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Reaktive Streptokkokenarthritis

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Lucy16, 23. April 2011.

  1. Lucy16

    Lucy16 Registrierter Benutzer

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    Hallo,
    ich hatte im Dezember mit meiner Tochter Scharlach und habe seit Januar Gelenkschmerzen.
    Ich war einige Tage im KH Bogenhausen ,dort bekam ich NSAR die ich aber nicht vertragen habe.
    Dann war ich nocheinmal eine Woche in Bad Abbach / Rheumaklinik dort wurde auch eine reaktive Streptokkokenarthritis festgestellt und es wurde mir gesagt dass es wieder weggeht , aber man kann nicht sagen wie lange es dauert.
    Die Schmerzen sind schon etwas besser. Nach meinen Tagen habe ich oft 8-10 Tage sehr wenig Schmerzen. Dann wird es gegen Zyklusende wieder schlechter. Die letzten 5 Tage vor meiner Periode ist es dann ziemlich heftig. Da ich NSAR nicht vertrage sollte ich Kortison nehmen. Da ich aber eine starke Medikamentenangst habe, will ich das Korstison nicht nehmen. Ich nehme bis jetzt nur ASS oder Paracetamol.
    Was mir die letzten Wochen auffällt ist, dass ich immer leicht erhöhte Temperatur zwichen 37,1 -gegen Aben 37,9 habe. Von wo kann das kommen. Gibt es jemanden der die gleiche Erkrankung hat?
    Ich bin um jeden Beitrag sehr dankbar.
    liebe Grüsse Anna(46)
     
  2. anurju

    anurju anurju

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    Hallo Anna,

    ich habe auch eine reaktive Arthritis - allerdings nach einem Magen-Darm-Infekt.
    Lange habe ich es auch ohne Cortison versucht - zumal man auch erst den Zusammenhang meiner Beschwerden zu einem Infekt garnicht vermutet hat.
    Ich muss ehrlich sagen, dass erst das Cortison mir eine Linderung verschafft hat - ich habe es zum Glück nur in geringer Dosierung bekommen (zuerst 10mg, dann immer weniger - bin aktuell bei 4 mg). Nebenwirkungen halten sich im Rahmen.
    Zumal ich nicht weiß, welche Nebenwirkungen von welchem Mittel kommen; ich bekomme zusätzlich Arcoxia (Entzündungshemmer) und Tilidin (Opioid).
    Schöner wäre es natürlich, wenn es ohne ginge, aber ich konnte vor Schmerzen nicht mehr Sitzen, kaum gehen... Das ging so einfach nicht mehr weiter.
    Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass ASS und Paracetamol eine angemessene Schmerzmedikamentation sind. Zumal Paracetamol wegen seiner Nierenbelastung nicht unumstritten ist.
    Du solltest zu einem guten Schmerztherapeuten gehen - die kennen sich mit einer passenden Medikamentation als Anästhesisten einfach viel besser aus. Hätte ich dort früher Hilfe bekommen, wäre es bei mir vielleicht garnicht so eskaliert.
    Einen Schmerztherapeuten findest du z.B. hier: http://www.stk-ev.de/

    Schon blöd, dass man so etwas infolge eines Infektes bekommt. Könnte man gut drauf verzichten.
    Die Angst vor solchen Medikamenten kann man nicht nehmen und ein gewisser Respekt ist angebracht. Ich glaube, es hängt vom individuellen Leidensdruck und von möglichen Komplikationen ab, ob man sich das antut bzw. antun muss.

    Gute Besserung und alles Gute von anurju :)