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Protesttag gegen Spar-Medizin in Frankfurt

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von towanda, 20. April 2006.

  1. towanda

    towanda Neues Mitglied

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    hi,
    habe gerade bei meiner HA einen flyer mitgenommen zum "protesttag gegen spar-medizin" am nächsten mittwoch, 26.04.06 um 10 uhr auf dem frankfurter römerberg.
    da gehen arztinnen und ärzte, psychotherapeutinnen und psychotherapeuten sowie arzthelferinnen aus ganz hessen auf die straße um gegen die spar-politik anzugehen und vor allem auch die sofortige streichung der bonus-malus-regelung zu fordern.
    auch patientinnen und patienten sowie selbsthilfegruppen sind aufgerufen aktiv zu werden, sich zu informieren und ihrem ärger gegenüber ihren krankenkassen luft zu machen: wer immer mehr einschränkungen nur stumm hinnimmt, wird von niemanden gehört! und auch an dem protesttag mit zu machen.
    fährt da jemand von euch hin?
    lg
    Towanda
     
  2. Elke

    Elke wünscht allen

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    hallo towanda,

    das hab ich schon soooo oft gesagt, das die ärzte gerade uns chronisch kranken mit einbeziehen müssten bei ihren streiks, denn uns betrifft es ja am ehesten.
    die leute die gott lob nur 3-4 mal wegen husten und schnupfen oder sonstigen leichteren erkrankungen im jahr zum arzt müssen werden ja noch nicht mal so sehr von der bürokratie eingeschränkt wie wir.

    wir gehen zum arzt rein, auf jeden fall ist es bei meinen ärzten so, ich komme rein, ein moment später kommt der arzt rein fragt wie es mir geht, was mich zu ihm führt, ich antworte und bevor er mich dann untersuchen kann, muss er erstmal alles eingeben oder per hand festhalten, dann untersucht er mich und während ich ihm noch einiges erzähle zu meinem befinden, beschleicht mich der verdacht das er mir gar nicht mehr ganz aufmerksam zuhört da er sofort nach der untersuchung wieder anfängt am pc zu tippen bzw. zu notieren.

    das ende von dem arztbesuch ist der, dass ich ca. 20 minuten beim arzt drinn war, er aber letztendlich gerade mal max. 5 minuten (wenn überhaupt) sich um mich kümmern konnte, denn den rest der zeit braucht er um der krankenkasse und sonstigen obrigen behörden meinen arztbesuch für wichtig, richtig und zahlungswürdig darzustellen bzw. zu erklären, so das ich meine medikamente bezahlt bekomme und er seine arbeit honoriert bekommt.

    leider habe ich bei uns (in NRW) noch keine solch eine aufforderung zur mit demonstration gelesen.

    leider ist Frankfurt sehr weit (ca. 350km) und ich bin gesundheitlich nicht fähig eine solch lange strecke zu fahren, sehe ich keine möglichkeit mich an dieser demo zu beteiligen
    obwohl ich es für sehr sinnvoll halte denn ärzten den rücken zu stärken, denn es betrifft am ende auch uns.

    ich hoffe das sich einige finden werden, und uns alle für die der weg zu weit ist oder die es gesundheitlich nicht schaffen, uns alle dort zu vertreten.

    vielleicht bilden sich ja auch fahrgemeinschaften??

    lieben gruß, keine schmerzen und viel erfolg
    sagt
    elke