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RA und CCP -Wer kann mir das erklären?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Brigitte S., 24. November 2004.

  1. Brigitte S.

    Brigitte S. Neues Mitglied

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    Hallo,
    kann mir jemand sagen, was dieser CCP wert ( bei mir 573.00 U/ML) für eine
    Bedeutung für den Verlauf der rheum.Arthr. hat?
    Gibt es da einen Normwert an dem man sich richten kann?

    Danke schonmal und Grüße

    Brigitte S.
     
  2. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    @Brigitte

    Hallo Brigitte,

    wenn ich recht im Bilde bin, dann soll dieser Wert aussagen, ob eine cP mehr oder weniger "aggressiv" verläuft. Aber denke daran, daß es auch von jedem einzelnen Labor abhängt. Nicht jede Skala ist mit einer anderen vergleichbar. Über Normwerte habe ich leider nichts gefunden.

    Schau aber mal hier nach:
    http://www.dr-schilke.de/article.php?sid=738&mode=thread&order=0

    Ich finde es wichtig, daß Du diese Frage mit Deinem Arzt besprichst, denn der hat die Werte vorliegen und auch die Normwerte. Alles weitere würde dann eher in Spekulation ausarten und Dich zusätzlich verunsichern.

    Liebe Grüße
    Sabinerin
     
  3. Dr.Langer

    Dr.Langer rheuma-online Doc

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    Glücklicherweise gibt es rheuma-online. Da steht eine ganze Menge zu CCP drin, z.B.

    rheuma-news: Der Antikörper gegen cyclisches citrullinierts Peptid dient als Vorhersagewert für spätere Gelenkschäden

    Der Blutmarker `anti-cyclisches citrulliniertes Peptid (Anti-CCP)´ liefert einen wertvollen Beitrag zur Einschätzung des zu erwartenden Krankheitsverlaufes bei der rheumatoiden Arthritis. Das Vorliegen von anti-CCP weist auf einen aggressiveren, rasch fortschreitenden Krankheitsverlauf mit radiologischen Gelenkschäden hin.

    (18 Nov 2004, Dr. med. Gabriele Moultrie) Im Rahmen einer Studie, an der 379 Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis teilnahmen, wurde untersucht, welche Informationen der Blutmarker anti-cyclisches citrulliniertes Peptid - kurz anti-CCP - zur Einschätzung des Krankheitsverlaufes liefert. Zu Beginn der Studie, an der ausschließlich Patienten mit einer Krankheitsdauer von weniger als einem Jahr beteiligt waren, wurde der anti-CCP Spiegel bestimmt. Röntgenaufnahmen der Gelenke wurden ebenfalls zum Studienbeginn und nach zwei Jahren angefertigt.

    Die Auswertung zeigte, dass Patienten, bei denen ein anti-CCP nachgewiesen werden konnte, sowohl zu Beginn als auch nach zwei Jahren deutlich stärker ausgeprägte Gelenkschäden im Röntgenbild aufwiesen, als Patienten ohne anti-CCP. Andere Meßwerte wie Rheumafaktor, Blutsenkungsgeschwindigkeit, CRP, Rauchverhalten, Alter oder Geschlecht des Patienten besaßen diesbezüglich eine geringere Aussagekraft. Weiterführende statistische Analysen ergaben, dass nur das anti-CCP und die Blutsenkungsgeschwindigkeit unabhängige Marker für spätere radiologische Veränderungen sind.

    Da die Therapierichtlinien der rheumatoiden Arthritis heute dahin gehen, möglichst frühzeitig eine möglichst effektive Behandlung einzuleiten, ist es für den behandelnden Arzt notwendig, diejenigen Patienten zu erkennen, bei denen eine aggressive Verlaufsform der Erkrankung zu erwarten ist. Dies ist oft nicht einfach. Das anti-CCP´ kann in dieser Hinsicht als wertvolles Hilfsmittel eingesetzt werden, da es eine gute Vorhersagekraft bezüglich der zu erwartenden radiologischen Gelenkschäden liefert.

    Literatur: Forslind K, Ahlmen M, Eberhardt K, Hafstrom I, Svensson B; BARFOT Study Group. Section of Rheumatology, Helsingborgs Iasarett, Helsingborg, Sweden. Prediction of radiological outcome in early rheumatoid arthritis in clinical practice: role of antibodies to citrullinated peptides (anti-CCP). Ann Rheum Dis. 2004 Sep;63(9):1090-5.


    rheuma-news: Was bringt die Bestimmung des Anti-CCP Antikörpers bei der rheumatoiden Arthritis?

