Hey Coco,
schreib doch mal wie hoch die Leberwerte sind...
Generell sagt man (weiß ich aus der Rheumaklinik und von meinem Rheumatologen), dass man den 2,5fachen Grenzwert toleriert.
Bei mir kamen die Leberwerte auch schon an diese Grenze heran.
Ich habe dann eine Menge geändert (Ernährung, diverse Mittelchen...) und es wurde besser.
Dadurch konnte ich bei den Medikamenten bleiben.
NSAR sind übrigens nichtsteroidale Antirheumatika - also "cortisonfreie" Mittel wie Diclofenac (Voltaren), Ibuprofen...
Hausärzte sind manchmal mit den Rheumamitteln nicht so vertraut und bekommen schneller "kalte Füße" als erfahrene Rheumatologen.
Ich habe hier im Forum schon mehrfach gelesen, dass gutmeinende Hausärzte manchmal (unbegründete) Ängste der Rheumatiker schüren...
Also: Kontaktiere deinen Rheumatologen und frage ihn nach Rat. Er ist der Fachmann !!
Man kann z.B. durch eine erhöhte Folsäuregabe die Leberwerte günstig beeinflussen. Ich habe dann z.B. schon 24 Stunden (statt 48 Stunden) nach MTX die doppelte Menge Folsäure (10mg) genommen - und auch an den 3 Folgetagen noch 5mg. Das hat prima auf meine Leberwerte gewirkt - sind sehr schnell gesunken.
Übrigens wirken Mittel wie Katalodon (das du ja z.B. wohl nimmst) sehr stark auf die Leber - als ich die NSAR (bei mir z.B. Meloxicam) reduzieren konnte, gingen auch die Leberwerte zurück - also muss genau geschaut werden, was man reduziert/absetzt.
Alles Gute und nicht zu viele Sorgen machen - das geht so vielen Patienten so und lässt sich lösen...
Wenn du Leberschutztipps haben willst - hier findest du sie:
http://www.rheuma-online.de/forum/threads/51190-Erhöhte-Leberwerte?highlight=leberschutz (4. Beitrag).
Liebe Grüße von anurju
