@O-häsin, danke für den interessanten Link. Dosisverringerung: aller 2 Tage klappt gerade so, aber aller 3 Tage nicht, am 2.Abend gehen die Schmerzen wieder los. Bei mir wirkt schon voll der Reboundeffekt. Wird kein leichter Weg über Wochen, es gibt genügend Erfahrungsberichte im Netz. Ich tröste mich mit der Dosierung 20mg (gibt leider keine 10mg). Ich glaube nicht, dass damit die gesamte Produktion der Magensäure eingestellt wird. Oder mache ich mir da was vor? Mein Vitamin B12-Wert war bei der letzten Kontrolle gut. @Kati, der Tipp mit dem Zitronensaft klingt gut, werde mich schlaumachen. Antizida helfen bei mir nicht. Klar müßten gerade Osteoporosepatienten weg von PPI, das sagt mir mein Verstand, auch hier im Forum wurde schon öfters darüber diskutiert. lG murlikat
Moin Ich klinke mich mal ein Ich war gestern zur Knochendichtemessung und es wurde eine Osteoporose festgestellt. Damit habe ich gar nicht gerechnet. Ich nehme vit d, Calcium in Form von Nahrungsergänzungsmittel und calziumreiche Lebensmitteln und Wasser. Ich bewege mich regelmäßig. Ich dachte, dass ich damit das Risiko abfange. Auch ich nehme pantoprazol, simvastin (soll laut meinem Osteologen auch einen Risikofaktor darstellen)und habe lange prednisolon genommen. Nun soll ich mit Prolia beginnen. Langsam hab ich das Gefühl, das ich den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. Ich finde die Idee das pantoprazol auszuschleichen gut und werde das mit meiner Rheumatologin besprechen. Haferschleim finde ich nicht schlimm. Zitrone und co. vertage ich gar nicht. Frühe habe ich Magenschmerzen mit Iberogast im den Griff bekommen. Das ist mir beim lesen eurer Berichte eingefallen. Ich werde auch fragen, ob ich das Simvastin absetzten kann. Stellt sich ja die Frage, was gefährlicher ist. fortschreitende Osteoporose oder erhöhtes Herzinfarkt/ Schlaganfall Risiko Hat jemand Erfahrung mit Prolia ? Auf kiefernekrose hab ich keine Lust. Aber Sinterungsfrakturen sind auch nicht der Hit. Knuddel Tusch
Es darf ja nun wirklich jeder für sich entscheiden, was für ihn "gut" ist. Ich möchte aber gerne dringend davon abraten, Mythen um Protonenpumpenhemmer zu stricken und sozusagen in der Kaffeekränzchenrunde die Indikation dafür oder dagegen bilanzieren zu wollen. Zweifellos verursachen diese Medikamente nicht wenige potenzielle Probleme - übrigens teils ganz andere als die hier so vordergründig vermuteten; mindestens ebenso groß werden aber die Probleme, wenn PPI eigentlich notwendig sind und aus Unwissenheit abgelehnt werden. Das ist keine Frage des eigenen "Verstandes", der mit einem spricht, sondern eher eine von Kenntnis der hier etwas vereinfacht dargestellten, aber doch manchmal trickreichen und durchaus ernst zu nehmenden Zusammenhänge. Wollte ich nur mal so erwähnen.....daher plädiere ich: plagen Sie Ihren Arzt oder erschlagen Sie Ihren Apotheker oder so. Ersterer sollte am besten wissen, wann diese Medikamente entbehrlich oder eben doch dringend erforderlich sind (das ist nicht ganz beliebig und gehört - da bin ich d´accord - öfter mal überprüft und grundsätzlich hinterfragt) und der Zweite darf drüberschauen und sich mit dem Ersten abstimmen! In diesem Sinne: zwischen schwarz und weiß gibt es viele Grautöne....
