1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Psoriasis-Arthritis

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von daniel..., 27. Februar 2010.

  1. daniel...

    daniel... Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Februar 2010
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Hallo liebe Gemeinde,
    ich bin neu hier und hab da mal ein paar Fragen an euch.
    Seit ein paar Monaten ist oben genannte Arthritis ausgebrochen.
    Bin gerad 21 geworden und war überrascht, dass ich es mit
    so jungen Jahren bekomme. Entschuldigt meine Fehlinterpretation,
    ich kannte es sonst nur von älteren Leuten :o
    Die Behandlung erfolte mit Sulfasalazin und ich bin nach 4 Monaten
    eigentlich schmerzfrei :) Mein nächster Termin zur Besprechung liegt noch etwas weiter weg und mittlerweile sind einige Fragen aufgekommen, vielleicht könnt ihr mir ja helfen. Und zwar heißt es in dem Befund:
    Polyarthritis und Enthesitis vom Typ Psoriasisarthritis/Spondyloarthritis mit
    peripherer Gelenkbeteiligung.
    Äußerlich ist nicht zu erkennen, dass ich Rheuma habe und ich würde gerne
    mal wissen, wie schlimm die Sache wirklich ist. Ich hab schon einiges gelesen,
    allerdings gibt es viele Widersprüche...
    Ich mache mir ein bisschen Sorgen, dass durch den Ausbruch in jungen Jahren
    meine Lebenserwartung drastisch gesunken ist :/
    Ich danke euch :)
    Achso: mit Polyarthritis wird ja eigentlich die chronische Polyarthritis gemeint, ist dass denn
    bei mir der Fall oder eher ein Morbus Bechterew? Danke !
     
    #1 27. Februar 2010
    Zuletzt bearbeitet: 28. Februar 2010
  2. gisipb

    gisipb Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    2.229
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    NRW
    Herzlich Willkommen

    Hallo,

    schau was ich gefunden habe:

    http://209.85.135.132/search?q=cache:_W9W9TdjP-sJ:www.tiz-info.de/info/pa/manifestationen-der-psoriasis-spondarthritis.html+krankheitssymptome+Psoriasis+Arthritis/Spondylarthritis+peripherer+Gelenkbeteiligung&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

    http://www.tiz-info.de/info/pa/symptome-der-psoriasis-spondarthritis.html

    http://209.85.135.132/search?q=cache:KIGcV4lbNXYJ:www.rheuma-online.de/phorum/archive/index.php/t-19168.html+Psoriasis+Arthritis/Spondylarthritis+peripherer+Gelenkbeteiligung+Morbus+Bechterew&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

    Ich habe auch einen Termin zum Int.-Rheumatologen
    und warte auf meine Diagnose, was ich gerade so gelesen habe
    werde ich auch diese Diagnose haben, doch ich lasse mich nicht verrückt machen.
    Mein Körnerkissen ist seit einigen Wochen mein Begleiter
    sowie die Krankengymnastik, ich will es nicht wahrhaben.

    Alles Gute und ich hoffe du fühlst dich hier gut Aufgehoben.

    Einen schönen Sonntag wünscht dir Gisi
     
  3. Sunflower76

    Sunflower76 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Dezember 2009
    Beiträge:
    24
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    nrw
    hallo und willkommen...

    lieber daniel...
    ich bin auch noch nicht sooo lange hier im Forum, habe meine Diagnose auch erst "frisch" seit Dezember. Ähnlich wie bei dir ist sich mein Rheumadoc noch nicht so wirklich sicher. Ich habe die Diagnose "undifferenzierte, seronegative Spondylarthritis mit peripherer Gelenkbeteiligung" - eher noch CP. Was weiß ich...Ich habe mich sehr intensiv mit dem Bild des Morbus Bechterew beschäftigt und sehe mich eher in dieser Schiene. Mein Doc meinte, das würde er noch nicht so nennen wollen, weil noch keine Veränderungen im Röntgenbild zu sehen sind. Wenn ich Glück habe, bleiben die mir auch erspart (obwohl die ständigen Entzündungen ziemlich schmerzhaft sind). Wie auch immer dieses Kind nun heißt...die Behandlung ist ziemlich ähnlich. Ich bekomme MTX 15mg/WOCHE als Basis in KOmbi mit Kortison (aber nur solange bis das MTX wirklich greift). Ansonsten noch so einige andere Mittelchen gegen die Nebenwirkungen usw.
    Ich weiß, wie schockierend so eine Diagnose vor allem im frühen Lebensalter ist. Ich habe erst in den letzten Tagen das Gefühl, langsam klar zu kommen. Es sind schon viele Dinge in meinem Leben anders jetzt...auf der anderen Seite leide ich nun schon seit einigen Jahren unter schlimmen Schmerzen, saß zwischenzeitlich im Rolli für ein halbes Jahr - ohne Diagnose. Am Ende hieß es : "Hysterische Lähmung, dissoziative Störung - psychogene Lähmung" - super....DEN Ärzten würde ich jetzt gerne meinen aktuellen Arztbericht unter die Nase halten. An Rheuma hat damals kein Mensch gedacht. Ist nicht toll, aber nun weiß ich, woran ich bin und kann dementsprechend handeln und mich informieren (z.B. in solch einem Forum). Also, bei Fragen...nix wie her damit...ich habe hier schon viel erfahren und super nette Leute kennen gelernt!
    Viele Grüße vom Sonnenblümchen!
     
