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reaktive Arthritis

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von jan1983, 2. Dezember 2007.

  1. jan1983

    jan1983 Neues Mitglied

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    Hallo,

    bei mir wurde reaktive Arthritis infolge von yeresinien , samonellen und streptokoggen festgestellt. Borrelien wurden auch positiv getestet. Soweit so gut .

    Ich hab dann Ibuprofen bekommen. das ist wohl entzündungshemmend, Ich hab da allerdings so meine zweifel ob das die richtige therapie ist. Muss nicht eigentlich der erreger bekämpft werden??

    ich nehm das jetzt schon 4 wochen und es tritt keinerlei besserung ein!
    komm mir da fast schon bissl veräppelt vor :(
     
  2. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Nu aber mal fix

    mit diesem Problem und allen Unterlagen zu einem Virologen gehen........ denn solche Sachen gehören ich Fachhände und müssen Antibakteriell sofort intensiv angegangen werden.

    Was für ein Idiot ist eigentlich dieser Doc ??

    Jedes Kind weiss, was Steptokokken an gesundheitlichen Dauerschäden verursachen können, von den anderen gar nicht mehr zu reden !

    Das gehört einfach in die Hände eines erfahrenen, wissenden Arztes der Virusforschung.

    Pumpkin
     
  3. jan1983

    jan1983 Neues Mitglied

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    ok danke!

    werd das gleich mal morgen angehen!!
     
  4. water

    water "Wasserratte"

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    @ Uschi: 1. sind Yersinien, Salmonellen und Streptokokken Bakterien und keine Viren, 2. kommt es darauf an, ob überhaupt noch eine aktive Infektion mit den genannten Bakterien vorliegt, oder ob es sich um eine fehlgesteuerte Immunreaktion gegen bestimmte Bakterienantigene handelt, die sich jetzt in einer Gelenksentzündung äußert. Das kann man anhand der - vermutlich getesteten - Antikörper feststellen. Besteht keine aktive Infektion mehr / sind die betreffenden Bakterien schon verschwunden, nützt auch das beste Antibiotikum nichts, sondern die von Jan beschriebene Therapie völlig korrekt. Also bitte langsam mit zu voreiligen Schlüssen!

    Grüße & Dir Jan, alles Gute, aber den Besuch beim Virologen kannst Du Dir vermutlich eher sparen, besser nochmal zum gleichen Arzt oder einem internistischen Rheumatologen, wenn sich die Beschwerden nicht bessern ;)
     
  5. Savolo

    Savolo Neues Mitglied

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    Ich kann mich water nur anschließen, wo nichts ist, kann man auch nichts bekämpfen (hier: Bakterien). Im übrigen brauchst du wahrscheinlich einfach mehr Geduld, Jan. Wie und wie schlimm sind denn deine Symptome?
    Mein 20Jähriger Sohn hat seit Ende Juni eine reaktive Arthritis. Die ersten vier bis sechs Wochen waren wirklich schlimm, er hat vor Schmerzen nur so gejammert. In der Zeit hatte ihm der Rheumatologe schon Cortison verschrieben, was er aber noch nicht nehmen durfte, um die Ergebnisse von verschiedenen Untersuchungen nicht zu verfälschen, und als die letzte Untersuchung rum war, waren die Schmerzen mit einem gelegentlichen Schmerzmittel ganz erträglich.
    Er hat die reaktive Arthritis mit Homöopathie und viiiiiel Krankengymnastik (30x ist reguläre Verordnung, er ist jetzt fast bei 60x angelangt) in Griff gekriegt, zeitweise saß er im Rollstuhl, jetzt läuft er zu 80% normal. Aber das hat fast ein halbes Jahr gedauert (ich bezweifle, dass das mit Cortison schneller gegangen wäre)!
    Ich wünsche dir v.a. Geduld und einen langen Atem!
    LG, Sabine
     
  6. negerkind

    negerkind Neues Mitglied

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    Hallo jan1983,

    bei mir waren Mykoplasmen der Auslöser. Habe wochenlang hochdosiertes Doxycyclin genommen, was prima gewirkt hat. Dummerweise nur nicht lange anhaltend.
    Um Dir aber nicht den Mut zu nehmen, solltest Du Dich dringendst in eine auf
    solche Infektionen spezialisierte Praxis begeben.
    Eine Behandlung mit Rocefin per Infusion über 14 Tage ist dringend angeraten.

    http://medikamente.onmeda.de/Medikament/Rocephin+zur+Infusion+1g%7C-2g.html

    Dann bestehen eventuell noch Chancen, das die Infektionen nicht chronisch werden.
    Sollte die Behandlung nicht entsprechend anschlagen, scheue Dich nicht davor, Mtx und ähnliche Präparate zu nehmen. Ich habe den Fehler gemacht und hätte mir Wochen mit fiesesten Schmerzen ersparen können.