    Anti-CCP Antikörper ist im frühen Stadium einer rheumatoiden Arthritis für die Diagnosestellung ebenso hilfreich wie der Rheumafaktor, kann aber besser als dieser Hinweise auf den zu erwartenden Krankheitsverlauf der nächsten drei Jahre liefern.

    (20 Oct 2004, Dr. med. Gabriele Moultrie) Die Bestimmung des Antikörpers gegen cyclisches citrulliniertes Peptid (Anti-CCP) im Blut hilft ebenso wie der Rheumafaktor weiter, die richtige Diagnose zu stellen. In der schwedischen `TIRA-Studie´ wurde der anti-CCP Antikörper bei 242 Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis zu Beginn ihrer Erkrankung und während der ersten drei Krankheitsjahre untersucht. Zusätzlich wurden der Rheumafaktor (IgM und IgA),das CRP, die Blutsenkung und eine ärztliche Einschätzung der Krankheitsaktivität festgehalten.

    Insgesamt lag die sogenannte Sensitivität des anti-CCP Antikörpers bei 64%, d. h. dass bei Diagnose einer rheumatoiden Arthritis in 64% auch ein anti-CCP Antikörper nachzuweisen war. Das entspricht ungefähr der Sensitivität des Rheumafaktors. Der Nachweis von anti-CCP Antikörpern korrelierte jedoch in stärkerem Ausmaß als der Rheumafaktor mit einem aggressiven Krankheitsverlauf. Nach drei Jahren hatte sich der anti-CCP Status nur bei 5 von 97 Patienten geändert (bei 2 von negativ zu positiv und bei 3 von positiv zu negativ).Der durchschnittliche Spiegel des anti-CCP Antikörpers sank in den ersten drei Jahren um 131U/ml.

    Die Autoren folgern, dass die Bestimmung des Anti-CCP Antikörpers im frühen Stadium einer rheumatoiden Arthritis für die Diagnosestellung ebenso hilfreich wie der Rheumafaktor ist. Der Krankheitsverlauf in den ersten drei Jahren lässt sich aber besser durch den anti-CCP Antikörper abschätzen. Auch wenn die durchschnittliche Konzentration von anti-CCP Antikörpern im Blut unter Therapie sinkt, bleibt ein anti-CCP Positivität in der Regel während der ersten drei Erkrankungsjahre nachweisbar.

    Literatur: Kastbom A, Strandberg G, Lindroos A, Skogh T. Division of Rheumatology/AIR, Department of Molecular and Clinical Medicine, Faculty of Health Sciences, Linkoping University Hospital, Linkoping, Sweden. Anti-CCP antibody test predicts the disease course during 3 years in early rheumatoid arthritis (the Swedish TIRA project). Ann Rheum Dis. 2004 Sep;63(9):1085-9.

    rheuma-news: Prognostisch wertvolle Laborwerte bei der rheumatoiden Arthritis

    Bestimmte Laborwerte liefern bereits zu Beginn einer rheumatoiden Arthritis wichtige Informationen über das zu erwartende Ausamaß der Gelenkschäden im weiteren Krankheitsverlauf.
    (06 Oct 2004, Dr. med. Gabriele Moultrie)

    Eine schwedische Arbeitsgruppe der Universität in Lund untersuchte, ob bestimmte Laborwerte geeignet sind, das Ausmaß des Gelenkschadens bei der rheumatoiden Arthritis vorherzusagen.

    183 Patienten mit einer frühen rheumatoiden Arthritis (Krankheitsdauer unter drei Jahren) nahmen an der Studie teil. Nach fünf und nach zehn Jahren wurde das Ausmaß des Gelenkschadens an Händen und Füssen radiologisch erhoben. Folgende Laborwerte wurden zu Beginn der Erkrankung bestimmt: Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG), C-reaktives Protein (CRP), Cartilage Oligometric Matrix Protein (COMP), Rheumafaktor (IgG, IgA, IgM Untergruppen), Antikörper gegen cyclisches citrulliniertes Peptid (Anti-CCP), Interleukin-1-Antikörper (Anti-IL-1alpha).

    Es zeigte sich, das eine hohe Blutsenkungsgeschwindigkeit, die Anwesenheit eines IgA-Rheumafaktors oder von Anti-CCP sowie die Blutkonzentrationen von COMP mit einer stärkeren Gelenkzerstörung verknüpft waren. Patienten bei denen sich Anti-IL-1alpha im Blut nachweisen lies, wiesen hingegen nach fünf Jahren einen geringeren Gelenkschaden auf. Der CRP-Spiegel zu Beginn der Erkrankung war ebenso wie Anti-CCP ein guter Vorhersagewert für den Gelenkschaden nach 10 Jahren. Der Vorhersagewert konnte gesteigert werden, wenn die einzelnen Faktoren kombiniert wurden.

