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Psychosymatische Begleiterscheinungen .....

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von chueca, 18. Mai 2009.

  1. chueca

    chueca Mitglied

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    Hallo,
    ich wäre allen sehr dankbar, die in einer ähnlichen Situation sind, wie ich.
    Mich sorgt es sehr, dass ich einfach, nachts besonders, nicht mehr zur Ruhe
    komme.
    Würde sicher gerne Hilfe in Anspruch nehmen, es ist nur soooo unglaublich schwer, auf eine (n) gute(n) Therapeuti(e)n zu treffen.
    Es kommt hinzu, dass ich noch nicht lange hier wohne.
    Meine Hausärztin meinte, ich solle die gelben Seiten durchforsten:(
    Super!!

    Wer hat ähnliche Probleme und einen Weg gefunden?

    Lieben Dank
    Chueca
     
  2. mikado

    mikado Neues Mitglied

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    Hallo,
    diese Schlafstörungen sind ja oft Begleiterscheinung der ursprünglichen Erkrankung.
    Da ich keine Antidepressiva oder Schlafmittel nehmen will, hab ich mich intensiv mit Meditation und besonders Autogenem Training beschäftigt. Das mache ich abends im Bett und schlafe dann doch besser. Manchmal geht aber auch gar nichts.
    Wenn du absolut nicht schlafen kann, erzwinge nichts. Das macht es nur noch schlimmer. Ich mache dann das Licht an und stehe auf, lese was, höre eine CD. Wenn man sich darauf einlassen kann, ist das eine sehr ruhige, entspannte Zeit. Mach dir die Nacht zum Freund.
    Zu denken: "ich muss jetzt schlafen, ich muss jetzt schlafen." ist die sicherste Methode, wach zu bleiben.;)
     
  3. Aquarell

    Aquarell Sharpie

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    Ich kann Mikado nur recht geben!
    Für mich ist es auch am besten, wenn ich aufstehe wenn ich nicht schlafen kann. Ich lese dann etwas, gehe ein bißchen auf die Terrasse, ins Atelier oder Büro ... alles bloß nicht im Bett liegen bleiben und grübeln. Meistens werde ich dann nach 1 oder 1,5 Std. müde und kann wieder einschlafen.
     
  4. pablo56

    pablo56 Neues Mitglied

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    hallo chueca,

    aus eigener erfahrung weiß ich, wie belastend schlafstörungen und die dazu führenden gedanken sind.
    auch ich hab die ganze palette von möglichkeiten durch: autogenes training, baldrian, lesen, schäfchen zählen usw.
    meine erfahrung war, daß die schlafstörungen immer hartnäckiger wurden und sich irgendwann verselbständigt haben ich bin dann zu einer psychologin/psychiaterin gegangen, die mir ein antidepressivum verschrieb, obwohl ich mich nicht wirklich depressiv fühlte. im gegenteil, ich war eher immer "überdreht" und hyperaktiv.
    nach kurzer zeit (einigen tagen) konnte ich besser schlafen. die empfehlung ist, das medikament nicht zu früh wieder abzusetzen, da es
    dann verstärkt zu rückfällen kommt. ich habe es drei einhalb jahre genommen, wußte zum ersten mal wieder, was gelassenheit ist.
    heute ist alles o.k. die schlafstörungen kommen nur noch selten vor, und das halte ich für normal.
    alles gute und gute besserung
    pablo 56:top:
     
  5. kerstin67

    kerstin67 Neues Mitglied

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    Also ich kenne das auch zu genüge!
    Ich nehme abends 10mg Amitriptilin, habe ich vom Schmerztherapheuten bekommen, und meistens funktioniert es mit dem schlafen. Wenn ich arbeite habe ich da nicht so die Probleme, bin ich doch den ganzen Tag aktiv und froh, wenn ich abends im Bett liege.:)
    Aber im Moment ist es auch nicht so toll, bin ja noch zu hause mit dem Gipsfuß und natürlich nicht ausgelastet, weil ich ja so garnix machen kann...da bin ich auch nicht müde und wälze mich auch ständig im Bett und grüble immer alles nach!
    Aber auch ich kann dir nur raten, nix zu erzwingen.das geht sowieso nicht.Ich steh dann auch wieder auf und lese ...
    Eine Psychologe hat mir persönlich garnix gebracht.Der konnte mir auch die Angst vor verschlimmerung der Krankheit und Existens nehmen.
    Aber das mußt du selber entscheiden.
    LG Kerstin
     
