1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

privat Versicherte - Erfahrungen bei stationärer Behandlung

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Mecki, 12. November 2003.

  1. Mecki

    Mecki Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    267
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bayern
    Hallo zusammen.

    wer von Euch ist privat versichert? Ich bin es auch. Ist von Euch jemand in letzter Zeit stationär eingewiesen worden? Mich interessiert es brennend, wie lange es gedauert hat, bis man eine Genemigung der privaten Krankenversicherung für eine Einweisung in eine Rheumaklinik bekommen hat, wo auch eine Rehaklinik angeschlossen war. Mein Bericht erfolgt postwendend, wenn ich dazu noch in der Lage bin.

    Ganz liebe Grüße von Mecki





    onfused: :confused: :confused:
     
  2. merre

    merre Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    3.890
    Zustimmungen:
    24
    Ort:
    Berlin
    Krankenhauseinweisung

    Bei bestimmten Erkrankungen und in akuten Fällen kann sich ein Versicherter (egal wo) auch selber ins Krankenhaus einweisen....sprich normale Überweisung vom Hausarzt oder über eine Akutversorgung in der Notaufnahme oder als Notfallpatient.
    merre.
     
  3. Frank_Stuttgart

    Frank_Stuttgart Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Oktober 2003
    Beiträge:
    578
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Stuttgart
    Hallo merre

    die Berliner können ja einiges. Aber wie machst Du das mit der Krankenhaus - Selbsteinweisung.

    Zur Begriffsklärung:
    Überweisung --> ambulante Behandlung; Einweisung --> stationäre Behandlung

    also wie überzeugst Du den Notaufnahme-Doc, dass Du Dich selbst einweist (also stationäre Behandlung ?)
     
  4. Winnie

    Winnie kleines Nordlicht

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    403
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    im fast ganz hohen Norden
    Einweisung

    Hi, Mecki,
    privat Versicherte brauchen keine Einweisung!
    Bei mir wurde vom Arzt einfach auf ein Rezeptformular geschrieben, dass eine stationäre Behandlung erforderlich ist.
    Mit meiner Krankenkasse hab ich dann einfach telefoniert und um Zusendung der Kostenübernahmeerklärung gebeten, die kam dann immer umgehend.
    Bei Rehamaßnahmen übernimmt die Krankenkasse aber nicht den vertraglichen Prozentsatz, wie bei einer stationären Krankenhausbehandlung, sondern leistet nur einen täglichen Zuschuss (kleinen!).
    Für die KK muss also klar sein, ob es sich um eine Krankenhausbehandlung handelt oder um eine Reha, das nennen die privaten Kassen dann aber "Sanatoriumsbehandlung"! Kannst Du ihnen aber auch telefonisch mitteilen!
    Wenn Du noch mehr wissen möchtest, frag! Ich versuch zu antworten!
    Liebe Grüße von
    Winnie
     
    #4 13. November 2003
    Zuletzt bearbeitet: 13. November 2003
  5. Iti

    Iti Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    516
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    ROW
    privat Versichert

    Hallo Mecki.


    Bin selber gerade in der Rheumaklinik Bad Bramstedt, Abteilung für innere Rheumatologie gewesen.
    Habe vom Krankenversicherer eine Kostenübernahmerklärung gebraucht da es sich in Bad Bramstedt um eine gemischte Klinik d.h. Krankenhaus und Reha handelt.
    Der Krankenversicherung habe ich ein kurzes Schreiben vom einweisenden Arzt gefaxt, aus dem der Einweisungsgrund hervorgeht und innerhalb von 2 Tagen die Kostenübernahmerklärung per Fax erhalten.

