Private Krankenversicherung Medikamente

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Pferdefrau, 21. Juni 2022 um 19:06 Uhr.

  1. Pferdefrau

    Pferdefrau Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juni 2022
    Beiträge:
    10
    Zustimmungen:
    10
    Liebe Forenmitglieder,

    nachdem ich bei meinem 1.Thema so viele hilfreiche Antworten erhalten habe, habe ich gleich noch eine Frage.

    Habt ihr auch Probleme mit der Erstattung der Medikamente in der privaten Krankenversicherung?

    Habe die Diagnose seronegative RA. Der Rheumatologe sprach zunächst vom Einsatz eines Biologikas dann von MTX.

    Am Donnerstag habe ich internistischen und kardiologischen Check, danach soll die Therapie eingeleitet werden.

    Hatte bei der PKV zwecks Übernahme der Kosten Biologika angefragt.
    Machen die nicht ohne weiteres.
    Ich soll laborchemische Befunde einreichen CRP, BSG,ACP A, Rheumafaktor. Die sind aber alle unauffällig-seronegativ halt.

    Bzgl MTX haben sie nichts geschrieben.

    Medikation bisher:

    Coxibe - erfolglos
    Cortison über ein Jahr - erfolglos

    Nun also der Start mit Basismedikation.

    Allerdings steht DD auch noch Psoriasis Arthritis im Raum

    Mich verunsichert es a) dass es keine 100 % Diagnose gibt - war bei 4 Rheumatologen, alle sagen Frühstadium und b) ob die PKV dann die Zahlung auch von MTX verweigern kann.

    Der Weg zur Diagnose (jetzt im 5. Jahr) war schon schwer und nun noch das sich Sträuben der privaten Krankenversicherung.

    Wer kennt das auch ?
    Welchen Rat könnt ihr mir geben?

    Herzliche Grüße
    Pferdefrau
     
  2. Nudelmonster

    Nudelmonster Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    16. Oktober 2007
    Beiträge:
    73
    Zustimmungen:
    58
    Das tut mir Leid, dass Dir das so kompliziert gemacht wird. Ich stand vor der Wahl mich privat zu versichern und habe mich nach Rücksprache mit meinem Rheumatologen genau aus dem Grund dagegen entschieden.

    Leider habe ich keinen guten Ratschlag für Dich. Letzten Endes wird es vermutlich darauf hinauslaufen, dass Dein behandelnder Arzt schriftlich bestätigen muss, dass Du die Medikamente benötigst.

    Ich hoffe, Du bist in guter ärztlicher Betreuung und hast einen Arzt, der Dich dabei unterstützt.

    Alles Gute!

    Viele Grüße
    Nudelmonster
     
    Aida2 gefällt das.
  3. Aida2

    Aida2 Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2020
    Beiträge:
    2.486
    Zustimmungen:
    5.366
    Ort:
    bei Aachen
    Hallo @Pferdefrau,
    ich bin nicht privat versichert, aber ich denke, da ticken alle Krankenkassen gleich.... Biologika sind im Vergleich zu MTX sehr teuer. In der Regel müssen Rheumatologen erst die billigeren, klassischen Basismedikamente ausprobieren. Mein Rheumatologe sagte mal, dass erst 2 Versuche mit diesen Medikamenten gemacht werden und nur bei Unverträglichkeit oder Unwirksamkeit dann die Biologika zum Einsatz kommen.
    Von daher glaube ich nicht, dass du bei MTX Schwierigkeiten mit der Krankenkasse haben wirst. Es ist das klassische "Einstiegsmedikament" bei Rheuma....

    Gute Besserung und viele Grüße
     
    Rogi gefällt das.
  4. Rogi

    Rogi Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2022
    Beiträge:
    29
    Zustimmungen:
    80
    Hi Pferdefrau,
    ich bin privat versichert. Hier gilt der Tarif, schau mal da rein. Grundsätzlich sollte dort stehen, dass die notwendige Behandlung übernommen wird. Aber auch ich hab schon erfahren, dass es Schwierigkeiten wegen Fahrtkosten zu einem weiter entfernten Rheumatologen geben kann. Es brauchte aber diesen Spezialisten und meine Überzeugungskraft.
    Es könnte vermutet werden, dass Deine KK sich an dem Beginn mit Biologicals stößt, um dann erst MTX einzusetzen. Dann rate auch ich dazu, dass der Arzt Dir eine Bescheinigung ausstellt, warum dieser Weg bei Dir erforderlich ist.
    Alles Gute für Dich,
    Rogi
     
    Aida2 gefällt das.
  5. Thea21

    Thea21 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Juli 2021
    Beiträge:
    182
    Zustimmungen:
    136
    Hallo Pferdefrau,

    diese Probleme kenne ich leider auch.
    Schau doch bitte mal genau in deinen Vertrag.
    Auf der Beitragsrechnung müsste dein Tarif vermerkt sein. Und dann kannst du auf der Webseite der PKV oder über Suchmaschine den Vertrag finden. dort müsste stehen, was erstattet wird und unter welchen Bedingungen.
    Nach meinen Erfahrungen muss eine medizinische Notwendigkeit für eine Behandlung vorliegen.

    viel Erfolg!
    Thea
     
  6. mondbein

    mondbein Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    29. Dezember 2006
    Beiträge:
    1.109
    Zustimmungen:
    424
    Ort:
    RLP, Westerwaldkreis
    Mein Rat ist mit MTX zu starten und zu schauen, ob es hilft. Vorher wird die Krankenversicherung sicher keine Biologika bezahlen und ohne feststehende Diagnose erst recht nicht. Alles Gute!
     
    Lagune und Uschi(drei) gefällt das.
  7. Pferdefrau

    Pferdefrau Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juni 2022
    Beiträge:
    10
    Zustimmungen:
    10
    Vielen Dank an alle für die Rückmeldungen.
    Meine PKV hat sich nochmal gemeldet. Sollte MTX nicht vertragen werden, wird ein Biologikum bezahlt.

    Aber nun starte ich erstmal damit, sofern alle Blutwerte ok sind. Impfungen wurden am Donnerstag auch schon alle aufgefrischt.

    Dann hoffe ich, dass das Medikament dann Wirkung zeigt und nichts Gravierendes passiert.

    Viele Grüße an alle, Pferdefrau
     
  8. Aida2

    Aida2 Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2020
    Beiträge:
    2.486
    Zustimmungen:
    5.366
    Ort:
    bei Aachen
    Hallo @Pferdefrau,
    habe ich mir schon gedacht und hatte es ja auch so geschrieben.
    Dann drücke ich die Daumen für gute Wirkung und Verträglichkeit des MTX...

    Alles Gute...
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden