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Prolaktin und Kollagenose

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von kleine Eule, 1. Juni 2007.

  1. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo,
    da mein Beitrag von vorgestern entschwunden ist, kommt hier meine Frage noch mal.
    Habe seit längerem immer wieder einen zu hohen Prolaktinspiegel, aber nun ist er wesentlich zu hoch. Meine Frauenärztin meint, dass bei der Höhe vermutich nicht nur Stress die Ursache sein kann (dafür ist er zu stark erhöht). Da im Februar aus anderen Gründen ein MRT gemacht wurde, meinte sie, dass wir einen Hypophysentumor als Ursache wohl erst einmal ausschließen können. Glück gehabt!
    Nun frage ich mich, ob da nicht eine Verbindung zu meiner undifferenzierten Kollagenose besteht, zumal ich zur Zeit einen Schub habe. Habe gelesen, dass Prolaktin die Antikörperbildung fördert und das Immunsystem stimuliert. Frage mich, was hier Huhn und was Ei ist und wie das nun zusammenhängen könnte.
    Vielleicht hat ja jemand von Euch Erfahrungen mit dieser Problematik gemacht und kann mir weiterhelfen.
    Ein schönes Wochenende wünscht die kleine Eule
     
  2. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Danke Klaraklarissa, habe eben Deine Antwort auf den ersten Thread in meinem E-Mail-Fach gefunden. :)
     
  3. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo kleine Eule,

    vielleicht hilft Dir das ja ein wenig weiter:

    Zitat:"[FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]st der Prolaktinspiegel jedoch außerhalb der Stillzeit erhöht, hemmt er den Eisprung bzw. die Eizellreifung ebenso. Die betroffenen Frauen haben also meist keinen Eisprung. Manchmal kann man bei betroffenen Frauen auch Milchbildung in der Brust beobachten.
    Die Gründe für einen erhöhten Prolaktinspiegel sind mannigfaltig.
    Sie können von einer Fehlfunktion der Schilddrüse herrühren oder von anderen hormonellen Störungen oder aber von gutartigen Tumoren im Hirn, die auf die Hirnanhangsdrüse drücken (Prolaktinome).
    Prolaktin ist allerdings auch ein Stresshormon, ein erhöhter Prolaktinspiegel kann also auch seelische Ursachen haben.
    [/SIZE][/FONT] [FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]Therapie:[/SIZE][/FONT]
    [FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]Sollte der erhöhte Prolaktinspiegel nicht von einer Schilddrüsenfehlfunktion herrühren, behandelt man ihn mit sogenannten “Prolaktinhemmern”, die allerdings relativ starke Nebenwirkungen habe, welche jedoch meist nach einigen Tagen oder Wochen abklingen. Diese Therapie ist i.d. Regel eine Dauertherapie.
    Operationen sind selbst bei ausgedehnten Prolaktinomen nur sehr selten."
    [/SIZE][/FONT]




    [FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]Hier wurden Untersuchungen mit Kollagenose und Prolaktin durchgeführt:[/SIZE][/FONT]


    http://edoc.hu-berlin.de/dissertationen/jacobi-annett-2000-05-22/HTML/jacobi-ch3.html

    Vielleicht hilft Dir das ja erst ein Mal weiter.
    Viele Grüße und gute Besserung
    Colana
    [FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]
    [/SIZE][/FONT]
     
  4. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Danke Colana!
    Da scheint ja wirklich einiges an Zusammenhängen zu bestehen.
    Schilddrüsen- und Hormonwerte wurden in diesem Zusammenhang vor längerer Zeit auch mal untersucht, waren aber normal.
    Habe im Juli den nächsten Termin bei meiner Rheumatologin und werde sie mal fragen, was sie dazu meint.
    Das merkwürdige ist, dass ich zwar hohe Prolaktinwerte habe, aber einen ganz normalen Zyklus und keine Probleme mit der Brust. Die Ärztin hat auch mehrfach danach gefragt; aber zum Glück, nix! :D Allerdings ein Schub, der möglicherweise damit in Verbindung steht.:(
    Liebe Grüße von der kleinen Eule
     
  5. asia

    asia Neues Mitglied

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    Hallo kleine Eule,
    ich habe Dir schon mal geschrieben zu diesem Thema, der Beitrag ist aber weg.
    Ich hatte vor Jahren erhöhten Prolaktinspiegel, wie meine Frauenärztin festgestellt hat, meine Schilddrüsenwerte waren zu diesem Zeitpunkt ok (wie sie mir gesagt hat). Ich habe pflanzliche Tropfen zur Regulierung gekriegt. Nach 2 Jahren habe ich den Frauenarzt gewechselt, er hat dann wieder erhöhten Prolaktinspiegel festgestellt. Er hatte gleich Verdacht auf die Schilddrüse gehabt. Der Verdacht hat sich bestätigt, ich habe Hashimoto, eine Autoimmunerkrankung der SD. Also wenn es bei Dir länger her ist, dann würde ich die SD nochmals untersuchen lassen, auch spezielle Antikörper (z.B. TPO-AK)testen lassen.
    Die Hashimoto tritt gerne mit Kollagenose auf (wie bei mir), so hat es mir mein Rheumadoc erklärt. Muß natürlich nicht sein, aber man könnte es nochmals überprüfen.
    Mich hat es damals Jahre gekostet, in denen ich schwanger werden wollte und es nicht geklappt hat. Und angeblich war alles ok.

