1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Reaktive Arthritis

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Mummi, 6. September 2009.

  1. Mummi

    Mummi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Februar 2007
    Beiträge:
    427
    Zustimmungen:
    0
    Hallo und einen schönen Sonntag an alle User!

    Ich war schon ewig nicht mehr im Forum, mir ging es nicht so gut.:sniff:

    Jetzt hoffe ich einmal mehr ein paar nützliche Infos von euch zu bekommen. Ich weiß es ist nicht so schön wenn man sich nur meldet sobald man ein Problem hat, aber wie schon gesagt war mir nicht nach schreiben zumute und ich hab immer noch Probleme selbst Beiträge oder Ratschläge zu geben, weil ich mich nach wie vor so fühle als würde ich nicht so ganz hierher gehören und das war die ganze Zeit sogar ein extrem starkes Gefühl. Ob sich das nun doof anhört oder nicht, ich weiß es nicht!?
    Aber nun zu meiner Geschichte, bzw. den Fragen:
    Da ich ein absoluter Tiefflieger in Sachen PC bin habe ich es nie fertig gebracht meine Vita hier einzustellen, deshalb kurz nochmal alles von vorne:
    Mit der Geburt meines jüngsten Sohnes fing ich mit Beschwerden im Rücken und der entsprechenden Muskulatur an, ständig "ausgerenkt" gesam. WS und entsprechend verspannt plus Kopfweh, irgendwann kamen auch noch diverse andere Beschwerden hinzu und die Diagn. meines damaligen HAes lautete Tendomyopathie, heute Fibro.
    Ich kam eigentleich ganz gut zurecht damit, da ich wusste, dass nichts wirklich dramatisches mit meinem Körper passiert.
    Mit der Zeit kamen Bandscheibenprobleme der LWS und HWS hinzu und nach einem Unfall 2004, verbunden mit einer Fraktur des 12. BW, die Bildung eines Keilwirbels. Dies zusammen verschlimmerte natürlich meine Schmerzen und vor allem der Keilwirbel sorgt ständig für Beschwerden.
    2006 brachte mein Jüngster eine bakterielle Durchfallerkrankung mit, eine Camphylobacterenteritis, womit ich mich ansteckte und mit Antibiotika behandelt wurde. Nach dieser Erkrankung fing ich acht Tage später mit extremen Muskel und Gliederschmerzen an, ewig müde und unkonzentriert, mit dem Gefühl täglich verprügelt worden zu sein wäre ich am Liebsten nur im Bett geblieben. Meine Arme taten mir so weh, das nicht mehr wusste wo ich mit ihnen hin sollte. Nach 6 Mon. ging ich zur HÄ und von dort zum Orthopäden. Ich hatte eine Epicondilitis ulnaris und radialis an bd. Armen.
    Im Laufe der Zeit kamen noch Carpaltunnelsyndrom und Sulcus ulnaris Syndrom beids. hinzu ich hatte immer weniger Kraft in Armen und Händen die Finger taten weh und es wurde Polyarthrose an mehr als der Hälfte der Fingergelenke festgestellt, dazu kamen schmerzende Stellen an den Unterarmen und genau dort dann immer kleine blaue Flecken, kalte Hände, dann Zehen, die richtig weh taten. Ich ging zum inter. Rheumatologen, der mich als erstes nach Problemen in der Fam. und bei den Kindern befragte um mir weder meine Fibro abnahm noch irgendwas zum Thema Rheuma feststellte. Meine HÄ untersuchte auch immer mal wieder und überwies mich, da sie nichts feststellen konnte in die Rheumaorthopädie einer Klink. Die stellten auch nichts entzündl. fest diagnostizerten aber eine sekundäre Fibro aufgrund eines ausgeprägten degen. Wirbelsäulensyndroms. Ich bekam Medis: Katadolon, Voltaren, Amithriprillin und Paracetamol oder Novalgin n.B. und es half anfangs auch ganz gut. Für meine Arme und Hände und zunehmend meine Knie und Füße