    Zusammenfassend läßt sich festhalten, dass sich durch eine frühzeitige Bestimmung von BSG, CRP, anti-CCP, COMP, IgA-Rheumafaktor und anti-IL-1alpha bei den untersuchten Patienten das Ausmaß des im Verlauf auftretenden Gelenkschadens an Händen und Füssen abschätzen lies. Einige der untersuchten Laborwerte lassen sich sehr kostengünstig bestimmen, sodaß sie auch im Alltag geeignet sind, die Prognose des Patienten einzuschätzen und eine optimale Therapie für den Einzelnen zu finden.

    Literatur: Lindqvist E, Eberhardt K, Bendtzen K, Heinegard D, Saxne T. Lund University Hospital, Sweden. Prognostic laboratory markers of joint damage in rheumatoid arthritis. Ann Rheum Dis. 2004 Sep 30 [Epub ahead of print]


    rheuma-news: Bestimmung von CCP-Antikörpern bei undifferenzierter Arthritis hilfreich

    Bei Patienten, die an einer undifferenzierten Arthritis erkrankt sind, hilft die Bestimmung von Antikörpern gegen "Cyclisches Citrulliniertes Peptid" (CCP), diejenigen herauszufiltern, bei denen sich im weiteren Verlauf mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eine rheumatoide Arthritis entwickeln wird.
    (24 Apr 2004, Dr. med. Gabriele Moultrie) Im frühen Krankheitsstadium ist es bei rheumatischen Erkrankungen oft schwierig, die vorliegenden Beschwerden einer eindeutigen Diagnose zuzuordnen. Lassen sich die Symptome anfangs keinem definierten rheumatischen Krankheitsbild zuordnen, so spricht man in der Medizin von einer undifferenzierten Arthritis - das heißt von einer Gelenkentzündung, die nicht eindeutig in bestimmte Diagnoseschemata paßt. Das erschwert es Arzt und Patienten häufig, gleich zu Beginn der Beschwerden eine wirksame Therapie zu beginnen.

    Eine holländische Arbeitsgruppe von der Universität in Leiden konnte nachweisen, dass die Bestimmung von CCP-Antikörpern (Antikörper gegen Cyclisches Citrulliniertes Peptid, Anti-CCP) aus dem Blut bei Patienten im Stadium einer undifferenzierten Arthritis helfen kann, diejenigen herauszufiltern, die im weiteren Krankheitsverlauf eine rheumatoide Arthritis entwickeln werden.

    Im Rahmen einer Studie wurde bei 936 Patienten mit einer neu aufgetretenen Gelenkentzündung das Anti-CCP bestimmt. Alle Studienteilnehmer, bei denen innerhalb der ersten 2 Wochen keine Diagnose gestellt werden konnte, wurden als undifferenzierte Arthritis eingestuft und über drei Jahre hinweg beobachtet.

    Insgesamt hatten 318 Patienten eine undifferenzierte Arthritis. Nach 3 Jahren entwickelten 40% (127) dieser Patienten einer rheumatoide Arthritis.

    Das Interessante war, dass von 269 Patienten, die bei Krankheitsbeginn ein negatives Anti-CCP hatten, nur 63 (entspricht 25%) im Verlauf eine rheumatoide Arthritis entwickelten. Bei den anderen 69 Patienten, die ein positives anti-CCP hatten, trat im weiteren Verlauf bei 64 Patienten eine rheumatoide Arthritis auf, was einem prozentualen Anteil von 93% entspricht.

    Zusammenfassend kann man also sagen, dass die Bestimmung des Anti-CCP bei Patienten mit undifferenzierter Arthritis ein sehr hilfreiches Werkzeug ist: Bei positivem Anti-CCP ist mit hoher Wahrscheinlichkeit mit der Entwicklung einer rheumatoiden Arthritis zu rechnen. So kann bereits zu einem frühen Krankheitsstadium mit einer effektiven Basistherapie begonnen werden, noch bevor aggressive Entzündungsprozesse schwere Gelenkschäden verursacht haben.

