Hallo Steffi.
Eine Osteoporose - Verminderung von Knochensubstanz - kann man nicht spüren: Nervenzellen befinden sich nur in der Knochenhaut, also um den K. herum. Durch die Schwächung des Knochens entsteht ein erhöhtes Fraktur(=Bruch)Risiko. Diagnostiziert wird eine Osteoporose - bei Jüngeren - meist erst, wenn eine Fraktur eingetreten ist. Die Folgen davon sind aber meist durchaus wahr-
nehmbar. Bei mir liegen Wirbel(ein)brüche vor, d.h. einige Wirbel sind in sich zusammengesackt. Davon spüre ich nichts! Allerdings hat sich meine W.-säule dadurch wesentlich in ihrer Form verändert, das bereitet mir erhebliche, schmerzhafte Probleme.
Durch die Wirbelsäule, von Kopf --> Becken, laufen dicke Nerven- stränge, zwischen den einzelnen Wirbeln treten Nervenäste hervor. Wird auf die Nerven Druck ausgeübt, sei es durch Knochen oder z.B. die elastischen Bandscheiben, tuts weh. Dies ist allerdings die Ursache fast aller Rückenbeschwerden und hat nicht unbedingt was mit Osteoporose zu tun. Und Osteoporose hat auch nicht nur was mit dem Rücken zu tun...
Dass mag ja alles ganz interessant gewesen sein - ich denke, Dir geht es um eine präzisere Diagnosemöglichkeit:
"Theoretisch" ist die Osteoporose auf dem Röntgenbild zu erkennen. In den letzten 15 Jahren war ich bei div. Orthopäden, gesehen hat es erst eine Rheumatologin vor einigen Wochen! Eine Osteodensitometrie (Knochendichtemessverfahren) dient zur schmerz- und zerstörungsfreien Bestimmung der Knochenmasse und ist meiner Ansicht nach empfehlenswert, da Du hier einen definierten Wert (T-Score) erhälst. Wird zur Zeit aber nur in Ausnahmefällen von der K-Kasse übernommen. Kostenpunkt für Selbstzahler: ca. 60,- bis 70,- DM.
Dass Du, wenn Du längere Zeit ein Cortisonpräparat einnimmst zur Risikogruppe gehörst, ist Dir sicher klar.
Mal wieder ein mißlungener Versuch, eine Frage kurz und präzise zu beantworten... Aber, bei weiterem Infobedarf (z.B Begriff T-Score), ich schreibe gern!
Gruß, Hannes