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Susanne M.
Guest
Hallo, Ihr Lieben,
habe hier neulich schon mal eine Frage gehabt, danke für die Antworten. War heute wieder mal beim Rheumatologen und habe das Gefühl, einfach nicht weiterzukommen und bin völlig verzweifelt.
Vielleicht könnt Ihr mir (bin übrigens 34) noch eine Auskunft geben: höre seit letztem Jahr beidseitig beim Treppensteigen leichte Geräusche in den Kniegelenken, Orthopäde: beiseitiger leichter Verschleiß unter den Kniescheiben, da jene schief sind) Dann seit Juni nach einer langen Radtour beidseitig Knieschmerzen, wieder zum Orthopäden, schließlich Zel-Spritzen, kurz darauf: linkes Knie plötzlich stark entzündet, Fieber, Krankheitsgefühl, Krankenhaus: Verdacht auf bakterielle Entzündung wegen der Spritzen (dort. Arthroskopie), Entfernung der Gelenkhaut. war aber nix bakterielles. Bin dort und inzwischen auf Rheumafaktor, HLA-b27, Borrelien, Yrsinnien, Shigellen, Hepatitis, Schilddrüse, Aids usw, untersucht, anfänglich hohe BGS und CRP, das einzig Auffällige: hohe Chlamydienantikörper = Befund: Wahrscheinlich reaktive Chlamydienindizierte Infektion,
dann 3 Wochen Doxycyclin, Schmerzmittel uswusw. Inzwischen ist das Knie zwar wieder ein bißchen dünner und kann auch wieder fast ganz gebeugt werden, ist ganz schön laut am knirschen, Treppensteigen ist blöd, es ist also immer noch nicht OK, außerdem habe ich eine Bakerzyste (Kommentar Rheumatologe: die geht auch so wieder weg), das andere Knie ist mittlerweile auch leicht geschwollen, Knöchel und Zehen auch leicht (was der Rheumatologe abstreitet),außerdem fließende Schmerzen auch in anderen Gelenken, erst in der rechten Hüfte, im rechten Fußgelenk und in der Wade, manchmal auch unter dem rechten Fuß, am Steißbein, in den Schultern, im Ellenbogen, in den Fingern und Handgelenken (Hände und Steißbein geröngt: kein Befund). Nicht nur meine Knie machen Geräusche, auch der Ellbogen und die Schultern "knacken" bei bestimmten Bewegungen(Kommentar der Rheumatologen zu den Ellbogen und Schultern:da ich so verspannt sei, seien die Sehnen so angespannt, also reiben die Knochen und Sehnen aneinander, aha).Fühle mich total schlapp, kann nix mehr machen, bin immer wieder zwischendurch krankgeschrieben, weil nix mehr geht)Spazierengehen usw. auch eingeschränkt.
Außer bei meinem jetzigen bin ich schon bei diversen Rheumatologen gewesen (war sogar 3 Wochen in Bad Bramstedt), und alle sagen: Verdacht auf reaktive Arthritis und alles andere sind Fibromyalgie-Schmerzen (schließlich sei ich so ein ängstlicher Typ uswusw.)Wenn ich erzähle, daß meine Haut und meine Augen seit einigen Monaten trocken sind, ist nur der Kommentar: entweder "kommt von der Fibromyalgie" oder "mehr trinken" (haha). Und warm ist mir auch meistens, obwohl ich früher eine richtige "Frostbeule" war (Kommentar der Ärzte: freuen Sie sich doch, dass Ihnen nicht mehr kalt ist, hahaha). Und erschöpft sei ich, weil ich vor Angst psychisch so fertig sei uswusw. (Daher auch mein hoher Ruhepuls, aha).Ich soll mich entspannen und auch mal an was anderes denken und mich ablenken. Sehr witzig!! Aber das kennt Ihr ja auch alle zur Genüge.
Manchmal weiß ich selbst nicht mehr, was ich noch glauben soll. Mittlerweile sind CRP und BGS wieder völlig normal, bloß ein Leberwert (GGT) ist ganz minimal erhöht (wenn ich dann frage, heißt es natürlich, das kommt von den Medikamenten). CP schließt der Rheumatologe (der übrigens sehr nett ist und auch sehr kompetent sein soll, Spezialgebiete:MB,CP,Lupus) habe aber trotzdem das Gefühl, daß er alles zu schnell auf die Psycho-Schiene schiebt, wird ja scheinbar bei weiblichen Patienten sehr gerne gemacht, wenn man nichts richtiges findet) kategorisch aus. Zur Zeit nehme ich 2mg Cortison und Sulfasalzan (wird bei chronifizierten reaktiven Arthriden gegeben, außerdem seit kurzem pflanzliche Medikamente von einer chin. Heilpraktikerin/Ärztin.
