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Polymyalgie rheumatica...

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von kahumu, 25. Januar 2006.

  1. kahumu

    kahumu Katzen-Hunde-Mutti

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    ...mit Begleitgelenksarthritis....so lautet die derzeitige Diagnose meiner Rheumatologin.

    Aber guten Abend zuerst einmal!
    Ich suche hier Betroffene, die diese Erkrankung auch haben, um Erfahrungen mit ihnen auszutauschen. Denn noch tappe ich diesbezüglich ziemlich im Dunkeln und bin ziemlich verunsichert, was das Cortison betrifft.
    Morgen habe ich zwar wieder einen Termin bei der Rheumatologin, aber trotzdem würde ich gerne Menschen kennen lernen, mit denen ich drüber reden kann. Denn nur wer weiß, was das ist und wie es einem damit geht, der versteht auch die gedanken und Gefühle, die einenbewegen, finde ich.

    Bin gespannt auf eure Antworten!

    Liebe Grüße
    Hilde
     
  2. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo kahumu,

    hier habe ich etwas darüber im Internet gefunden, zumindest erst ein Mal als Anfangsinfo:

    Polymyalgie rheumatica (Muskelrheuma)
    Kurzbeschreibung:
    rheumatische Systemerkrankung bisher unbekannter Ursache, die vor allem ältere Menschen betrifft.

    Beschwerden:
    anhaltende, häufig vor allem nächtliche grundlose Schmerzen von Schultern und Oberarmen beidseits, manchmal auch der Oberschenkel beidseits . Die Beweglichkeit der Gelenke ist kaum beeinträchtigt. Manchmal finden sich Übergänge zu einer anderen, deutlich gefährlicheren Krankheit mit Schmerzen im Kopfbereich ( Entzündung der Schläfenschlagader )mit Gefahr deren der einseitigen Erblindung.

    Laborwerte:
    Eigenartig ist, dass bei dieser Erkrankung lediglich die Blutsenkung als Entzündungszeichen immer massiv erhöht ist, allen anderen Laborwerte jedoch unauffällig sind.

    Therapie:
    Normale Schmerzmittel helfen praktisch nicht, weder die peripheren Schmerzmittel ( auf Aspirin-Basis) oder auch zentrale Schmerzmittel wie Morphium, Opium etc. Das einzige Mittel, das die Schmerzen in wenigen Stunden wegnimmt, ist eine anfangs hochdosierte Kortisontherapie.

    Wegen der bekannten Nebenwirkungen einer längeren Kortisontherapie muss dann die Therapie relativ rasch auf eine mittlere bzw. niedrige Dosis umgestellt werden nach dem Motto: so wenig wie möglich, soviel wie nötig.

    Seit neuestem wird auch versucht, Basistherapeutika, die beim chronischen Gelenkrheuma ( pcP) eingesetzt werden, zur Einsparung von Kortison einzusetzen

    Vorkommen:
    diese Krankheit gibt es eigentlich erst ab dem 50. Lebensjahr, häufiger tritt sie nach dem 70. Lebensjahr auf. Sie ist zwar seit langem bekannt , wurde früher aber meistens nicht diagnostiziert, sondern unter der falschen Diagnose " seronegatives Rheuma " eingeordnet.

    Die Häufigkeit ist mittel : ich habe in meiner Praxis etwa 1 Neuerkrankung pro Jahr.

    Verlauf:
    wie die meisten rheumatischen Krankheiten hört auch das PMR nach einiger Zeit auf , sie brennt sozusagen aus .I m Schnitt in ein bis zwei Jahren kann die Kortisontherapie beendet werden. Glücklicherweise reicht es, wenn in den letzten Monaten nur noch wenig Kortison gegeben werden muss.

    Vielleicht hilft Dir das ja schon mal ein wenig weiter....
    Viele Grüße
    Colana
     
  3. Colana

    Colana Musikus

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