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REHA in Orthoklinik

Dieses Thema im Forum "Rente und Rehabilitation" wurde erstellt von Bibalg, 25. März 2011.

  1. Bibalg

    Bibalg Registrierter Benutzer

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    Hallo, bei mir wurde vor 2 Jahren SLE diagnostiziert, manchmal spricht man auch von einer undifferenzierten Kollagenose...daneben gibt es noch Hashimoto,Insulinresistenz und minimale Bandscheibenvorfälle, aber da nix wirklich dolles;)

    seit 04/2010 bin ich AU, habe eigentlich Dauerschmerzen im Schulterbereich, Hände und Sprungelenken...der MDK hat im Dezember erkannt, die Erwerbsfähigkeit ist gefährdet und eine REHA wurde bei der DR beantragt

    die ist jetzt genehmigt, zu meiner großen Freude ambulant:)aber in einer Orthopädieklinik:mad: muß ich das verstehen? war heute zum ersten Mal da, der untersuchende Arzt meinte auf meine Frage zu meinem Rheuma, das ja viele rheumatische Beschwerden mit Gelenken zu tun haben...irgendwie bin ich frustiert...ich bin 51 Jahre alt, sehe keine Chance wieder zu arbeiten und meine Hoffnung war, zumindest eine halbe EU-rente in der REHA zu beantragen...aber irgendwie habe ich das Gefühl, die nehmen meine Beschwerden gar nicht ernst:mad:

    bestimmt hat schon jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, oder?
     
  2. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

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    @hallo bibalg,

    die zuordnung einer rehaklinik erfolgt aus verschiedenen gesichtspunkten. auch ob deine kk einen vertrag mit der jeweiligen rehaklinik ausgehandelt hat und ob auch ein platz frei ist.

    da du schon solange au bist, vermute ich mal bekommst du kein krankengeld mehr? deswegen möchte die drv sicher, dass du schnellstmöglich diese reha machst, damit dann darüber entschieden werden kann ob weiter erwerbsfähig oder nicht.

    es gilt immer der grundsatz: reha vor rente!

    seh das positiv, denn heute sind oft orthopädie und rheumatologie zusammengelegt, also nicht mehr so getrennt. du bekommst deswegen für dein krankheitsbild eine angepasste reha, da solltest du dir keinen gedanken machen. die orthopäden könne deine einschrenkungen auch sehr gut einschätzen. sind in der tat für deine gelenke oft gute ansprechpartner!

    auch hat das nichts mit dem alter zu tun.

    ich wünsche dir viel erfolg bei deiner reha und vor allem etwas weniger schmerzen und mehr beweglichkeit.

    für deine dauerschmerzen könntest du auch eine schmerzambulanz aufsuchen, das ist durchaus üblich. dort könnten sie dir sehr bei der bewältigung deiner schmerzen helfen, mittels therapien, medikamente oder andere verfahren.

    lg sauri:)der liebe dino
     
  3. Bibalg

    Bibalg Registrierter Benutzer

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    Danke für den Zuspruch:)

    aber ich bekomme noch Krankengeld, die REHA wird von der Rentenversicherung getragen...weil wenn die Beschwerden in den Händen und Schulter nicht besser werden, weiß ich nicht, wie ich eine neue Arbeit finden soll:confused:...ich mach mir halt ein bißl Sorgen, ob die mein Krankenbild auch wirklich ernst nehmen:)...nach, schaun wir mal:D
     
  4. Irmi

    Irmi Mitglied

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    Zu dieser Auswahl der Reha die der Rententräger durchführt, muss ich ehrlich sagen, manche haben da einen an der Klatsch!!
    Habe schon zwei mal ne Reha hinter mir, und wer die auch immer aussucht, ich habe das Gefühl, von Ahnung zeugt das herzlich wenig.
     