Ich wäre ja froh, wenn es tatsächlich "bloß" eine reaktive und somit nicht invasive Arthritis (die kann ja sogar folgenlos wieder weggehen) und "Angstverspannungs-Symptome sind, aber ich fühle mich von den ganzen Rheumatologen nicht richtig ernst genommen. Habe das Gefühl, alle gucken nur auf die Verdachtsdiagnose des Vorgängers, dann werden noch mal Blutuntersuchungen gemacht und Zack, wieder dieselbe Diagnose. Ach ja, das Knie ist auch schon mal punktiert worden: alles negativ,auch ein ANA-Wert (?).
Also, was meint Ihr dazu, kann es tatsächlich sein, dass es "bloß" eine reaktive A. mit "sekundären Fibromyalgiesymptomen ist (so nach dem Motto: die Frau hat so einen Bammel, die entwickelt bei einem entzündeten Knie im Anschluß gleich eine Fibromyalgie)? Können Fibromyalgie oder reaktive Arthritiden trockene Augen, Müdigkeit, Schmerzen überall, Wärmegefühl usw. machen?
In Rheumaonline a-z habe ich zudem gelesen, daß bei reaktiven Arthriden Antibiotika viel länger als drei Wochen gegeben werden sollten. Aber alle Rheumatologen, bei denen ich war, meinten, dass das "Quatsch" sei. Und wenn es tatsächlich "bloß" eine reaktive A. ist, fahren Cortison und Sulfasalzan mein Immunsystem ja noch weiter in den Keller, so dass mein Körper die reaktive A. dann gar nicht mehr in den Griff bekommt, fürchte ich. Die Rheumatolgen in Kiel und, wie gesagt, in Bad Bramstedt habe ich "durch". Ich habe echt keine Nerven mehr, noch mal zu einem anderen zu gehen...
Ach übrigens ein paar von Euch habe ich schon mal im Chat kennengelernt und fand Euch sehr nett.
Liebe Grüße und schönen 2.Advent
Astrid-Susanne
habe hier neulich schon mal eine Frage gehabt, danke für die Antworten. War heute wieder mal beim Rheumatologen und habe das Gefühl, einfach nicht weiterzukommen und bin völlig verzweifelt.
Vielleicht könnt Ihr mir (bin übrigens 34) noch eine Auskunft geben: höre seit letztem Jahr beidseitig beim Treppensteigen leichte Geräusche in den Kniegelenken, Orthopäde: beiseitiger leichter Verschleiß unter den Kniescheiben, da jene schief sind) Dann seit Juni nach einer langen Radtour beidseitig Knieschmerzen, wieder zum Orthopäden, schließlich Zel-Spritzen, kurz darauf: linkes Knie plötzlich stark entzündet, Fieber, Krankheitsgefühl, Krankenhaus: Verdacht auf bakterielle Entzündung wegen der Spritzen (dort. Arthroskopie), Entfernung der Gelenkhaut. war aber nix bakterielles. Bin dort und inzwischen auf Rheumafaktor, HLA-b27, Borrelien, Yrsinnien, Shigellen, Hepatitis, Schilddrüse, Aids usw, untersucht, anfänglich hohe BGS und CRP, das einzig Auffällige: hohe Chlamydienantikörper = Befund: Wahrscheinlich reaktive Chlamydienindizierte Infektion,
dann 3 Wochen Doxycyclin, Schmerzmittel uswusw. Inzwischen ist das Knie zwar wieder ein bißchen dünner und kann auch wieder fast ganz gebeugt werden, ist ganz schön laut am knirschen, Treppensteigen ist blöd, es ist also immer noch nicht OK, außerdem habe ich eine Bakerzyste (Kommentar Rheumatologe: die geht auch so wieder weg), das andere Knie ist mittlerweile auch leicht geschwollen, Knöchel und Zehen auch leicht (was der Rheumatologe abstreitet),außerdem fließende Schmerzen auch in anderen Gelenken, erst in der rechten Hüfte, im rechten Fußgelenk und in der Wade, manchmal auch unter dem rechten Fuß, am Steißbein, in den Schultern, im Ellenbogen, in den Fingern und Handgelenken (Hände und Steißbein geröngt: kein Befund). Nicht nur meine Knie machen Geräusche, auch der Ellbogen und die Schultern "knacken" bei bestimmten Bewegungen(Kommentar der Rheumatologen zu den Ellbogen und Schultern:da ich so verspannt sei, seien die Sehnen so angespannt, also reiben die Knochen und Sehnen aneinander, aha).Fühle mich total schlapp, kann nix mehr machen, bin immer wieder zwischendurch krankgeschrieben, weil nix mehr geht)Spazierengehen usw. auch eingeschränkt.