    Wünsche Dir alles Gute
    Iti
     
  6. cher

    cher "Hessisches Mädel"

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    803
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Mücke/Atzenhain
    Private KK

    Hallo ihr Lieben,

    wenn das alles so einfach wäre.
    Bei meiner letzten Einweisung in die Rheumaklinik Bad Endbach im Februar bzw. März diesen Jahres hatte ich totale Probleme mit der Übernahme bei meiner Krankenversicherung Debeka.
    Es hat fünf Wochen gedauert, bis ich 10 Tag in dem Rheumakrankenhaus genehmigt bekam.
    Begründung war: es handelt sich bei der Fibromyalgie um eine chronische Erkrankung. Also sei die Einweisung in das Akutkrankenhaus auch hinfällig.
    Bad Endbach hat auch eine Rehastation. Das macht dann die Einweisung und die Genehmigung durch die Krankenkasse so schwierig. Obwohl ich akut echt schlecht drauf war.
    Hat dazu Jemand einen Tipp wie ich dieses Problem weiterhin vermeiden kann????????

    cher
     
  7. Mecki

    Mecki Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    267
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bayern
    Privat Versicherte

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für Eure Postings. Ich wollte schon 2 Mal ausführlich über meine schlechten und guten Erfahrungen mit der privaten Krankenkasse berichten. Obwohl ich angemeldet war, erschien zum Schluß, als ich die ganze Sache ausführlich erklärt hatte, daß ich nicht angemeldet war und der ganze Text war weg. Vielleicht werde ich über´s Wochenende diesen mal auf Word speichern und wenn er dann weg ist, macht es nichts aus. Blos habe ich momentan wirklich keinen Bock alles noch mal zu erklären, da ich keine Ahnung habe, ob dieser Text dann wieder weg ist und mein jetziger Zustand erlaubt es einfach nicht, viel zu schreiben.

    Ich wünsch Euch allen ein schönes und vor allem schmerzfreies Wochenende.

    Grüße von einer schubgeplagten Mecki
     
  8. funny

    funny Guest

    Kostenübernahmeerklärung

    Hallo,
    warum musst du denn immer gleich ins Krankenhaus?
    Ich brauche von meiner Krankenkasse eine Kostenübernahmeerklärung oder wenn es ein Notfall wäre, würde die Ambulanz mich einweisen.
    Wenn es nur um die Schmerzversorgung geht, kann doch auch der Hausarzt helfen.
    Gruß Funny
     
  9. Mecki

    Mecki Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    267
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bayern
    privat Versicherte

    Hallo Funny,

    Dein Posting lautete:

    "warum musst du denn immer gleich ins Krankenhaus?
    Ich brauche von meiner Krankenkasse eine Kostenübernahmeerklärung oder wenn es ein Notfall wäre, würde die Ambulanz mich einweisen.
    Wenn es nur um die Schmerzversorgung geht, kann doch auch der Hausarzt helfen.
    Gruß Funny"

    Ich bin etwas enttäuscht von Deinem ersten Satz, zumal Du mich überhaupt nicht kennst. Woher möchtest Du wissen, wie oft ich schon im Krankenhaus (Rheumaklinik) war? Bestimmt nicht immer gleich und ganz bestimmt kaum.
    Die Rheumis, die mich kennen, wissen ganz genau, daß ich sehr tapfer bin und nicht gleich wegen irgend einer Kleinigkeit in eine Rheumaklinik eingewiesen werden möchte. Ich will jetzt wirklich keine Romane schreiben. Aber nur so viel: Rheumaambulanz gibt es hier in der Nähe überhaupt keine, Hausarzt ist kein Rheumatologe und stopft mich mit Cortison und Schmerzmitteln voll und was ich sonst momentan noch alles für medizinische Probleme habe, werde ich gerade Dir nicht auf die Nase binden, nachdem Du mich mit Deinem ersten Satz ziemlich angegriffen hast. Bitte überlege Dir in Zukunft doch genau, was Du von Dir gibst.

    Auf jeden Fall werde ich ich mir überlegen, ob ich überhaupt noch einmal irgend etwas von mir sagen werde. Es tut mir nur um die alten Rheumis leid, mit denen ich schon seit langem immer sehr gut ausgekommen bin.

    Ich wünsch Dir trotzdem eine schmerzfreie Zeit.

    Mecki
     
  10. Frank_Stuttgart

    Frank_Stuttgart Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Oktober 2003
    Beiträge:
    578
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Stuttgart
    Hmmm Mecki,
    nimm es Dir nicht so zu Herzen, es war bestimmt nicht kränkend gemeint von Funny.

