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Prednisolon

Dieses Thema im Forum "Cortison / Glukokortikoide" wurde erstellt von Sali, 23. April 2012.

  1. Sali

    Sali Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,
    ich soll aufgrund von psoriasisarthirtis erstmal 5 mg Prednisolon täglich nehmen und schauen ob es anschlägt. Das nehme ich jetzt seit Samstag und merke rein gar nichts...
    Wie schnell wirkt Prednisolon üblicherweise? Warte ich noch oder kontaktiere ich gleich meinen Arzt?
    Danke und Grüße,
    Sali
     
  2. Sprodde

    Sprodde Mitglied

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    Hallo,

    ich dachte immer, Cortison wirkt sofort...
    muss aber zu Bedenken geben, dass ich mich mit Psoriasisarthirtis überhaupt nicht auskenne...
     
  3. Sali

    Sali Neues Mitglied

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    Ja das dachte ich eigentlich auch :(
     
  4. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    Hallo Sali,

    das stimmt auch, ist aber abhängig von der Dosis. 5 mg sind eine kleine Dosis -für akut bestehende Beschwerden braucht es anfangs oft deutlich mehr; diese Menge wird sehr oft als Erhaltungsdosis angewendet und ist dafür (meist in Kombination mit einer anderen Therapie und nach VORHERIGER Stabilisierung der ggf. vorliegenden Erkrankung) auch gut geeignet - für die Herstellung von Beschwerdefreiheit sind sie eher "homöopathisch" = in der Konzentration zu niedrig dosiert.

    Ich würde an deiner Stelle nochmal direkt beim Arzt nachfragen, was du tun sollst. ;)

    Grüße, Frau Meier
     
  5. Louise1203

    Louise1203 Gesperrter Benutzer

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    Hallo Sali,

    mein erster Rheumatologe meinte auch ich sollte einfach mal 5mg Cortison nehmen obwohl er sagte, ich hätte kein Rheuma............:rolleyes:

    mein zweiter und jetziger Rheumatologe hat dann PSA diagnostiziert und eine hohe Corti-Dosis angesetzt damit die Entzündungen erstmal verschwinden bzw den in den Griff zu bekommen. Mittlerweile bin ich bei 5mg Erhaltungsdosis angekommen in Kombination mit MTX und Humira.......

    Ich würde auch noch mal bei Deinem Arzt nachfragen, was das soll, weil Du eben nichts merkst.

    Liebe Grüsse

    Louise
     
  6. Gertrud

    Gertrud Aktives Mitglied

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    5 mg sind viel zu wenig, um deutlich was zu merken - das ist eher eine Erhaltungsdosis.

    Ich habe im aktuen Schub 30 mg genommen - und auch das habe ich nicht wirklich lindernd gemerkt, das war eher zur Unterstützung, weil ich das Rheumamittel gewechselt hatte.
     
  7. Sali

    Sali Neues Mitglied

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    Also, ich habe gerade mit meinem Arzt gesprochen, er sagt ich soll 3 Monate lang täglich die 5 mg nehmen und bis es wirkt "dauert es halt"...

    ich weiß auch nicht.....
     
  8. Aju

    Aju Neues Mitglied

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    ...und wenn Du mal einen anderen Arzt fragst?

    ich war beim Hausarzt, weil ich so lange auf den Termin beim
    Rheumatologen warten muss (den habe ich im Januar gemacht
    und der Termin ist im Mai) - ich hatte drei Monate lang totale
    Schmerzen. Der Hausarzt hat mir das Prednisolon verschrieben,
    ich habe mit 40mg angefangen, war fünf Tage Schmerzfrei, da
    war ich schon am runterdosieren (alle drei Tage halbiert), dann
    flammte der Schmerz wieder auf. Ich fing nochmal von vorne an
    und bin jetzt schon drei Wochen schmerzfrei bei inzwischen 5mg
    pro Tag.

    Für Dich wären das neun Tage, an denen Du mehr nimmst, als
    Dein Arzt gesagt hat - also, ich würde den Arzt nochmal fragen oder
    eben den Hausarzt...

    LG
    Aju
     
  9. Mona-Lisa

    Mona-Lisa habe RA seit 2011

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    Das gleiche Problem hatte ich bei meinem ersten Rheumatologen auch.

    Er verordnete mir 3 x täglich 1 mg Prednisolon :vb_confused:, so mit der Begründung, "das Immunsystem anzuschubsen"... :vb_confused: Okay, da stand meine Diagnose noch nicht so richtig fest, war Verdacht auf reaktive Arthritis. Aber deine Diagnose steht doch fest??

    Nach 4 Wochen immer noch keine Besserung, bin dann zu meiner Hausärztin - die verordnete mir erstmalig eine Stoßtherapie, angefangen mit 50 mg, dann stufenweise reduziert bis 5 mg. Schon nach 1 Tag waren die Schmerzen bedeutend weniger!

    So wie die anderen auch schon geschrieben haben: die 5 mg sind eigentlich ne Erhaltungsdosis.

    Mein neuer Rheumatologe hat über seinen "Vorgänger" nur den Kopf geschüttelt: die Diagnose ist in seinen Augen falsch, und die 3 mg waren "Quatsch".

    Kann dir denn vielleicht dein Hausarzt erst mal weiterhelfen?
    Und ich würde noch einen anderen Rheumatologen aufsuchen. (Ist bloß blöd, daß man überall so lange auf einen Termin warten muß.)

