S
Susemama
Guest
Hallo!
Ich bin zum ersten Mal hier. Meine Anfrage richtet sich in erster Linie an Herrn Dr.Langer. Ich hoffe, die Frage gelangt irgendwie zu ihm.
Auf Erfahrungsberichte ähnlich Betroffener bin ich aber selbstverständlich auch neugierig.
Vor einer Woche erkrankte ich akut an einer hochschmerzhaften Entzündung des rechten Daumensattelgelenkes, gering betroffen auch das Zeigefingergrundgelenk und das Handgelenk. Nach Injektion von Dexametason rasches Abklingen der Symptomatik, allerdings noch fortbestehende allgemeine "Steifigkeit", dies jetzt auch im linken Unterarm-Handbereich. Im Labor positiver Rheumafaktor bei noch normalen Entzündungsparametern. Bislang kein Röntgen.
Mich beschäftigen jetzt natürlich viele Fragen, aber ein Problem ist mir dabei besonders wichtig:
Im Frühjahr diesen Jahres habe ich zunehmende Veränderungen in der Mundschleimhaut entwickelt, zuletzt eindeutig lichenoid. Ein Epikutantest erbrachte die Diagnose einer Kontaktallergie auf Amalgam und Quecksilber. Ein LTT auf Zahnmetalle war gänzlich unauffällig, so daß ich nach dieser Diagnostik meine Amalgam-Sorgen wieder zurückgeschraubt und das Ganze nur noch als ein rein lokales Problem angesehen habe. 5 Wochen vor dem Beginn der jetzigen Handbeschwerden sind die ersten 2 großen Amalgamfüllungen entfernt worden (Zusammenhang???). Mein Zahnarzt hält von speziellen Entgiftungstherapien nichts. Ich hatte versucht via Internet möglichst seriöse Informationen hierüber zu bekommen. Nachdem ich keine kontrollierten Studien zu Chlorella-Algen und anderen für die Entgiftung angepriesenen Mitteln finden konnte, habe auch ich davon Abstand genommen. Jetzt frage ich mich natürlich, ob das Amalgam in der Ätiologie meiner Erkrankung nicht doch eine Rolle spielt und ob ich für die nächsten 6 Füllungen, die noch entfernt werden müssen, besondere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen sollte.
Haben Sie Erfahrungen mit "Rheuma und Amalgam"?
Haben Sie ähnliche Krankheitsverläufe erlebt?
Glauben Sie da an Zusammenhänge oder sollte ich es als zwei von einander unabhängige Probleme ansehen, die nur zufällig (???) parallel auftreten?
Kennen Sie jemanden, der sich intensiver mit der Problematik "Amalgam und Rheuma" beschäftigt hat? Jemand, der vielleicht Ergebnisse nicht veröffentlichter Studien kennt und mich wirklich kompetent beraten könnte?
Noch ergänzend zu meiner Vorgeschichte:
- rezidiv. Polyposis nasi, re>li, bekannt seit 1999
- Z.n. Nasenscheidewand-OP 7/2000
- Tinnitus aureum seit Frühjahr 2000, rechts > links
- seit Frühjahr 2000 bekannte Hochtonschwerhörigkeit mit leichter Progredienz
- Hörsturz Sommer 2003
- "Trockenes Auge", bekannt seit 2000
- langjährige Rückenprobleme, in den 90er Jahren rez. ISG-Blockierung,
Februar 2002 Bandscheibenvorfall L2/L3 und minimal auch L5/S1
- in erster Schwangerschaft 1996, zum Ende Karpaltunnelsyndrom bds.
- in beiden Schwangerschaften (1996 + 1998) gelegentlich Morgensteifigkeit
der Fingergelenke
- seit Juni 2004 belastungsabhängige Fersenschmerzen rechts
(Fersensporn radiol. ausgeschlossen, V.a. Überlastungsreaktion der Sehnen
bei Spreizfuß... – jetzt vielleicht doch eher "rheumatisch" einzuordnen?)
Ich bin übrigens 43 Jahre alt und von Beruf Kinderärztin.
