirkung setzt oft erst nach Monaten ein, Quensyl ist gut verträglich eine Augenkotrolle ist wichtig, man muß erst abwarten.
    Alles Gute
     
  4. ireland 1

    ireland 1 Neues Mitglied

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    Hallo InaM

    Hallo InaM,
    ich befinde mich in einer ähnlichen Situation - auch meine Mutter hat Rheuma - nach über 10 Jahren und wirklich allen Versuchen, - acht Rheumatologen, allen denkbaren anderen Verfahren (habe einiges dazu geschrieben - kannst Du ja mal lesen, wenn Du magst) - immer noch keine gesicherte Diagnose (falls es so etwas wirklich gibt - es sind ja doch nur alles Konstrukte, die in spätestens 20 Jahren keinen Pfifferling mehr wert sind).
    Ich war einst selbst Betroffene, habe es aber "so" geschafft, lebe mit meiner Familie und Mutter in einem Haushalt und kann Deine Panik und die Verzweiflung gut verstehen.
    Seit Jahren suche auch ich DIE Lösung und die gibt es in der Form einfach nicht.
    Schlimm ist, wie einzelne Rheumatologen mit älteren Patienten umgehen.
    Auch meine Mutter ist knapp über 70, sehr intelligent und immer wieder verzweifelt, wenn Ärzte mit ihr sprechen, wie mit einer Dementen (ich hoffe, daß ihr da bessere Erfahrungen gemacht habt!).
    Deshalb gehe ich zu jedem Termin mit und einige Rheumatologen haben mich schlichtweg hinausgeworfen (macht gar nichts - so läßt sich die Spreu vom Weizen wunderbar trennen, es kostet nur sehr viel Zeit und noch mehr Nerven und Kraft).
    Bei Rheuma-Online findest Du alles über Rheuma - viel mehr gibt die Fachliteratur auch nicht her - es ist nur sehr zeitaufwändig, sich alle Infos anzueignen und "ein Gefühl" für die zahlreichen Verfahren zu bekommen.
    Puuuhhh - nach etlichen Jahren sitze ich immer noch und lese (nächtelang, obwohl ich berufstätig bin, Kinder habe usw.) - und hoffe - und --- schimpfe leider auch unberechtigterweise auf meine Mutter (warum schafft sie es nicht wie ich, sie sieht doch, woran es liegt, ich habe doch wirklich alles getan ... usw.). Die Krankheit ist die totale Herausforderung - auch für Angehörige!!!
    Meine Mutter bekommt nach so ziemlich allen anderen verfügbaren Rheumamitteln (es hat nichts gewirkt außer Cortison - mit fatalen Nebenwirkungen (sie ist jetzt 11 cm kleiner als noch vor wenigen Jahren - durch die zahlreichen Wirbelbrüche, Bandscheibenvorfälle usw. und noch vieles mehr) nun endlich Enbrel (letzte Hoffnung - bislang ohne besonderen Erfolg).
    Ich hoffe Euer Weg ist nicht ganz so katastrophal - einfach wird es nicht, ich habe hier im Forum noch niemanden gefunden (und ich habe, bevor ich mich angemeldet habe, monatelang im Forum gelesen und niemanden gefunden, der so ein Glück hatte wie ich selbst - wenn es ihn gibt, bitte melden!).
    :troest:
    Ganz liebe Grüße ireland 1