  4. daniel...

    daniel... Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Februar 2010
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    danke für die Seiten und danke, dass ihr auf meine Frage geantwortet habt.
    Ich bin ein wenig optimistisch, da eine meines Erachtens recht zügige
    Festellung und Behandlung vonstatten gegangen ist. Seit Beginn der
    Schmerzen bis zur Therapie ist nichtmal ein Monat vergangen und weitere
    drei Monate später benötige ich keine Schmerzmittel mehr. Auch gab es
    keine anderen Entzündungen. Es hat gestrahlt in die Schulter und in den
    rechten Fuss (Ist im linken ausgebrochen). Meine Angst ist jetzt, da die Therapie
    nach 6 Monaten aufhört und eigentlich alles soweit ok ist, dass ich später
    eine deformierende Athritis erhalte. Ich hoffe nicht. Weiß jemand, in welchem
    Zeitraum nach dem Ausbruch das am Wahrscheinlichsten ist? Oder gibt es
    darüber keine Statistiken?
    Danke!
     
  5. hinterdir1

    hinterdir1 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. Februar 2007
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Marl
    hey,
    ich hab undifferenzierte SpA mit peripherer Gelenkbeteiligung...
    bin auch erst 23...naja wurd aber schon 2007 festgestellt...war damals Medikamenten-mäßig gut eingestellt (schmerzfrei) hab mich daraufhin in 2008 dazu entschlossen alles abzusetzen....bin ca. 18 Monate damit auch gut gefahren...
    naja seit 11/2009 ist alles eine nummer schlimmer...
    bin um ganz ehrlich zu sein "fertig"...
    ich kann im Freundeskreis u. Familie sehr schlecht darüber reden, da ich immer wieder in Tränen ausbreche und dass will ich meinen Mitmenschen nicht antun...wird das Umgehen mit der Krankheit irgendwann besser?
     
  6. trapper54

    trapper54 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. November 2007
    Beiträge:
    276
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Mönchengladbach
    Hallo Daniel,
    wenn Dir die Medikamente in so kurzer Zeit geholfen haben,
    kann man Dich nur Beglückwünschen und alle Daumen drücken,
    dass Du nie wieder Probleme damit hast!
    Du bist noch sehr jung und vielleicht wird ja mal der große
    Durchbruch in der Forschung erzielt und die Behandlung kein Problem mehr sein!?!
    @hinterdir1,
    das "Darüberreden" ist meiner Erfahrung nach dahingehend ein großes
    Dilemma, dass nach einiger Zeit keiner mehr wissen will, wie es einem
    eigentlich geht! Die Folge ist letztendlich, man zieht sich selber immer
    mehr zurück! Zum Glück habe ich eine Familie, die damit überhaupt
    kein Problem hat.
    Euch und allen anderen RO-lern alles Gute
    viele Grüße von trapper

    Die dunkle Welt wird durch ein Lachen erhellt!
     
  7. Estelle

    Estelle Neues Mitglied

    Registriert seit:
    23. April 2006
    Beiträge:
    643
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Schweiz
    Meine Familie hat zum Glück auch Verständnis, ich fand es süß, wie mein Neffe mich aus seinem Zimmer warf, aber mich darauf hinwies, meine schmerzhaften Handgelenke beim Wehren nicht zu belasten. War eine lustige Situation, aber irgendwie auch sehr einfühlsam von meinem 16-jährigen Neffen, der immer viele Flausen im Kopf hat. :D