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Susanne M.
Guest
Hallo Ihr Lieben,
jetzt muß ich mich auch mal bei Euch ausweinen. Habe seit Mai diesen Jahres beidseitig Knieschmerzen (nach langer Radtour). Diverse Besuche beim Orthopäden brachten nix (das sei Verschleiß da ich schiefe Kniescheiben hätte), dann Spritzen (Cel in die Knie), danach im linken Knie dicke Entzündung mit Fieber (fühlte mich auch total krank), dann Krankenhaus, weil Verdacht auf bakterielle Entzündung (wg der Spritzen). Dann die Diagnose: reaktive Arthritis (Chlamydien). Habe Abtibiotika, Schmerzmittel und Cortison bekommen. War sogar im September in Bad Bramstedt, weil ich der Diagnose nicht so ganz traue (Chlamydien bzw Antikörper haben ja schließlich ziemlich viele Leute) und mir inzwischen auch andere Gelenke wehtun und das andere Knie nun auch immer dicker wird (ist aber nicht heiß) und ich mich nach wie vor total schlapp fühle und mir (normalerweise totale Frostbeule) immer so warm ist (ohne Fieber). In Bad Bramstedt wurde 3 x Blut abgenommen und ein Punktat des Knies untersucht (alles ohne Ergebnis, keine Entzündungszeichen, kein Rheumafaktor, im übrigen fand ich den Aufenthalt dort ziemlich schrecklich, dreist fand ich es auch, das man drei Wochen da war bei insgesamt total wenigen Untersuchungen). Die Diagnose: reaktive Arthritis, die anderen Beschwerden seien wohl Fibromyalgie (ich habe aber die Tenderpoints nicht). Auch der Rheumatologe bei dem ich hier vor Ort bin, meinte ich hätte reaktive Arthritis, ansonsten sei ich ja wohl überängstlich (ist ja wohl nachvollziehbar beunruhigt zu sein, oder?)usww blabla. Aber so ganz glauben kann ich das nicht, mit den ganzen anderen Schmerzen, außerdem machen meine Gelenke (speziell Schulter- und Armgelenke) so knackende Geräusche und fühlen sich auch wärmer an (aber so ganz sicher bin ich nicht, schließlich habe ich früher nie an meinen Gelenken "rumgefühlt). Nun meine Frage an Euch? Macht eine reaktive Arthritis auch so "ganzkörperschlapp"? Ich - die eigentlich so aktive und bewegliche - quäl mich nur so zur Arbeit, wo ich nix mehr richtig auf die Reihe kriege (dabei muß ich da eigentlich kreativ sein), mag ich gar nicht mehr bewegen, bin froh wenn Feierabend ist, habe zu nix mehr Lust und bin mittlerweile total depressiv. Mittlerweile schleiche ich das Cortison aus und kriege seit ein paar Tagen Sulfasalzan.
Ganz liebe Grüße an Euch, Susanne
jetzt muß ich mich auch mal bei Euch ausweinen. Habe seit Mai diesen Jahres beidseitig Knieschmerzen (nach langer Radtour). Diverse Besuche beim Orthopäden brachten nix (das sei Verschleiß da ich schiefe Kniescheiben hätte), dann Spritzen (Cel in die Knie), danach im linken Knie dicke Entzündung mit Fieber (fühlte mich auch total krank), dann Krankenhaus, weil Verdacht auf bakterielle Entzündung (wg der Spritzen). Dann die Diagnose: reaktive Arthritis (Chlamydien). Habe Abtibiotika, Schmerzmittel und Cortison bekommen. War sogar im September in Bad Bramstedt, weil ich der Diagnose nicht so ganz traue (Chlamydien bzw Antikörper haben ja schließlich ziemlich viele Leute) und mir inzwischen auch andere Gelenke wehtun und das andere Knie nun auch immer dicker wird (ist aber nicht heiß) und ich mich nach wie vor total schlapp fühle und mir (normalerweise totale Frostbeule) immer so warm ist (ohne Fieber). In Bad Bramstedt wurde 3 x Blut abgenommen und ein Punktat des Knies untersucht (alles ohne Ergebnis, keine Entzündungszeichen, kein Rheumafaktor, im übrigen fand ich den Aufenthalt dort ziemlich schrecklich, dreist fand ich es auch, das man drei Wochen da war bei insgesamt total wenigen Untersuchungen). Die Diagnose: reaktive Arthritis, die anderen Beschwerden seien wohl Fibromyalgie (ich habe aber die Tenderpoints nicht). Auch der Rheumatologe bei dem ich hier vor Ort bin, meinte ich hätte reaktive Arthritis, ansonsten sei ich ja wohl überängstlich (ist ja wohl nachvollziehbar beunruhigt zu sein, oder?)usww blabla. Aber so ganz glauben kann ich das nicht, mit den ganzen anderen Schmerzen, außerdem machen meine Gelenke (speziell Schulter- und Armgelenke) so knackende Geräusche und fühlen sich auch wärmer an (aber so ganz sicher bin ich nicht, schließlich habe ich früher nie an meinen Gelenken "rumgefühlt). Nun meine Frage an Euch? Macht eine reaktive Arthritis auch so "ganzkörperschlapp"? Ich - die eigentlich so aktive und bewegliche - quäl mich nur so zur Arbeit, wo ich nix mehr richtig auf die Reihe kriege (dabei muß ich da eigentlich kreativ sein), mag ich gar nicht mehr bewegen, bin froh wenn Feierabend ist, habe zu nix mehr Lust und bin mittlerweile total depressiv. Mittlerweile schleiche ich das Cortison aus und kriege seit ein paar Tagen Sulfasalzan.
Ganz liebe Grüße an Euch, Susanne