    Die privaten Versicherungen haben ja manche Vorteile. Ein Nachteil ist, dass sie oft in ihren Versicherungsbedingungen eine Reha ausgeschlossen haben. Daher machen sie bei Kliniken Probleme, die eine Reha-Abteilung haben.

    Daneben unterschreibst Du ja am Anfang, dass sie alle Berichte einsehen dürfen. Bei den gesetzlichen Versicherungen ist das nicht so. Die dürfen Berichte nur vom MDK einsehen lassen. Dafür haben sie eben andere Einschränkungen.

    Wie kannst Du das in Zukunft vermeiden ?

    Nun, auf der Einweisung sollte eben nicht nur eine Diagnose stehen, sondern eventuell ein Zusatz ( z.B. "zur Infusionsbehandlung" oder "zur Schmerzbehandlung" oder "akuter Schmerzzustand, theraperesistent" oder "zur stationären Medikamenteneinstellung"....)

    Dann ist schon auf der Einweisung einiges klarer und die Dringlichkeit bestätigt.

    In Zukunft wird es vielleicht leichter für Dich, da die Krankenhäuser für Spezialfälle geöffnet werden sollen, auch ambulant. Aber wie das wird muss man abwarten.

    Die Privaten versuchen sich momentan im Einschüchtern, haben aber letztlich keine Handhabe, es sei denn es wurde schon ein eingeschränkter Vertrag geschlossen. Die schreiben sogar an Patienten auf der Intensivstation, sie sollen dies und jenes begründen.

    Also, ich denke es wird nächstes Jahr zumindest in dieser Hinsicht etwas leichter.

    Viele Grüsse und eine schmerzarme Zeit.....
     
  11. Melisandra

    Melisandra immer auf der Suche...

    Registriert seit:
    15. November 2003
    Beiträge:
    2.219
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    auf dem Land
    Hallo Mecki,

    ich weiß nicht, ob es auf Deine Frage eine pauschale Antwort gibt. Die Privatversicherungen sind dermaßen unterschiedlich, dass wirklich von Fall zu Fall ganz anders entschieden wird.

    Bist Du zu 100 % privat versichert oder in der gesetzlichen Versicherung + Zusatzversicherung für Arzt- und Zimmerwahl?

    Meistens wollen die KK, ob gesetzlich oder privat, eine Begründung, warum der stationäre Aufenthalt notwendig ist. Mit dieser Kostenübernahmeerklärung müßte das Krankenhaus Dich dann aufnehmen - aber wie gesagt, das wird nicht überall gleichermaßen so gehandhabt.

    Ich wünsche Dir trotzdem alles Gute und bald eine schmerzfreie Zeit.

    MfG
    Melisandra
     
  12. funny

    funny Guest

    übersensibel

    Hi Mecki,

    ich wollte dich nicht kränken, sondern nur nachfragen. Mir ist klar, dass Schmerzen empfindlich machen aber da du mich auch nicht kennst, glaub mir ruhig, dass ich dich in keiner Weise angreifen wollte. Es ging mir bei der Frage nur um die Dringlichkeit der Einweisung!

    Nun zum Verfahren. Ich bin halb beihilfeberechtigt und halb privatversichert.

    Um für einen Klinikaufenthalt Geld zu bekommen, benötige ich zuerst vom Hausarzt oder Facharzt den Antrag auf " Sanatoriumsaufenthalt", damit das Ganze beihilfefähig ist. Bei der privaten Krankenkasse stelle ich dann einen Antrag auf Kostenübernahme der Behandlung ( kann auch telefonisch gemacht werden ), wobei für Zimmer und Verpflegung nur das Krankenhaustagegeld gezahlt wird- falls es in der Versicherung enthalten ist. Alle Anwendungen werden bezahlt. Wenn man will, kann man sich auch ein Zimmer in der Nähe anmieten und die Kurbehandlung ambulant durchführen, dann hat man aber nicht die Arztvisite in der Klinik sondern nur den Kurarzt, der dann die Anwendungen verschreibt.
    Das Krankenhaustagegeld fällt dann auch weg. Als Privatpatient kann man sich die Klinik im dicken Kurverzeichnis selbst aussuchen, das können Kassenpatienten in der Regel nicht.
    Der Zimmerpreis in Vollverpflegung betrug bei meiner Kur 105 Euro/Tag, wovon ich dann 50 % abzüglich Krankenhaustagegeld ( 15 Euro/ Tag ) bezahlen musste. Obwohl die Kurklinik in unserer Nähe war, habe ich mich für die stationäre Behandlung entschieden um zur wichtigen Ruhe zu kommen, was sich dann positiv auf die Schmerzempfindung auswirkt.