  5. bise

    bise Neues Mitglied

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    warte es doch erst mal ab.

    deine diagnose steht fest, ist somit gesichert.

    ich bevorzuge immer eine ortho klinik; denn an der medi einstellung will ich gar nichts ändern lassen. ich will mich besser bewegen können und dabei können die physios gut helfen.
    auch sind die docs in der ortho viel, viel vorsichtiger; sie nehmen mehr rücksicht - meine ganz persönl. erfahrung -.
    manchmal ist man dort exot als rheumi, doch gekümmert wird sich dort um die rheumis sehr gut.
    VORAUSSETZUNG ist natürlich immer, dass die docs überhaupt interesse haben und engagiert sind.
    stell dich doch einfach in der klinik vor antritt der reha schon mal vor, lass dir nen termin geben, klär das ab.
    hast du das gefühl, dass du dort wie fallobst behandelt wirst, dann widerspreche der entscheidung und bestehe als le patient auf eine klinik, die erfahrung mit diesem krankheitsbild hat. begründen lässt sich das immer.

    gruss
     
  6. Bibalg

    Bibalg Registrierter Benutzer

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    so, habe meine 3 Wochen jetzt fast rum und komme gerade vom Abschlußgespräch :mad: REHA an sich war ok, habe etwas für meinen Rücken tun können, aber mit meinem Rheuma hatte das nix zu tun...konnte auch sämtliche Übungenm die meine Handgelenke/Schulter beanspruchten, nicht ausüben...

    Die Ärtztin meinte aber heute, ich würd entlassen mit der Beurteilung, ich könne leichte Tätigkeiten ausüben, 8 Stunden:mad:kann ich nicht, kann nicht mal 10 Min.den Kugelschreiber halten (bin Buchhalterin)...die gute Dame kann leider nicht verstehen, dass ich mit Jahrgang 60 anders beurteilt werde als jemand mit Jahrgang 61:mad:das sagte mir auch die Dame der DR-Versicherung, mit der ich auch ein Gespräch hatte...kann mir irgendjemand einen Link zum Gesetzestext geben? Bin gerade völlig neben der Spur...möchte doch einfach nur eine halbe Rente...
     
  7. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

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    hallo bibalg,
    1.kannst du, wenn der entscheid der drv da ist, dagegen widerspruch einlegen.

    2.mache dir ein gedächtnisprotokoll von der reha, wann konntest du was, hat das jemand dokumentiert?

    3.ist es leider so, das wollen und können nicht übereinstimmen. d.h. leichte tätigkeiten sind heute fast überall machbar, auch wenn du als pförtner nur auf ein schrankenknopf drücken musst!

    sie stellen die arbeitsfähigkeit nicht auf "deine jetzige tätigkeit" fest, sondern auf deine jetzige"belastbarkeit".
    ich weiss das ist irgendwie shizophren. trifft aber viele.

    noch schlimmer, diese einschätzung sagt ja nicht aus, ob du je einen arbeitsplatz mit leichter tätigkeit findest. es muss also nicht der buchhalterjob sein. es gibt berufliche rehaprogramme zur umschulung, auch mit 50! -denn du dürftest ja noch ne weile arbeiten.

    ausserdem ist der arbeitsmarkt so ausgestaltet, das jede menge hilfsmittel zur verfügung stehen, die gut sind, deinen beschwerden beim arbeiten zu lindern.(halterungen für den unterarm, sitzmöbel..etc...)die bekommst du dann generell über das jobcenter-rehaabteilung.

    4.es gab für geborene bis 31.12.1960 die entscheidung zu bu-rente(berufsunfähigkeitsrente) die gibt es für geborene ab 01.01.1961 nicht mehr-hier nennt sie sich-eu-rente erwerbsminderungsrente

    eventuell liegt darin die bemerkung dder mitarbeiter! m.w.n. ändert sich aber an der rentenhöhe nichts, auch nicht am entscheid. die rentenhöhe ist aber eher kritisch zu sehn, weil du um die volle eu-rente zu geniessen, normal 45 arbeits jahre haben musst. dann gibt es noch irgendwelche "hochrechnungen" und dann fällt man um, wenn man hört was man bekommt.

