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Propylaktisch Basistherapie beginnen???

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von sandfrau, 29. Juni 2004.

  1. sandfrau

    sandfrau Guest

    Hallo zusammen,

    bin eventuell ein neuer Rheuma-Patient. Bin jedoch mit der Diagnose, bzw. dem Rat meiner Ärztin nicht ganz glücklich. Gerne würde ich von anderen Beteiligten erfahren, wie sie das sehen.

    Aufgrund von einem erhöhten Rheumafaktor (zwischen 90-100) und der familiären Vorbelastung (meine Zwillingsschwester hat cP seit ihrem 2. Lebensjahr) rät meine Rheumatologin mir dazu, nun erst mal für 1 Jahr Quensyl zu nehmen (1 x 1).

    Meine ganzen anderen Blutwerte sind absolut o.k. Ich habe keine Schwellungen, keine warmen Gelenke. Hin und wieder mal kurzes Ziehen im Knie vielleicht. Aber wirklich unwesentlich für mich. Ein Knochen-Szinitgramm wurde gemacht. Richtig klar ist darauf aber nichts zu erkennen. Sie meint man könnte an der linken Schulter, rechts Knie, linkes Sprungelenk eine leichte Verdunklung sehen. Abschließend muß ich noch sagen, ich hatte an beiden Knien schon mal eine Spiegelung machen lassen (ist nun schon 12 bzw. 7 Jahre her). Hatte ein Schnappen beim Beugen und Ziehen. Man fand in den Knien einen Meniskusriß und schon relativ große Knorpelschäden. Da ich zum Zeitunkt der Spiegelungen aber erst Anfang/Mitte 20 war, wunderten sich die Ärzte etwas über die bereits vorhandenen Knorpelschäden. Jetzt bin ich 37.

    Bin mir nun aber gar nicht sicher, ob ich nun eigentlich nur wegen der erhöhten Rheumafaktoren und der familären Disposition wirklich mit dem Quensyl anfangen soll. Gibt es denn nicht noch andere Wege und Möglichkeiten, zu einem eindeutigeren Befund zu kommen. Es sind ja nun wirklich keine typischen Schmerzen oder Schwellungen da.

    Wäre dankbar für Eure Meinung.
    Gruß sandrau
     
  2. cpeter

    cpeter Guest

    Hallo Sandfrau,

    Deine Frage ist schwer zu beantworten.

    Ich würde mal die CCP Antikörper bestimmen lassen.

    http://rheuma-online.de/news/204.html

    Früher hat man einem positiven Rheumafaktor ohne deutliche Beschwerden keine große Bedeutung zugemessen. Heute weiss man, dass bei deutlich positivem RF im Verlauf ein deutlich höheres Risiko besteht eine CP zu entwickeln als bei Personen mit negativem RF.

    http://rheuma-online.de/news/271.html

    Was sagen denn CRP und Blutsenkung?

    Peter