    Dir feste die Daumen drückend,

    Chris
     
  7. jan1983

    jan1983 Neues Mitglied

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    Bei mir sind folgende Gegenden Betroffen.

    Mein Zeigefinger an der Linken Hand. Beide Knie und an der Fußsohle kann ich schlecht auftreten. Ansonsten ist nichts weiter. Ich hab aber das Gefühl das sich am anderen Fuß an der Sete noch was tut. Hatte jetzt die letzten Tage auch stärkerre Schmerzen als sonst. Ich hab halt Angst weil ich immer wieder lese, der Zeitpunkt und die Art der Therapie sind mitentscheident für eine erfolgreiche Heilung.
    Hinzu kommt noch ein anderes Problem. Ich bin bei der Bundeswehr und habe ab April Feldwebellehrgänge . Irgendwie seh ich mich schon ausgemustert.
    Ich war heute früh nochmal bei normalen Arzt und hab mir einen Termin für die Innere geben lassen, damit sich da nochmal ein Spezialist meine Blutwerte anguckt. Es wurden ja Antikörper der jeweiligen Bakterien/Viren nachgewiesen aber das muss ja nich heißen , das sie schon erfolgreich bekämpft wurden.
    Ist für mich auch alles neu. Hab nie irgendeine Krankheit gehabt. Hab 4 mal die Woche Sport gemacht und mich eigentlich immer gesund ernährt. Dann fährt man einmal in den Urlaub und dann sowas ;(

    Aber trotzdem schon mal Danke für eure Tipps
     
  8. Savolo

    Savolo Neues Mitglied

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    @ Chris: Auch auf die Gefahr hin, dass du mich als "Idioten" einstufst (bin aber Apothekerin, weiß also schon, wovon ich rede), bin ich der Meinung, dass dein Therapievorschlag viel zu rabiat ist. Eine reaktive Arthritis mit Antibiotikainfusionen mit einem sehr starken AB oder gar mit MTX zu behandeln ist wie auf Spatzen mit Kanonen zu schießen!! Die Keule muss nur schwer genug sein und kräftig zuschlagen können, der Körper (mitsamt der Bakterien) hat sich gefälligst nach meinem Willen zu richten!

    @jan: Natürlich ist es bei Krankheiten, die behandelbar sind, sinnvoll, nicht unnötig Zeit verstreichen zu lassen. Nur ist eine AB-Therapie keine richtig kausale Behandlung, sondern eine Unterdrückung der Symptome und möglicherweise kommen diese als neue Krankheit wieder raus. Außerdem ist es gar nicht gesagt, dass die AB etwas bringen (bei meinem Sohn haben 10 Tage Cotrimoxazol nichts gebracht, im Gegenteil, danach wurde es erst richtig schlimm).
    Ich kann deine Befürchtungen bzgl. Ausmustern gut verstehen. Meinem Sohn (der aber viel gravierendere Symptome hatte als du) ist es so ergangen: er sollte am 2. Juli zum Bund, das wurde aufgeschoben, weil er ab 27. Juni im Krankenhaus war. Er wurde dann am 31. August nach- und gleich ausgemustert, er saß damals aber auch größtenteils im Rollstuhl.
    Du wirst abwarten müssen, wie sich die Beschwerden weiterentwickeln, vielleicht bleiben sie ja so, dass sie nicht zur Ausmusterung führen! Falls die Beschwerden schlimmer werden, hilft es aber auch nichts, die Zähne zusammenzubeißen, nach dem Motto: Ein Indianer kennt keinen Schmerz. Dann musst du notfalls in den sauren Apfel "Ausmusterung" beißen; denn sonst würdest du und deine Gelenke darunter leiden!

    LG, Sabine
     
  9. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    hallo jan,

    vielleicht magst dies hier mal lesen....
    steht ne menge interessantes drin.

    Infektreaktive Arthritis

    lieben gruss marie