    5.es ist heute verdammt schwer auf "gelenke" überhaupt eine minderungsrente zu erhalten. feste gesetzestexte gibt es m.w. nach nicht. glaube mal gelesen zu haben, wie welche erkrankung einzuschätzen ist, aber da weiss ich leider kein link zu. war etwas für die gutachtertätigkeit.

    viell. wirst du unter gutachtertätigkeit- drv - einschätzung (schlagworte) fündig (Google)

    6.lass dich beraten. dazu könntest du entweder zu einem rehaberater gehn, oder in einen sozialverband (vdk z.bsp.)
    die unterstützen mittl
    erweile auch die kranken und behinderten in guter form. dort müsstest du mitglied für wenig geld werden.

    6.solltest du arge schmerzen haben, dann bleibe ich nach wie vor dabei, gehe in eine schmerzambuanz! was besseres kannst du dir nicht antun! ich weiss worüber ich rede und möchte dies nicht mehr missen!

    hoffentlich hilft dir das ein wenig!
    liebe grüsse!!! sauri, der liebe dino:)
     
  8. Bibalg

    Bibalg Registrierter Benutzer

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    Danke für Deine aufmunternden Worte:)

    aber ich bin doch vor dem 1.1.1961 geboren:D also müßte die Ärztin (die leider glaube ich nicht alles versteht, was man sagt, weil nicht in D geboren) da doch etwas anderes schreiben...
     
  9. Bibalg

    Bibalg Registrierter Benutzer

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    so, ich habe jetzt endlich den Entlassungsbericht bekommen...nach nur 2 Monaten:mad:

    da hat man nun eine neue Diagnose gestellt: somatoforme Schmerzstörung

    also hat mich mein Gefühl nicht getrügt, dass man mich in "Psycho-Schublade" gesteckt hat

    mein allererster Rheumatologe hatte den Verdacht FMS geäußert, bevor die Blutuntersuchungen vorlagen...das hat der aufnehmende Orthopäde wohl als Vorlage genommen...

    Kann man dagegen vorgehen?

    und kann mir jemand sagen, was folgendes bedeutet:

    Unter Negative Leistungsbeaurteilung steht

    -Vermeidung von häufiger oder anhaltender Überkopfarbeit und Arbeit in unaufgestütztem Armvorhalt
    -keine bes.Anforderungen an die Feinmotorik der re.Gebrauchshand
    -keine bes.Anforderungen an die grobe Kraft der re. Hand

    ich persönliche kann nur unter Schmerzen und großer Anstrengung mit dem Hand schreiben, arbeiten am PC muß ich nach 30 min. unterbrechen...aber dennoch sagt die REHA, ich bin voll arbeitsfähig...

    ich verstehe das alles nicht:oAnfang Mai habe ich Abtrag auf Berufsunfähigkeitsrente gestellt... soll ich mir gleich einen Anwalt nehmen?

    Danke schon mal:)
     
  10. Meerli13

    Meerli13 Meerschweinchen-Guru

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    Hallo!

    Bei mir kam damals das selbe raus, ich sollte danach eine Umschulung machen: 8 Std voll arbeiten. Da habe ich nur gesagt: wie denn?
    Da ich Übergangsgeld vom Arbeitsamt mitlerweile bekam, war dann der Arbeitsamtsarzt zuständig, der zunächst nach Aktenlage urteilte: nach dem was die Reha geschrieben hatte (übrigens eine Reha-Rheumaklinik).
    Da bin ich dann gegen angegangen: habe schriftlich verfasst, dass ich damit nicht einverstanden bin mit der Einstufung von der Reha und dass der Arbeitsamtsarzt sich mal ein persönliches Gutachten machen sollte.
    Hatte Termin dann beim AA und der meinte dann ich wäre ja doch nicht arbeitsfähig: wird wohl auf Rente auslaufen: dann kamen noch zwei Gutachter von der Rentenversicherung: Orthopäde und Neurologe/Psychiater.
    Seit dem habe ich meine Rente durch, nach der festen Rheumadiagnose 7 Jahre später auch Dauerhaft.

    Gruss Meerli