    Literatur: van Gaalen FA, Linn-Rasker SP, van Venrooij WJ, de Jong BA, Breedveld FC, Verweij CL, Toes RE, Huizinga TW. Department of Rheumatology, Leiden University Medical Center, Leiden, The Netherlands. Autoantibodies to cyclic citrullinated peptides predict progression to rheumatoid arthritis in patients with undifferentiated arthritis: a prospective cohort study. Arthritis Rheum. 2004 Mar;50(3):709-15.


    rheuma-news: Erst Rheumafaktor im Blut, dann Jahre später rheumatoide Arthritis: Ein positiver Nachweis von Rheumafaktoren oder anti-CCP bei "Gesunden" ist ernster zu nehmen, als man bislang dachte

    Gesunde Menschen, bei denen ein positiver IgM Rheumafaktor oder ein Antikörper gegen cyclisches citrulliniertes Peptid (anti-CCP) nachgewiesen wurde, tragen ein hohes Risiko, eine rheumatoide Arthritis zu entwickeln. Oft geht der positive Nachweis dieser Autoantikörper den ersten typischen Symptomen der Erkrankung Jahre voraus.
    (07 Mar 2004, Dr. med. Gabriele Moultrie / Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer) Im Rahmen einer holländischen Studie wurde untersucht, in welcher Häufigkeit gesunde Menschen, bei denen ein positiver IgM-Rheumafaktor (IgM-RF) oder ein anti-CCP-Antikörper (Antikörper gegen cyclisches citrulliniertes Peptid, anti-CCP) im Blut nachgewiesen wurde, im weiteren Verlauf eine rheumatoide Arthritis entwickelten.

    An der Studie nahmen 79 Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis teil, die vor Ausbruch ihrer Erkrankung Blutspender waren. Die Wissenschaftler untersuchten nun das tiefgefrorene Blut dieser Patienten aus `gesunden Zeiten´. Sie bestimmten den IgM-Rheumafaktor und den anti-CCP-Antikörper, d.h. zwei Blutmarker, die sehr spezifisch für das Vorliegen einer rheumatoiden Arthritis sind.

    Im Durchschnitt lagen 13 Blutproben pro Patient vor, die über einen mittleren Zeitraum von 7.5 Jahren (Meßbreite zwischen 0.1 und 14 Jahren) gesammelt wurden.

    Es zeigte sich, dass bei nahezu der Hälfte der Patienten bereits schon durchschnittlich 4.5 Jahre vor dem ersten Auftreten rheumatischer Beschwerden mindestens einer der beiden Blutmarker (IgM-RF oder Anti-CCP) nachweisbar war. Zur Kontrolle wurden auch Blutproben von Gesunden untersucht, die im Verlauf nicht an einer rheumatoiden Arthritis erkrankt waren. Bei diesen Kontrollpersonen ließ sich nur in 1.1% der IgM-RF und in 0.6% das anti-CCP nachweisen.

    An Hand dieser Studienergebnisse sieht man, dass nahezu die Hälfte der Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis schon lange vor ihren ersten Symptomen entsprechende Blutmarker aufweisen.

    Oder anders herum: Gesunde, bei denen ein IgM-Rheumafaktors oder anti-CCP nachgewiesen wurde, tragen ein sehr hohes Risiko, in ihrem Leben eine rheumatoide Arthritis zu entwickeln.

    Anmerkung von Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer:

    Eine unglaublich wichtige Arbeit, da es doch so oft heißt, ein positiver Rheumafaktornachweis bei Gesunden sei normal. Ist er eben nicht. Ein weiteres Argument, solche Patienten in dem Augenblick, in dem sie typische Symptome entwickeln, bereits zu diesem Zeitpunkt mit der Diagnose einer möglicherweise beginnenden rheumatoiden Arthritis zu versehen und sie auch sehr früh zu therapieren.

    Oder, um es anders zu formulieren:

    Eine weitere wichtige Erkenntnis aus dieser Studie ist, daß wir bei der Beurteilung eines positiven Rheumafaktornachweises im Serum noch stärker umdenken müssen, als dies bei vielen Rheumatologen bislang schon der Fall war.

    Häufig wird nämlich immer noch bei Patienten mit zunächst noch unklaren Gelenkbeschwerden oder auch anderen Symptomen im Bereich des Bewegungssystems ein gleichzeitig positiver Rheumafaktornachweis im Serum mit der Bemerkung abgetan, ein positiver Rheumafaktor im Blut käme auch bei Gesunden vor und man müsse nichts unternehmen. Solche Aussagen waren schon in der Vergangenheit als sehr problematisch zu bewerten, da eben die Kombination von Beschwerden im Bereich des Bewegungssystems mit einem positiven Rheumafaktornachweis im Serum doch nicht etwas ganz Normales ist und gerade bei jungen Menschen und Menschen im mittleren Lebensalter immer auch an die Möglichkeit einer beginnenden seropositiven rheumatoiden Arthritis / chronischen Polyarthritis denken lassen sollte.

    Vor dem Hintergrund, daß immer mehr Studien auf die Bedeutung einer möglichst frühzeitigen, wirksamen antirheumatischen Therapie mit krankheitsmodifizierenden Substanzen hinweisen, gewinnt eine solche Verharmlosung des Rheumafaktor-Nachweises im Blut eine ganz andere und für den Patienten möglicherweise erheblich nachteilige Dimension.