Für eine Antwort im Voraus vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen,
Susemama
Ich bin zum ersten Mal hier. Meine Anfrage richtet sich in erster Linie an Herrn Dr.Langer. Ich hoffe, die Frage gelangt irgendwie zu ihm.
Auf Erfahrungsberichte ähnlich Betroffener bin ich aber selbstverständlich auch neugierig.
Vor einer Woche erkrankte ich akut an einer hochschmerzhaften Entzündung des rechten Daumensattelgelenkes, gering betroffen auch das Zeigefingergrundgelenk und das Handgelenk. Nach Injektion von Dexametason rasches Abklingen der Symptomatik, allerdings noch fortbestehende allgemeine "Steifigkeit", dies jetzt auch im linken Unterarm-Handbereich. Im Labor positiver Rheumafaktor bei noch normalen Entzündungsparametern. Bislang kein Röntgen.
Mich beschäftigen jetzt natürlich viele Fragen, aber ein Problem ist mir dabei besonders wichtig:
Im Frühjahr diesen Jahres habe ich zunehmende Veränderungen in der Mundschleimhaut entwickelt, zuletzt eindeutig lichenoid. Ein Epikutantest erbrachte die Diagnose einer Kontaktallergie auf Amalgam und Quecksilber. Ein LTT auf Zahnmetalle war gänzlich unauffällig, so daß ich nach dieser Diagnostik meine Amalgam-Sorgen wieder zurückgeschraubt und das Ganze nur noch als ein rein lokales Problem angesehen habe. 5 Wochen vor dem Beginn der jetzigen Handbeschwerden sind die ersten 2 großen Amalgamfüllungen entfernt worden (Zusammenhang???). Mein Zahnarzt hält von speziellen Entgiftungstherapien nichts. Ich hatte versucht via Internet möglichst seriöse Informationen hierüber zu bekommen. Nachdem ich keine kontrollierten Studien zu Chlorella-Algen und anderen für die Entgiftung angepriesenen Mitteln finden konnte, habe auch ich davon Abstand genommen. Jetzt frage ich mich natürlich, ob das Amalgam in der Ätiologie meiner Erkrankung nicht doch eine Rolle spielt und ob ich für die nächsten 6 Füllungen, die noch entfernt werden müssen, besondere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen sollte.
Haben Sie Erfahrungen mit "Rheuma und Amalgam"?
Haben Sie ähnliche Krankheitsverläufe erlebt?
Glauben Sie da an Zusammenhänge oder sollte ich es als zwei von einander unabhängige Probleme ansehen, die nur zufällig (???) parallel auftreten?
Kennen Sie jemanden, der sich intensiver mit der Problematik "Amalgam und Rheuma" beschäftigt hat? Jemand, der vielleicht Ergebnisse nicht veröffentlichter Studien kennt und mich wirklich kompetent beraten könnte?
Noch ergänzend zu meiner Vorgeschichte:
- rezidiv. Polyposis nasi, re>li, bekannt seit 1999
- Z.n. Nasenscheidewand-OP 7/2000
- Tinnitus aureum seit Frühjahr 2000, rechts > links
- seit Frühjahr 2000 bekannte Hochtonschwerhörigkeit mit leichter Progredienz
- Hörsturz Sommer 2003
- "Trockenes Auge", bekannt seit 2000
- langjährige Rückenprobleme, in den 90er Jahren rez. ISG-Blockierung,
Februar 2002 Bandscheibenvorfall L2/L3 und minimal auch L5/S1
- in erster Schwangerschaft 1996, zum Ende Karpaltunnelsyndrom bds.
- in beiden Schwangerschaften (1996 + 1998) gelegentlich Morgensteifigkeit
der Fingergelenke
- seit Juni 2004 belastungsabhängige Fersenschmerzen rechts
(Fersensporn radiol. ausgeschlossen, V.a. Überlastungsreaktion der Sehnen
bei Spreizfuß... – jetzt vielleicht doch eher "rheumatisch" einzuordnen?)
Ich bin übrigens 43 Jahre alt und von Beruf Kinderärztin.
Für eine Antwort im Voraus vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen,
Susemama