    Bei sehr starken Schmerzen kann man sich natürlich wirklich selbst in ein Krankenhaus einweisen, wenn man zur Ambulanz geht. Das ist dann aber nur ein normales Kreiskrankenhaus, in dem man Schmerzlinderung erfährt und dann so schnell wie möglich wieder nach Hause geschickt wird. Als Privatpatient wählt man dann meist die Privatstation mit Chefarztvisite und da muss man dann auch wieder kräftig zuzahlen.

    Ich hoffe dir mit diesen Erklärungen ein bisschen weitergeholfen zu haben und bitte um Entschuldigung für das Missverständnis.

    Wenn du in der Nähe ein Krankenhaus findest mit einem Rheumatologen als Leitender Arzt für die Innere Abteilung, dann könntest du dich dort jederzeit einweisen lassen. Es handelt sich dann also um ein Krankenhaus und nicht um eine Klinik wie die Kurklinik. Die Versicherungen unterscheiden da genau. Ein Krankenhaus kann eine Klinik sein, aber eine Klinik ist noch lange kein Krankenhaus, Beispiel " Klinik Norddeich".

    Auf gute Besserung
    grüßt Funny
     
  13. Frank_Stuttgart

    Frank_Stuttgart Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Oktober 2003
    Beiträge:
    578
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Stuttgart
    Hallo funny

    ja die Beihilfeberechtigten sind ja bei manchen Berufsgruppen besonders beliebt.

    Frag mal die Physiotherapeuten :D

    Solange Du zuzahlst wie Du schreibst ist es ja in Ordnung. Aber die Beihilfestellen kürzen schon mächtig und eigenhändig. Und manche wollen dann eben nicht zuzahlen. Da gibt es schon Chefs und vor allem eben Physiotherapeuten, die sind da nicht so erfreut.

    Bahn - KVB und Postler sind ja auch so eingeschränkte Privatkassen, die treffen nicht überall auf Gegenliebe. Die geben 10 Euro für Briefporto hin und her aus, um sich wegen 50 cents zu streiten.

    Also es kommt ganz auf die Versicherung drauf an. Privat ist nicht gleich Privat.

    Hattest Du da nie Probleme mit der Physiotherapie ?
     
  14. funny

    funny Guest

    Physiotherapie

    Hallo Frank,

    da hatte ich bisher noch keine Probleme. Allerdings will meine PRIVATE die Rheuma -Liga -Therpie , also Gruppentherapie nicht zahlen, würde teure Einzelbehandlung aber übernehmen.

    Das bringt mir aber auch nicht soviel. Ich habe mir jetzt auf eigene Kosten mein eigenes Bewegungsprogramm zusammengestellt: Schwimmen, Radfahren, Sauna und Muskelaufbautraining im Fitnessstudio, dafür rauche ich nicht, verzichte auf teure Kleidung und gehe selten Essen. Einkäufe tätige ich oft bei Ebay, so dass der Gesamthaushalt wieder ausgeglichen ist.

    Die Frühpension habe ich auch problemlos auf Antrag innerhalb von drei Monaten erreicht.

    Nun habe ich also auch Zeit beim Einkaufen den Schnäppchen hinterherzujagen.

    Wie durch ein Wunder habe ich jetzt wie erwartet viel weniger Schmerzen ohne Stress.

    Gruß Funny