Außer bei meinem jetzigen bin ich schon bei diversen Rheumatologen gewesen (war sogar 3 Wochen in Bad Bramstedt), und alle sagen: Verdacht auf reaktive Arthritis und alles andere sind Fibromyalgie-Schmerzen (schließlich sei ich so ein ängstlicher Typ uswusw.)Wenn ich erzähle, daß meine Haut und meine Augen seit einigen Monaten trocken sind, ist nur der Kommentar: entweder "kommt von der Fibromyalgie" oder "mehr trinken" (haha). Und warm ist mir auch meistens, obwohl ich früher eine richtige "Frostbeule" war (Kommentar der Ärzte: freuen Sie sich doch, dass Ihnen nicht mehr kalt ist, hahaha). Und erschöpft sei ich, weil ich vor Angst psychisch so fertig sei uswusw. (Daher auch mein hoher Ruhepuls, aha).Ich soll mich entspannen und auch mal an was anderes denken und mich ablenken. Sehr witzig!! Aber das kennt Ihr ja auch alle zur Genüge.
Manchmal weiß ich selbst nicht mehr, was ich noch glauben soll. Mittlerweile sind CRP und BGS wieder völlig normal, bloß ein Leberwert (GGT) ist ganz minimal erhöht (wenn ich dann frage, heißt es natürlich, das kommt von den Medikamenten). CP schließt der Rheumatologe (der übrigens sehr nett ist und auch sehr kompetent sein soll, Spezialgebiete:MB,CP,Lupus) habe aber trotzdem das Gefühl, daß er alles zu schnell auf die Psycho-Schiene schiebt, wird ja scheinbar bei weiblichen Patienten sehr gerne gemacht, wenn man nichts richtiges findet) kategorisch aus. Zur Zeit nehme ich 2mg Cortison und Sulfasalzan (wird bei chronifizierten reaktiven Arthriden gegeben, außerdem seit kurzem pflanzliche Medikamente von einer chin. Heilpraktikerin/Ärztin.
Ich wäre ja froh, wenn es tatsächlich "bloß" eine reaktive und somit nicht invasive Arthritis (die kann ja sogar folgenlos wieder weggehen) und "Angstverspannungs-Symptome sind, aber ich fühle mich von den ganzen Rheumatologen nicht richtig ernst genommen. Habe das Gefühl, alle gucken nur auf die Verdachtsdiagnose des Vorgängers, dann werden noch mal Blutuntersuchungen gemacht und Zack, wieder dieselbe Diagnose. Ach ja, das Knie ist auch schon mal punktiert worden: alles negativ,auch ein ANA-Wert (?).
Also, was meint Ihr dazu, kann es tatsächlich sein, dass es "bloß" eine reaktive A. mit "sekundären Fibromyalgiesymptomen ist (so nach dem Motto: die Frau hat so einen Bammel, die entwickelt bei einem entzündeten Knie im Anschluß gleich eine Fibromyalgie)? Können Fibromyalgie oder reaktive Arthritiden trockene Augen, Müdigkeit, Schmerzen überall, Wärmegefühl usw. machen?
In Rheumaonline a-z habe ich zudem gelesen, daß bei reaktiven Arthriden Antibiotika viel länger als drei Wochen gegeben werden sollten. Aber alle Rheumatologen, bei denen ich war, meinten, dass das "Quatsch" sei. Und wenn es tatsächlich "bloß" eine reaktive A. ist, fahren Cortison und Sulfasalzan mein Immunsystem ja noch weiter in den Keller, so dass mein Körper die reaktive A. dann gar nicht mehr in den Griff bekommt, fürchte ich. Die Rheumatolgen in Kiel und, wie gesagt, in Bad Bramstedt habe ich "durch". Ich habe echt keine Nerven mehr, noch mal zu einem anderen zu gehen...
Ach übrigens ein paar von Euch habe ich schon mal im Chat kennengelernt und fand Euch sehr nett.
Liebe Grüße und schönen 2.Advent
Astrid-Susanne