    Umso mehr dürfte dies für den anti-CCP-Nachweis gelten, der offensichtlich nach den Studienergebnissen der vorliegenden Studie bei Gesunden noch seltener anzutreffen ist als der Rheumafaktor und der andererseits eine noch höhere Spezifität für die rheumatoide Arthritis besitzt, d.h. noch genauer auf diese Erkrankung hinweist.

    Für die Praxis sollte man die Botschaft aus der holländischen Studie mit nach Hause nehmen, daß der positive Nachweis von Rheumafaktoren im Blut in Verbindung mit passenden klinischen Symptomen hochverdächtig auf eine beginnende rheumatoide Arthritis ist und sehr intensiv zu der Überlegung veranlassen sollte, schon zu einem sehr frühen, optimalen Zeitpunkt mit einer gezielten Therapie zu beginnen. Dies gilt vermutlich noch mehr für den positiven Nachweis des CCP-Antikörpers.

    In einem Nebensatz bemerkt: Nach den uns vorliegenden Informationen werden die Kosten für die Untersuchung des CCP-Antikörpers von den gesetzlichen Krankenkassen derzeit noch nicht übernommen. Eine weitere absonderliche Beobachtung aus dem Reformhaus Schmidt. Versicherte der Privaten Krankenversicherung und Beihilfeberechtigte haben mit moderner rheumatologischer Diagnostik derzeit noch kein Problem. Hier gehört die Bestimmung von anti-CCP zu den medizinisch notwendigen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Abklärung einer unklaren Arthritis. Die Kosten für diese Untersuchung werden damit problemlos erstattet.

    Ebenfalls erstattet werden die entsprechenden Kosten bei Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung, die die Kostenerstattung gewählt haben und damit nicht mehr der sogenannten Wirtschaftlichkeitsprüfung unterliegen (die Kostenerstattung ist bekanntlich das seit dem 1.1.2004 mögliche Versicherungsmodell, bei dem Kassenpatienten zu einer Art Privatpatienten werden und vor dem die Krankenkassen derzeit ja mit einer sehr massiven Pressekampagne warnen). Warum eigentlich? Weil dann die Gefahr besteht, daß sich Versicherte der Gesetzlichen Krankenversicherung dem Gängelband der budgetierten Medizin entziehen und eigenverantwortlich dafür Sorge tragen, daß sie auf dem gegenwärtigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis diagnostiziert und behandelt werden?

    Der Rheinländer sagt: Man weiß es nicht ...

    Literatur: Nielen MM, van Schaardenburg D, Reesink HW, van de Stadt RJ, van der Horst-Bruinsma IE, de Koning MH, Habibuw MR, Vandenbroucke JP, Dijkmans BA. Jan van Breemen Institute, Amsterdam, The Netherlands. Specific autoantibodies precede the symptoms of rheumatoid arthritis: a study of serial measurements in blood donors. Arthritis Rheum. 2004 Feb;50(2):380-6.


    rheuma-news: Anti-cyclisches citrulliniertes Peptid - hilfreich zur Diagnose einer rheumatoiden Arthritis

    Die Bestimmung des Blutmarkers ` anti-cyclisches citrulliniertes Peptid (anti-CCP)´ hat einen hohen Stellenwert in der Diagnose einer rheumatoiden Arthritis
    (02 Feb 2004, Dr. med. Gabriele Moultrie) Im Rahmen einer japanischen Studie wurde erneut der hohe diagnostische Stellenwert des Blutmarkers ` anti-cyclisches citrulliniertes Peptid (anti-CCP)´ herausgearbeitet.

    549 Patienten mit rheumatoider Arthritis und 208 Patienten mit einer anderen rheumatischen Erkrankung nahmen an der Studie teil. Es wurde untersucht, wie hilfreich bestimmte Blutmarker zur Diagnosestellung einer rheumatoiden Arthritis sind. Die untersuchten Blutmarker waren der altbewährte Rheumafaktor, der anti-CCP Antikörper, sowie der Antifilagrin Antikörper und die Matrix-Metalloproteinase 3.

    Es zeigte sich, dass vor allem das anti-CCP mit einer sehr hohen Treffsicherheit eine rheumatoide Arthritis anzeigt. Die Sensitivität - das ist die Fähigkeit des anti-CCPs, Personen mit einer rheumatoiden Arthritis herauszufiltern - lag bei 87% und war damit allen anderen Markern deutlich überlegen. Auch die Spezifität des anti-CCPs - das heißt die Fähigkeit ausschließlich Personen mit einer rheumatoiden Arthritis zu entdecken - war mit 89% dem Rheumafaktor und der Matrix-Metalloproteinase 3 überlegen.