    und in letzter Zeit mein Steißbein musste ich aber immer öfter Voltaren und zusätzlich IBU nehmen und dazu einen Magenschoner.
    Nach einem erneuten Besuch bei meiner Neurologin wegen der Arme bekam ich nun nochmals eine Überweisung zum intern. Rheumatologen, obwohl ich gar nicht begeister war. Sie meinte zum wiederholten Male, das die Beschwerden nicht von den Engpasssyndromen kämen sondern die Syndrome durch etwas das die Beschwerden verursacht. -Hier sind sicherlich Viele die meine Begeisterung nachvollziehen können, einmal Fibro immer Fibro, einmal Psycho immer Psycho. Ich kann hier gar nicht alles aufzählen was mich zum Ärzteskeptiker um nicht zu sagen Ärztehasser gemacht hat. Mir ist jeder Besuch dort zuwieder! - Nun gut, nach einem erstaunlich schnellen Termin und keiner großen Wartezeit war ich beim Arzt. Ein Arzt der mich die ganze Zeit ganz aufmerksam anschaute und ebenso aufmerksam zuhörte. Er untersuchte mich anchließend machte eine Lungenfunktion, ich krieg nicht genügend Luft (auch keine Einbildung:)), Ultraschall, in bd. Knien und im re. Fussgelenk sind Flüssigkeitsansammlungen, und nahm Blut ab. Weiteres Vorgehen: ER meldet sich bei mir sobald er Ergebnisse hat und nach meiner Frage was sei wenn nichts dabei herauskäme sagte er, auch dann hätte er eine Vorstellung für eine weitere Behandlung.
    Ca. 8 Tage später hatte ich mein Ergebnis, er hatte alles mögliche untersucht, wie keiner zuvor, unter anderem auch Borrelien. Clamydien und Yersinien, Antikörper usw. Meine Diagnose: reaktive Arthritis (Yers.) mit Autoimmunantikörperbildung. Wie Yersinien und Camphylobacter zusammenpassen weiß ich nicht, geh aber von einer stillen Yersinieninfektion aus, der die nachfolg. bakt. Enter. die Krone aufgesetzt hat???
    Therapie: vorerst mal morg. 5mg Decortin H, abends 2.5mg. In 6 Wochen soll ich nochmal hin, wenn die Tabl. zur Neige gehen.
    Nun meine Fragen: Ich nehm die Tabl. seit einer Wo. aber bin nicht überzeugt, ich hab nur das Gefühl, dass morgens dieses Steifheitsgefühl nicht mehr so ausgeprägt ist, sonst ist alles wie vorher, ich hab sogar wieder eine schmerzende Stelle am Arm und meine Knie fühlen sich immer noch so an als wären sie steif und geschwollen.
    Hilft das Corti eventl. nicht oder ist es zu niedrig dosiert???
    Was ist mit der Arthritis? Nach über drei Jahren kann man die ja nicht mehr mit Antibiotika behandeln, zumal der Nutzen bei Enteritiden wohl eh umstritten ist. Behalt ich die nun als Weggefährten, zumal ich ja wohl schon diese Autoantikörper bilde??? Oder kann man sie vollkommen heilen???
    Hat hier jemand diese Diagnose und weiß das???
    Leider konnten der Rheumadoc und ich nicht so wirklich viel besprechen, entweder war er nicht da oder ich und so blieb es nach ein paar Tagen vergebl. Versuche bei einem sehr kurzen Gespräch während der Sprechstundenzeiten.
    Sorry das ich so einen Roman geschrieben habe aber es ist schon nur die Kurzfassung und ich habe so viele Probleme, die aber wohl den meisten bekannt sein dürften, ob sie nun mit der Odysee bis zur Diagnose oder den gesundheitl. Problemen zusammenhängen.

    Mit der Hoffnung auf ein paar Antworten
    grüße ich alle und wünsche einen schmerzfreien Tag

    Mummi