  6. butterli

    butterli Neues Mitglied

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    Hallo Chueca !

    Auch Ich kenn das mit den Schlafstörungen habe schon vieles ausprobiert,autogenes Training ,im Bett noch etwas lesen ,Musik hören nichts half schlafe zur zeit höchtens 3-4 h .Meine HA riet mir auch zum Neurologen zu gehen hatte schnell einen Termin ,bei einen alten Greis da bekommt mich keiner mehr hin also wenn Du inerhalb von 2-3 Wochen nen Termin bekommst sei vorsichtig habe jetzt nen Termin bei einer anderen Ärztin dauert zwar noch 6 Wochen aber vieleicht habe ich bei Ihr einen besseren Griff gemacht.Hatte von den ersten Arzt Insidon 50 bekommen die soll ich abends nehmen dann könnte ich gut schlafen aber denkste die Schlafstörungen gehen weiter grüble zwar nicht mehr so über meine privaten Probleme (welche Ich seit Wochen hab ) nach aber ansonsten bingen die Tabl.rein garnichts.Hoffe Du findest bald einen guten Doc der Dir helfen kann,berichte bitte mal wie es weitergeht ob Du einen Doc gefunden hast.Du kannst auch im Internet auf die Seite der Kassenärztlichen Vereinigung gehen dein Bundesland eingeben und dann auf Arzt/Therapeuten gehen Fachgebiet auswählen dann zeigt der Dir Adressen mit Telefonnummer an.Liebe Grüße und gute Besserung vom Butterli.
     
  7. susigo

    susigo Neues Mitglied

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    Hallo Chueca,
    ich kenne das auch.Habe es sogar manchmal tagsüber,das ich einfach nicht abschalten kann und zur Ruhe komme.Habe auch schon sehr viel probiert,progr.Muskelentspannung gemacht,Musik hören usw.Ich spiele auch mit dem Gedanken,mal einen Termin beim Psychologen zu holen.Nur ist es sehr schwer,lange Wartezeiten und an wem gerät mal da wohl?Kann ich da ein Vertrauensverhältnis aufbauen?Ich muß auch irgendwas machen.Es sind definitiv Nebenwirkungen von Medikamenten und Begleiterscheinungungen der Erkrankung...oft ist mir auch alles zu viel,habe schlaflose Nächte oder starke Depri-Phasen.Ich habe meine Diagnose schon seit 2003,aber merke immer wieder,das ich bis heute nicht richtig mit umgehen kann.
    LG Susi
     
  8. chueca

    chueca Mitglied

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    Schlafstörungen

    Hallo,
    ich möchte mich ganz herzlich für all die netten Informationen bedanken.
    Seit gestern telefoniere ich wie doll, um einen Termin, bei einer Psychotherapeutin zu bekommen.
    Eine hier wohl sehr gute, am Telefon auch sehr sympatische Therapeutin
    hat erst in einem Jahr wieder Termine frei.
    Es ist mir auch sehr , sehr wichtig , auf eine wirklich gute, sympatische
    Therapeutin zu treffen, dann warte ich lieber.
    Es hat doch keinen Sinn, sich irgendwo hin zu begeben, und man fühlt sich dann so gar nicht aufgehoben.

    Immerhin betrifft es unser tiefstes Inneres (Seele).