    Weniger kompliziert ausgedrückt heißt das, dass die Bestimmung des anti-CCP Antikörpers aus dem Blut einen weiteren wertvollen Baustein zur Diagnose einer rheumatoiden Arthritis liefert. Vor allem bei Patienten, mit untypischen Krankheitsverläufen ist das anti-CCP ein sehr wichtiger Parameter, um den Verdacht einer rheumatoiden Arthritis zu erhärten oder zu verwerfen.

    Literatur: Suzuki K, Sawada T, Murakami A, Matsui T, Tohma S, Nakazono K, Takemura M, Takasaki Y, Mimori T, Yamamoto K. Department of Allergy and Rheumatology, University of Tokyo School of Medicine, Tokyo, Japan High diagnostic performance of ELISA detection of antibodies to citrullinated antigens in rheumatoid arthritis. Scand J Rheumatol. 2003;32(4):197-204.


    rheuma-news: CCP-Antikörper: Ein hochspezifischer neuer diagnostischer Marker für die Diagnostik und die Verlaufsbeurteilung von Patienten mit einer beginnenden rheumatoiden Arthritis

    Durch die Bestimmung von neuen Antikörpern wie Cyclisches Citrulliniertes Protein (anti-CCP) und hnRNP-At/RA33 (anti-A2/RA33) läßt sich bei Patienten im frühen Stadium einer Gelenkentzündung die diagnostische Treffsicherheit erhöhen. Gleichzeitig ermöglichen die neuen diagnostischen Marker auch eine bessere Abschätzung zur Prognose, d.h. den zu erwartenden weiteren Krankheitsverlauf.
    (22 Dec 2003, Dr. med. Gabriele Moultrie / Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer)

    Durch die Bestimmung von neuen Antikörpern wie Cyclisches Citrulliniertes Protein (anti-CCP) und hnRNP-At/RA33 (anti-A2/RA33) läßt sich bei Patienten im frühen Stadium einer Gelenkentzündung die diagnostische Treffsicherheit erhöhen. Gleichzeitig ermöglichen die neuen diagnostischen Marker auch eine bessere Abschätzung zur Prognose, d.h. den zu erwartenden weiteren Krankheitsverlauf.

    Beim diesjährigen ACR-Kongreß der US-amerikanischen Rheumatologen in Orlando stellte Frau Dr. Valerie Nell von der Universität Wien die Ergebnisse ihrer Untersuchung mit den Antikörpern Cyclisches Citrulliniertes Protein (anti-CCP) und hnRNP-At/RA33 (anti-A2/RA33) bei Patienten im frühen Stadium einer rheumatoiden Arthritis vor. Antikörper sind Eiweiße, die der Körper gegen Fremdstoffe oder auch gegen körpereigenen Strukturen (=Autoantikörper) bildet. Sie können mit Hilfe einer Blutuntersuchung bestimmt werden.

    Laut Dr. Nell ist das gleichzeitige Auftreten eines Rheumafaktors in Kombination mit anti-CCP oder RA33 sehr spezifisch für das Vorliegen einer rheumatoiden Arthritis.

    Ihre Arbeitsgruppe untersuchte im Blut von 180 Patienten mit einer neu aufgetretenen Gelenkentzündung den Rheumafaktor sowie die Anwesenheit von anti-CCP und anti-RA33. Patienten, bei denen eine rheumatoide Arthritis diagnostiziert wurde, wurden sofort mit einer Basistherapie behandelt. Es zeigte sich, dass Patienten mit einem Rheumafaktor > 50 U/ml oder mit anti-CCP trotz der frühzeitig begonnenen Basistherapie einen erosiven Krankheitsverlauf entwickelten. Diese Patienten hatten also eine schlechtere Prognose. Um dem entgegenzuwirken, sollte in diesen Fällen von Beginn an eine `aggressive´ Therapie durchgeführt werden.

    Außerdem empfiehlt Frau Dr. Nell eine Bestimmung des anti-CCP bei allen Patienten, bei denen die Diagnose einer rheumatoide Arthritis unsicher ist, oder bei Patienten mit negativem Rheumafaktornachweis im Serum, d. h. einem fehlenden Rheumafaktor im Blut. Durch die frühzeitige Sicherung der Diagnose kann dann eine wirksame Therapie ohne Zeitverlust begonnen werden.