Sorry, ich bin´s nochmal. Hier geht es nicht um die Notwendigkeit und schon gar nicht um die Zulassung zu einer Langzeitbehandlung. Die Anwendungsgebiete sind definiert und die Zeiträume dafür in der Fachinfo beschrieben. Ein vorbeugender "Magenschutz", als das er hier in den meisten Fällen verordnet wird, ist nicht von einer Zulassung erfaßt. Unter Warnhinweise sind immerhin Frakturen, möglicherweise bis zu 40%, beschrieben. Das ist keine Kleinigkeit. Ich denke, jede/r weißt, dass sie/er nicht alle NW bekommen muss bzw. bekommt. Aber unwissend, das ist man nach diesen Infos nicht mehr. Denn man ist ja nicht erst dann wissend, wenn man einen Bruch erlitten hat. Ganz sicher ist das vereinfachend, jedoch keinesfalls unbestimmt. Wer sich für trickreiche(?) Zusammenhänge interessiert, mag sich um diese bemühen. Trickreich ist hier eher die Sprache, die zum Zwecke der Vermarktung (hier ist 'vereinfachend' eher angebracht) von "Magenschutz" spricht. Das sollte auch der Arzt wissen und von sich aus das Risiko für den Patienten ebenfalls im Auge haben. Aber es gibt ja noch einen "Knochenschutz" Ach Kinners...
Die Gedanken sind frei.....aber die Fakten nicht beliebig interpretierbar. Ich "interessiere mich nicht für trickreiche Zusammenhänge", ich verstehe ein wenig davon - und das hat mit Werbung für oder gegen etwas rein gar nichts zu tun! Und jetzt lasse ich dann jedem seine eigenen Gedankenspielchen
Über die Indikation für PPI lässt sich streiten... diesen (40mg) einfach so jedem zu verschreiben, der nur 5mg Cortison täglich nimmt (Uni-Klinik), finde ich fahrlässig. Ich danke meiner Apothekerin, die damals genau wußte, was ich nahm und sich die Freiheit herausnahm mich zu warnen. Die Pumpe könnte auch mal ihren Dienst versagen, wenn sie ständig "gedrosselt" würde. Zudem habe ich dadurch vermehrt Darmprobleme bekommen... Es gibt oft (sicherlich nicht immer) gute Alternativen... aber wie sagte der HA zu einem älteren Mann, der vermutlich eine Gastritis hatte (Magenspiegelung wurde als nicht nötig angesehen): nehmen sie einen "Magenschutz", dann können sie essen was sie wollen... warum sollten sie denn verzichten? das ist heute nicht mehr nötig... Jeder ist für sich verantwortlich. Auch der Onkel Dr. ist nicht für mich verantwortlich, auch wenn ich mir seinen Rat natürlich anhöre... aber wenn er Sch... baut, bade das nur ich aus! Kati
Aischa bei uns ja... (die 40mg, die 20mg kann man "frei" kaufen... macht so viel Sinn, wie die ibus zu 400mg sind frei, die zu 600mg nur auf Rezept...) Kati
https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6865 hallo kati, gut dann schlucke ich halt einfach 2 der freiverkäuflichen!!
...genau das was Du schreibst: ich finde es total witzig, dass man 600 ibus nicht kriegt, aber 400 ja... wahrscheinlich kommt keiner drauf, dass man mehr als eine Tablette nehmen kann, überhaupt, dass man selbst Verantwortung für das übernehmen kann, was man "einwirft". Gute Nacht! Kati
Der deutsche Patient ist nun auch nicht ganz blöd. Es gibt einfach auch Menschen, denen eine gelegentliche geringere Dosis ausreicht. Ansonsten weiß glaube ich (fast) jeder, das wenn ich mir in 20 verschiedenen Apotheken entsprechend freiverkäufliche Medikamente kaufe, ich mir ( für welchen Zweck auch immer) einen entsprechenden Vorrat anlegen kann.
Es geht nicht um die Nationalität des Patienten... ich meine auch in Deutschland bekommt man die 600er nicht so... Und ja, genau deswegen gibt es geringere Dosierungen... Nur hast Du mir noch nicht erklärt warum ich 200 und 400er frei verkäuflich bekomme, 600er aber nicht. Mein Vorschlag: Wenn man dem Apotheker - ich meine damit einen studierten Pharmazeuten - mehr zumuten würde, als das rauszuziehen, was der Arzt aufschreibt, könnte man wahrscheinlich viel viel besser mit Medikamenten umgehen. Dann würde der Apotheker, z.B., wenn er sieht, was man so einnimmt, sagen können - und damit wären wir wieder etwas näher beim Ausgangsthema: "Sie nehmen da dies und das, da wäre es wohl gut, Sie bekämen noch Vitamin D". So was stelle ich mir als Ideal vor. Kati P.S. Ich bin fast verliebt in meinen Apotheker... er hat gesehen, dass der Hausarzt mir ein Medikament aufgeschrieben hatte, wo ich auf einen Bestandteil stark allergisch reagiere. Wenn ich das Zeugs gespritzt bekommen hätte, wärt ihr mich jetzt los. Das ist der Vorteil, wenn man einen Apotheker mit einbezieht!
