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Polyarthrose /Hydalbehandlung

Dieses Thema im Forum "Nichtentzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Veronika1313, 17. Februar 2009.

  1. Veronika1313

    Veronika1313 Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich bin 53 und leide in den Schulter-Knie-beiden Hand- und Fußgelenken an Polyarthrose, die sich auch oft entzündet. NSAR Medikamente darf ich keine mehr nehmen, da Ödeme die Folge sind (Nieren vertragen es nicht). Ich bin jetzt auf Hydal 2 mal 4mg eingestellt und trotzdem nicht schmerzfrei. Gegen den schlimmsten Schmerz lasse ich mir Cortison lokal in die Gelenke spritzen (das erhöht wiederum meinen ohnehin nicht niederen Blutdruck). Ich habe jetzt von langsamwirksamen Antirheumatika gelesen, wären die eventuell etwas für mich? Denn Hydal kann zwar Schmerzen beseitigen, aber nicht die Ursache.:(
     
  2. ivele

    ivele Aktives Mitglied

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    hallo vroni

    erstmal herzlich willkommen hier :)
    tut mir leid, dass du so schlimme schmerzen hast :(
    nimmst du hydal 4mg schon länger,oder erst kurz ?
    meinst du mit den "langsam wirkenden antirheumatica" die basismedik. ??
    woher hast du diesen begriff ?
    wodurch leidest du unter polyarthrose ?
    "nur" verschleiß,
    oder liegt eine entzündliche (poly)-arthritis zugrunde ???
    bist du bei einem internistischen rheumatologen in behandlung ?
    viele fragen, aber durch dein kurzes schreiben
    ist es nicht so gut verständlich (für mich ;))
    alles gute für dich +
    liebe grüße ivele :)
     
  3. Veronika1313

    Veronika1313 Neues Mitglied

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    Hallo,

    erstmals danke.:)
    ich habe 2 Monate Hydal 2mg gemischt mit Xefo genommen und versucht nur 1 Hydal zu nehmen. Dadurch dass ich jetzt Xefo nicht mehr nehmen darf, musste ich die Hydak Dosis (vor einer Woche) auf 8mg erhöhen.
    Ich habe diese Krankheit seit rund 3 Jahren und jeden Winter kommt ein neues Gelenk dazu.:uhoh: Die Grunderkrankung ist Abnützung der Gelenke, die sich machmal entzünden. Letztes Jahr war es ein entzundener Fersensporn- die Hölle, heuer kam der linke Daumen dazu. Ich gehe Vollzeit arbeiten (in der Computerbranche) und brauche meine Handgelenke.....
    Ich habe eben von den langsamwirksamen Antitrheumatika auf der rheuma_online Seite gelesen und frage mich, ob dies vielleicht die Lösung für mich wäre (kein Hydal mehr, denn das macht schwer süchtig und ich bin noch keine 80...) Liebe Grüße:)
     
  4. ivele

    ivele Aktives Mitglied

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    hallo vroni,

    deine bedenken bzgl suchtgefahr versteh ich sehr gut :)

    aber du schreibst, du hast versucht, hydal nur 1x/tag zu nehmen ..?
    bei hydal und auch anderen morphinähnlichen präparaten,
    ist es total wichtig, sie regelmäßig zu nehmen,
    was heißt:
    nicht warten bis es zur schmerzspitze kommt,
    sondern tgl 2x (im extrem fall sogar 3x /lt doc ) zur etwa selben zeit !
    damit hat man einen med-spiegel und damit kommt es erst gar nicht zu extremen schmerzsituationen ..
    alles andere ist relativ nutzlos,
    leider wissen das auch so manche docs nicht, bzw sagen es nicht eindringlich genug den menschen :(

    ansonsten wäre natürlich vordringlich wichtig,
    dass du überhaupt mal zu einem internistischen rheumatologen gehst,
    der dann feststellt,
    ob es sich bei dir vielleicht um entzündliches rheuma handelt,
    da du , weil du ja noch jünger (?) bist und schon so viele arthrotische gelenke hast, wie du schreibst...
    schau dir mal Rheuma von A-Z ( li seite) an, vllt findest du dich da wo wieder...
    alles gute für dich + liebe grüße ivele:)
     
  5. sun1233

    sun1233 Neues Mitglied

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    Hallo zusammen!

    Also das was ivele schreibt bezüglich der Einnahme von Hydal das stimmt.

    Man soll sie in 12h intervallen nehmen, es ist sogar sehr wichtig die auf die Zeit zu achten. Also 8 und 20 Uhr und so.

    Ich nehme auch Hydal. Ich bekomme zurzeit 4 mg retard zweimal täglich.
    War aber schon bei 6mg retard.

    Anfangs habe ich die 2,6 mg alle vier Stunden genommen. Besser wäre es bei mir wohl wieder auf 6 zu steigern.

    Was mir mal ein Arzt gesagt hat. Wenn man sonst mit der Dosierung gut auskommt oder bis sie richtig eingestellt ist, kann man die 2,6 mg noch zusätzlich bei Bedarf einnehmen.

    Und das mit der Athrose. Ich hatte in der Rheumaklinik mal einen Vortrag. Da hat uns der Rheumadoc genau den Unterschied zwischen einem entzündlichen Rheuma und degnerativem Rheuma erklärt. Die Ursache bei einem entzündlichen Rheuma (wie bei Morbus Bechterew, RA, Polyathritis u.s.w) ist die Entzündung die dann das Gelenk zerstören. Deshalb ist es dort wichtig die Entzündung zu vermindern und zu stoppfen.
    Bei einem degnerativem Rheuma wie bei den Athrosenformen, ist dies umgekehrt. Erst hat man da wohl ein verändertes Gelenk und daraus entsteht oft auch mal eine Entzündung, was passiert, das Gelenk wird dann geschwollen und heiß. Dort ist es wohl wichtig, den Patienten die Schmerzen zu nehmen und auch die Entzündung.

    Aber es sind unterschiedliche Behandlungsarten.