    Liebe Grüße,
    Mona-Lisa
     
  10. oleco90

    oleco90 Mitglied

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    Ich kann immer nicht so richtig verstehen warum die Hausärzte da nicht handeln, bzw. den Patient einfach schicken mit "holen sie sich einen Termin beim Rheumatologen". Bei mir hat damals gleich der HA direkt angerufen, und es ging innerhalb von 8 Tagen. Ich muss dazu sagen, dass bei mir in der Nähe gar keiner ist und ich nun auch 100 km fahren muss - sogar in ein anderes Bundesland. Aber wenn man Schmerzen hat und wie hier beschrieben stark und lang anhaltend, gibt es immer Möglichkeiten von Arzt zu Arzt, es liegt dann eben auch an dem jeweiligen HA selbst. Möchte zwar nichts unterstellen, aber die geblaumeierten sind leider immer die Patienten. Gerade bei rA ist das Zeitfenster so knapp und wenn ich schon 5 Monate auf einen Termin warten muss... fürchterlich :mad:

    Aber nun ist der Termin ja im Mai und das ist ja nicht mehr so lange hoffe man hilft dir dort weiter :top:
     
  11. Sali

    Sali Neues Mitglied

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    Im Mai habe ich endlich den Termin in der SANA-Klinik, da werde ich auf jeden Fall hingehen und dann mal hören was die sagen...
    Ich war ja erst beim ersten Rheumatologen der mir MTX und Predni verschrieb, daraufhin bei meiner Hausärztin weil die ja alles mittels Blutbild überwachen sollte und sie meinte gleich: Zweite Meinung, sie ist sich mit der Diagnose nicht so einig...daraufhin Termin in der SANA aber erst im Mai (das war glaube ich im Februar) dann vereinbarte sie mir einen Termin bei einem anderen Rheumatologen den ich dann vorletzte Woche hatte...der sagte psoriasisarthritis würde er auch sagen aber er würde kein MTX nehmen sondern nur Corrison und verschrieb mir die 5mg täglich- die aber bis jetzt immer noch nichts bringen.
    Dazu muss ich sagen dass ich momentan keinen akuten Schub habe, also die Schmerzen erträglich sind und die Schwellungen schon da sind aber nicht ganz so arg wie wenn ich einen Schub habe...
    Jetzt gehe ich noch zur SANA, als drittes und höre was die dort sagen...
    Der Termin dort ist in 2 Wochen- nehme ich bis dahin die 5 mg oder höre ich damit auf??
     
  12. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @oleco90

    Du hast prinzipiell Recht.
    Hier wurde ja bereits eine Diagnose gestellt und eine vermutlich wirksame Therapie verordnet. Die Hausärztin stellt beides ihrerseits in Frage und empfiehlt eine Zweitmeinung, die dann verzögert erfolgt.....
    Während dieser Zeit hätte Sali vielleicht schon eine Wirkung haben können!
    Das Einholen einer Zweitmeinung - die sinnvoll sein kann, aber nicht immer hilft - wäre durch eine laufende Behandlung ja nicht unmöglich geworden.

    Ich hätte es sinnvoller gefunden, wenn die Hausärztin mit dem Rheumatologen gesprochen hätte, statt von der verordneten Behandlung abzuraten und selbst zu "fummeln" (entschuldige, wenn ich es so formuliere). Insofern verstehe ich ihr Vorgehen auch nicht ;)

    Liebe Grüße, Frau Meier
     
  13. Mummi

    Mummi Neues Mitglied

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    Hallo ihr Lieben,

    ich bekam anfangs von meinem Rheumatologen auch nur 7,5 mg Corti und es dauerte 8-14 Tage bis ich eine Wirkung verspürte. Die war für mich dann allerdings schon spürbar, weil ich endlich nochmal schmerzfrei laufen konnte.
    Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich zu dieser Zeit eher in einer ruhigen Phase der Krankheit war.
    Mittlerweile ist die Erhaltungsdosis 5 mg + MTX und ich darf bei Problemen selbsständig hochgehen mit dem Cortison,
    dann jeweils für 8 Tage und dann wieder auf die normale Dosierung. Mein Arzt meint, es ist mein Körper und ich bin der Chef und muss wissen ob es nötig ist oder nicht.
    Was ich als großes Problem empfinde ist, dass der Patient alles selbst koordinieren muss. Wenn etwas Relevantes ist oder eine wichtige Frage im Raum steht, sollten dann der Hausarzt und der Rheumatologe nicht direkt miteinander in Verbindung treten anstatt den Patienten von A nach B zu schicken und der muss dann "Post" spielen
    und es dauert Wochen bis irgendwo was ankommt? Ich weiß, dass es unmöglich ist wegen jedem Patienten mit den Kollegen zu telefonieren, aber bei wichtigen Fragestellungen fände ich es schon wichtig.
    ... und ich bemängele, dass die meisten Ärzte unsere Beschwerden nicht im Gesammten sehen, sondern jeder nur sein Teilgebiet und auch hier hängt die Koordination dann oft am Patienten und dann kommen noch die Zweifelan den Diagnosen der Kollegen. Das ist alles wirkllich nervenaufreibend.


    Ich wünsche dir liebe Sali jedenfalls alles Gute bei den nächsten Ärzten
    und endlich eine Diagnose, die steht.

    Mummi