    Die Ergebnisse einer weiteren Studie von Dr. Floris van Gaalen von der Universität Leiden unterstreicht diese Empfehlung. Auch hier zeigte sich bei 318 Patienten im frühen Stadium einer Gelenkentzündung, dass diejenigen Patienten, bei denen von Anfang an ein positives anti-CCP nachgewiesen werden konnte, in 92% im Verlauf der nächsten 3 Jahre eine rheumatoide Arthritis entwickelten. Patienten ohne Nachweis von anti-CCP erkrankten nur in 25% an einer rheumatoiden Arthritis.

    Ein weiterer Antikörper, der sogenannte anti-Sa/citrullinated vimentin Antikörper (anti-Sa) wird als prognostischer Marker für den Verlauf einer rheumatoiden Arthritis von Dr. Gilles Boire von der Universität Sherbrooke bevorzugt. Die Anwesenheit dieses Antikörpers spricht für einen schweren Krankheitsverlauf, für ein schlechtes Ansprechen der Basismedikamente und einen größeren Gelenkschaden.

    Insgesamt sind die vorgestellten Antikörper ein zusätzliches Werkzeug für den Arzt, wenn sich durch die eingehende körperliche Untersuchung und Befragungen des Patienten sowie andere Blutuntersuchungen und die Röngtendiagnostik keine eindeutige Diagnose stellen läßt.

    Da man heute frühzeitig mit dem Einsatz von Basismedikamenten beginnt, um einem Gelenkschaden vorzubeugen, ist es notwendig, so früh wie möglich eine eindeutige Diagnose stellen zu können. Dabei leisten die oben genannten Antikörper wertvolle Dienste.

    Literatur:

    1) Nell VPD, Machold KP, Eberl G, et al.: The diagnostic significance of autoantibodies in patients with very early arthritis. Orlando, FL: American College of Rheumatology: 2003 meeting; October 23-28, 2003:Abstract 167.

    2) van Gaalen FA, Linn-Rasker SP, van Venrooij WJ, et al.: In undifferentiated arthritis autoantibodies to cyclic citrullinated peptides (CCP) predict progression to rheumatoid arthritis; a prospective cohort study. Orlando, FL: American College of Rheumatology: 2003 meeting; October 23-28, 2003:Abstract 168.

    3) Boire G, Cossett P, de Brum-Fernandes AJ, et al.: Anti-Sa/Citrullinated vimentin antibodies (Anti-Sa Abs), anti-cyclic citrullinated peptide (anti-CCP) and IgM rheumatoid factor (RF) as prognostic markers of disease severity in early polyarthritis. Orlando, FL: American College of Rheumatology: 2003 meeting; October 23-28, 2003:Abstract 1740.

    rheuma-news: Der Antikörper gegen cyclisches citrulliniertes Peptid ist hoch spezifisch für das Vorliegen einer rheumatoiden Arthritis

    Die Untersuchung des Antikörpers gegen cyclisches citrulliniertes Peptid (anti-CCP) ist sehr hilfreich bei der Diagnosestellung einer rheumatoiden Arthritis. Das anti-CCP weist bezüglich der rheumatoiden Arthritis eine höhere Spezifität als der Rheumafaktor auf.
    (03 Dec 2003, Dr. med. Gabriele Moultrie / Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer) Im Rahmen einer amerikanischen Studie wurde bei 249 Blutproben von Patienten aus einer rheumatologischen Klinik der Rheumafaktor (RF) und der Antikörper gegen cyclisches citrulliniertes Peptid (anti-CCP) bestimmt. Dabei kam man zu folgenden Ergebnissen: Die Sensitivität (das ist die Fähigkeit eines Testes, Personen mit einer fraglichen Erkrankung herauszufiltern) von anti-CCP lag bei 66% und beim Rheumafaktor bei 71,6%. Das heißt, dass man bei unklaren Krankheitsbildern durch diese zwei Blutuntersuchungen in der Lage war, in 66% bzw. 71% die Diagnose einer rheumatoiden Arthritis zu stellen.

    Die Spezifität (das ist die Fähigkeit eines Testes, ausschließlich Personen mit einer bestimmten Erkrankung zu erfassen) lag bei anti-CCP bei 90,4% und beim Rheumafaktor bei 81,4%. Das bedeutet, dass ein Patient, bei dem ein anti-CCP festgestellt wurde, mit einer 90% Wahrscheinlichkeit an einer rheumatoiden Arthritis erkrankt ist.

    Anmerkung: Da die Diagnose einer rheumatoiden Arthritis nicht alleine mit Laborwerten gestellt wird, sondern eine Vielzahl anderer Faktoren ( Art der Beschwerden, körperlicher Untersuchungsbefund, Röngtenbefunde etc.) berücksichtigt wird, bedeutet ein positiver Nachweis des Rheumafaktors im Blut oder eine positiver CCP-Befund für sich selbst genommen noch nicht die Diagnose einer rheumatoiden Arthritis.