    Liebe Grüße
    Asia
     
  6. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo Asia,
    werde das bei Frauenärztin und Rheumatologin ansprechen. Schilddrüsenwerte sind im letzten Jahr mindestens 3 mal bestimmt worden, sowohl durch die Frauenärztin, als auch in der Klinik (zuletzt Februar). Die Werte waren ok. Ob allerdings jemand mal Antikörper bestimmt hat, weiß ich nicht, vermute aber mal nein.
    Welche weiteren Hinweise würden denn noch für die Schilddrüse sprechen?
    Liebe Grüße von der kleinen Eule
     
  7. asia

    asia Neues Mitglied

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    Hallo Kleine Eule,

    vorneweg ein Link vom Hashimoto-Forum:
    http://www.ht-mb.de/forum/forumdisplay.php?f=4

    her kannst Du jede Menge Info´s kriegen.

    Es gibt viele (wie bei Rheuma), die vom einem zum anderen Arzt rennen, bis sie ihre Diagnose kriegen.
    Wichtig ist ein Spezialist, entweder Endokrinologe oder Nuklearmediziner, er kann die Werte machen lassen, die ein Hausarzt oder Frauenarzt nicht macht (wie z.B. freies T3, freies T4, spezielle Antikörper, Ultraschall, Szinigraphie). Am Ultraschall kann man normalerweise gute Hinweise kriegen, die SD erscheint echoarm (dazu ist sie auch entweder vergrößert oder verkleinert).
    Vom Befinden her gibt es einiges (was leider auch nicht nur auf Hashimoto zutrifft): extreme Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Depressionen, ungeklärte Gewichtzunahme (bei mir ungeklärte Gewichtreduktion), Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit, Zyklusstörungen......
    Am besten schaust Du hier rein: http://www.hashimotothyreoiditis.de/index.html

    Natürlich heißt es nicht, daß Du sowas hast, aber Du kannst es vielleicht abklären lassen.

    Ich hoffe, ich konnte Dir helfen.

    Liebe Grüße
    Asia
     
  8. Koko

    Koko Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    auch mein Beitrag ist in den Weiten des WWWs verschwunden.:(
    Jetzt nur noch soviel.

    Ich habe auch einen stark erhöhten Prolaktinspiegel.
    Das MRT kann nicht alles erkennen. Nur bis zu 2,5mm. Die kleinen Hämathome fallen da durchs Sieb. Mir wurde jetzt Parlodel verordnet. Was übrigens noch den Prolaktinspiegel beeinflussen kann, ist die Einnahme von Antidepressivas.

    Hab jetzt noch was interessantes gefunden.
    Rheuma -> Prolaktin

    http://www.immunendokrinologie.de/html/prolaktin.html

    Liebe Grüße
    Erik
     
  9. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo Asia! Hallo Koko!

    Danke für die Antworten und Links! Werde mich erst mal selber weiter schlau machen und dann noch mal mit den Ärzten sprechen. Ich werde es auf jeden Fall abklären lassen.
    Antidepressiva könnten mit ein Grund für den jetzigen Sprung sein, da ich unter anderem 25mg Amitriptylin zur Schmerzbehandlung nehme. Allerdings hatte ich schon vorher erhöhte Prolaktinwerte und im Oktober (trotz des Medi) einen ganz normalen Wert.

    Liebe Grüße von der kleinen Eule
     
  10. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo,

    aus gegebenem Anlass hole ich meinen alten Beitrag wieder hoch. Bei mir wurde jetzt (wieder) ein deutlich erhöhter Prolaktinwert festgestellt. Damals hatte sich kein Auslöser finden lassen und nach einem Jahr war der Wert wieder normal.
    Eine Ursache ist jetzt ebenfalls unklar. Schilddrüsenwerte sind normal, ich bin nicht schwanger, Zyklus ist normal.

    Habe im Netz einiges darüber gefunden, dass es einen Zusammenhang zwischen Prolaktinwert und rheumatischen Erkrankungen gibt und möglicherweise ein Zusammenhang mit der Erkrankungsaktivität bestehen soll. Gibt es bei jemandem von Euch diese Kombination? Insbesondere bei einer Kollagenose?
    Wurde bei jemandem probiert, den Prolaktinspiegel zu senken und hatte das einen Einfluss auf die rheumatische Erkrankung?

    Viele Grüße von der kleinen Eule