Warum muss ich Dir das erklären?? Es hat manchmal etwas damit zu tun, dass bei Medikamenten mit niedrigeren Dosierungen andere Indikationen vorgesehen sind als bei höheren. Gehst Du denn mit Deinen Laborbefunden zu Deinem Apotheker, oder empfiehlt er Dir was aus seinem Regal ohne zu wissen, ob Du überhaupt Vitamin D nehmen musst? Sieht er Dir das an? Auch er verdient an netten Kunden In höheren Dosen ist und bleibt die Verschreibung Arztsache. Viele Apotheken ( und auch Ärzte) verfügen heutzutage über Programme, die anzeigen, wenn verschiedene Medikamente nicht unbedingt zu kombinieren sind, und wenn regelmäßig bestimmte Blutwerte unter der Einnahme bestimmt werden müssen. Mein Apotheker weist mich regelmäßig darauf hin.
Hallo, ich muss mal eine Lanze für Apotheker brechen. Die machen drei (!) Staatsexamen. Da kann man sich ruhig Beratung abholen. Aber einnehmen würde ich alles nur in Absprache mit dem Arzt. Bei dem sollen die Fäden zusammenlaufen. Aber kann es sein, dass das eigentlich Thema dieses Forums aus den Augen verloren wurde? Viele Grüße Caro
Moin schneekugel, Ja! Deswegen noch mal meine Frage zur Osteoporose medikation. Hat jemand Erfahrung mit Prolia? Einen schönen Freitag Tusch
Tusch guck mal in der Suchfunktion nach Prolia. Da gab es eine Diskussion vor einiger Zeit, vielleicht gibt es da ein paar Infos für Dich. (Ich meine auch, ich sollte den Tread nicht weiter kaputt machen... und halte mich jetzt brav raus.) Kati
Kati, da sagst Du was - es ist tatsächlich sinnfrei; wer das will, nimmt dann eben 2 oder mehr Ibus und kommt auf exakt die Dosis, die SIE oder ER für richtig hält. Das Gleiche gilt für PPI; ich finde bei vielen Medikamenten die rezeptfreie Verfügbarkeit (und noch schlimmer, die freizügige WERBUNG dafür) nicht in Ordnung bis gefährlich. Man kann heute abnehmen mit "Almased" (Zitat: "weil es funktioniert"), die Oma wird wieder flott mit Voltaren ("ich mag meine neue Oma"), der Papa rennt mit seinem Junior um die Wette mit Vitasprint ("damit ich wieder mithalten kann") und Vieles mehr. Auch da gibt es eine ganze Menge zu kritisieren, Einwände gegen die Richtigkeit der Versprechungen und angeblichen oder zumindest suggerierten Harmlosigkeit. Das hat aber wenig bis nichts mit einer verantwortungsvollen Entscheidung für oder gegen PPI zu tun. Und das hier: ist - so es denn so abläuft - bedauerlich, überflüssig und nicht korrekt. Meine Erfahrungen sind da ohnehin anders.... Aber da das alles ein wenig off-Topic ist, bin ich auch schon wieder weg
Danke, käferchen Eine Anmerkung noch: es ist für den Apotheker (bei dem die Rezepte zusammenlaufen) relativ leicht, in seinem Computerprogramm (feine Datensammlung....) zu "checken", welche Medikamente potenziell interagieren. Der Arzt (zugegeben, auch da gibt es Defizite in der Wachsamkeit) hat es damit nur dann einigermaßen leicht, wenn der Patient ihm auch von den sonstwo zusammengesuchten/verordneten/selbstständig genommenen etc. Medikamenten erzählt. Und genau DA ist gar nicht so selten der Knackpunkt - wegen fehlender Nachfrage, aber auch TROTZ Nachfrage!
Ja. Das Medikament wird alle 6 Monate subcutan gespritzt und wirkt gut, indem es in den "Knochenabbau"prozess bei der Osteoporose hemmend eingreift. Die Kieferosteonekrosen gibt es vereinzelt; sie sind auch unter Bisphosphonaten unter ungünstigen Bedingungen leider ein reales, aber nicht ganz so häufiges Problem. Du kannst das Risiko deutlich senken, wenn Du bestimmte Dinge beachtest. Gerne mehr per PN!