    Lieben Dank!
    Chueca
     
  9. Purzel

    Purzel Neues Mitglied

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    Ein Hallöchen an alle,

    Schlafstörungen können ja viele Ursachen haben. Ich finde es toll, dass ihr die psychologische Seite mit einbezieht. Ganz praktisch, gebe ich hier noch ein paar Tipps, die vielleicht helfen könnten.

    -[FONT=&quot] [/FONT]ist es wirklich dunkel im Schlafzimmer. Lichtquellen können beim Ein- und Durchschlafen stören
    -[FONT=&quot] [/FONT]Matratze und Lattenrost überprüfen (max. 10 Jahre)
    -[FONT=&quot] [/FONT]Spiegel, die auf den Schlafbereich treffen, abdecken
    -[FONT=&quot] [/FONT]wie viel Elektrogeräte sind im Schlafbereich (Elektrosmog)
    -[FONT=&quot] [/FONT]Die Raumtemperatur sollte unter 20° sein, die Raumluft gut
    -[FONT=&quot] [/FONT]geschlossene oder offene Fenster?
    -[FONT=&quot] [/FONT]hast du genug Platz, ist deine Decke zu dünn – zu dick?
    -[FONT=&quot] [/FONT]stören Dich die Geräusche deines Partners?
    - Rituale können helfen z.B. noch 10 Minuten am offenen Fenster stehen und tief durchatmen, etwas lesen, eine Jogaübung machen usw.
    - 3 Stunden vorm zu Bett gehen nichts mehr essen, abends leichte Kost zu uns nehmen



    Jedes Hausmittel was hilft, hat Recht. Probiere mal:

    Magnesium Tablette als Einschlafhilfe, 10 Minuten vorm zu Bett gehen
    oder Baldriantropfen
    oder Lavendelsäckchen oder ein paar Tropfen Lavendel aufs Kopfkisse
    oder eine Tasse Caro Kaffee danach sofort schlafen gehen, hilft

    manchen
    eine Wärmflasche auf die Leber legen (die Leber liebt die Wärme und
    man schläft wunderbar ein)
    oder eine heiße Milch mit Honig oder eine warme Badewanne


    Bei den Vitalstoffe, die wir gut über die Ernährung zu uns nehmen
    können (im Buchhandel findet ihr Pocket Bücher über Nährwerte bzw.

    Vitamin, wo sie drin sind), helfen:

    Magnesium hilft beim Ein- und Durchschlafen
    Kalium ist hilfreich beim Durchschlafen
    Vitamin D verbessert das Durchschlafen
    B1 und B6 kann helfen Schlaflosigkeit zu überwinden
    Niacin hilft bei Einschlafstörungen
    Folsäure unterstützt die Regeneration
    Pantothensäure sorgt für einen erholsamen Schlaf
    Zink kann bei Schlaflosigkeit helfen
    Eisen verbessert das Durchschlafen
    sowie die Aminosäuren Melatonin, sie hilft beim Ein- und Durchschlafen.
    Melatonin wird aus Tryptophan gebildet und ist natürlich enthalten in:

    Austern, Camembert, Cashewnüsse, Edamer, Eigelb, Hähnchen, Hirse,
    Kalbfleisch, Parmesan, Schafsmilch, Sojabohnen.


    Das Schüßlersalz Nr. 7 in D6 ist als "heiße 7" bekannt. Man löst 10

    Tablettenin warmen Wasser auf und nimmt es schluckweise, möglichst

    lange imMund behalten, kann helfen gut einzuschlafen, oder

    Schüßlersalz Nr. 5 in D6,wenn die Gedanken durchs Hirn rasen, 1-2

    Tabletten im Mundezergehen lassen. Die Salze sind in jeder Apotheke

    erhältlich. Sie sind preiswert und schmecken süßlich (wegen dem

    Milchzuckeranteil). Probiert einfach aus, was euch besser bekommt.


    Das waren die Vorschläge von mir, wenn ihr Antidepressiva oder

    Schlafmittel nicht nehmen wollt. Ich hoffe, ihr könnt damit was

    anfangen.
    Purzel