    Umgekehrt ist es gerade bei einer frühen, beginnenden rheumatoiden Arthritis möglich, daß im Blut weder ein Rheumafaktor noch ein CCP nachweisbar ist. Bei etwa einem Drittel der Patienten mit einer beginnenden rheumatoiden Arthritis finden sich im Blut sogar keine erhöhten Entzündungswerte, z.B. keine erhöhte Blutsenkung (BSG) oder ein erhöhtes CRP. Dies macht die Diagnose einer rheumatoiden Arthritis gerade im Anfangsstadium manchmal selbst für einen erfahrenen Rheumatologen sehr schwierig.

    Da es andererseits für den weiteren Verlauf einer rheumatoiden Arthritis und die Prognose von immenser Bedeutung ist, daß so früh wie möglich eine konsequente, wirksame Therapie begonnen wird, ist ein positiver CCP-Befund von sehr hohem Wert für die Frühdiagnostik der RA.

    Wegen seiner hohen Spezifität spricht bei einer frühen Arthritis einer positiver CCP-Nachweis mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen einer rheumatoiden Arthritis, vermutlich auch für das Vorliegen einer prognostisch eher ungünstigen rheumatoiden Arthritis, und ist damit eine wichtige Hilfe bei der Entscheidung, sofort mit einer wirksamen krankheitsmodifizierenden Therapie zu beginnen.

    Ein wichtiger Hinweis ist, daß CCP nach den eigenen Erfahrungen aus der täglichen Anwendung in der rheumatologischen Praxis bei einigen Patienten anfangs zunächst noch negativ ist, im Verlauf dann aber positiv wird. Es ist deshalb notwendig, CCP nicht nur einmal, sondern auch im Krankheitsverlauf zu bestimmen.

    Literatur: Lee DM, Schur PH. Department of Medicine, Devision of Rheumatology, Immunology and Allergy Brigham and Women´s Hospital, Harvard Medical School, Boston, MA 02115, USA. Clinical utility of the anti-CCP assay in patients with rheumatic diseases. Ann Rheum Dis. 2003 Sep;62(9):870-4.


    rheuma-news: Neuer Labortest macht die Frühdiagnose der chronischen Polyarthritis (rheumatoiden Arthritis) sicherer

    Bei Krankheitsbeginn ist die Diagnose einer chronischen Polyarthritis auch für einen erfahrenen Rheumatologen manchmal schwierig. Andererseits ist gerade die frühe Diagnose wichtig für den rechtzeitigen Beginn einer wirksamen Therapie. Ein neuer Labortest erleichtert nun die Frühdiagnose einer cP.
    (04 Oct 2002, rheuma-online) Bei Krankheitsbeginn ist die Diagnose einer chronischen Polyarthritis auch für einen erfahrenen Rheumatologen manchmal schwierig. Andererseits ist gerade die frühe Diagnose wichtig für den rechtzeitigen Beginn einer wirksamen Therapie. Ein neuer Labortest erleichtert nun die Frühdiagnose einer cP.

    Der neue Test heißt Anti-Filaggrin-Test oder Anti-ccP-Test (von ccP: cyclische citrullinierte Peptide). Der Test wurde von einer Arbeitsgruppe im niederländischen Nijmegen entwickelt und bestimmt Antikörper gegen Eiweißstoffe, die Citrullin-Antikörper oder Filaggrin-Antikörper genannt werden. Der Nachweis von solchen Anti-Citrullin-Antikörpern oder Anti-Filaggrin-Antikörpern ist hochspezifisch für die chronische Polyarthritis (rheumatoide Arthritis). Für die Diagnose dieser Erkrankung hat er eine wesentlich größere Bedeutung als der sogenannte Rheumafaktor. Allerdings ist die Sensitivität dieses Testes nicht sehr hoch, d.h. er erfaßt nicht alle Patienten mit dieser Erkrankung. Umgekehrt spricht aber der Nachweis von Anti-Filaggrin-Antikörpern sehr stark für das Vorliegen einer rheumatoiden Arthritis. Hilfreich ist der neue Test damit besonders bei "seronegativen" Patienten, d.h. bei Patienten, bei denen sich im Blut kein Rheumafaktor nachweisen läßt.

    Der neue Test steht in spezialisierten Labors, z.B. in rheumatologischen Schwerpunktpraxen und Schwerpunkteinrichtungen, seit kurzem für die Routineanwendung zur Verfügung. Die ersten Erfahrungen bei der alltäglichen Diagnostik sind sehr positiv

    Beste Grüße!